Forum: Offtopic Niemals im Online-Shop?!


von Simon B. (simon_b75)


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Hallo Miteinander!

Mir ist da so eine Idee gekommen.

Heutzutage wird ja nahezu alles online vertickt. Gibt es aber noch 
anfassbare Produkte, die ihr niemals online kaufen würdet?

Sei es wegen mangelndem Vertrauen, der fehlenden Möglichkeit, es 
anzufassen und ausgiebig selbst zu testen oder weil die Qualität des 
Produktes variieren kann, sodass ihr euch auf ein Hochglanz-Foto auf der 
Verkaufsseite nicht verlassen wollt.

Was würdet ihr also nie online kaufen und wieso?

Bei mir wären das z.B. Pflanzen, die logistisch machbar zu verschicken 
wären, die Qualität/Zustand aber zu sehr variiert, sodass ich die 
Pflanze, die ich im Endeffekt im Garten haben will, auch gesehen haben 
möchte.

von Anja Zoe C. (zoe)


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Frisches Sushi :-)

von Stefan M. (derwisch)


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Schuhe.

3x ausprobiert, und jedesmal ein Griff ins Klo.

von Reinhard #. (gruebler)


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Simon B. schrieb:
> Was würdet ihr also nie online kaufen und wieso?

Fragen immer positiv formulieren! Also:
Was würdet ihr online kaufen und wieso?

Jch kaufe nicht viel online (lebe in einer Großstadt).
Wenn, dann nur Produkte, dessen Eigenschaften
klar aus der Beschreibung erkennbar sind.
z.B.: Bücher, elekt. Geräte.

von Dennis K. (scarfaceno1)


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Kaufe ziemlich viel online ein.

Könnte man mit alles außer Klamotten und Nahrung/Getränke beschreiben.

von Philipp L. (philipp_l89)


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Neues, qualitatives Werkzeug. Wenn ich zig Euro für was gescheites 
ausgebe, dann will ich mich vorher selbst überzeugen dass es passt. 
Schraubendreher, Zangen usw. mag man ja vielleicht, wenn merklich nicht 
passend, wieder zurück schicken können, bei Kapp Gehrungssägen, 
Akkuschraubern und ähnlichem Geraffel ist mir das a) zu aufwendig und b) 
will ich vorher schon Qualität und Haptik überprüfen können.

Schuhe ebenso, auch einfach zu viele Griffe ins Klo und 4 verschiedene 
Größen bestellen, damit eine passt und man 3 wieder zurück 
schickt...neee, zu aufwendig!

von Christian B. (luckyfu)


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Autos und Lebensmittel würde ich nicht online bestellen, alles andere 
schon.

Mit Schuhen hatte ich bisher noch keine Probleme.
Da ich jedoch auch Größen benötige, die außerhalb des Deichman und co 
Sortiments liegen bleibt mir fast nichts anderes übrig.
Will heißen: wählerisch sein darf ich nicht. Ich bin auch schon in ein 
Sportgeschäft gegangen und hab dem Verkäufer gesagt: Bringen sie mir die 
größten (Turn-)Schuhe, die sie haben!
Angezogen, gepasst, gekauft.
Zuletzt hab ich vor 2 Wochen Sandalen bestellt, bei Amazon. kein 
Problem...

von Simon B. (simon_b75)


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Reinhard ## schrieb:
> Fragen immer positiv formulieren! Also:
> Was würdet ihr online kaufen und wieso?

Ja, Herr Lehrmeister. Einmal im Rhetorikseminar aufgepasst und dann 
Weisheiten verbreiten wollen.

Was bringt es mir zu wissen, was alles online gekauft wird (so ziemlich 
alles), wenn ich wissen will was gerade nicht online gekauft wird.

