Hallo, muss man irgendetwas beachten, wenn man mit einem neuen CortexM4 Ethernet ins Produkt bringen will? Vielen Dank für eure Hilfe! Michael
Michael H. schrieb: > Hallo, > > muss man irgendetwas beachten, wenn man mit einem neuen CortexM4 > Ethernet ins Produkt bringen will? > > Vielen Dank für eure Hilfe! > Michael Hallo, ja man sollte die Ethernet Buchse nicht vergessen :-) Gruß Kay
Sozialer FaceTwit-Client ist auf jeden Fall Pflicht ;-) Sorry, aber der mußte sein.
Also zusammenfassend: Nichts was nicht offensichtlich ist? Also keine Zerftifizierung, etc wie bei Bluetooth?
Offensichtlich nicht. Du mußt deinen Obulus zahlen um deinen MAC-Block zu bekommen und fertig. Mit 625 USD ist man dabei. http://standards.ieee.org/develop/regauth/oui36/index.html Ist ja auch kein Crypto oder RF und sowas drin, wo mal jemand drübersehen sollte. Was muß denn bei Bluetooth zertifiziert werden? Sieht ja eher so aus, als wenn das ein starkes Marketinginstrument wäre.
Michael H. schrieb: > Also keine Zerftifizierung, etc wie bei Bluetooth? Ich weiß nicht, was bei Bluetooth zertifiziert sein muss. Allerdings ist Bluetooth ja Funk, und da dürfte es schon einige Auflagen geben. Kabelgebundenes Ethernet dürfte da wieder unkritisch sein (abgesehen von EMV). WLAN wäre dann wieder ein anderes Thema.
Piep schrieb: > Du mußt deinen Obulus zahlen um deinen MAC-Block > zu bekommen und fertig. Mit 625 USD ist man dabei. Auch mit 0,33 EUR kann man schon dabeisein: http://www.reichelt.de/24AA025E48-ISN/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ARTICLE=137358&artnr=24AA025E48-ISN&SEARCH=24AA02E48 Von Microchip gibt es diverse Bausteine, die mit weltweit einzigartigen und eindeutigen MAC-Adressen für genau diesen Zweck vorprogrammiert sind. Hier stellen sie das System ihrer "MAC address chips" ausführlich vor: http://www.microchip.com/pagehandler/en-us/products/memory/serialEEPROM/MAC.html Der MAC-Adressbereich gehört zur Firma Microchip, und die verkaufen die Adressen dann in Chipform einzeln weiter. Nur mal so als Alternative für Leute, die vielleicht nur eine handvoll "offiziell unter den geltenden Standards nutzbare" MAC-Adressen benötigen.
Und natürlich die Firmware nicht hackbar machen, wenn Gerät über Ethernet aus dem Internet erreichbar. mfg
Achim Hensel schrieb: > Ich weiß nicht, was bei Bluetooth zertifiziert sein muss. Das Logo. Die Technik kannst Du benutzen aber wenn Du das Logo irgendwo am Produkt verwenden willst, muß Du dich (natürlich nicht ganz kostenfrei)'anmelden'.
Hi Michael, das Olimex E407 Board war ein funktionsfähiger Ausgangspunkt für Ethernet Entwicklungen. Schau Dir mal den Schaltplan an. Nur den Schaltplan, das zweilagige Layout vergessen wir mal, falls es um Zertifizierung geht. [https://www.olimex.com/Products/ARM/ST/STM32-E407/open-source-hardware] Zusammen mit Uwes [http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/] waren da einfache Funktionen unter CooCox schnell zum Laufen gebracht. Olimex hat irgendwann die PHY getauscht, da der Code aber auch mit reinen PHY-Basisfunktionen läuft, war das kein großes Drama. Die Microchip EEPROMs sind eine gangbare Lösung für kleine Serien. Darfst Dich halt nicht wundern, dass Windows ein Microchip-Gerät im Gerätemenager meldet. Spartipp: Falls Du sicherstellen kannst, dass die MAC-Adresse nicht aus Deinem Netz hinausgeht (z.B. keine Internetzugriff oder eine Point2Point Verbindung im Schaltschrank) kannst Du auch MAC-Adressen recyclen. Achso, was Du nicht vergessen darfst: den Pulstrafo zwischen PHY und Schnittstelle. :P
Marcus H. schrieb: > [...] nicht aus Deinem Netz hinausgeht (z.B. keine Internetzugriff [...] Die MAC verläßt das LAN normal nicht, die wird vom Router ausgetauscht. Eindeutige MAC-Adressen sind nur innerhalb eines Netzes nötig. Wenn man die Hardware nicht verkaufen will kann man MACs aus den privaten Bereichen x6-xx-xx-xx-xx-xx xA-xx-xx-xx-xx-xx xE-xx-xx-xx-xx-xx benutzen.
Marcus H. schrieb: > Die Microchip EEPROMs sind eine gangbare Lösung für kleine Serien. > Darfst Dich halt nicht wundern, dass Windows ein Microchip-Gerät im > Gerätemenager meldet. Seit wann zeigt denn Windows im Gerätemanager die MACs von Gegenstellen im LAN an? Dort tauchen doch nur an diesen Windows PC direkt angeschlossene Geräte auf und keine Geräte anderer Hosts im LAN. Im Wireshark würde man das Microchip sehen. Aber die meisten Nutzer werden wohl kein Wireshark verwenden.
Hi Gerd, konkret habe ich das tatsächlich bei einer Point2Point Verbindung gesehen. Oder war's doch nur im Drahthai? Habe die Baugruppe leider nicht mehr hier, sonst hätte ich sie mal hinter den Switch gehängt. Lass mich mein Statement anpassen auf "Darfst Dich halt nicht wundern, dass der Drahthai ein Microchip-Gerät meldet." Danke, Marcus
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