Hi
Ich überlege mir eine billige Drehbank zu bauen ,diese möchte ich mit
einem Waschmaschinen Motor betreiben.
(ist der Motor für so was geeignet?)
Den bekomme ich kostenlos aus altgedienten Geräten.
Das ganze wird mit reimen Antrieb untersetzt ,was heißen soll das sich
der Motor viel schneller dreht als das Spannfutter.
Dann nimm ich 2stk 3cm starke Alu platten und daran Kugelager ,durch
denen kommt die Welle
(was für ein Durchmesser ist es denn üblich beim spannfutter?).
Eine Seite reimen Rad auf der anderen das spannfutter.
Dann nimm ich mir linear Führung aus dem Hobby CNC Bereich einen
Schlitten für den meißel ect.pp
Das ganze wird auf einer 1,5cm Alu platte montiert
Was sagt ihr dazu und zu meinen Fragen ich den klammern/
Mach doch mal eine Skizze, wie du dir das vorstellst. Dann wirste eher
Tips bekommen.
Eine 1,5cm Grundplatte finde ich z.B. nicht ausreichend steif für eine
Drehbank. Selbst kleine Drehbanken haben schon ein sehr massives
Maschinenbett.
sticker schrieb:> Die Maschine ist nicht schlecht aber ich hab alles ,außer der> linear> Führung alles daheim und will es selbst machen zum Lernen und zum> vergnügen.
Ts....
Dann red nicht lange herum und laß Dich von Deinem Vergnügen abhalten
sondern fange an und mach es einfach...
Grüße
MiWi
sticker schrieb:> (ist der Motor für so was geeignet?)> Den bekomme ich kostenlos aus altgedienten Geräten.
Nein, die sind nicht für Dauerlauf geeignet. Die haben alle eine
Kurzbetriebszeit. In einer Waschmaschine laufen die ja auch nicht
dauernd.
Mit Waschmaschinenmotor wird das allenfalls eine Drechselbank zur
Verzierung von Wachskerzen. Dann ist auch die 15-mm-Alu-Platte als
"Maschinenbett" ausreichend.
Kurz gesagt: Das wird so leider nicht funktionieren.
Um eine Drehbank zu bauen, wird man eine Drehbank benötigen.
Futter gibts in verschiedenen Größen und man braucht die in
Dreibacken- und Vierbacken-Ausführung mit Dreh- und Bohrbacken.
Ich hab auch mal versucht, eine Drehbank selbst zu bauen, aber
ich hatte auch Zugang zu einer, um Teile dafür zu drehen.
Den Arbeitsaufwand hab ich dabei aber gründlich unterschätzt.
Irgendwann hab ich mir dann eine, die meinen Ansprüchen entsprach,
gekauft, weil ich sonst den Eigenbau nie fertig bekommen hätte.
Allein das Bett käuflicher Maschinen ist auf Spezialguss,
gehärtet und geschliffen und das sicher nicht ohne Grund.
Ein Antriebsmotor allein reicht nicht, der muss auch entsprechend
Leistung haben und man muss auch Geschwindigkeiten über ein Getriebe
einstellen können, mal von der Möglichkeit Gewinde aller Art
schneiden zu können, ganz abgesehen.
Eine konventionelle Drehbank selbst zu bauen ist also Humbug.
Bei einer CNC-Drehbank könnte man vielleicht Erfolg haben, aber
da gibts garantiert andere oder zusätzliche Probleme.
Ein Waschmaschinenmotor wird sich in keinem Fall eignen.
Schau ruhig ein zweites Mal auf das Amazon-Angebot.
Da kannst Du "sehen" worum es geht.
Massiv, massiv und stabil. Oder glaubst Du, die hätten bei der
Produktion ein paar Tonnen Stahl über gehabt und diese in Form von
Drehbänken entsorgt?
Schau mal bei ein paar Herstellern "normaler" Drehbänke nach und zwar
ganz unten, beim Kleingedruckten. Da kannst Du sehen was so ein Teil
wiegt.
Beim Drehen treten, Konstruktionsbedingt, sehr große Kräfte auf. Und
diese auch noch unter denkbar ungünstigen Winkeln, mit unschönen Hebeln.