Ich frag ja auch nicht meine Freundin welchen Schmuck sie hat, um zu 
erfahren, was ihr nicht gefällt...

von Sebastian E. (der_andere_sebastian)


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Ist hauptsächlich eine Preisfrage. Grob gesagt, Waren unter 100 Euro 
problemlos. Da ist das Risiko "Händler in Konkurs" o.ä. noch 
überschaubar. Teure Sachen eher nicht, wenn es sich vermeiden lässt.

von c. m. (Gast)


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Dennis K. schrieb:
> Kaufe ziemlich viel online ein.
>
> Könnte man mit alles außer Klamotten und Nahrung/Getränke beschreiben.

dito, prinzipiell.
das problem ist das ich in einer sterbenden stadt lebe in der alle 
möglichen geschäfte durch bäckereien, handyläden, 1€-läden und 
spielhöllen ersetzt werden. klamotten für meine fette wampe schnell 
und mit sicherheit zu besorgen (hatte tagung, brauchte hemden) ist 
unmöglich.
außerdem brauchte ich vor einiger zeit mal eine signalfarben jacke, 
neongelb+reflektoren, wetterfest. sowas kann ich offline hier nicht 
kaufen… ich habs versucht.

also prinzipiell muss ich alles online kaufen was über alltägliches 
verbrauchsmaterial/standard hinausgeht.

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Das ist das Problem, ausgerechnet Dinge die man dringend benötigt 
bekommt man vor Ort nicht mehr. Ich habe z.B. letzte Woche kurzfristig 
ein paar Stecknüsse für Innenvielzahnschrauben gebraucht. Die waren aber 
vor Ort weder im KFZ-Teilehandel noch beim Metallwarenhändler zu 
bekommen. Vom Baumarkt wollen wir mal gar nicht reden.

Außer Lebensmitteln und (bedingt) Textilien fällt mir auch kaum etwas 
ein, was man nicht online bestellen möchte. Möbel und Gartengeräte 
vielleicht noch, weil da eine eventuell nötige Rücksendung umständlich 
wäre.

Aber wo ist jetzt die Idee? Ladengeschäfte gibt schon ewig.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Harald W. (wilhelms)


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Stefan M. schrieb:

> Schuhe.
>
> 3x ausprobiert, und jedesmal ein Griff ins Klo.

Es gibt ja viele unterschiedliche Versandwege. Aber Transport durch
die Kanalisation war mir neue. :-)
Gruss
Harald

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Philipp L. schrieb:
> bei Kapp Gehrungssägen, Akkuschraubern und ähnlichem Geraffel ist mir
> das a) zu aufwendig und b) will ich vorher schon Qualität und Haptik
> überprüfen können.

Einen Bosch-Akkuschrauber habe ich auch schon im Versand gekauft.
Vorteil bei denen ist, dass man das Ding anschließend bei Bosch
auf sich registriert und sie dann den Service abhandeln, damit ist
mir der Laden, über dessen virtuelle Theke das Ding gegangen ist,
danach ziemlich egal.  (Hab' ich auch schon mal in Anspruch nehmen
müssen, war wohl der Akku kaputt.  Hatte innerhalb von zwei Tagen
dann den Austauschakku.)

von Harald W. (wilhelms)


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Thorsten Ostermann schrieb:

> Aber wo ist jetzt die Idee? Ladengeschäfte gibt schon ewig.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Thorsten Ostermann

...und wie siehts mit Schrittmotoren aus? SCNR

von Thorsten O. (Firma: mechapro GmbH) (ostermann) Benutzerseite


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Die kauft auch keiner im Ladengeschäft. Das war eigentlich auch schon 
immer so, von einigen Restposten bei Völkner auf dem Wühltisch mal 
abgesehen.

Mit freundlichen Grüßen
Thorsten Ostermann

von Dennis K. (scarfaceno1)


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Thorsten Ostermann schrieb:
> Aber wo ist jetzt die Idee? Ladengeschäfte gibt schon ewig.

Die gibt´s schon ewig...

