@ Julia_W (Gast)
>Ich habe ein Problem mit der Aufgabe im Anhang. Ich bin mir nicht sicher
>ob meine Lösung stimmt. Wenn ich die maximale Frequenz der Schaltung
>ausrechnen will, muss ich doch schauen welche Komponente am längsten für
>die Signalverarbeitung braucht.
Ja.
>Meine Lösung:
>Register1 + Schaltkreis1 = 6ns + 12ns = 18ns
>Register2 + Schaltkreis2 = 6ns + 14nd = 20 ns
>Schaltkreis3 = 28ns
Falsch.
>Das wäre in unserem Fall Schaltkreis C3. Wenn ich weiß dass C3 eine
>Verzögerungszeit von 28ns besitzt, kann ich doch sagen dass C3 alle 28ns
>eine neue Information bekommen muss.
Er MUSS gar nicht, er KANN vielleicht.
>Da Register2 und Schaltkreis2
>schneller sind kann ich diese erstmal vernachlässigen. Wenn C3 alle 28ns
>eine neun Information braucht, muss C1 diese alle 28ns bereitstellen.
Nö, vollkommen falsch.
>Wie komme ich jetzt auf die Frequenz, mit der ich Register1 und
>Schaltkreis1 tanken muss?
Tanken? E-Mobility?
Oder eher takten? Anyway.
>Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen, bin langsam am verzweifeln...:/
Woran die Jugend heute schon verzweifelt? Was passiert, wenn du mal ein
RICHTIGES Problem lösen musst? Springst du dann aus dem Fenster?
Anyway die IIte.
Di maximale Taktfrequenz (= minimale Periodendauer) eines digitalen
Schaltwerks ermittelt sich über die minimale Durchlaufzeit der
langsamsten Signale. Dafür muss man ALLE Signalwege betrachten. Das
macht modere FPGA-Entwurfssoftware automatisch, hier geht es aber um des
Verständnis des Prinzips.
Was passiert, wenn eine aktive Taktflanke (0->1) an CLK angelegt wird?
Es dauert zunächst td_FF, eher die neuen Ausgangsdaten am Ausgang von
Register 1 anliegen. Danach müssen diese neuen Daten durch C1 und C3
laufen. Und zu guter letzt müssen sie mindestens die Setup-Zeit tsetup
VORHER wieder am Register 1 anliegen, bevor die nächste Taktflanke
ankommt. Daraus folgt die minimale Periodendauer von
t_min = td_FF + td_1 + td_3 +t_setup = 6 + 12 +28 + 4 = 50ns
Das Ganze darfst du jetzt für ALLE anderen Signalpfade aufstellen.
Wenn du das gemacht und verstanden hast, kannst du auch die Aufgabe b)
lösen.
P. S.
"die Clock" AUA! Und das in einem Text in der Schule/Uni.