Schon allein das gezeigte Futter, ein professioneller Dreher sagt zu so
etwas: Spielzeug, wiegt ein paar Kilo. Das verwindungssteif, laufruhig
und präzise in Bezug auf das Widerlager auszurichten und zu befestigen
bedarf einiger, massiver Kunststücke.
Übrigens: Auch der Motor muss mit diesen Massen und Kräften umgehen
können.
Mein Tipp: Skalier Deine Idee etwas runter, in Richtung
Uhrmacherdrehbank oder das Drechseln von Holz. Und bevor Du weiter
machst, schau doch mal nach, ob Dir überhaupt die nötigen Werkzeuge und
Gerätschaften zur Verfügung stehen.
Normalerweise ist das eine vollständig ausgerüstete Werkstatt. Lach
nicht - mit Drehbank.
Ob das dazu nötige Wissen vorhanden ist musst Du selber entscheiden.
Die Zeichnung ist zwar schebbig aber so in etwa mein ich das ,keine
sorge ich kann auch richtig zeichnen
1: Motor
2,4: riemenrad
3:reimen
5:Welle
6:Wellen Fixierung
7:Alzheimer lässt grüßen
8:kugellager
9:spannfutter
10:zahnstange ?
11:linear Führung
12,13: 3cm Alu platten
"Plastik" lässt sich sehr schlecht Spannen weil Du nicht allzu viel
Kraft ausüben kannst.
"Wellen" mit einer Länge oberhalb einiger Millimeter Länge kann man
nicht einseitig spannen.
Um aber ein Futter und das dazu nötige Gegenstück im 3-dimensionalen
Raum zu positionieren sind entsprechende Gerätschaften und - man
vergisst es sehr leicht - Messmittel nötig.
Amateur schrieb:> "Wellen" mit einer Länge oberhalb einiger Millimeter Länge kann man> nicht einseitig spannen.
wie gsagt bin ich kein metaller, aber ich weiß z.b das man für wellen
oberhalb einer bestimmten länge (in relation zum durchmesser) erstens
beide seiten fixieren muss - die eine mit dem futter, die andere mit
einer drehenden körnerspitze und außerdem noch eine gut und exakt
fixierte lünette mit rollen braucht.
das ist alles nicht mit hausmitteln zusammen zu dengeln.
Falls du das baust, denkt daran auch einen Schutz drum rum zu bauen. Du
weist nicht wie die sich beim Einschalten verhällt oder ob sie dir um
die Ohren fliegt weil etwas nicht bedacht worden ist. Trag geeignete
Kleidung, keine Pullis die sich verfangen können, keine Kettchen, bind
deine langen Haare zusammen. Ein Notaus ist von Vorteil und am Anfang
eine zweite Person die auf dich aufpasst.
Wie wirst du die Kugellager oben auf den 3 cm Aluplatten befestigen?
Welche Drehzahl wirst du brauchen um die richtige Schnittgeschwindigkeit
zu erreichen? Kriegst du das hin mit einer einstufigen
Riemenuntersetzung?
Welche Spitzenhöhe hast du vorgesehen?
Meine Befürchtung dabei: ein Waschmaschinenmotor ist zu brutal für den
Rest deiner Mechanik.
Mein Vorschlag: räume den Waschmaschinenmotor mal nach ganz hinten,
besorg dir einen Nähmaschinenmotor und baue etwas überschaubares, z.B.
Spitzenhöhe 2-3 cm, Spitzenweite 10-15 cm.
Helmut Lenzen schrieb:> Nein, die sind nicht für Dauerlauf geeignet. Die haben alle eine> Kurzbetriebszeit. In einer Waschmaschine laufen die ja auch nicht> dauernd.
Meinst Du, ein Kondensatormotor aus einem Vertikutierer wären da
besser geeignet? So einen 1000W-Motor hätte ich noch liegen und
könnte ihn dem TE zur Verfügung stellen.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Meinst Du, ein Kondensatormotor aus einem Vertikutierer wären da> besser geeignet? So einen 1000W-Motor hätte ich noch liegen und> könnte ihn dem TE zur Verfügung stellen.
