Gast
#3709339
Hallo Community, erneut sitze ich vor einem kleineren Problem, das ich theoretisch noch nicht ganz nachvollziehen kann. Zum Einsatz kommt ein schneller LM6172 OPAMP. Eigentlich brauche ich nur eine schlichte Impedanzwandlung. Da ich aber kapazitive Last am Ausgang habe neigt das Teil zum schwingen. Daher habe ich mich für eine Lead-Kompensation entschieden und diese ausgelegt. Mit meiner Auslegung kriege ich mein Schwingen raus und das Teil wird stabil. Was aber bleibt ist ein beträchtlicher Overshoot. Ich habe verschiedene Kombination von R und C's probiert aber das Problem lässt sich nicht wirklich beheben. Nun aber das interessante: Nehme ich einen invertierenden Verstärker mit Verstärkungsfaktor -1 und 220k Widerständen, so ist kein Overshoot mehr zu sehen und ich kriege eine sehr gute Sprungantwort. Wenn ich mir das Datenblatt vom TL082 ansehen dann zeigt Seite 8 auch dort, dass man weniger Überschwingen beim Betrieb als invertierender Verstärker hat. Meine Frage daher: Ist das immer so und kann ich auf beim LM6172 davon ausgehen dass es so ist? Und warum habe ich beim invertierenden Verstärker weniger Überschwingen? Was ist der Wirkmechanismus dahiner? Danke fürs Lesen und viele Grüße!