Hallo liebes Forum! Kurz zu dem Problem: Im Rahmen eines Projekts an der Uni sollen wir eine Konzentrationsmessung von Partikeln konzipieren. Die Teilchen (wahlweise Korund, Stahl, Glas; Konzentration ca. 0,1 - 20V%) befinden sich im Wasser, welches mit 16bar durch ein Rohr gepumpt wird. Dabei erreicht der Suspension eine Geschw. von ca. 3-9m/s. Wir wollen eine kapaizitive Messung umsetzen. Die Rohrform können wir frei wählen. Wir haben uns für ein Rechteckrohr entschieden, da so mit zwei parallel zueinander laufenden Platten gearbeitet werden kann. Am Kondensator wird eine Wechselspannung angelegt, um die Phasenverschiebung zu messen. Bei der Literaturrecherche sind wir darauf gestoßen, dass durch Wechselspannung auch Verluste auftreten können im Wechselstromkreis. Allerdings können wir nicht wirklich abschätzen, wie groß die Verluste sein werden und wodurch diese entstehen. Daher hier unsere Fragen: - was sind die entscheidenen Parameter zur Beschreibung der Verluste? - gibt es irgendeine Formel, mit der man die Verluste abschätzen kann? - hat die Dicke der Kondensatorplatten irgendeinen Einfluss? - Heizen sich die Platten durch die anliegende Wechselspannung auf? - Literatur zu dem Thema, vielleicht Bücher die empfehlenswert sind? Schonmal einen herzlichen Dank!
bascompasstschon schrieb: > - was sind die entscheidenen Parameter zur Beschreibung der Verluste? Die Frequenz der Wechselspannung und die Dielektrizitätskonstante im Kondensator. > - gibt es irgendeine Formel, mit der man die Verluste abschätzen kann? Man kann sie sogar berechnen. > - hat die Dicke der Kondensatorplatten irgendeinen Einfluss? Vernachlässigbar. > - Heizen sich die Platten durch die anliegende Wechselspannung auf? Vernachlässigbar. Viel Spaß dabei. Da Wasser im Vergleich zu Stahl oder Korund ein recht hohes Epsilon-r hat, wird es schwierig werden, die Partikel gut zu detektieren, wenn die Brühe nur wenig von dem Zeug enthält.
Hey. Ich habe einen Buchvorschlag für euch. http://www.amazon.de/Halbleiter-Schaltungstechnik-Ulrich-Tietze/dp/3540641920 In dem Buch sind Temperaturverhalten und andere parasitäre Effekte bei Kondensatoren recht gut erläutert. Bei der Wahl eurer Frequenz spielt das Dielektrikum eine Rolle, da es ebenfalls eine Frequenzabhängig ist und somit euere Kapazität erheblich beeinflussen kann. Aber wie gesagt, ich kann das Buch nur empfehlen. Sollte auch in jeder Hochschul-Bib zu finden sein. Hoffe es hilft.
Hallo, ich meine, Partikel kann man auch unterschiedlichste Art messen und die Konzentration ist ja offenbar recht ordentlich. Bist du aber sicher, dass man in Wasser einen vernünftigen Messeffekt bekommt? Wären andere Messverfahren da nicht eher geeignet oder muss es die kapazitive Lösung sein? Gruß Öletronika
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