Harald, das sollte auf dem Typenschild normale weise draufstehen.
Sowas in der Art wie: Einschaltdauer oder Kurzbetriebsart.
Beim Vertikutierer sollte das schon laenger dauern. Wenn beim Motor
schon das Luefterrad fehlt sollte man da schon mal genauer hinschauen.
500 .. 1000W sollten fuer eine kleine Drehbank normalerweise reichen. Er
muss ja nicht direkt einen cm dicken Span abheben wie bei einer
Karuselldrehbank.
Helmut Lenzen schrieb:> Harald, das sollte auf dem Typenschild normale weise draufstehen.>> Sowas in der Art wie: Einschaltdauer oder Kurzbetriebsart.
Der Motor liegt etwas weiter weg in einer Garage. Vertikutieren
einer kleinen Rasenfläche dauert mindestens eine Stunde. Ein
Vorteil des Motors wäre möglicherweise die angebaute Keilriemen-
Scheibe. Selbstverständlich hat der Motor auch ein Lüfterrad.
Gruss
Harald
Lu(sticker) schrieb:
>Macht vielleicht mehr Sinn, wenn Du zuerst eine Fräsmaschine baust.>Dann kannst Du dir recht zeitnah einen Duden "aus dem Vollen" fräsen.
Das gibt's doch nicht -ein Kerl, der "Sinn MACHEN" schreibt, empfiehlt
einem Anderen einen Duden.
Du bist wahrhaftig ein Lustiger....
:-(
sticker schrieb:> Was sagt ihr dazu und zu meinen Fragen ich den klammern/
Geht.
Halbwegs aktuellee Waschmaschinenmotoren sind Reihenschlussmotore mit
Kohlebürsten mit Tachogenerator, damit lassen sie sich gut in der
Drehzahl regeln, und zusätzlich 2 Geschwindigkeitsstufen, wobei die
schnelle für eine Drehbank zu schnell ist, so eine Untersetzung ist eher
unüblich. Eine Umpolung in der Laufrichtung ist ebenfalls möglich.
Drehrichtung
230V --+-----o\
| \o--(9)--+
| +--o : |
| | : Rotor
| +--o\: |
| | \o--(8)--+
+--(--o
|
| /o--(10)-+
+--o/ Stator (Rest der ganzen Wicklung)
o--(1)--+
Geschwindigkeit Stator (halbes Feld)
+--(5)--+
|
+--(6)--+
Thermosicherung
+-----------(7)--+
| +---+
TRIAC--| |--(3)--+
| | | Tachogenerator
+----| |--(4)--+
| +---+
Shunt TDA1085
|
Null --+
Du musst zwingend per Tachogenerator regeln, der übliche Chip dafür ist
der TDA1085http://www.zisoft.de/elektronik/drehzahlregelung.html (TDA1085)
Wie viel Leistung kannst du abverlangen ? Der Motor wird grösser sein
als der bisherige, aber im Langsamlauf schlechter gekühlt. Also etwas
gleich viel Leistung. Es ist Unsinn, von mangelndem Dauerlauf
auszugehen, ein Waschmaschinenmotor arbeitet teils stundenlang auf
niedriger Drehzahl, so lange ist deine Drehbank niemals in Betrieb.
Dennoch lohnt es sich, den im Motor eingebauten
Übertemperaturschutzschalter NICHT zu deaktivieren sondern
mitzubenutzen.
MaWin schrieb:> Du kommst> dann aber immer noch nicht ohne Drehfutter ... aus.
Und die Drehfutter gehen in geeigneter Größe, Zustand und
Vollständigkeit nicht unter 30-50 Euro über den Tisch.
Neu gehen die auch schnell in die Hunderte.
Bei einer Maschine wären die dann gewöhnlich dabei.
Rechnet sich also, statt zu basteln mit ungewissen Ausgang.
MaWin schrieb:> daher nehmen Drehmaschinen lieber Gusseisen als Bett.