Aber leider nicht überall.

von c. m. (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Thorsten Ostermann schrieb:
>
>> Aber wo ist jetzt die Idee? Ladengeschäfte gibt schon ewig.
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>> Thorsten Ostermann
>
> ...und wie siehts mit Schrittmotoren aus? SCNR

richtig. aktuelles projekt ist "3d drucker bau".
schrittmotoren, treiber dafür, RAMPS-board, arduino, schleppkettenkabel, 
6mm^2 kabel, aluprofile+verbindungsteile, aluplatten, dibond(o.ä.) 
verkleidungsmaterial, netzteile, hotend, linearführungen+lager… und 
kleinkram.
kann ich zumindest nicht offline kaufen - und ich hätte gerne mal 
einige der teile in der hand gehabt vorm kauf :/
da hilft nur youtube/google und onlinekauf.

oh und btw: mein kollege ist whisky-fan, und muss sich das zeug auch 
online bestellen, weil es "in den geschäften" maximal 
laphroaig/talisker/chivas zu kaufen gibt.
kurzum: eigentlich würde man gerne offline kaufen, geht aber meißt 
nicht.

von Harald W. (wilhelms)


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c. m. schrieb:

>> ...und wie siehts mit Schrittmotoren aus? SCNR
>
> richtig. aktuelles projekt ist "3d drucker bau".

Das war eine Antwort, nur für Thorsten bestimmt. Stammposter
wissen, warum. :-)

von Oliver S. (phetty)


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Immobilien würde ich nicht online kaufen.

von Michael .. (thing)


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Oliver Stellebaum schrieb:
> Immobilien würde ich nicht online kaufen.

Würde auch gar nicht gehen, oder hast du schon mal einen Online-Notar
gesehen? Notar ist nämlich Voraussetzung für solche Geschäfte.

Lebensmittel würde ich NICHT online kaufen, ansonsten alles,
wenn es deutlich billiger ist. Vorteil ist auch die Bequemlichkeit.
Auf das oft schierlose Abgeklappere von Geschäften (erst gestern wieder)
kann ich gern verzichten. In ca. 10-20 Jahren sind die dann sowieso
alle verschwunden. Wenn sich da ein paar nicht unterkriegen lassen
wollen, müssen die online mehr Produktpräsenz zeigen, dann könnte man
es sich überlegen, ob man in den Laden geht.

von (prx) A. K. (prx)


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Michael ... schrieb:
> Lebensmittel würde ich NICHT online kaufen

Mit Ausnahmen. Manches kriegt man vor Ort nicht. Müssen ja nicht grad 
frische Erdbeeren sein.

von Paul B. (paul_baumann)


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Ich versuche, so gut wie alle benötigten Sachen in Läden meiner Stadt zu
kaufen.

Warum?
-ich möchte auch in eine paar Jahren noch eine bevölkerte Innenstadt
-möchte die Gegenstände sofort in der Hand haben und ggf. anprobieren
-möchte mich nicht mit Ganoven in der Entfernung herumstreiten
siehe hier:
Beitrag "amazon ist ein Versandkosten-Händler ?"

MfG Paul

von Georg W. (gaestle)


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Gar nicht online kaufe ich frische Lebensmittel und Kleidung für höhere 
Anlässe (und andere hochpreisige Dinge, die will ich vorher sehen). Die 
Berufsbekleidung dagegen bestelle ich übers Netz, da weiß ich welche 
Größe passt. Damit begann ich als das hiesige Fachgeschäft schloss.
Das hat aber alles Grenzen wenn es vor Ort deutlich teurer kommt. Oder 
ich mich verschaukelt fühle, wie letztens beim Kauf eines Fernsehers, 
als ich gerade noch rechtzeitig bemerkte dass der Fachmarkt Geräte mit 
einer geringfügig anderen Bezeichnung, aber deutlich abweichender 
(minderer) Ausstattung anbot.

Oliver Stellebaum schrieb:
> Immobilien würde ich nicht online kaufen.

Weshalb nicht, die Anbahnung findet ja auch oft online statt? Sehen will 
ich sie und ihre Umgebung bevor ich viel Geld ausgebe. Aber gegen eine 
online-Abwicklung der Formalitäten hätte ich nichts.

von Simon B. (simon_b75)


