Hallo, ich beschäftige mich momentan mit der feldorientierten Regelung einer BLDC Maschine. Ich habe im Rahmen einer Studienarbeit ein Developmentboard von Freescale zur Verfügung gestellt bekommen. Ich habe aber noch ein Verständnisproblem was die dort verwendete Strommessung angeht. Es wird in jeder Phase des Inverters ein Shunt (Lowside) verbaut. Der Spannnungsabfall am Shunt wird mit einem Differenzverstärker um einen bestimmten Faktor verstärkt, um den Messbereich des ADCs (0-5V) möglich gut auszunutzen. Bis hier alles verstanden. Jetzt wird aber zusätzlich noch ein Offset (2,5V) am Differenzverstärker mit angelegt. Kann mir jemand erklären warum das gemacht wird? Das würde ja darauf hindeuten dass negative Ströme gemessen werden können? Da die eine Seite des Shunts direkt an Masse angeschlossen ist und die Spannung an den einzelnen Phasen ja nicht negativ wird, kann ich mir das aber nicht erklären. Oder liege ich da falsch? Danke Tom
Man hebt bei unsymmetrischer Versorgungsspannung das Bezugspotential ungefähr in die Mitte der Versorgungsspannung, damit signalmässig genügend "Beinfreiheit" z.B. für Gegenkoppplung da ist.
Thomas Lang schrieb: > die Spannung an den einzelnen Phasen ja nicht negativ wird Die Phase könnte (z.B. im Generatorbetrieb) durch Induktion sehr wohl kurz unter das Massepotential rutschen IMO.
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.