Gusseisen wird deshalb genommen, weil es härtbar ist und eine
hohe Steifigkeit besitzt. Man könnte auch Mineralguss nehmen,
aber das hat nicht die selbe Festigkeit, dafür aber gute
Schwingungsdämpfungseigenschaften, was auch vorteilhaft dafür
ist.
MaWin schrieb:> Du musst zwingend per Tachogenerator regeln, der übliche Chip dafür ist> der TDA1085
Danke für den Tipp könnte nicht antworten Internet war ausgefallen :/ .
Ja ich bin noch am überlegen mit der grundplatte ,ich geh mal zum
Schrott Platz welche Stärke in Schwarz-stahl sollte ich nehmen ?
Stahlträger ist auch gut .
Ich hab nach spannfutter gesucht auf eBay und bis 120euro meiner Meinung
nach ausreichendes gefunden.
Ich wollte die Alu Grund platte versterben
Und der hier ist ein 2ter sticker das Bild hab ich nicht Hoch geladen !
Samme schrieb:> Ich glaube das ding ist eher eine Drechselbank aus Adolfs zeiten?
das ding hat sicher noch dem kaiser oder zaren (wilhelm, franz josef,
karl oder nikolaus - welcher davon ist nicht so tragisch) zugejubelt und
war zu adolfs zeiten schon alt.
Das Ding ist ein Eigenbau, aber um Längen besser als die Vorstellungen
vom TS. Das ist auch eher eine "Rundmache" als eine Drehbank. Es kommt
aber immer auf die Verwendung an (habe ich nichts zu gelesen).
Old-Papa
Ja, die Verwendung bestimmt hier eindeutig den nötigen Aufwand. Man kann
z.B. auch mit zrei Sperrholzplatten und einen stück Besenstil als
Asgangsbasis eine Drechsel"maschine" bauen, mit der kleine
Modellbauteile aus Messing "gerundfeilt" weden können. Vielfach lassen
sich auch Dinge mit der Bohrmaschine "drehen". Andererseits kann man
z.B. Bremsscheiben vom Auto nur auf wirlich brauchbaren und großen
Drehmaschinen Plandrehen und Wuchten!
Old Papa schrieb:> Das ist auch eher eine "Rundmache" als eine Drehbank.
Das interessante an Drehbänken ist, das man auf ihnen Teile fertigen
kann, díe genauer sind, als sie selbst. Man kann also auf einer
schlechten Drehbank Teile für eine bessere Drehbank fertigen. Leider
besteht eine Drehbank nicht nur aus gedrehten Teilen.
Gruss
Harald
Harald Wilhelms schrieb:> Das interessante an Drehbänken ist, das man auf ihnen Teile fertigen> kann, díe genauer sind, als sie selbst.
Irgendwo musste ja die Mutter aller Drehbaenke gewesen sein. Die
Drehbank wo alle anderen Drehbaenke von Abstammen :-)
Das gleiche gilt auch fuer die Mutter aller Fraesmaschinen.
RESKI schrieb:> Ich habe hier einen Testlauf :-)> https://dl.dropboxusercontent.com/u/78376012/Drehm...>> mittlerweile ist es auch ein wenig besser :-)>> Ich bin jetzt auf der suche nach einem Waschmaschinen Motor.
Das Futter ragt vieeeeel zu weit vorne raus. Setze das Lager viel weiter
ans Futter (oder umgekehrt).
Außerdem bedenke, dass du keine langen Teile drehen kannst, wenn du
keine hohle Spindel hast.
RESKI schrieb:> Ich habe hier einen Testlauf :-)> https://dl.dropboxusercontent.com/u/78376012/Drehm...>> mittlerweile ist es auch ein wenig besser :-)>> Ich bin jetzt auf der suche nach einem Waschmaschinen Motor.
sei mir nicht böse, aber von dem ding halte ich mindestens 10 m abstand.
etwas selber basteln finde ich super, aber die konstruktion wird nicht
lange halten (viel zu weich und leicht)
Mit was soll man sich denn eine Mp4-Datei anschauen,
mit dem Mediaplayer?
Gehts noch? Ein paar PNG-Datei, wie hier üblich, tuns auch.
Wenn das schon zu schwer ist, dann braucht man von der Maschine
auch nicht viel erwarten?
