Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik mehrere 7Segmentanzeigen und LEDs betreiben mit 9V


von Armin W. (Gast)


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Ich möchte 4 7Segmentanzeigen SA36-11GWA und ca. 10 Blink RGB LEDs 3mm 
mit einer 9v Batterie betreiben.

Hier die Daten:
Typ   SA36-11GWA
IF   20 mA
Lichtstärke   1.8 mcd
Wellen-Länge   565 nm
UF   2.2 V
Gemeinsame Anode

LEDs:
Spannung: 3,2 - 3,4V
Strom: 20mA

Vielleicht soll noch ein kleines Soundmodul dazu Wtv020sd16p , wie viel 
das verbraucht weiß ich leider nicht. aber wie man es betreibe weiß ich, 
da ich davon schon einige verwendet habe.

Das ist einfach nur ein kleines Projekt um meinem Bruder ein Geschenk zu 
machen :) Leider weiß ich nicht wie ich das verkabeln soll (außer das 
Soundmodul) und ob eine 9v Batterie ausreicht. Das wird immer nur kurz 
1-4 Minuten betreiben.
Für die LEDs brauche ich 390ohm Widerstände. Wie man 7Segmentanzeigen 
anschließt weiß ich eigentlich. Jeder Strich hat ein Pin, davor kommt 
der Widerstand. Aber wie viel Ohm brauche ich da? Werden die parallel 
geschaltet? Alle 4 Anzeigen sollen verschiedene Ziffern anzeigen.

Wäre echt super nett wenn mir jemand von euch weiter helfen könnte.
Vielen, vielen lieben Dank!!!

von Karl H. (kbuchegg)


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Armin W. schrieb:

> Für die LEDs brauche ich 390ohm Widerstände.

Wie hast du das ausgerechnet?
Denn ...
> Wie man 7Segmentanzeigen
> anschließt weiß ich eigentlich. Jeder Strich hat ein Pin, davor kommt
> der Widerstand. Aber wie viel Ohm brauche ich da?

... eine 7 Segment Anzeige ist auch nichts anderes als ein paar LED in 
einem gemeinsamen Gehäuse und mit einer speziellen Anordnung. Aber 
prinzipiell sind das auch einfach nur eine Ansammlung von LED, wobei 
entweder die Kathoden oder die Anoden aller LED miteinander verbunden 
sind und auf einen gemeinsamen Pin herausgeführt sind, um Anschlusspins 
zu sparen.

> Werden die parallel
> geschaltet? Alle 4 Anzeigen sollen verschiedene Ziffern anzeigen.

Dann bestimme welche Segmente leuchten sollen, welcher Pin das ist und 
vor jeden dieser Pins kommt der ausgrechnete Widerstand.
Je nachdem, welcher Typ von Anzeige es ist (gemeinsame Anode oder 
gemeinsame Kathode) wird dann der gemeinsame Anschluss aller LED eben an 
Masse oder an + gelegt und die Einzelanschlüsse mit den Widerständen an 
den anderen Pol der Batterie.

von Armin W. (Gast)


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390 Ohm stand beim Händler mit den LEDs dabei.

Bei den Anzeigen steht IF 20 mA, ist das für einen Strich? Dann bräuchte 
ich dafür die selben Widerstände wie für die LED?

Und reicht eine 9V Batterie vom Strom her für ein paar Minuten betrieb?

von MaWin (Gast)


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Armin W. schrieb:
> Für die LEDs brauche ich 390ohm Widerstände. Wie man 7Segmentanzeigen
> anschließt weiß ich eigentlich. Jeder Strich hat ein Pin, davor kommt
> der Widerstand. Aber wie viel Ohm brauche ich da? Werden die parallel
> geschaltet? Alle 4 Anzeigen sollen verschiedene Ziffern anzeigen.

Wenn die Zahl immer fest die gleiche sein soll: Ebenfalls einfach 
Widerstände, wegen der unsäglich dunklen Anzeige ebenfalls 20mA also 390 
Ohm. Niemals irgendwelche Segmente parallel sondern jedes wie eine 
einzelne LED behandeln, also irgendwas um 50 LEDs a 20mA = 1A. Das macht 
dein 9V Block nicht lange mit. Nimm lieber überall 1k als Widerstand, 
lebe mit den dunklen Anzeigen (oder kauf das nächste mal effektivere).

von Armin W. (Gast)


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Danke.