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Mittlerweile finde ich den "Service" von sg. "Fachgeschäften" auch 
unterirdisch... In Media Markt und Saturn geh ich schon garnicht mehr 
rein. Der ganze Markt ist voll von unfreundlichen Aushilfskräften, die 
auch nicht mehr machen, als das Etikett zu lesen... Da sind mir 
dutzende, zum Vergleich stehende Nutzerwertungen (klar, da muss man auch 
vorsichtig sein) zehnmal lieber, als das "Fachgespräch" mit einem 
Verkäufer, der null Ahnung hat und meint, sich profilieren zu müssen. 
Der Großteil des Einzelhandels wird meiner Meinung nach langfristig 
aussterben. Ist so gesehen ja nur eine Form der Warendistribution, warum 
soll das ewig Bestand haben?
Kauft Post Aktien, scheiss auf die Briefe aber zweistelliger 
Paketwachstum jedes Jahr!

von Paul B. (paul_baumann)


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Simon schrub:
>..als das "Fachgespräch" mit einem
>Verkäufer, der null Ahnung hat und meint, sich profilieren zu müssen.

Dann sprich doch nicht mit dem Verkäufer, wenn Dein Wissen über den
ausgesuchten Artikel überragend ist. Der Verkäufer kommt dann nicht
in die Lage, sich Dir gegenüber profilieren zu müssen -er kann sich
anderen Kunden widmen.

MfG Paul

von Michael B. (alter_mann)


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Simon B. schrieb:
> Mittlerweile finde ich den "Service" von sg. "Fachgeschäften" auch
> unterirdisch... In Media Markt und Saturn geh ich schon garnicht mehr
> rein.

Ein Widerspruch!
Die namentlich genannten "Basare" sind eben keine Fachgeschäfte.

von Takao K. (takao_k) Benutzerseite


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Bierdosen auf eBay bestellen ist ja schon ziemlich versnobt.

Vielleicht auf dem Land, wenn der naechste Kiosk 5 km weit weg ist, und 
nur 2 Biermarken hat?

von Lukas K. (carrotindustries)


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Schlüssel/Schließzylinder: Wenn man nicht über eine dritte Person 
bestellen lässt, kann sich der Händler ein Zubrot durch den Verkauf von 
Schlüsseln mit Adresse machen.

von Christian B. (luckyfu)


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Paul Baumann schrieb:
> Dann sprich doch nicht mit dem Verkäufer, wenn Dein Wissen über den
> ausgesuchten Artikel überragend ist. Der Verkäufer kommt dann nicht
> in die Lage, sich Dir gegenüber profilieren zu müssen -er kann sich
> anderen Kunden widmen.
>
> MfG Paul

Dazu eine Anekdote aus dem wahren leben, habe ich selbst genau so 
erlebt.
Zeit: 1999, Ort: Mediamarkt

Ich war auf der Suche nach einem CD Brenner, da diese in dieser Zeit 
langsam erschwinglich wurden. Zum Glück für mich (so dachte ich Anfangs) 
hatte ein anderer Kunde ebenfalls diese Idee und war etwas schneller. Er 
begann also schon das Beratungsgespräch mit dem Verkäufer als ich mich 
in geringem Abstand dazustellte, um mir anzuhören, worum es so geht.
Erst kam allgemeines Geplänkel zu den Anschlüssen und so weiter.
Schlussendlich kam man dann auf die Brenngeschwindigkeit zu sprechen. 
Zur Diskussion stand ein 8fach Brenner.

Der Kunde teilte darauf hin dem Verkäufer folgendes mit: Ein Kumpel von 
ihm habe auch einen CD Brenner, aber wenn dieser schneller als mit 
1-facher Geschwindigkeit eine (Musik-)CD brannte, könne sein CD Player 
diese nicht abspielen. Nun fragte er, woran das wohl liegt.

Der Verkäufer hat ihm ohne mit der Wimper zu zucken folgende Erklärung 
gegeben:

Das liegt daran, daß die CD mit einem Laser gebrannt wird. Dieser Laser 
wird bei höherer Brenngeschwindigkeit immer weiter an den Rand der Spur 
gedrückt und brennt diese nur noch teilweise. CD Laufwerke in den PC's 
sind darauf ausgerichtet und können das noch lesen, CD Player jedoch 
nicht.

