Hallo bin nach langer Pause wieder zurück und beschäftiege mich wieder
mit dem Thema Programmieren.
Habe ein kleines Projekt angefangen einen Windmesser mit LCD Anzeige.
Habe da nur ein Problem mit dem Code.
Ich kopiere den code einfach mal hier rein.
Folgende Fehlermeldung bekomme ich,
1
Error 1 ..\..\includes\BitUtilities.h: No such file or directory
Vieleicht kann mir jemand mal ein tip geben was es genau für ein fehler
ist und wie ich ihn gelöst bekomme.
Mit Freundlichen Grüße aus Göttingen
Jens Grumme schrieb:> Error 1 ..\..\includes\BitUtilities.h: No such file or directory
Deine was auch immer IDE kann mit deinem was auch immer OS die Datei
BitUtilities.h in dem Pfad wohl nicht finden.
Ich habe den Code aus einem Buch abgetippt.
Wie bekomme ich den fehler raus.
Ich muss dazusagen bin noch am anfang der programmierung praktisch
Anfänger.
Jens schrieb:> Ich habe den Code aus einem Buch abgetippt.>> Wie bekomme ich den fehler raus.
na ja.
Was heisst denn 'no such file or directoy'
Das heisst auf Deutsch: Die Datei (oder das Verzeichnis), die du
angegeben hast, existiert nicht.
Was nicht existiert, kann auch nicht included werden.
Also geh mal im Explorer auf das Verzeichnis, auf dem deine C-Datei
liegt.
1
Das ist der Ausgangspunkt für den relativen Pfad.
2
.. d.h. eine Verzeichnisebene höher
3
..\.. noch eine Verzeichnisebene höher
4
..\..\include dort müsste es dann ein Subverzeichnis 'include' geben
5
..\..\include\Bitutils.h und in diesem Subverzeichnis müsste die Datei Bitutils.h liegen
irgendwo bei deinen Pfade, Pfadangaben bzw. in der Verzeichnisstruktur
ist der Wurm drinnen.
Ich würde ja sowieso sagen, pfeif auf die Bitutils.h. Höchst
wahrscheinlich sind da sowieso nur die Makros CBI und SBI drinnen. Lern
statt dessen, wie man das auch ohne Makros schreibt.
Alelrdings hast du ja auch noch einen 2.te Include von genau dem
gleichen Verzeichnis, so dass du da jetzt erst mal nachsehen solltest,
was da in der Verzeichnisstruktur nicht stimmt, bzw. welche Vorarbeiten
aus dem Buch du 'vergessen' hast, wie zb das hinkopieren von auf einer
Diskette oder CD mitgelieferten Header Files in bestimmte vorgegebene
Verzeichnisstrukturen. Vielleicht ist dein Buch aber auch für das alte
AVR Studio geschrieben worden. Im neueren Atmel Studio ist der
Verzeichnisaufbau in einem Projekt ein wenig anders geworden. In dem
Fall dann halt einfach mal nachsehen, wo die Header Datei Bitutils.h
wirklich ist, und die relative Pfadangabe entsprechend korrigieren.
> Ich muss dazusagen bin noch am anfang der programmierung praktisch> Anfänger.
Das hat nicht viel damit zu tun.
Da geht es einfach nur darum, ob man Dinge wie ..\..\include\Bitutils.h
lesen und korrekt in die Verzeichnishierarchie auf der Festplatte
einordnen kann. Sprich: Pfadangaben in Textform lesen. Etwas, das sogar
die BWL-er vor 30 Jahren, als Mausschubsen noch nicht in Mode war, noch
gekonnt haben.
Zwei Fragen Jens, völlig wertfrei:
1) Bist du des Englischen mächtig?
2) Was hast du getan um selbst auf die Lsg zu kommen und was glaubst du,
könnte die Fehlermedlung denn wohl bedeuten? (Gut, man hat es dir schon
verraten).
Der Fehler war nun wirklich nicht sehr kompliziert.
Klaus.
Klaus R. schrieb:> Zwei Fragen Jens, völlig wertfrei:>> 1) Bist du des Englischen mächtig?
Englisch ist nicht so meine Stärke.
>> 2) Was hast du getan um selbst auf die Lsg zu kommen und was glaubst du,> könnte die Fehlermedlung denn wohl bedeuten? (Gut, man hat es dir schon> verraten).>> Der Fehler war nun wirklich nicht sehr kompliziert.>> Klaus.
Werde mir morgen das Buch noch mal vor nehmen und stöbern.
Das Buch hat den Titel AVR-Mikrokontroller in C programmieren von
Franzis.
Jens Grumme schrieb:> Englisch ist nicht so meine Stärke.
Dann such Dir ein anderes Hobby, es gibt die meisten Dateblaetter nicht
in Deutsch und ohne die wirst Du nicht ernsthaft arbeiten koennen.
wendelsberg
wendelsberg schrieb:> Jens Grumme schrieb:>> Englisch ist nicht so meine Stärke.>> Dann such Dir ein anderes Hobby, es gibt die meisten Dateblaetter nicht> in Deutsch und ohne die wirst Du nicht ernsthaft arbeiten koennen.>> wendelsberg
Na hoffentlich Arroganz versichert...
