Kabel in Panzerschlauch einziehen

Gast #3736615
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Hey Leute, hatte gerade eine Idee, die sogar spontan funktioniert hat!

Um Netzwerkkabel zu einem Accesspoint auf einem Dach zu verlegen, 
fordert der Bauherr UV-Festigkeit. Das will ich durch Einziehen des 
Kabels in einen speziellen UV-festen Panzerschlauch erreichen.

Dieser ist 15 Meter lang, hat ca. 1,5 cm Innendurchmesser und eine 
Rillenstruktur, ähnlich einem Staubsaugerschlauch. Das Kabel da einfach 
reinzuschieben ist aussichtslos, es stockt nach spätestens 4...5 Metern.

Da kam ich auf die Idee, am anderen Ende einen leistungsstarken 
Staubsauger (Dyson, frisch geleert) anzuscliessen. Und was solll ich 
sagen - flupp war die Strippe durch!

Diese Idee hilft. vlt dem einen oder anderen, mit einem ähnlichen 
Problem ...
Gast #3736627
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Frank schrieb:
> Da kam ich auf die Idee, am anderen Ende einen leistungsstarken
> Staubsauger (Dyson, frisch geleert) anzuscliessen. Und was solll ich
> sagen - flupp war die Strippe durch!

Und? Hast du sie mittlerweile schon wieder aus dem Staubsauger raus? 
:-))

Nee, war nur Spaß! Gute Idee übrigens. Ich hätte es erstmal mit 
Fädeldraht oder Schnur oder sowas versucht und dann das Kabel dran 
festgemacht und hinterhergezogen. Aber mit dem Staubsauger... Da muß man 
erstmal drauf kommen :-))
Danke für den Tipp!
Gast #3736661
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Harald Wilhelms schrieb:
> Frank schrieb:
>
>> Diese Idee hilft. vlt dem einen oder anderen, mit einem ähnlichen
>> Problem ...
>
> Ja, das hilft denen, die vergessen haben, vorher einen Ziehdraht in
> den Schlauch zu stecken, so wie es die "normalen Anwender" tun. :-)

Aber auch den Ziehdraht durchzufädeln kann unter Umständen zum 
Gelduldsspiel ausarten, vor allem bei geriffeltem Schlauch. Insofern 
halte ich die Idee schon für gut und nützlich :-)
Gast #3736704
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Hab erst gestern bei einer Altbausanierung 25er Leerrohr verlegt.
Wir verwenden Rohr mit bereits eingelegtem Zugdraht.
Einen Zugdraht selber einzuziehen möchte ich keinem zumuten.
Wenn's Rohr leer ist hilft sonst nurnoch eine Einzugshilfe (aus
Glasfaser glaube ich), kenn ich nur unter dem Namen Kahti-blitz,oder
so ähnlich. Da ist vorne eine Stahlfeder und eine ca. 5mm grosse Kugel
dran, die rutscht sehr gut durch. Spülmittel hilft auch.
#3739019
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npn schrieb:
> Harald Wilhelms schrieb:
>> Frank schrieb:
>>
>>> Diese Idee hilft. vlt dem einen oder anderen, mit einem ähnlichen
>>> Problem ...
>>
>> Ja, das hilft denen, die vergessen haben, vorher einen Ziehdraht in
>> den Schlauch zu stecken, so wie es die "normalen Anwender" tun. :-)
>
> Aber auch den Ziehdraht durchzufädeln kann unter Umständen zum
> Gelduldsspiel ausarten, vor allem bei geriffeltem Schlauch. Insofern
> halte ich die Idee schon für gut und nützlich :-)

Besser: Für sowas eignet sich Katimex/Katiblitz   (mit der Kugel vorne 
dran)

einfach mal googlen.
Gast #3739033
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Andrew Taylor schrieb:
> Besser: Für sowas eignet sich Katimex/Katiblitz
> (mit der Kugel vorne dran)
> einfach mal googlen.

Da braucht niemand "googlen". Das hat Skyper am 23.07. schon verlinkt.
Als Firma kann man sich das vielleicht leisten, aber wenn man eben mal 
ein Kabel in ein Rohr einziehen will, ist der Preis schon fragwürdig...

Deswegen finde ich den Staubsauger immer noch eine Spitzen-Idee :-)
#3739249
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npn schrieb:

> Als Firma kann man sich das vielleicht leisten, aber wenn man eben mal
> ein Kabel in ein Rohr einziehen will, ist der Preis schon fragwürdig...

Mein Einziehstahlband aus dem Schnickschnackladen für 2EUR funktioniert
vermutlich genausogut. Der "Staubsaugertrick" wird vermutlich nur mit
dünnen, flexiblen Kabeln funktionieren. Ich kenne das eigentlich eher
so, das man per Staubsauger einen Watteball mit angeknotetem Zwirns-
faden durchzieht. An den Zwirnsfaden bindet man dann einen Bindfaden
und an diesen endlich den Ziehdaht mit der nötigen Zugfestigkeit.
Gruss
Harald
Gast #3739385
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Mit Preßluft Kabel durch Verlegerohre zu schießen ist nicht unbedingt 
neu aber ungemein beeindruckend. Einfach einen passenden Putzlappen am 
Kabelende umwickeln und verknoten, gut abrollbares Kabel ein Stück ins 
Rohr, Preßluftschlauch hinterher und Preßluft aufdrehn ... ist fast wie 
Rohrpost und wurde vor fast 50 Jahren während der Lehre in nem 
Waggonbaubetrieb schon so praktiziert, einfach unvergeßlich, weil mit 
Geräusch und hoher Kabelgeschwindigkeit verbunden. Geht in Verlegerohren 
und kleineren Lappen auch, wenn ein Kompressor mit ausreichend Druck und 
Kessel vorhanden.
Am anderen Ende besser nicht nach dem Kabel ins Rohr sehn, kann sonst 
mindesten ein Veilchen geben.

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