Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik LCD Display Hintergrundbeleuchtung mit Mosfet schalten


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von Pat P. (tsag)


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Hallo!

Ich möchte mein Display über einen Portpin mit PWM dimmen.

Ist es möglich wenn ich Die Anode der LEDs mit 3.3V verbinde, dann an 
die Kathode einen 1 Ohm Widerstand und dann über den Mosfet (2N7002, 
Schwellspannung 2V) mit GND verbinde?
Der Mostet wird dann mit 3.3V angesteuert, sollte ich da noch eine 
Widerstand zwischen schalten (200Ohm?)?

Daten des Displays sind

Forward Current 160mA
Forward Voltage 3.2V
LCM Luminance 800 cd/m2
Uniformity 80%

                      VCC
                       |
                       V ->
                       -
                       |
                       |
                      .-.
                      | |
                      | | 1Ohm
                      '-'
                       |
                       |
                    ||-+
              ___   ||->
    PWM 3V3 -|___|--||-+ Mosfet 2N7002
             200Ohm    |
                      GND

Danke!

Grüße

EDIT: Autokorrektur korrigiert.

: Bearbeitet durch User
von hinz (Gast)


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Patrick B. schrieb:
> Mosfet (2N7002,
> Schwellspannung 2V) mit GND verbinde?
> Der Mostet wird dann mit 3.3V angesteuert,

Du hast das mit der Thresholdspannung falsch verstanden. Der 2N7002 
fängt bei 2V gerade mal an ein klitzekleines bischen zu leiten. Nimm 
einen MOSFET für niedrige Logikpegel, z.B. IRLML2402.


> sollte ich da noch eine
> Widerstand zwischen schalten (200Ohm?)?

Nein, aber ein Widerstand von 100k vom Gate zu Source ist kein Fehler.

von Pat P. (tsag)


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hinz schrieb:
> Patrick B. schrieb:
>> Mosfet (2N7002,
>> Schwellspannung 2V) mit GND verbinde?
>> Der Mostet wird dann mit 3.3V angesteuert,
>
> Du hast das mit der Thresholdspannung falsch verstanden. Der 2N7002
> fängt bei 2V gerade mal an ein klitzekleines bischen zu leiten. Nimm
> einen MOSFET für niedrige Logikpegel, z.B. IRLML2402.
>
>
>> sollte ich da noch eine
>> Widerstand zwischen schalten (200Ohm?)?
>
> Nein, aber ein Widerstand von 100k vom Gate zu Source ist kein Fehler.

Okay, Danke! Ich dachte mit der Schwellspannung von 2V bzw Ugs von 2.5V 
sollte ich mit meinen 3V3 hinkommen.
Dann nehme ich den FDN337N, den habe ich hier auch gerade noch herum 
liegen.

Vielen Dank

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Patrick B. schrieb:
> st es möglich wenn ich Die Anode der LEDs mit 3.3V verbinde, dann an
> die Kathode einen 1 Ohm Widerstand und dann über den Mosfet (2N7002,
> Schwellspannung 2V) mit GND verbinde?

Ein 2N7002 hat auch voll aufgesteuert einen On-Widerstand von typisch 
3.5 Ohm. Dazu deinen 1 Ohm Widerstand macht effektiv 4.5 Ohm.

> Daten des Displays sind
> Forward Current 160mA
> Forward Voltage 3.2V

(3.3V - 3.2V) / 4.5R = ??

Auf jden Fall viel weniger als die erlaubten 160mA. Es wird nur funzeln.

Viel schlimmer jedoch: die angegeben 3.2V sind ein typischer Wert. Die 
streuen von Display zu Display ganz erheblich und auch für ein gegebenes 
Display ändert sich der Wert mit z.B. der Temperatur. Mit einem 
Vorwiderstand allein kriegt man da keine sinnvolle Strombegrenzung hin. 
Du brauchst mehr Spannung. Alternativ einen Schaltregler.


XL

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