Ja die Ziffern sind fest und ändern sich nicht.

Die Anzeigen müssen nicht sehr hell sein. Aber auch nicht total dunkel. 
Da wäre dann wohl ein Zwischenwert wie 690Ohm ok oder?

Nicht parallel schalten? aber ich muss doch 4 Anzeigen gleichzeitig zum 
leuchten bringen.

Also von allen 4 Anzeigen die Anode zu + der Batterie.
Und von - der Batterie muss ich zu den Pins der entsprechenden Striche 
und zwar zu allen 4 Anzeigen! Somit werden dies einzelnen Anzeigen doch 
parallel geschaltet. Oder sehe ich das falsch? Oder gibt es eine andere 
Möglichkeit?

Woran erkenne ich effektivere Anzeigen?

von Teo D. (teoderix)


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Mit nem 9V-Block wird das nix. Da wird die Spannung innerhalb kürzester 
Zeit sichtbar (LEDs) sinken.
Mit allem drum und dran und günstiger Verschaltung (2LEDs in Serie, 
nur 7Seg.) brauchst Du ~400-500mA!
Man könnte die LEDs auch nur mit 10mA versorgen, was das Problem aber 
auch nich wirklich verbessert.
3-4 9V-Blöcke Parallel sollte gehen.
7Seg. 3 in Reihe (hier 3 weil die Spannung nicht so schnell abfällt), 
bei den blink Dinger geht das nicht.
Das alles in der Annahme das im Schnitt nicht mehr als 4 LEDs pro Seg. 
leuchten und Dein Sound-Modul kaum mehr als 100mA braucht.

von Armin W. (Gast)


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Schade.

Was ist wenn ich AA Batterien verwende. Habe gelesen das diese ca. 
2000mA haben sollen. davon könnte ich 2 Verwenden um auf 3v zu kommen.

Würde es damit funktionieren?

Ich könnte auch nur 6 Blink LEDs verwenden wenn es sein muss. Und wie 
gesagt die Helligkeit bei den 7 Segment muss nicht sehr hoch sein.
Was meint ihr?

von hw (Gast)


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Armin W. schrieb:
> Nicht parallel schalten? aber ich muss doch 4 Anzeigen gleichzeitig zum
> leuchten bringen.

Das hast du falsch verstanden. Jedes einzelne Segment der 
7Segment-Anzeige ist eine LED, also kommt auch an jedes einzelne Segment 
ein Widerstand. So wie du es bei den einzelnen LEDs auch machst.

von Teo D. (teoderix)


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Armin W. schrieb:
> um auf 3v zu kommen.
>
> Würde es damit funktionieren?

Armin W. schrieb:
> LEDs:
> Spannung: 3,2 - 3,4V
> Strom: 20mA

...

von Armin W. (Gast)


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OK, dann 3x AA ??

Und wenn ich 700Ohm Widerstände nehme für die Segmente?


Oder wie wäre es damit
http://rn-wissen.de/wiki/index.php/Datei:Siebensegment_4fach_Multiplexing_V2.png

Multiplexing... Braucht man dazu unbedingt einen Mikrocontroller ? Wenn 
ja und ich würde einen Arduino mini verwenden, würde das dann mit einer 
9v Block funktionieren?

von MaWin (Gast)


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Armin W. schrieb:
> Und von - der Batterie muss ich zu den Pins der entsprechenden Striche
> und zwar zu allen 4 Anzeigen

Und zwar über je einen Widerstand.

Damit sind die LED nicht direkt parallel.

von MaWin (Gast)


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Armin W. schrieb:
> Multiplexing... Braucht man dazu unbedingt einen Mikrocontroller

...ist überflüssig wenn dort sowieso immer dieselbe Zahl draufstehen 
soll.

von Karl H. (kbuchegg)


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Armin W. schrieb:

> Und wenn ich 700Ohm Widerstände nehme für die Segmente?

