Transistor als Schalter -A, B oder C?

Gast #3716797
Ich brauche einen pnp Transistor zum schalten einer kleinen Last (20mA, 
12V) mit einem 5V AVR. Der gute alte BC856 in Kombination mit einem BC 
846 müsste dafür passen. Aber macht es einen Unterschied welchen Typ 
(also welche Stromverstärkung) ich einsetze? A oder B oder C? Oder wären 
da gar andere Modelle besser geeignet? Es sollte vor allem zuverlässig 
funktionieren und robust sein, die Geschwindigkeit ist unwichtig.
Ich habe noch eine Frage zur "Standardschaltung": Soll der Pullup / 
Pulldownwiderstand an der Basis des pnp/npn Transistors vor oder nach 
dem Basisvorwiderstand positioniert werden? Positioniert man ihn nachher 
bildet man ja zwangsläufig einen Spannungsteiler mit dem Vorwiderstand, 
ist das gut?
#3716804
Martin I. schrieb:
> Ich brauche einen pnp Transistor zum schalten einer kleinen Last (20mA,
> 12V) mit einem 5V AVR. Der gute alte BC856 in Kombination mit einem BC
> 846 müsste dafür passen. Aber macht es einen Unterschied welchen Typ
> (also welche Stromverstärkung) ich einsetze? A oder B oder C?

Ist bei diesen Standardtransistoren ziemlich egal.

Aber warum schaltst du die +-Versorgung für den Verbraucher. Schalte ihm 
einfach die Masse zu bzw. weg und du brauchst nur einen einzigen 
Transistor (falls das mit dem Verbraucher möglich ist, weil der zb. 
nicht an der allgemeinen Masse hängen muss)


> Oder wären
> da gar andere Modelle besser geeignet?

Bei 20mA?
Bei 20mA kannst du auch einen Germanium-Spitzentransistor nehmen, wie 
man sie nach dem Krieg gebaut hat, als man Siliziu nur in Form von Sand 
am Meer kannte.

> Ich habe noch eine Frage zur "Standardschaltung": Soll der Pullup /
> Pulldownwiderstand an der Basis des pnp/npn Transistors vor oder nach
> dem Basisvorwiderstand positioniert werden? Positioniert man ihn nachher
> bildet man ja zwangsläufig einen Spannungsteiler mit dem Vorwiderstand,
> ist das gut?

Der 'Pullup'/'Pulldown' hat ungefähr welchen Wert? wie verhält sich das 
in Relation zu der Größe des Basiswiderstands, den du ca. ermitteln 
wirst?  Was bedeutet das für die Spannung am Spannungsteiler? Vor allen 
Dingen in Hinblick auf die Basis'spannung', die du mindestens brauchst, 
damit ein Basisstrom fliessen kann, der dann den Transistor 
durchsteuert?

ich empfehle das alles mal mit konkreten Werten in den Varianten 
durchzurechnen! Die Ergebnisse sind absolut erhellend.
Gast #3716810
Martin I. schrieb:
> Es sollte vor allem zuverlässig funktionieren und robust sein

Soll das bedeuten, dass ein Last-Kurzschluss oder Überstrom auftreten 
kann? Wenn ja dann brauchst du eine sehr knapp ausgelegte 
Strombegrenzung: 12V*20mA=240mW, aber Ptot=250mW. Ein anderer Transistor 
(anderes Gehäuse) wäre da fällig.
Gast #3717079
Stimmt. So ein Kurzschluss könnte theoretisch schon vorkommen. Hab ich 
nicht bedacht. Danke!
Wie kann ich den Schalttransistor am Besten vor externen Störungen (ESD, 
Überspannung) schützen?
#3717688
Braucht der Verbraucher unbedingt die 12V, oder kann es evtl. etwas 
weniger sein. Evtl. könnte man ja direkt am Transitor-Kollektor 120Ohm 
in Reihe schalten (2,4V Spannungsabfall bei 20mA), so daß der Transistor 
bei Kurzschluß nicht gleich verstirbt.

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