Zu diesem Zeitpunkt habe ich mich von dem Gespräch entfernt. Ich wollte 
dem Verkäufer die Peinlichkeit eines Gelächters ersparen.
Offensichtlich war er zum einen der Meinung, daß sich nicht die CD, 
sondern der Laser dreht und zum anderen war er der Meinung, daß Photonen 
so schwer sind, daß sie von den lächerlichen Geschwindigkeiten einer CD 
in irgendeiner Form der Zentrifugalkraft unterliegen würden und diese 
selbige ablenkt.

Wenn man also bei bekannten Dingen schon solchen Unsinn aufgebunden 
bekommt, fällt es mir schwer zu glauben, daß bei unbekannten 
Sachverhalten die Erklärungen zutreffender sind.

Das war für mich ein derart ernüchterndes Ergebnis, daß ich es bis heute 
im Hinterkopf habe und seither auch sämtliche Beratungen dieser Herren 
Fachhändler konsequent meide. Besonders schlimm ist es in den großen 
Fachmärkten.

Also informiere ich mich selbst vor der Anschaffung teurerer 
Elektrogeräte. Gekauft wird es dann dort, wo es am günstigsten ist, was 
in der Regel nicht der Fachhändler um die Ecke ist.
Zuletzt bin ich beim Kauf des Beamers nach dieser Richtlinie verfahren. 
und bisher war die Entscheidung goldrichtig.

auch wenn es hart klingt, aber die meißten Fachmärkte haben den Namen 
nicht verdient. wenn die aussterben: who cares?

Demgegenüber hatte ich im Onlinekauf bisher noch keine Probleme wenn 
irgendwas nicht stimmte. Reklamationen werden normalerweise ohne große 
Schwierigkeiten abgewickelt. Da ich viel mit Paypal (ja ich weiß, für 
manche ein weiterer Haßbegriff) zahle habe ich sogar noch die 
Möglichkeit, auf den Verkäufer Druck auszuüben. Bisher musste ich das 
einmal tun, als eine Bestellte Ware nach über 2 Wochen noch nicht 
eintraf und der Verkäufer auf keinerlei Mailanfrage von mir reagierte. 
Es handelte Sich um Rauchmelder, welche ich zum Anfang der 
Renovierungsarbeiten bestellt hatte, es war also nicht dringend. Als ich 
dann bei Paypal einen Konflikt meldete hat es keine 2 Tage gedauert bis 
die Ware bei mir war und ich eine Entschuldigungsmail erhielt.

Allerdings muss ich dazu sagen, daß ich sehr wenig bei ebay kaufe und 
auch oft vom billigsten Händler Abstand nehme, wenn der mir nicht 
bereits bekannt ist. Auch von Händlern die sehr stark nach unten 
abweichende Preise vom Rest der Welt haben halt ich mich lieber fern.

von c. m. (Gast)


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Christian B. schrieb:
> Da ich viel mit Paypal (ja ich weiß, für
> manche ein weiterer Haßbegriff) zahle …

ich hatte die paarmal auch keine probleme mit paypal, aber wenn man 
sowas liest…
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-PayPals-Drueckermanier-2242258.html

von Stefan N. (stefan_n32)


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Reinhard ## schrieb:
> Simon B. schrieb:
>> Was würdet ihr also nie online kaufen und wieso?
>
> Fragen immer positiv formulieren! Also:
> Was würdet ihr online kaufen und wieso?
>

Verkehrt positivisiert. Du darfst die Bedeutung nicht drehen:

Was würdet ihr immer offline kaufen und wieso?

von Christian B. (luckyfu)


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c. m. schrieb:
> ich hatte die paarmal auch keine probleme mit paypal, aber wenn man
> sowas liest…
> 
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kommentar-PayPals-Drueckermanier-2242258.html

ok, das passiert wenn man seine Daten partout geheim halten will, das 
verkompliziert nunmal so einiges. Wie gesagt, ich habe noch keine 
Probleme mit Paypal, Händler beschweren sich häufiger mal, daß ihre 
Konten einfach so gesperrt wurden, wieso, weshalb, warum erfährt man 
dabei natürlich nicht.

aber nun BTT

von Johannes K. (anamollo)


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Hallo zusammen,

ich bin für das bequeme Online-Shopping sehr aufgeschlossen und 
diesbezüglich auch ziemlich aktiv.
Was bereits beschrieben wurde: Klamotten und Sachen, die man "einfach 
(an)probieren muss" um sich vom Produkt zu überzeugen, bestelle ich 
aufgrund schlechter Erfahrungen (bezüglich der Größe, die nicht passte 
etc.) nicht mehr.

