Hallo! Ich bin Neuling auf dem Gebiet der Elektronik und versuche mich an einfachen Experimenten. Neulich bin ich auf folgendes Problem gestoßen: Ich habe ein Gerät, welches mit 8 AA 1,5V Batterien betrieben wird. Dieses Gerät möchte ich an ein Netzteil hängen. Ich hab dazu ein 12 V DC Netzteil mit einem Ausgangsstrom von 1000mA. Vorweg: das Gerät funktioniert mit den Batterien einwandfrei. Nimm ich jedoch das Netzteil, so tut sich gar nichts. Die Spannung ist jedoch nachgemessen bei 11,5 V mit dem Netzteil (Spannung mit Batterien liegt etwas darunter - Batterien sind nicht mehr ganz neu). Eine Messung des Stroms mit Batterien zeigt, dass das Gerät 60mA zieht. Wenn ich den Strom mit Netzteil messe, so erhalte ich keinen Stromfluss (immer 0,0 mA). Bin mir ziemlich sicher, dass ich nichts falsch angeschlossen habe (vor allem bekomme ich ja eine Spannung) Da kenn ich mich jetzt nicht mehr aus, habe ich was falsch gemacht? Freue mich auf hilfreiche Antworten
Netzteil an die richtigen(tm) Kontakte drangefrickelt?
Stefan schrieb: > Plus Minus vertauscht ? Hatte ich auch zuerst vermutet, und deshalb mal umgepolt: hier zeigt das Multimeter allerdings eine Spannung von -11,5 V. Sollte also passen so wie es ist.
Ein 12VDC Trafonetzteil, das im Leerlauf nur 11,5V liefert, hat wahrscheinlich keine Glättung drin. Da kommt keine richtige Gleichspannung raus, sondern 100 15V-Impulse pro Sekunde.
Vielen Dank für die Antworten. Beim Gerät handelt es sich um eine alte Funktfernsteuerung mit 27Mhz von Acoms für ein Modellauto. Beim Netzteil handelt es sich um dieses hier: http://www.amazon.de/CSL-Universal-Netzteil-Stecker-Reiseadapter/dp/B00EL8BNA8 @Helge A.: Kann ich irgendwie erkennen, ob das bei diesem Neztteil der Fall ist und wenn ja, gibt es eine einfache Möglichkeit den Ausgang zu glätten?
Vielleicht hat Dein Netzteil eine Art Sicherung drinnen, die, auch bei kurzzeitigen Stromspitzen (beim Einschalten), die Schotten dicht macht. Batterien sind in dieser Hinsicht "flexibler". Geht Dein Gerät nach dem Umpolversuch noch?
Amateur schrieb: > Vielleicht hat Dein Netzteil eine Art Sicherung drinnen, die, auch > bei > kurzzeitigen Stromspitzen (beim Einschalten), die Schotten dicht macht. > Batterien sind in dieser Hinsicht "flexibler". > > Geht Dein Gerät nach dem Umpolversuch noch? Hab im umgepolten Zustand nicht angeschlossen, sondern jediglich mit Multimeter gemessen! Funktioniert alles noch
Bei einem Modellauto kann es sein, dass das Netzteil mit dem Strom überlastet wird. 60 mA bei einer "Traglast" von 8 Batterien (AA) erscheint mir etwas zu wenig. Möglicherweise hast Du die Leerlaufstromaufnahme gemessen.
Hat die Fernsteuerung einen Stromanschluß ? Wenn ja, vielleicht Plus Minus vertauscht ? Plus muß nicht immer innen im Stecker liegen.
Amateur schrieb: > Bei einem Modellauto kann es sein, dass das Netzteil mit dem Strom > überlastet wird. > > 60 mA bei einer "Traglast" von 8 Batterien (AA) erscheint mir etwas zu > wenig. Möglicherweise hast Du die Leerlaufstromaufnahme gemessen. Es ist nicht das Modellauto, sondern nur der Sender. Leerlaufstromaufnahme ist soweit ich weiß einfach der Strom, welcher gemessen wird wenn das Gerät eingeschaltet ist?! - Hier hab ich ca. 60mA. Wobei sich dieser Strom auch nicht ändert wenn ich die POTIs (zur Steuerung) am Sender verstelle. Stefan schrieb: > Hat die Fernsteuerung einen > Stromanschluß ? > Wenn ja, vielleicht Plus Minus vertauscht ? > Plus muß nicht immer innen im Stecker liegen. Ich hab die Kontaktstellen der Batterien angezapft. Plus/Minus ist nicht vertauscht (hab hier einen Hohlbuchsen-Stecker ran gemacht, und die passende Verbindungsstelle an einen 8x AA-Batteriehalter und an das Netzteil. ich kann also über die Buchse schnell hin und her wechseln.) Wie gesagt, Spannung zeigen beide an, nur das Netzteil liefert keinen Strom
Marco S. schrieb: > Kann ich irgendwie erkennen, ob das bei diesem Neztteil der Fall ist und > wenn ja, gibt es eine einfache Möglichkeit den Ausgang zu glätten? Das Netzteil in dem Link ist wohl ein Schaltnetzteil. Da kommt eine (hoffentlich) ausreichend geglättete Spannung raus. Hilft nur noch, mal den Sender aufzuschrauben und die Spannung auf der Platine zu kontrollieren. Die größeren Fernsteuersender mit 12V - Batterieblock funktionieren eigentlich immer mit Spannungen von 9-12V, egal ob Batterie oder Akku. Das geht dann auch mit Steckernetzteil.
