Drehbank mit Waschmaschinen Motor

Gast #3756036
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Hi
Ich überlege mir eine billige Drehbank zu bauen ,diese möchte ich mit 
einem Waschmaschinen Motor betreiben.
(ist der Motor für so was geeignet?)
Den bekomme ich kostenlos aus altgedienten Geräten.

Das ganze wird mit reimen Antrieb untersetzt ,was heißen soll das sich 
der Motor viel schneller dreht als das Spannfutter.
Dann nimm ich 2stk 3cm starke Alu platten und daran Kugelager ,durch 
denen kommt die Welle
(was für ein Durchmesser ist es denn  üblich beim spannfutter?).
Eine Seite reimen Rad auf der anderen das spannfutter.

Dann nimm ich mir linear Führung aus dem Hobby CNC Bereich einen 
Schlitten für den meißel ect.pp
Das ganze wird auf einer 1,5cm Alu platte montiert


Was sagt ihr dazu und zu meinen Fragen ich den klammern/
Gast #3756045
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schau mal

http://www.amazon.de/G%C3%BCde-Mini-Drehmaschine-GMD-400-48132/dp/B004LALNIS/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1407438469&sr=8-1

und achte z.b. auch auf "wird oft zusammen gekauft".
ich bin kein metaller, aber wenn ich sowas brauchen würde, dann würde 
ich mir sowas in der art zulegen, und nicht versuchen selbst was 
zusammen zu schustern. wirklich, lass das.
Gast #3756130
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Um eine Drehbank zu bauen, wird man eine Drehbank benötigen.
Futter gibts in verschiedenen Größen und man braucht die in
Dreibacken- und Vierbacken-Ausführung mit Dreh- und Bohrbacken.
Ich hab auch mal versucht, eine Drehbank selbst zu bauen, aber
ich hatte auch Zugang zu einer, um Teile dafür zu drehen.
Den Arbeitsaufwand hab ich dabei aber gründlich unterschätzt.
Irgendwann hab ich mir dann eine, die meinen Ansprüchen entsprach,
gekauft, weil ich sonst den Eigenbau nie fertig bekommen hätte.
Allein das Bett käuflicher Maschinen ist auf Spezialguss,
gehärtet und geschliffen und das sicher nicht ohne Grund.
Ein Antriebsmotor allein reicht nicht, der muss auch entsprechend
Leistung haben und man muss auch Geschwindigkeiten über ein Getriebe
einstellen können, mal von der Möglichkeit Gewinde aller Art
schneiden zu können, ganz abgesehen.
Eine konventionelle Drehbank selbst zu bauen ist also Humbug.
Bei einer CNC-Drehbank könnte man vielleicht Erfolg haben, aber
da gibts garantiert andere oder zusätzliche Probleme.
Ein Waschmaschinenmotor wird sich in keinem Fall eignen.
Gast #3756145
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Schau ruhig ein zweites Mal auf das Amazon-Angebot.

Da kannst Du "sehen" worum es geht.

Massiv, massiv und stabil. Oder glaubst Du, die hätten bei der 
Produktion ein paar Tonnen Stahl über gehabt und diese in Form von 
Drehbänken entsorgt?

Schau mal bei ein paar Herstellern "normaler" Drehbänke nach und zwar 
ganz unten, beim Kleingedruckten. Da kannst Du sehen was so ein Teil 
wiegt.

Beim Drehen treten, Konstruktionsbedingt, sehr große Kräfte auf. Und 
diese auch noch unter denkbar ungünstigen Winkeln, mit unschönen Hebeln.

Schon allein das gezeigte Futter, ein professioneller Dreher sagt zu so 
etwas: Spielzeug, wiegt ein paar Kilo. Das verwindungssteif, laufruhig 
und präzise in Bezug auf das Widerlager auszurichten und zu befestigen 
bedarf einiger, massiver Kunststücke.

Übrigens: Auch der Motor muss mit diesen Massen und Kräften umgehen 
können.