700 Ohm zu 680 Ohm .... das reisst sich praktisch nichts.
Rechne dir aus wieviel Strom dann fliesst.

> Multiplexing... Braucht man dazu unbedingt einen Mikrocontroller ? Wenn
> ja und ich würde einen Arduino mini verwenden, würde das dann mit einer
> 9v Block funktionieren?

Durch Multiplexing kann man keinen Strom sparen.
Stimmt schon: es leuchtet immer nur 1 Anzeige der 4. Die muss aber 4 mal 
so hell sein (und damit auch den 4 fachen Strom kriegen), damit sich im 
zeitlichen Mittel wieder dieselbe Helligkeit ergibt.

von Teo D. (teoderix)


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4,5V - 3,2V LED Spannung, bleiben 1,3V für den Vorwiderstand. Sind rund 
2mA, da sollte es aber a bisserl dunkel im Raum sein! Also Kleineren 
Widerstand nehmen, 120-170 Ohm.
Was für Spannung benötigt eigentlich das Sound-Modul?!

Armin W. schrieb:
> Multiplexing... Braucht man dazu unbedingt einen Mikrocontroller ? Wenn
> ja und ich würde einen Arduino mini verwenden, würde das dann mit einer
> 9v Block funktionieren?

Nein. Hilft Dir hier aber nich wirklich, da sich der durchschnittliche 
Stromverbrauch höchsten um 30%, bei gleicher 
Hellichkeit(Optischer-Eindruck), reduziert.
Der Einsatz eines µCs würde das natürlich sehr viel flexibler machen und 
für mehr Einsätze verwendbar machen :)

von Armin W. (Gast)


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Ich kann das auch alles etwas kleiner machen.
3 7Segment Anzeigen anstatt 4
und nur 6 Blink Leds
Ich kann dann auch Zahlen wie 1,7,4 Verwenden, so das nur wenig Segmente 
benötigt werden = 9 Segmente

Helligkeit muss nicht super hell sein aber sollte schon bei Tageslicht 
gut sichtbar und lesbar sein.

Batteriebetrieb entweder 9v Block oder 2-4 AA Batterien, was halt besser 
ist.

Wie gesagt, die Betriebsdauer wäre 1-4 Minuten maximal.


Das Soundmodul ist ein Wtv020sd16p mit Speicherkarte. 3,3v aber wie viel 
mA?? Habe mal was von 100 gelesen weiß aber nicht ob das stimmt.

von MaWin (Gast)


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Was für einen hirnverbrannten Schwachsinn schreibt hier

Teo Derix im Beitrag #3745711:
> 4,5V - 3,2V LED Spannung, bleiben 1,3V für den Vorwiderstand. Sind rund
> 2mA, da sollte es aber a bisserl dunkel im Raum sein! Also Kleineren
> Widerstand nehmen, 120-170 Ohm.

Er verwendet nicht 4.5V, sondern 9V, also (9V-3.2V) / 390 = 15mA für die 
Blink-LEDs und (9V-2.2V) / 390 = 17.5mA für die 7-Segment bei Nennstrom.

> Armin W. schrieb:
>> Multiplexing... Braucht man dazu unbedingt einen Mikrocontroller ? Wenn
>> ja und ich würde einen Arduino mini verwenden, würde das dann mit einer
>> 9v Block funktionieren?
>
> Nein. Hilft Dir hier aber nich wirklich, da sich der durchschnittliche
> Stromverbrauch höchsten um 30%, bei gleicher
> Hellichkeit(Optischer-Eindruck), reduziert.

Multiplex reduziert den benötigten Strom ÜBERHAUPT NICHT wenn der 
gleiche Helligkeitseindruck enstehen soll, sondern erhöht ihn im 
Gegensatz etwas (weil LEDs bei höherem Strom uneffektiver werden).

von Harald W. (wilhelms)


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Karl Heinz schrieb:

> 700 Ohm zu 680 Ohm .... das reisst sich praktisch nichts.

Zumal 700 Ohm-Widerstände nur schwer erhältlich sind.

von Teo D. (teoderix)


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Mit nem 9V_Block is das immer noch ziemlich eng.