... Schade, dass es in diesem guten Forum ständig Leute gibt, die nichts
beitragen, aber dumme Kommentare ablassen müssen.
Es gibt tatsächlich Menschen auf diesem Planeten, die Elektronik als
Hobby betreiben und nicht E-Technik studiert haben. Und die haben
tatsächlich Spaß an der Sache, ohne jemals den Anspruch zu haben die
Probleme professionell zu lösen.
Worin besteht der Zusammenhang zwischen Datenblättern und in C zu
programmieren.
Jens Grumme schrieb:> Werde mir anderes Forum suchen.
Meinst du, da sitzen mehr, die nichts anderes zu tun haben, als
Datenblätter aus dem Englischen zu übersetzen.
El84 schrieb:> Worin besteht der Zusammenhang zwischen Datenblättern und in C zu> programmieren.
z.B. darin, aus dem Datenblatt herauslesen zu koennen, welche Register
wie gesetzt werden muessen, damit z.B. der Timer das macht, was er soll.
Oder auch darin, aus dem Datenblatt herauslesen zu koennen, welche
Register wie gesetzt werden muessen, damit z.B. der Pin von Eingang auf
Ausgang umgeschaltet wird.
Meiner Ansicht nach hat es wenig mit Arroganz zu tun, einem Anfaenger zu
sagen, dass er fuer dieses Hobby elementare Grundlagen - hier: eine der
einfachsten Fehlermeldungen deuten koennen - nicht beherrscht.
wendelsberg
Jens Grumme schrieb:> Klaus R. schrieb:>> Zwei Fragen Jens, völlig wertfrei:>>>> 1) Bist du des Englischen mächtig?>> Englisch ist nicht so meine Stärke.
Da solltest du was dran ändern, sonst schränkst du deine Auswahl an
Informationsquellen ganz erheblich ein. Immer nur auf Sekundärquellen zu
hoffen, ist im Bereich Mikrocontroller und Programmierung (allgemein)
eine schlechte Entscheidung.
Ja, es ist am Anfang etwas schwer. Aber man sollte sich hüten, ständig
und alles übersetzen zu wollen. Viele Fachbegriffe sind ohnehin bekannt,
so dass man interessante Passagen finden sollte, und diese dann genauer
ansehen. Ggf. hilft der google Übersetzer (copy -> paste). Sowas hatte
ich damals noch nicht als ich angefangen habe, da war noch suchen im
Wörterbuch angesagt.
Zum Schluss noch der wichtigste Tipp meiner letzten Englisch-Lehrerin:
"Englisch denken, und nicht dauernd im Kopf übersetzen."
Ich bin auch kein Sprachgenie, aber da hat es bei mir "Klick" gemacht.
;-)
Ich finde es nur Schade das egal aus welchen Büchern oder ausem Netz die
Programme bzw Code stammen. Zu 90% funktioniert keins auf anhieb.
So kann man natürlich auch nichts lernen.
Was das Englische an geht ein bischen kann ich es ja was halt aus der
Schulzeit mal hängen geblieben ist, es gibt ja zu Not übersetzter.
>> Ich finde es nur Schade das egal aus welchen Büchern oder ausem Netz>> die Programme bzw Code stammen. Zu 90% funktioniert keins auf anhieb.
Die Programme funktionieren schon - die "Umgebung" paßt meistens nicht
dazu.
Blackbird
Die Datei die da gesucht wird befindent sich auf der CD die dem Buch
beigelegt ist.
Wird sogar mal erwähnt im Buch (weiß jetzt nicht mehr ob beim Beispiel
oder am Anfang vom Buch).
Jens Grumme schrieb:> Ich finde es nur Schade das egal aus welchen Büchern oder ausem Netz die> Programme bzw Code stammen. Zu 90% funktioniert keins auf anhieb.>> So kann man natürlich auch nichts lernen.
Da bin ich aber nicht deiner Meinung. Gerade dann, wenn ein Programm auf
Anhieb funktioniert, nachdem du es einfach nur kopiert hast, dann lernst
du am wenigsten. Ich würde es gerade als Herausforderung sehen, ein
Programm zum Laufen zu kriegen, indem ich versuche, die Fehler zu finden
und diese beseitigen.
Und was das englische betrifft, da hilft nur Übung. Datenblätter lesen
usw. Und wenn man einen Begriff oder eine Redewendung nicht versteht,
macht man sich schlau und beim nächsten Mal geht das schon besser. Und
so kommt nach und nach auch die Fähigkeit, das Fach-Englisch besser zu
verstehen.
Und wenn du von einigen hier im Forum harte Worte hörst, dann stoß dich
nicht am Umgangston. Manchmal steckt auch ein Körnchen Wahrheit drin ;-)