Gast
#3702729
Hallo, leider habe ich gerade mit bösartigen Störungen eines DCDC-Wandlers zu kämpfen, der mir sensible Messsignale unbrauchbar macht. Spezifikationen des DC-DC-Wandlers: - Uin = 18-36V - Uout = 3,3V - Ibmax = 6A Zur Charakterisierung der Störungen habe ich folgendes durchgeführt: Ich habe zwei Messleitungen neben meinem DC-DC Wandler in einer Entfernung von ca. 10cm vorbeigeführt. Wird dann der DC-DC-Wandler eingeschaltet und mit 4A belastet. Dann werden ca. 100mVpp Störsignale auf den messleitungen sichtbar. Der DC-DC Wandler taktet mit 350kHz laut Datenblatt. Das periodische Störsignal hat allerdings nur eine Frequenz von 310kHz. Weitere Störquellen wie Labornetzgerät können als Störquellen ausgeschlossen werden, da diese sich nicht in der näheren Umgebung befunden haben. Somit scheint es sich um feldgebundene Störungen zu handeln. In den Application Notes von Recom: http://www.recom-international.com/fileadmin/Media/Folder-Flyer/App_Notes_16062014.pdf findet sich auf Seite 31 eine geeignete Schaltung. Darin werden stromkompensierte Drossel im Rahmen eines PI-Filters vorgeschlagen. Für meinen DC-DC-Wandler wird sogar ein zweistufiges Filter empfholen. Welchen Sinn haben die zwei Stufen? Warum werden stromkompensierte Drosseln eingesetzt? Würde mir diese Schaltung helfen meine oben geschilderten Probleme zu lösen? Meine Simulationen für die in den AppNotes angegebene zweistufige Schaltung mit LTSpice haben ergeben, dass sich ein solches Filter nicht wie ein klassisches Tiefpassfilter verhält. Die Simulation mit den passenden Modellen von Würth Elektronik ist im Anhang zu finden. Über jedwelche Hilfe wäre ich sehr dankbar! Beste Grüße