Für die LEDs würde ich 3xAAA nehmen, alle LEDs einzeln anschließen und 
mit ca. 10mA betreiben. Für das Sound-Modul die Spannung an nur zweiten 
Zelle abgreifen (3V). Das Sound-Modul kommt wahrscheinlich mit 100mA 
(32Ohm LS) aus.
Sollte für einen Dauerbetrieb von >10Min. passen (nach einer 
Erholungszeit der Zellen, mehrfach)


@
MaWin schrieb:
> Was für einen hirnverbrannten Schwachsinn schreibt hier
>
> Teo Derix im Beitrag #3745711:
>> 4,5V - 3,2V LED Spannung, bleiben 1,3V für den Vorwiderstand. Sind rund
>> 2mA, da sollte es aber a bisserl dunkel im Raum sein! Also Kleineren
>> Widerstand nehmen, 120-170 Ohm.
>
> Er verwendet nicht 4.5V, sondern 9V, also (9V-3.2V) / 390 = 15mA für die
> Blink-LEDs und (9V-2.2V) / 390 = 17.5mA für die 7-Segment bei Nennstrom.

Armin W. schrieb:
> OK, dann 3x AA ??

Gähhhn...

von Armin W. (Gast)


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Bitte nicht streiten :) Ich habe zwischenzeitlich meine Meinung über die 
Stromversorgung auch mal geändert. Zuerst 9v und dann 3x1,5v AA.

Wenn ich rechne:
3 x 7 Segment Anzeigen mit den Ziffern 1,7,4 = 180mA
6 x Blink Leds bei 10mA = 60mA
1 x Soundmodul = ~100mA
== 340mA



Da könnte ich sogar noch die 4. Segmentanzeige mit einer 1 dazu nehmen
und 2 weitere LEDs
+ 20mA
+ 20mA

== 380mA
oder alternativ die BLink LEDS bei 15mA oder so betreiben.


oder rechne ich falsch?
Hier dürfte dann auch eine 9v reichen oder?
Wäre einfacher zu handeln als 3 AA. Aber wenn es nicht anders geht, 3AA 
sind auch ok. Was meint ihr?

von Harald W. (wilhelms)


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Armin W. schrieb:

> Hier dürfte dann auch eine 9v reichen oder?

Bei einer derartigen Belastung düften die 9V wohl auf weniger
als 3,6V zusammenbrechen...

von MaWin (Gast)


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Armin W. schrieb:
> Zuerst 9v und dann 3x1,5v AA.

Du kannst mit 3 x 1.5V keine LEDs die 3,2 - 3,4V benötigen sinnvoll 
betreiben.

Denn die 3 Zellen haben nur noch 2.7V wenn sie nach Meinung des 
Herstellers und dessen Kapazitätsangabe entladen sind.

Nimmst du bei 4.5V einen passenden Vorwiderstand für 3.2V, also 68 Ohm, 
würde schon bei leicht entladenen Batterien (1.2V/Zelle, 3.6V gesamt, 
also volle NiMH Akkus) nur noch 6mA fliessen, und die Hälfte der 
Kapazität der Batterie gar nicht mehr nutzbar weil unter 1.1V die LEDs 
aus gehen.

Ein Vorwiderstand bringt also weder ausreichend gleiche Helligkeit noch 
erlaubt er die Batterie auszunutzen.

Nur Zweibrüder Photonenpumpen machen so einen Unsinn.

von Holger L. (max5v)


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Ich persönlich würde es mit 4 AA und einem Stepdown auf 3,3 versuchen.

Die Vorteile wären - keine Änderung der Lichtintensität
                   - Versorgung für das Soundmodul
                   - lange Laufzeit

Allerdings würde man einen Ein\Ausschalter benötigen, oder eine 
elegantere Methode wie einen Stromstoßschalter, damit der Stepdown nicht 
die AA-Zellen ausnuckelt.

von Armin W. (Gast)


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Das mit mit dem Stepdown hört sich gut an :)
Aber haben die nicht meist eine bestimmte mindestdifferenzspannung?
http://www.ebay.de/itm/Stromversorgung-DC-DC-StepDown-Wandler-Modul-mit-LM2596S-adj-/291193893720?pt=DE_Technik_Computerzubeh%C3%B6r_Kabel_Adapter&hash=item43cc823358


Schalter ist kein Problem. Normalerweise wird die Batterie nur solange 
eingelegt wie das betrieben werden soll und dann werden die Batterien 
wieder entnommen.