Als kleines Kontrastbeispiel:
Ein Bekannter von mir hat zu Weihnachten ein paar Pfund Plätzchen in 
Ebay bestellt, da er zu faul war sie selbst zu backen.
Es war eine Hobbybäckerin, die anscheinend ihr Handwerk verstanden hat. 
Die Plätzchen waren angeblich einwandfrei.

Da würde es bei mir zum Beispiel aufhören... ;-)

von Dennis K. (scarfaceno1)


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Gute Idee mit den Plätzchen.

Würde ich aber auch nicht machen...

von Martin B. (fruchtstern)


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ALso eigentlich kaufe ich ganz wenig übers Internet und sobalds über 100 
€ hinaus geht, ist mir das sowieso immer zu heikel! Ich bin einfach mehr 
der Typ, der Sachen in der Hand haben bzw. anziehen muss bevor er es 
kauft! Eine große Ausnahme ist Unterwäsche, die kauf ich immer auf 
http://www.oboy.de/katalog/herrenmode/herren-unterwaesche.html denn hier 
bleibt Größe und Geschmack immer gleich!

von Paul B. (paul_baumann)


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Martin schrub:
>Eine große Ausnahme ist Unterwäsche, die kauf ich immer auf
>http://www.oboy.de/katalog/herrenmode/herren-unter... denn hier
>bleibt Größe und Geschmack immer gleich!

Man muß doch auch nicht immer alles kaufen -man kann auch tauschen!

Beispiel: Unterwäschetausch bei der "Fahne"
Müller tauscht mit Lehmann
Schulze tauscht mit Schmidt

;-)
MfG Paul

von Steffen R. (steffen_rose)


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Naja, große Versender ohne Rücksendekosten und Kauf auf Rechnung laden 
gerade dazu ein, sich Sachen zur Ansicht zuschicken zu lassen.

Hier kann man dann in Ruhe daheim anprobieren und sich Meinungen 
einholen. Man ist dann nicht auf Verkäuferinnen angewiesen, die einem 
alles einreden.

von Marc H. (mhdry)


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Christian B. schrieb:
> auch wenn es hart klingt, aber die meißten Fachmärkte haben den Namen
> nicht verdient. wenn die aussterben: who cares?

Ganz richtig!

Bei mir in der Nähe gab (<- Vergangenheitsform beachten) es bis vor ca. 
zwei Jahren mal einen "Fachhändler", der einen im Verkaufsraum direkt 
hinter den Kassen (und dem Regal mit den vielen aktiven und passiven 
Bauteilen) mit einem Schild begrüßte:

  "Wir sind nicht geil, wir sind ein Fachhändler!"

Als ich einen 47µF Tantal-Elko kaufen wollte, hat der felsenfest 
behauptet, dass es sowas "noch nie" gegeben hätte. Seine Worte (auch bei 
geschlossener Tür auf der Straße noch gut zu hören) lauteten: "Ich habe 
Elektrotechnik studiert, wenn ich Ihnen sage, das hat es noch nie 
gegeben, dann hat es das auch noch nie gegeben."

Ich habe das dann akzeptiert und "einen von den Dingern aus dem Fach 
Tantal 47µ/16V hinter Ihnen" genommen. Als er das gemerkt hat, kam ein 
raunziges: "Ist aber garantiert nicht der richtige. Was weiß denn ich, 
was Sie damit vorhaben."

Und troztdem vermisse ich diesen Laden, denn er war genau auf meinem 
Arbeitsweg. Wenn ich einen Riesenumweg mache, könnte ich zu einer 
Filiale eines größeren bekannten Elektronik-Händlers gehen, die erklären 
mir aber bei jeder Frage nur:

  "Da können Sie doch auch im Internet gucken, oder?"

Dann lieber nicht geil und Möchtegern-Fachhändler...

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