Riss im Ferrit einer Spule problematisch?

OP #3754573
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Hallo,

ich habe ein paar LM2596S-Module aus Fernost bestellt. Zwei davon haben 
einen Riss im Ferritkern der Power-Induktivität, zumindest hoffe ich 
mal, dass das eine ist. Es ist das Bauteil in der Mitte mit Beschriftung 
330 M922.

Die beiden Module funktionieren soweit wie erwartet. Stellen die Risse 
ein potentielles Problem dar oder ist das nur Kosmetik?
Angehängte Dateien:
Gast #3754586
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Holger W. schrieb:

> ich habe ein paar LM2596S-Module aus Fernost bestellt. Zwei davon haben
> einen Riss im Ferritkern der Power-Induktivität, zumindest hoffe ich
> mal, dass das eine ist. Es ist das Bauteil in der Mitte mit Beschriftung
> 330 M922.

Richtig erkannt.


> Die beiden Module funktionieren soweit wie erwartet. Stellen die Risse
> ein potentielles Problem dar oder ist das nur Kosmetik?

Möglich, es kommt drauf an wie der Riss läuft. Mach halt Fotos.
Gast #3754618
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Der rechteckige Rand ist eine Abschirmung. Ein Riss führt zu einem 
größeren Streufeld, bei der Dreckschleuder ist das aber nicht wirklich 
relevant.

Die Trommel in der Mitte stellt den eigentlichen Kern dar. Wenn die 
kaputt ist, sinkt Deine Induktivität. Wenn der Wandler immer noch für 
Dich akzeptabel funktioniert kannst Du es so lassen, ansonsten ist 
Austausch angesagt. Eine Würth WE-PD wird nicht so heiss, und bei der 
Gelegenheit kann man gleich anständige Elkos draufmachen.
(Firma: Brainit GmbH) #3755236
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soul eye schrieb:
> An der Störaussendung und an den knapp 70°C Eigenerwärmung. Das
> Stichwort heisst "rated ripple current". Google hilft Dir weiter.

Danke, soweit ist mir das klar. Meine Frage bezog sich eher darauf, wie 
du den Elkos mit ihrer mickrigen Beschriftung ansiehst, dass sie zu 
wenig Ripple vertragen, zu heiß werden, und Störsender sind.
Gast #3755341
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Die Störaussendung habe ich mit unserem Rohde & Schwarz ESCI gemessen 
(an einer Schwarzbeck NNBM8125), die Temperatur mit meinem kalibrierten 
Zeigefinger.


Ich hatte drei von diesen Chinamodulen gekauft, so um die $2 pro Stück. 
Zuerst hatte ich Spule und Elkos getauscht und zusätzlich 1nF + 4,7µF 
keramisch an Ein- und Ausgang des Schaltreglermoduls angebracht. Danach 
musste ich noch das chinesische Poti tauschen, weil sporadisch der 
Schleifer abgehoben hat, und zum Schluß habe ich das Ganze dann auf eine 
eigene Leiterplatte mit etwas günstigerem Layout umgesetzt. D.h. der 
Chip ist noch original, den Rest muss man wohl als Lehrgeld verbuchen.

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