Wir reden hier von 4 handelsüblichen alkaline AA Batterien, keine Akkus 
oder?

von Harald W. (wilhelms)


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Armin W. schrieb:

> Das mit mit dem Stepdown hört sich gut an :)

...aber nicht zum Betrieb der LEDs!

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Armin W. schrieb:
> Das wird immer nur kurz 1-4 Minuten betreiben.
Und wie oft?

> Was ist wenn ich AA Batterien verwende.
> Habe gelesen das diese ca. 2000mA haben sollen.
Mit neuen AA Batterien aus der alkalinen Liga kommst du auf einen 
Kurzschlussstrom von locker 10A.

Was dich eher interessieren könnte ist die enthaltene Energie, die sich 
in deinem Fall in den mAh (beachte das h) versteckt. Das besagt nämlich, 
wieviele mA du wie lange da rausziehen kannst. 1000mA für 1 Stunde sind 
1000mAh.

> davon könnte ich 2 Verwenden um auf 3v zu kommen.
Gut gerechnet. Aber das reicht irgendwie nicht für 3,2..3,4V. Und vor 
Allem haben die nach kurzer Zeit nur noch 1,4V...

von Holger L. (max5v)


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Harald Wilhelms schrieb:
>> Das mit mit dem Stepdown hört sich gut an :)
>
> ...aber nicht zum Betrieb der LEDs!

Schätze das es um die Blink-Leds's geht ?
3,3 - 3,2 / 0,010 = 10 Ohm ?

Oder ist da irgendwo ein Denkfehler ?

Armin W. schrieb:
> Aber haben die nicht meist eine bestimmte mindestdifferenzspannung?
> Ebay-Artikel Nr. 291193893720

Ja aber die ist bei fast jedem Stepdown unterschiedlich.
Das Stichwort dazu lautet V Dropout.

Also bei 4 AA (handelsübliche AA Batterien)
4 * 0,9V = 3,6 Volt (Batterien komplett leer bei 0,9V)
Erzeugt werden sollen 3,3 V
V Dropout : 3,6V - 3,3V = 0,3V
Allerdings nur im optimalen Fall.
Ich habe nicht die nötige Erfahrung um dazu den passenden Regler nennen 
zu können.

von Teo D. (teoderix)


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Armin W. schrieb:
> Wir reden hier von 4 handelsüblichen alkaline AA Batterien, keine Akkus
> oder?

Das ist das Wetter, mir is auch a bisserl matschig in der Birne :)

Leute bitte keinen überkandidelten Schnickschnak, hier gets um ein Quick 
and Dirty Projekt, das nur ~10 Min. funzen soll/muß.

von Harald W. (wilhelms)


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Teo Derix schrieb:

> hier gets um ein Quick and Dirty Projekt, das nur ~10 Min. funzen soll/muß.

Das könnte mit einer 9V-Batterie schon knapp werden...

von Teo D. (teoderix)


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Harald, was'n los? Gestern beim feiern gewesen :)

Ich hab hier schon mehrfach geschrieben, das daß nix wird mit nem 
9V-Block.

von Harald W. (wilhelms)


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Teo Derix schrieb:
> Harald, was'n los? Gestern beim feiern gewesen :)
>
> Ich hab hier schon mehrfach geschrieben, das daß nix wird mit nem
> 9V-Block.

Zumindest um 15.30 tauchte sie plötzlich aus der Versenkung wieder auf.
:-)

von Teo D. (teoderix)


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Ja das Wetter (und dieses spezielle Forum).
Hätte das wohl nicht gleich auf mich beziehen sollen, trotz des Zitats 
:-/

von MaWin (Gast)


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Teo Derix schrieb:
> Ich hab hier schon mehrfach geschrieben, das daß nix wird mit nem
> 9V-Block.

Du hast vor allem geschrieben, dass er 3 1.5V Zellen nehmen soll und ICH 
hab geschrieben, dass so eine niedrige Spannung Unsinn ist.


Armin W. schrieb:
> Die Anzeigen müssen nicht sehr hell sein. Aber auch nicht total dunkel.
> Da wäre dann wohl ein Zwischenwert wie 690Ohm ok oder?