Mein Tipp: Skalier Deine Idee etwas runter, in Richtung 
Uhrmacherdrehbank oder das Drechseln von Holz. Und bevor Du weiter 
machst, schau doch mal nach, ob Dir überhaupt die nötigen Werkzeuge und 
Gerätschaften zur Verfügung stehen.
Normalerweise ist das eine vollständig ausgerüstete Werkstatt. Lach 
nicht - mit Drehbank.

Ob das dazu nötige Wissen vorhanden ist musst Du selber entscheiden.
Gast #3756175
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"Plastik" lässt sich sehr schlecht Spannen weil Du nicht allzu viel 
Kraft ausüben kannst.

"Wellen" mit einer Länge oberhalb einiger Millimeter Länge kann man 
nicht einseitig spannen.

Um aber ein Futter und das dazu nötige Gegenstück im 3-dimensionalen 
Raum zu positionieren sind entsprechende Gerätschaften und - man 
vergisst es sehr leicht - Messmittel nötig.
Gast #3756193
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Amateur schrieb:

> "Wellen" mit einer Länge oberhalb einiger Millimeter Länge kann man
> nicht einseitig spannen.

wie gsagt bin ich kein metaller, aber ich weiß z.b das man für wellen 
oberhalb einer bestimmten länge (in relation zum durchmesser) erstens 
beide seiten fixieren muss - die eine mit dem futter, die andere mit 
einer drehenden körnerspitze und außerdem noch eine gut und exakt 
fixierte lünette mit rollen braucht.
das ist alles nicht mit hausmitteln zusammen zu dengeln.
#3756380
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Falls du das baust, denkt daran auch einen Schutz drum rum zu bauen. Du 
weist nicht wie die sich beim Einschalten verhällt oder ob sie dir um 
die Ohren fliegt weil etwas nicht bedacht worden ist. Trag geeignete 
Kleidung, keine Pullis die sich verfangen können, keine Kettchen, bind 
deine langen Haare zusammen. Ein Notaus ist von Vorteil und am Anfang 
eine zweite Person die auf dich aufpasst.
#3756431
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Wie wirst du die Kugellager oben auf den 3 cm Aluplatten befestigen?

Welche Drehzahl wirst du brauchen um die richtige Schnittgeschwindigkeit 
zu erreichen? Kriegst du das hin mit einer einstufigen 
Riemenuntersetzung?

Welche Spitzenhöhe hast du vorgesehen?


Meine Befürchtung dabei: ein  Waschmaschinenmotor ist zu brutal für den 
Rest deiner Mechanik.



Mein Vorschlag: räume den Waschmaschinenmotor mal nach ganz hinten, 
besorg dir einen Nähmaschinenmotor und baue etwas überschaubares, z.B. 
Spitzenhöhe 2-3 cm, Spitzenweite 10-15 cm.
#3756694
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Helmut Lenzen schrieb:

> Nein, die sind nicht für Dauerlauf geeignet. Die haben alle eine
> Kurzbetriebszeit. In einer Waschmaschine laufen die ja auch nicht
> dauernd.

Meinst Du, ein Kondensatormotor aus einem Vertikutierer wären da
besser geeignet? So einen 1000W-Motor hätte ich noch liegen und
könnte ihn dem TE zur Verfügung stellen.
Gruss
Harald
#3756759
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Harald Wilhelms schrieb:
> Meinst Du, ein Kondensatormotor aus einem Vertikutierer wären da
> besser geeignet? So einen 1000W-Motor hätte ich noch liegen und
> könnte ihn dem TE zur Verfügung stellen.

Harald, das sollte auf dem Typenschild normale weise draufstehen.

Sowas in der Art wie: Einschaltdauer oder Kurzbetriebsart.

Beim Vertikutierer sollte das schon laenger dauern. Wenn beim Motor 
schon das Luefterrad fehlt sollte man da schon mal genauer hinschauen.