Hallo Bei meiner alten Ferbedienung ist der Stecker nur zum Laden der Akkus und nicht um die Fernsteuerung mit Strom zu versorgen. D.h. es ist such so verkabelt, dass nur im augeschaltetem Zustand geladen wird. Vieleicht ist das bei dir auch so. Gruss
Helge A. schrieb: Danke für die weiteren Infos/Tipps! > Marco S. schrieb: >> Kann ich irgendwie erkennen, ob das bei diesem Neztteil der Fall ist und >> wenn ja, gibt es eine einfache Möglichkeit den Ausgang zu glätten? > > Das Netzteil in dem Link ist wohl ein Schaltnetzteil. Da kommt eine > (hoffentlich) ausreichend geglättete Spannung raus. Hilft nur noch, mal > den Sender aufzuschrauben und die Spannung auf der Platine zu > kontrollieren. Die größeren Fernsteuersender mit 12V - Batterieblock > funktionieren eigentlich immer mit Spannungen von 9-12V, egal ob > Batterie oder Akku. Das geht dann auch mit Steckernetzteil. Wie kann ich die Spannung auf der Platine überprüfen? Ich hatte bis jetzt die Spannung dort abgetastet, wo die Stromversorgung in die Platine mündet. Spannung ist hier in beiden Fällen ca. 11,5 V. Am ehesten vermute ich bisher, dass tatsächlich was mit der Glättung nicht funktioniert. Kann ich das irgendwie überprüfen (ohne Oszilloskop)? Ruder schrieb: > Hallo > > Bei meiner alten Ferbedienung ist der Stecker nur zum Laden der Akkus > und nicht um die Fernsteuerung mit Strom zu versorgen. D.h. es ist such > so verkabelt, dass nur im augeschaltetem Zustand geladen wird. Vieleicht > ist das bei dir auch so. > > Gruss Die Fernbedienung besitzt auch einen Ladeanschluss. Diesen verwende ich allerdings nicht (da er so funktioniert wie von dir beschrieben). Ich hab meine Spannungsquelle direkt an den Batteriekontakten drangehängt.
>Ich hab meine Spannungsquelle direkt an den Batteriekontakten drangehängt.
Sicher, dass nicht irgendwo zwischen den Batterien eine weitere
"Zapfstelle" existiert?
z.B: für Bauteile, die nur die 1/2 Spannung benötigen
Ulrich F. schrieb: >>Ich hab meine Spannungsquelle direkt an den Batteriekontakten > drangehängt. > > Sicher, dass nicht irgendwo zwischen den Batterien eine weitere > "Zapfstelle" existiert? > z.B: für Bauteile, die nur die 1/2 Spannung benötigen Ja, 100% sicher! Es existieren nur jene zwei Kontaktstellen für die Batterien
Marco S. schrieb: > Am ehesten vermute ich bisher, dass tatsächlich was mit der Glättung > nicht funktioniert. Kann ich das irgendwie überprüfen (ohne > Oszilloskop)? M.E. ist eine genauere Feheranalyse ohne Oszi da nicht mehr möglich.
Hab gerade entdeckt, dass das Netzteil meiner externen Festplatte auch mit 12V agiert: Angeschlossen und siehe da - es funktioniert! Liegt also tatsächlich am Netzteil! Kann man nun schlussfolgern, dass es tatsächlich an der Glättung liegt (Die Spannung ist ja in Ordnung)? Danke für die vielen Ratschläge und Hilfen!
Vielleicht braucht dein netzteil eine gewisse mindestlast, versuch mal eine Widerstand oder eine kleine glühbirne parallel zu schalten
derElf schrieb: > Vielleicht braucht dein netzteil eine gewisse mindestlast, versuch mal > eine Widerstand oder eine kleine glühbirne parallel zu schalten Das ist bei vielen Steckernetzteilen so. Die Erfahrung habe ich zumindest gemacht
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