Eingang 3 für HP5334B nachrüsten

OP #3717715
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ich möchte einen Zähler-Eingang am HP5443B nachrüsten. Vielleicht hat 
das jemand schon gemacht und kann etwas dazu sagen.

Schön wäre es wenn man die Original-BNC-Buchse bekäme um sie an der 
vorgesehenen Stelle auf der Leiterplatte einzubauen. Die Löcher dazu 
gibt es ja bereits.

Hat jemand so eine Buchse abzugeben?
OP #3717823
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Auf der Seite 236 des 11MByte großen Manuals ist der Schaltplan für eine
> "Option 030,Channel C" - ist es das?

Danke Christian. Ja, das ist es.

> Eine einzige fehlende BNC-Buchse kann es doch nicht sein, da muss doch
> noch mehr fehlen?

ja. Den fehlenden chip MB506 habe ich gerade als SMD bestellt. Auf dem 
Bord ist ein DIL-Sockel dafür. Da muss eine kleine Adapterplatine 
dazwischen.

Es scheinen auch noch Schottkydioden zu fehlen. 4-fach-Teile. So eine 
Aufrüstung habe ich noch nie gemacht, ist Neuland. Es fehlt mir auch 
momentan ein Signalgenerator >50MHz um das zu testen.
OP #3717920
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Ein Sicherungselemt ist - wie man dem Schaltbild entnehmen kann - nicht 
enthalten. Es ist eine spezielle Leiterplattenbuchse, die mit 2 
Schrauben in den vorgesehenen Löchern befestigt wird. Der Vorteil davon 
ist daß man dann die Frontplatte leicht abnehmen kann, weil alle 4 
Buchsen durchgeschoben werden. Außen gibt es nur noch Kontermuttern, 
sonst nichts.

Natürlich ist es auch denkbar jede beliebige BNC-Buchse einzubauen und 
dann Drähte zur Leiterplatte zu legen. Das ist die zweitbeste Lösung 
wenn die Buchse nicht günstig zu bekommen ist.
#3718515
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Die 1900-0083 ist eine typische Hewlett-Packard-Teilenummer. Dazu gibt 
es viele Internethändler, die das verkaufen wollen. Einen Forumsbeitrag 
fand ich auch :
https://groups.yahoo.com/neo/groups/hp_agilent_equipment/conversations/topics/4377
Die allgemeine Bezeichung dazu sei "5082-2831" also aus der bekannten 
Schottky-Dioden-Reihe HP2800, leider obsolet.
http://www.datasheetarchive.com/dlmain/Databooks-4/Book-19268.pdf
Zwei Datenbuchseiten von 1980


Und Mouser nennt Souriau als Hersteller der Buchse 28JR405-1, hat sie 
aber nicht vorrätig. http://www.souriau.com/
OP #3718598
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> http://www.datasheetarchive.com/dlmain/Databooks-4/Book-19268.pdf
> Zwei Datenbuchseiten von 1980

vielen Dank Christoph !

in diesem Video https://www.youtube.com/watch?v=wGYHvSuDXHw zeigt Shigeo 
Suzuki wie er Dioden aufs Board aufgelötet hat. Das scheint so zu 
laufen. Die Buchse hat er über Kabel nach hinten verlegt.

> Und Mouser nennt Souriau als Hersteller der Buchse 28JR405-1, hat sie
> aber nicht vorrätig. http://www.souriau.com/

Vielen Dank. Ich kann da ja mal fragen.
OP #3718694
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Die BNC-Buchse hat noch eine militärische NSN-Nummer, damit findet man
> einige Spezialhändler, z.B: http://www.nsn-now.com/5935013308615

Prima was Du alles herausgefunden hast ! Danke ! Ich versuche mal damit 
weiterzukommen. Auch Agilent kann ich ja mal anrufen. Das Teil ist aus 
dem Service. Vielleicht liegt irgendwo noch was herum . . .
#3720130
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Matthias W. schrieb:
> Matthias W. schrieb:
>> Ich habe bei Agilent angerufen und die USA angemailt. Mal sehen ob ein
>> Feedback kommt.
>
> Agilent USA hat sich nicht viel Mühe gemacht -

Du irrst. Das ist keine Frage der Mühe, sondenr der Konzern-Aufstellung: 
Anfragen werden stets lokl abgehandelt.

Alles andere wäre für so eine Basisanfrage auch sinnfrei bei einem 
international aufgestellten Konzern.

> sondern das gleich an die
> deutschen Kollegen weitergemailt. Mal sehen ob da eine Antwort kommt.

Da kommt was. Mußt nur schauen ob dann von Agilent oder 
Keysight-Technologies.


> Das Formular scheint von 1978. Offenbar war die Armee damals ernsthaft
> interessiert zu erfahren was nicht passt mit Gerät oder Manual?

Nicht nur offen, es ist schlicht  eine Standardvorgabe der (US-) 
Militärs. Die Seite  findest Du auch in Handbüchern zu allen sonstigen 
milsa  Dokumenten. Auch in aktuellen y2k++.
Ist in ähnlichen Form auch in aktuellen Dokumentne drin.
OP #3720276
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Andrew Taylor schrieb:
> Du irrst. Das ist keine Frage der Mühe, sondenr der Konzern-Aufstellung:
> Anfragen werden stets lokl abgehandelt.

ich habe das schon anders erlebt. Bei internationalen Firmen gibt es 
Filialen in Deutschland und in den USA. Als ich 2002 Hilfe brauchte zu 
einem Bauteil fragte ich - weil ich auf Dienstreise in den USA war - 
erst mal bei meinen bekannten Partnern in Deutschland nach. Die waren 
alle "busy" oder hatten keine Lust zu helfen. So kam ich nicht weiter.

Dann hatte ich die Idee einfach dieselbe Fa. in den USA anzurufen. Da 
wurde mein Anliegen plötzlich ernstgenommen und rasch bearbeitet. Welch 
Unterschied !

Damals wurde mir die Bedeutung des Begriffs "Servicewüste Deutschland" 
so richtig klar. Umso enttäuschter war ich als sich Agilent nun so 
seltsam verhalten hat. Wenn es noch eine Entwicklung, Fertigung oder 
Reparatur dort gibt, so hätte man das durchaus weiterleiten können. Es 
wird wohl Gründe geben warum das nicht so war. In 23 Tagen oder so wird 
ja Agilent in Keysight umbenannt. Vielleicht hat dies etwas damit zu 
tun. Die Leute haben vielleicht ganz andere Sorgen . . .

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