Ethernet im Produkt - Was muss man beachten?

Gast #3733652
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Offensichtlich nicht. Du mußt deinen Obulus zahlen um deinen MAC-Block 
zu bekommen und fertig. Mit 625 USD ist man dabei.
http://standards.ieee.org/develop/regauth/oui36/index.html
Ist ja auch kein Crypto oder RF und sowas drin, wo mal jemand 
drübersehen sollte. Was muß denn bei Bluetooth zertifiziert werden? 
Sieht ja eher so aus, als wenn das ein starkes Marketinginstrument wäre.
#3733701
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Piep schrieb:
> Du mußt deinen Obulus zahlen um deinen MAC-Block
> zu bekommen und fertig. Mit 625 USD ist man dabei.

Auch mit 0,33 EUR kann man schon dabeisein:
http://www.reichelt.de/24AA025E48-ISN/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=137358&artnr=24AA025E48-ISN&SEARCH=24AA02E48

Von Microchip gibt es diverse Bausteine, die mit weltweit einzigartigen 
und eindeutigen MAC-Adressen für genau diesen Zweck vorprogrammiert 
sind.

Hier stellen sie das System ihrer "MAC address chips" ausführlich vor:
http://www.microchip.com/pagehandler/en-us/products/memory/serialEEPROM/MAC.html

Der MAC-Adressbereich gehört zur Firma Microchip, und die verkaufen die 
Adressen dann in Chipform einzeln weiter.

Nur mal so als Alternative für Leute, die vielleicht nur eine handvoll 
"offiziell unter den geltenden Standards nutzbare" MAC-Adressen 
benötigen.
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #3733853
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Hi Michael, das Olimex E407 Board war ein funktionsfähiger Ausgangspunkt 
für Ethernet Entwicklungen. Schau Dir mal den Schaltplan an. Nur den 
Schaltplan, das zweilagige Layout vergessen wir mal, falls es um 
Zertifizierung geht. 
[https://www.olimex.com/Products/ARM/ST/STM32-E407/open-source-hardware]

Zusammen mit Uwes [http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/] waren 
da einfache Funktionen unter CooCox schnell zum Laufen gebracht.
Olimex hat irgendwann die PHY getauscht, da der Code aber auch mit 
reinen PHY-Basisfunktionen läuft, war das kein großes Drama.
Die Microchip EEPROMs sind eine gangbare Lösung für kleine Serien. 
Darfst Dich halt nicht wundern, dass Windows ein Microchip-Gerät im 
Gerätemenager meldet.

Spartipp: Falls Du sicherstellen kannst, dass die MAC-Adresse nicht aus 
Deinem Netz hinausgeht (z.B. keine Internetzugriff oder eine Point2Point 
Verbindung im Schaltschrank) kannst Du auch MAC-Adressen recyclen.

Achso, was Du nicht vergessen darfst: den Pulstrafo zwischen PHY und 
Schnittstelle. :P
#3733862
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Marcus H. schrieb:
> [...] nicht aus Deinem Netz hinausgeht (z.B. keine Internetzugriff [...]

Die MAC verläßt das LAN normal nicht, die wird vom Router ausgetauscht. 
Eindeutige MAC-Adressen sind nur innerhalb eines Netzes nötig. Wenn man 
die Hardware nicht verkaufen will kann man MACs aus den privaten 
Bereichen

x6-xx-xx-xx-xx-xx
xA-xx-xx-xx-xx-xx
xE-xx-xx-xx-xx-xx
benutzen.
#3734004
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Marcus H. schrieb:
> Die Microchip EEPROMs sind eine gangbare Lösung für kleine Serien.
> Darfst Dich halt nicht wundern, dass Windows ein Microchip-Gerät im
> Gerätemenager meldet.

Seit wann zeigt denn Windows im Gerätemanager die MACs von Gegenstellen 
im LAN an? Dort tauchen doch nur an diesen Windows PC direkt 
angeschlossene Geräte auf und keine Geräte anderer Hosts im LAN.

Im Wireshark würde man das Microchip sehen. Aber die meisten Nutzer 
werden wohl kein Wireshark verwenden.
(Firma: www.harerod.de) Persönliche Seite #3734026
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Hi Gerd, konkret habe ich das tatsächlich bei einer Point2Point 
Verbindung gesehen. Oder war's doch nur im Drahthai?
Habe die Baugruppe leider nicht mehr hier, sonst hätte ich sie mal 
hinter den Switch gehängt.

Lass mich mein Statement anpassen auf "Darfst Dich halt nicht wundern, 
dass der Drahthai ein Microchip-Gerät meldet."
Danke, Marcus

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