Sender bei 868MHz - Wie stark darf der streuen?

Gast #3718412
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Hallo Leute
ich möchte einen AM-Sender bei 868MHz bauen.
Das Modulationssignal wird jedoch nichtlinear verstärkt, sodass sich die 
AM-Seitenbänder im spektrum etwas weiter als gewünscht um die 
Trägerfrequenz verteilen.

Bei 10dBm Augangsleistung sind meine parasitären Seitenbänder immerhin 
um 40dB gedämpft: also -30dBm. Wo kann ich nachlesen ob sowas noch ok 
ist?
Ich meine... -30dBm kommen ja nur ein paar Meter... dann isses nur noch 
Rauschen. Wie schlimm ist das?
Gibts bestimmungen für sowas?
#3724467
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Jörg Wunsch schrieb:
> Marc Oni schrieb:
>> "Funknormen" gibt es als ETSIxxx xxx KOSTENLOS ( gegenüber den
>> unverschämt überteuerten EN... )
>
> Auch die ETSI-Normen sind ENs.

Jörg Wunsch schrieb:
> Auch die ETSI-Normen sind ENs.

Sofern sie in das europäische Normengut übernommen wurden. Primär sind 
sie ( wie z.B. CISPR oder IEC ) eher internationale Normen, die dann - 
häufig direkt unter dem gleichen Namen - als Europäische Norm im 
Amtsblatt genannt ( veröffentlicht ) werden.
Das spielt aber inhaltlich für den Anwender letztlich keine Rolle, nur 
krümelnd formal in Verbindung mit Veröffentlichungsdaten usw.
Gast #3724475
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Da muss ich Marc Oni (guglielmo) Recht geben. In der Regel tritt bei der 
nationalen Umsetzung von Normen/Richtlinien sogar eine Verschärfung der 
Anforderungen in Kraft. Insofern ist ein Blick in die deutsche Ausgabe 
der betreffenden Norm(en) durchaus lehrreich.
Gast #3724510
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Hallo,

"Hallo Leute ich möchte einen AM-Sender bei 868MHz bauen."

obwohl der Bereich allgemein freigegeben ist bedeutet das (leider ?) 
nicht das mann dort einen selbstgebauten Sender betreiben darf, da 
müssen einige (echte) Nachweise abgegeben werden die beweisen das die 
Normen eingehalten werden.
Echt soll bedeuten es nicht reicht selber einen Aufkleber aufzukleben 
(CE) um damit zu sagen "alles i.O."
Leider darfst du diese Nachweise auch nicht selber erbringen (wenn du 
z.B. Zugang zu entsprechenden Messequipment hast) sondern zertifizierte 
Bbetriebe müssen dass (für viel Geld) machen.

Selbstgebaute Sender in eigener Verantwortung geht nur im Amateurfunk, 
in den dort zugewiesenen Frequenzbereichen, - dafür sind aber nicht alle 
Anwendungen und keine Verschlüsselungen zugelassen.

Einen echten "freien" Frequenzbereich für den Hobbybastler (auch mit 
Sachkundenachweis wie z.B. Amateurfunklizenz) gibt es nicht - entweder 
ist die Anwendung eingeschränkt oder das Gerät/Modul  muss zugelassen 
sein.

Ham
Gast #3724600
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> An wen gibst du die denn ab?

Vermutlich bei seinem Abschnittsbevollmächtigen (aka Dorfsheriff). :-)


Wie ich schon einmal schrub: Man sieht es der HF nicht an, aus welcher
Buxe sie sich gequält hat.

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