Du wirst ausprobierrn müssen, wann es DIR hell genug ist.

> Woran erkenne ich effektivere Anzeigen?

Mehr mcd im Datenblatt.

von Takao K. (takao_k) Benutzerseite


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MaWin schrieb:
> Teo Derix schrieb:
>> Ich hab hier schon mehrfach geschrieben, das daß nix wird mit nem
>> 9V-Block.
>
> Du hast vor allem geschrieben, dass er 3 1.5V Zellen nehmen soll und ICH
> hab geschrieben, dass so eine niedrige Spannung Unsinn ist.
>
>
> Armin W. schrieb:
>> Die Anzeigen müssen nicht sehr hell sein. Aber auch nicht total dunkel.
>> Da wäre dann wohl ein Zwischenwert wie 690Ohm ok oder?
>
> Du wirst ausprobierrn müssen, wann es DIR hell genug ist.
>
>> Woran erkenne ich effektivere Anzeigen?
>
> Mehr mcd im Datenblatt.

7segs gehen schon ganz gut mit 3 volt und 4.5 schon viel besser.
Widerstaende brauchts nicht, ausserdem mit Multiplex ist der Strom nicht 
unbedingt hoch.

Modul kann ich dir verkaufen mit fest einprorammierter Nummer, und 4.5 
Batterie Halter gleich mit dazu.

9v Batterie + widerstaende ist nicht so gut, zum einem ist nicht viel 
Energie drin in der 9v Batterie, und dann wird das meiste noch in 
Widerstaenden verbraten.

Die 3v batterie auf dem Photo ist schon ziemlich leer.

Wenn du es selber bauen willst, ein 16F54 kostet nicht viel, und dafuer 
reicht ein Billig PIC Programmer z.B. K150

Der Kontroller ist unter dem display, die grosse Platine ist nur zum 
Testen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Armin W. schrieb:
> Ja die Ziffern sind fest und ändern sich nicht.
Dazu braucht man nur feste Verbindungen und keinen uC...

MaWin schrieb:
> Du kannst mit 3 x 1.5V keine LEDs die 3,2 - 3,4V benötigen sinnvoll
> betreiben.
> Denn die 3 Zellen haben nur noch 2.7V wenn sie nach Meinung des
> Herstellers und dessen Kapazitätsangabe entladen sind.
Aber das juckt doch niemanden. Zwischen 1,1V und 0,9V steckt nicht mehr 
viel Energie. Und hier soll doch nicht ein batteriebetriebenes Gerät die 
Energieträger bis zum maximal möglichen auslutschen, sondern das ist ein 
Geschenk, das ab und an mal für ein paar Minuten eingeschaltet wird...

Ich würde 3 der AA-Zellen nehmen, dann (4,3V-3,2V)/7mA => 150 Ohm für 
die LEDs (wenn das Blink-LEDs sind ist gar kein Widerstand nötig, die 
kommen mit der Spannung so zurecht) und (4,3V-2,2V)/10mA => 220 Ohm für 
die Segmente einsetzen und fertig ist die Laube. Die Schaltung sieht 
also so aus:
1
      Schalter
2
        /                                 gemeinsame Anode
3
   .---´ -----o------o-------...-----------o------------------o----...
4
   |          |      |                     |                  |
5
   |          v      v             -------------      --------- 
6
   |          -      -             |   |   |   |      |   |   |
7
  ---         |      |             v   v   v   v      v   v   v
8
   - 3xAA     |      |             -   -   -   -      -   -   -
9
   |          |      |             |   |   |   |      |   |   |
10
   |         150R   150R          220 220 220 220    220 220 220
11
   |          |      |             |   |   |   |      |   |   |
12
   '----------o------o-------...---o---o---o---o------o---o---o----...
13
                                   b   c   f   g      a   b   c
14
                                    z.B. Zahl 4       z.B.  7

von Armin W. (Gast)


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Hätte nicht gedacht so etwas einfaches (zumindest meiner Meinung nach) 
so kompliziert sein kann.
Aber das von  "Lothar Miller" sieht doch gut und einfach aus. Das werde 
ich die Tage mal ausprobieren. Vielen Dank!!

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