Habe ein par Bilder angehängt für diejenigen die MP4 nicht anschauen
können :-)
Die Drehmaschine soll zum schleifen sein und zum wickeln. Es ist noch
ein Getriebemotor dran evtl. baue ich daraus eine Kopierfräsmaschine.
Der Motor ist aus einer Nähmaschine mit 130W. Der Motor hat einfach kein
Drehmoment.
Hallo,
ein Käsedreher also... ;-)
Im Ernst, das Ding ist doch schon mit dem schwachen Motor komplett
überfordert, was soll da erst einer mit Getriebe anrichten!
Meine kleine Brot-und-Butter-Maschine (Chinapfanne) ist aus massivem
Grauguss und selbst die rappelt mit ihrem 500Watt-Motor schon
verängstigend, wenn ich etwas wilden Span nehme. Zum Schleifen und
Spulen wickeln mag das gehen, beim Drehen verwindet sich das Aluprofil
wie Blätterteig! Du hast keine Chance da irgendwie kontrolliert Span
abzuheben. Entweder drückt sich der Drehmeißel weg oder es zieht ihn
gnadenlos ins Material. Zumindest wird der nie exakt stehen.
Von dem Alu-Zeugs habe ich noch einige Stangen stehen, sollte mal ne
Käsefräse werden, habe ich aufgegeben.
Old-Papa
Hat der Thread-starter schon was zusammengebaut?
Zur ursprünglichen Frage, ob Waschmaschinenmotor geeignet ist?: Ich sage
ja. Man müsste ihn natürlich umklemmen von Reihenschluss auf konstanten
Statormagneten, Speisung direkt am Anker und schwubsdiwubs hat der Motor
eine total andere Drehzahl/Drehmoment-Charakteristik. Man sollte ihn
dann aber nicht mehr am Netz betreiben, da er dann ein echter
Gleichstrommotor geworden ist und mit 50 Hz nichts mehr "anfangen" kann.
Ich hebe auch alle Waschmaschinenmotoren auf, an die ich komme. Gerade
für Antriebszwecke. Es gibt etliche ältere Werkzeugmaschinen, die mit
Gleichstrommotoren angetrieben werden. Mit gesteuertem Gleichrichter
kommt man zu einem günstigem Antrieb....
Hallo,
Ich habe den selben Plan, und sehe, DIE DRECHSELBANK, die ich brauche,
Kriege ich nur uralt. Zwar grade deshalb gut, aber eine VERNÜNFTIGE
KOPFDRECHSELBANK zu finden, ....
Und dann ab 2500€, für DAS Geld Bau ich mir die besser. So wie so.
Deine Erfahrungen wären für mich natürlich gut, besonders Deine Fehler
;-)
Und nachdem die ganzen " Gehtnicht-Jünger" alle ABER'S ausgekotzt
haben, hast Du eine Lösung gefunden??
universalolli schrieb:> hast Du eine Lösung gefunden??
Der wird nach 2 1/2 Jahren wohl die Lust verloren haben.
Das passiert schnell, wenn man sich überschätzt und nicht
mehr wegen fehlenden Möglichkeiten weiter weiß.
universalolli schrieb:> hast Du eine Lösung gefunden??
Vermutlich hat er aufgegeben. Aber Drechselbank ist einfacher als
Drehbank, die Kräfte sind geringer und da der Meissel handgeführt wird
ist die Genauigkeit unwichtig, dadurch kann man das Gestell
zusammenschweissen.
Waschmaschinenmotore werden auch in kommerziellen Maschinen verwendet,
z.B. WaBeCo, weil die Drehzahlregelung per TDA1085 einfacher ist als ein
FU Frequenzumrichter an einem Drehstrommotor, der Drehstrommotor ist
jedoch leiser und langlebiger und FU gibt es über eBay billiger als die
Ersatzelektronik einer WaBeCo.
Wer einen Motor von z.B. 1.5kW in der Drehzahl auf 1/10 reduziert
bekommt einen Motor von 150W, weil das Drehmoment gleich bleibt. Die
1.5kW sind also nicht übertrieben.