Abschließend kann ich Deine Frage nicht beantworten, ich glaube aber
eher nicht, dass es so etwas gibt. Es ist die Aufgabe des Dateisystems
die Konsistenz der Daten sicher zu stellen. Wenn es dass aus
irgendwelchen Gründen nicht mehr kann, sollte es einen Lesefehler
melden. Es besteht für eine Applikation im Allgemeinen also kein Grund,
selbst Konsistenzprüfungen einzubauen; Anwendungen sollten sich auf die
Prüfungen des Dateisystems verlassen können..
Entsprechend würde ich von einem Filesystemcheck – ich lasse mich hier
gerne eines besseren belehren – auch erwarten, dass er nur Fehler in der
Verzeichnisstruktur behebt, nicht aber in den Dateien selber. Das
schlimmste, was so passieren könnte, wäre dass Dateien trunkiert werden.
Das sollte Subversion dann aber merken. Da Subversion seine Repositories
meines Wissens nach am Ende fortschreibt müssten die jüngsten Versionen
am ehesten betroffen sein.
Für eine genaue Beurteilung wäre es natürlich wichtig zu wissen, welche
Fehler fsck gemeldet hat und welche Dateien betroffen waren. Ohne
entsprechende Logs lässt sich wohl keine definitive Aussage treffen.
Ich würde auf jeden Fall erst einmal ein Kopie des betroffenen
Repositories erstellen, idealerweise mit SVN-eigenen Mitteln, die
sollten am ehesten merken, wenn etwas nicht stimmt. (Ich habe länger
nicht mehr mit SVN gearbeitet, aber svndump oder svnsync könnten da
hilfreich sein, auch Repository Replication im SVN Buch wäre ein guter
Einstieg.) Wenn das klappt, wäre ich schon mal optimistisch.
Solltest Du auf Nummer sicher gehen wollen und den Aufwand nicht scheuen
könntest Du – nachdem die Ursache der Fehler behoben und das Filesystem
neu formatiert ist – das Backup einspielen. Das möglicherweise korrupte
Repository legst Du an einen temporären Ort. Dann holst Du die noch
nicht gesicherten Versionen eine nach der anderen in eine temporäre
Arbeitskopie, gleichst die Daten mit rsync o.ä. in Deiner produktiven,
mit der letzten gesicherten Version neu ausgecheckten Arbeitskopie
entsprechend ab und checkst sie von dort in das wiederhergestellte
Repository ein. Dabei kannst Du für jede Version nach Belieben eigene
Checks einfügen, zum Beispiel einfach mal prüfen, ob noch alles
compiliert.
Ich hoffe das konnte helfen.