Atmega: Uref am AREF-Pin

Gast #3703518
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Hallo,

ich möchte mit dem ADC von einem Atmega gerne Spannungen im Bereich von 
0 bis 2V möglichst genau messen.

Deshalb habe ich eine Spannungsreferenz besorgt, die etwa 2.05V bei 5mA 
ausgibt.

Kann ich diese Referenz direkt an den AREF-Pin anschließen oder sind die 
5mA der Spannungsreferenz zu wenig?
(im Programm wird natürlich eingestellt, dass eine externe 
Spannungsreferenz verwendet werden soll und die Abweichung der Referenz 
um 0.05V softwaremäßig berücksichtigt)

Wäre es gegebenenfalls vorteilhaft, am AREF-Pin zusätzlich einen C mit 
100nF anzuschließen, um dortige Störungen zu minimieren?
Gast #3703524
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Gebert schrieb:
> Wäre es gegebenenfalls vorteilhaft, am AREF-Pin zusätzlich einen C mit
> 100nF anzuschließen, um dortige Störungen zu minimieren?

Das kommt drauf an, was deine Referenzspannungquelle dazu sagt. Viele 
mögen keine kapazitive Last, weil dann ihre Phasenreserve der Regelung 
aufgezehrt wird und sie anfangen zu schwingen.
Gast #3703535
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Danke für die schnelle Antwort!

Meine Spannungsreferenz soll lt. Datenblatt einen Kerko von 100nF gegen 
Masse an den Ausgang bekommen, wie ich grade sehe, das passt dann also.


Kann man die Referenzspannung denn direkt an den AREF-Pin anschließen 
oder sind die 5mA zu wenig?
Gast #3703573
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Die 5 mA sind "dicke" genug, laut Datenblatt des Mega8 werden
dort maximal 200 µA abgezogen!

Wichtig ist laut Datenblatt nur, dass man beim Anlegen einer
externen Referenzspannung die internen Referenzen nicht nutzen
sollte, weil sie über den A-Ref-Pin geführt werden, und zu
hochohmig sind, um sich gegenüber der externen Referenz
durchzusetzen.

Also: NUR die externe Referenz verwenden - NULL PROBLEM!

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