Forum: Offtopic Multimeter - euere Meinung?


von Philipp S. (philipp_s87)


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Hallo Zusammen,

ih befinde mich im Moment auf der Suche nach einem guten Multimeter zu 
einem anständigen Preis. (Ich weiß natürlich dass Qualität auch seinen 
Preis hat, erwarte deshalb keine Wunder).
Habe mir hier mal folgendes rausgesucht.

http://www.ebay.de/itm/111082684156?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

Gibt es bessere Multimeter in dieser Preisklasse?

Was haltet ihr davon? ... ist die Preis-Leistung okay?

Danke für euere Antworten !

Grüße
Philipp

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Philipp S. schrieb:
> Gibt es bessere Multimeter in dieser Preisklasse?
Ob ein Multimeter praxistauglich ist, weißt du erst, wenn du mal den 
Durchgangspiepser einschaltest, und dann der Piepston erst 2 Sekunden 
nach Verbinden der Prüfspitzen ertönt. Dann wird dir sofort klar: 
Schrott!

Weißt du was: probiers einfach aus. Für 20€ ist da nicht viel kaputt.

von K. L. (trollen) Benutzerseite


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Wie geil:
>"(von deutsche Super markt gekauft mit gut Qualität !)"

Und ausversehen hat er gleich mal einen hunderter Pack im Supermarkt 
gekauft:
>Mehr als 10 verfügbar 46 verkauft

von Peter D. (peda)


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Der 200M Bereich ist schon sehr interessant.
Die meisten teuren gehen leider nur bis 20M.

Das mit dem trägen Piepen ist leider auch bei neueren teuren DVM 
Standard.
Der Pieper ist kein separater Komparator mehr, sondern reagiert erst mit 
der Meßrate.

von Sni T. (sniti)


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Peter Dannegger schrieb:
> Der 200M Bereich ist schon sehr interessant.
> Die meisten teuren gehen leider nur bis 20M.

Wobei die Frage ist, wie genau der Messbereich bei dem Teil ist. 
Ansonsten gibt es schon einige gute Multimeter, die weiter als 20M 
gehen. Die meisten Agilent/Gossen/Fluke liegen so bei 50-60M, im 
nS-Messbereich beim 87V z.B. bis 100GOhm, wobei man das doch eher selten 
braucht.

> Das mit dem trägen Piepen ist leider auch bei neueren teuren DVM
> Standard.

Das stimmt leider bei den meisten. Inzwischen ist das wohl ein 
Alleinstellungsmerkmal von Fluke, die Gossen/ Agilent/ etc die ich da 
getestet habe, stehen dem leider weit nach.

von Jörg W. (dl8dtl) (Moderator) Benutzerseite


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Peter Dannegger schrieb:
> Das mit dem trägen Piepen ist leider auch bei neueren teuren DVM
> Standard.

Wir haben hier ein UT139A von Uni-T.  Ist geringfügig teurer als das
Ibähdingens da, aber immer noch die gleiche Preisklasse.  Der
Durchgangspiepser ist nicht ganz so flink wie der des 20 Jahre alten
gelben Conrad-Prüfstiftmultimeters, aber durchaus noch akzeptabel.
Einen 200-MΩ-Messbereich hat es auch nicht, aber mit allen anderen
Parametern war es sein Geld wert.  Das TrueRMS habe ich natürlich
noch nicht nachgemessen …

von X. Y. (bastler_0815)


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Mein Favorit für "normalen" Gebrauch UT163B Preis (<20€)

Als Link ein guter Test

http://www.youtube.com/watch?v=URKSs02qz5c

von Timm T. (Gast)


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Sni Ti schrieb:
> Inzwischen ist das wohl ein
> Alleinstellungsmerkmal von Fluke

Voltcraft VC860 von Conrad: piepst nahezu sofort
Uni-T UT203 Zangenamperemeter mit V, R und D: piepst sofort ohne 
Verzögerung

von Harald W. (wilhelms)


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Philipp S. schrieb:

> ih befinde mich im Moment auf der Suche nach einem guten Multimeter zu
> einem anständigen Preis. (Ich weiß natürlich dass Qualität auch seinen
> Preis hat, erwarte deshalb keine Wunder).
> Habe mir hier mal folgendes rausgesucht.

Für 19 EUR kannst Du keine Profiqualität erwarten, auch wenn der
Link etwas anderes suggeriert. Andererseits wird das Gerät höchst-
wahrscheinlich für 90% Deiner Messungen ausreichen. Zur Kontrolle
der Ladespannung von Lithiumakkus ist die Genauigkeit vielleicht
nicht mehr ausreichend. Aber man könnte in diesem Spannungsbereich
das Gerät ja mal mit einem besseren Gerät vergleichen und sich die
Abweichung aufschreiben.
Gruss
Harald

von Sni T. (sniti)


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Timm Thaler schrieb:
> Voltcraft VC860 von Conrad: piepst nahezu sofort
> Uni-T UT203 Zangenamperemeter mit V, R und D: piepst sofort ohne
> Verzögerung

Der Durchgangstest scheint wirklich fast an die Fluke ran zukommen. Ich 
bin mir bei dem Video nicht sicher, ob er es bei 9:30-45 geschafft hat, 
das man nichts hört, oder ob man dennoch ein Kratzen hören würde?:

https://www.youtube.com/watch?v=XzxsJiYTIs0

Überlagert sich leider mit dem Zusammenschlagen der Spitzen.
Aber für 40€ inklusive Zangenamperemeter ist das echt beeindruckend. 
Besonders wenn man sich ansieht, wie wenige in der höheren Preisklasse 
an den Durchgangstest ran kommen.

von Achim H. (anymouse)


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Philipp S. schrieb:
> guten Multimeter

Was sind denn Deine Anforderungen?

Bei den billigen Multimetern vertraue ich eher weniger auf die 
Sicherheit bei höherenergetischen Systemen. Auf die Angabe "CAT IV 690V" 
würde ich mich nicht verlassen. Zusätzlich ist auch nur der 
Spannungsbereich derart bezeichnet; wenn man die Strom bei einem 
Haushaltsgerät messen möchte, könnte man schon die Spezifikationen des 
Gerätes verlassen.

Für ein 3.5-Stellen-Schätzeisen sollte die Genauigkeit schon ausreichen.

Sofern Du nichts misst, was leitend mit dem normalen Stromnetz verbunden 
(PE ausgenommen :) ) ist, könnte es reichen.

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