500 .. 1000W sollten fuer eine kleine Drehbank normalerweise reichen. Er 
muss ja nicht direkt einen cm dicken Span abheben wie bei einer 
Karuselldrehbank.
#3756924
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Helmut Lenzen schrieb:

> Harald, das sollte auf dem Typenschild normale weise draufstehen.
>
> Sowas in der Art wie: Einschaltdauer oder Kurzbetriebsart.

Der Motor liegt etwas weiter weg in einer Garage. Vertikutieren
einer kleinen Rasenfläche dauert mindestens eine Stunde. Ein
Vorteil des Motors wäre möglicherweise die angebaute Keilriemen-
Scheibe. Selbstverständlich hat der Motor auch ein Lüfterrad.
Gruss
Harald
Gast #3757165
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sticker schrieb:
> Was sagt ihr dazu und zu meinen Fragen ich den klammern/

Geht.

Halbwegs aktuellee Waschmaschinenmotoren sind Reihenschlussmotore mit 
Kohlebürsten mit Tachogenerator, damit lassen sie sich gut in der 
Drehzahl regeln, und zusätzlich 2 Geschwindigkeitsstufen, wobei die 
schnelle für eine Drehbank zu schnell ist, so eine Untersetzung ist eher 
unüblich. Eine Umpolung in der Laufrichtung ist ebenfalls möglich. 
Drehrichtung
230V --+-----o\
       |       \o--(9)--+
       |  +--o :        |
       |  |    :      Rotor
       |  +--o\:        |
       |  |    \o--(8)--+
       +--(--o
          |
          |    /o--(10)-+
          +--o/        Stator (Rest der ganzen Wicklung)
                o--(1)--+
    Geschwindigkeit    Stator (halbes Feld)
                +--(5)--+
                |
                +--(6)--+
                       Thermosicherung
       +-----------(7)--+
       |    +---+
     TRIAC--|   |--(3)--+
       |    |   |      Tachogenerator
       +----|   |--(4)--+
       |    +---+
     Shunt TDA1085
       |
Null --+

Du musst zwingend per Tachogenerator regeln, der übliche Chip dafür ist 
der TDA1085

 http://www.zisoft.de/elektronik/drehzahlregelung.html (TDA1085)

Wie viel Leistung kannst du abverlangen ? Der Motor wird grösser sein 
als der bisherige, aber im Langsamlauf schlechter gekühlt. Also etwas 
gleich viel Leistung. Es ist Unsinn, von mangelndem Dauerlauf 
auszugehen, ein Waschmaschinenmotor arbeitet teils stundenlang auf 
niedriger Drehzahl, so lange ist deine Drehbank niemals in Betrieb. 
Dennoch lohnt es sich, den im Motor eingebauten 
Übertemperaturschutzschalter NICHT zu deaktivieren sondern 
mitzubenutzen.
Gast #3757545
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sticker schrieb:
> Die Zeichnung ist zwar schebbig aber so in etwa mein ich das ,keine
> sorge ich kann auch richtig zeichnen

Was zum mechanischen Aufbau: Nein, so geht das natürlich nicht, das wäre 
die Entsprechung einer Käsefräse als Drehbank.

Nicht mal das leichtere Modell einer Drehbank, die Drechselbank nur für 
Holz, wäre so labberig aufbaubar.

Eine 1.5cm Aluplatte ist teuer aber trotzdem weicher als der 
Drehmeissel, daher nehmen Drehmaschinen lieber Gusseisen als Bett. Wenn 
es vom Schrott sein soll, auch ein 10 x 10cm Doppel-T Träger. Du kommst 
dann aber immer noch nicht ohne Drehfutter
http://www.ebay.de/sch/Drehfutter-/129290/i.html
Spindelstockj
http://www.ebay.de/itm/TOP-Spindelstock-v-Zyklen-CNC-Drehmaschine-UBERHOLT-Weisser-Drehbank-/291210032482?pt=Industriemaschinen&hash=item43cd787562
(ok, ein bischen gross)
Support
http://www.ebay.de/itm/Kreuzsupport-fur-Kleine-Drehbank-/201142416464?pt=Industriemaschinen&hash=item2ed505b450
und dem Rest halt
http://www.ebay.de/itm/Drehbank-Drehmaschine-/121396701193?pt=Industriemaschinen&hash=item1c43cea809
aus.
Gast #3757644
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MaWin schrieb:
> Du kommst
> dann aber immer noch nicht ohne Drehfutter ... aus.

Und die Drehfutter gehen in geeigneter Größe, Zustand und
Vollständigkeit nicht unter 30-50 Euro über den Tisch.
Neu gehen die auch schnell in die Hunderte.
Bei einer Maschine wären die dann gewöhnlich dabei.
Rechnet sich also, statt zu basteln mit ungewissen Ausgang.

MaWin schrieb:
> daher nehmen Drehmaschinen lieber Gusseisen als Bett.

Gusseisen wird deshalb genommen, weil es härtbar ist und eine
hohe Steifigkeit besitzt. Man könnte auch Mineralguss nehmen,
aber das hat nicht die selbe Festigkeit, dafür aber gute 
Schwingungsdämpfungseigenschaften, was auch vorteilhaft dafür
ist.
Gast #3762127
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MaWin schrieb:
> Du musst zwingend per Tachogenerator regeln, der übliche Chip dafür ist
> der TDA1085

Danke für den Tipp könnte nicht antworten Internet war ausgefallen :/ .
Ja ich bin noch am überlegen mit der grundplatte ,ich geh mal zum 
Schrott Platz welche Stärke in Schwarz-stahl sollte ich nehmen ? 
Stahlträger ist auch gut .
Ich hab nach spannfutter gesucht auf eBay und bis 120euro meiner Meinung 
nach ausreichendes gefunden.
Ich wollte die Alu Grund platte versterben



Und der hier ist ein 2ter sticker das Bild hab ich nicht Hoch geladen !
Gast #3763577
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Ja, die Verwendung bestimmt hier eindeutig den nötigen Aufwand. Man kann 
z.B. auch mit zrei Sperrholzplatten und einen stück Besenstil als 
Asgangsbasis eine Drechsel"maschine" bauen, mit der kleine 
Modellbauteile aus Messing "gerundfeilt" weden können. Vielfach lassen 
sich auch Dinge mit der Bohrmaschine "drehen". Andererseits kann man 
z.B. Bremsscheiben vom Auto nur auf wirlich brauchbaren und großen 
Drehmaschinen Plandrehen und Wuchten!
#3763707
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Old Papa schrieb:

> Das ist auch eher eine "Rundmache" als eine Drehbank.

Das interessante an Drehbänken ist, das man auf ihnen Teile fertigen
kann, díe genauer sind, als sie selbst. Man kann also auf einer
schlechten Drehbank Teile für eine bessere Drehbank fertigen. Leider
besteht eine Drehbank nicht nur aus gedrehten Teilen.
Gruss
Harald
Gast #3875569
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RESKI schrieb:
> Ich habe hier einen Testlauf :-)
> https://dl.dropboxusercontent.com/u/78376012/Drehm...
>
> mittlerweile ist es auch ein wenig besser :-)
>
> Ich bin jetzt auf der suche nach einem Waschmaschinen Motor.

Das Futter ragt vieeeeel zu weit vorne raus. Setze das Lager viel weiter 
ans Futter (oder umgekehrt).
Außerdem bedenke, dass du keine langen Teile drehen kannst, wenn du 
keine hohle Spindel hast.
#3875824
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RESKI schrieb:
> Ich habe hier einen Testlauf :-)
> https://dl.dropboxusercontent.com/u/78376012/Drehm...
>
> mittlerweile ist es auch ein wenig besser :-)
>
> Ich bin jetzt auf der suche nach einem Waschmaschinen Motor.

sei mir nicht böse, aber von dem ding halte ich mindestens 10 m abstand.
etwas selber basteln finde ich super, aber die konstruktion wird nicht 
lange halten (viel zu weich und leicht)
Gast #3876115
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Habe ein par Bilder angehängt für diejenigen die MP4 nicht anschauen 
können :-)

Die Drehmaschine soll zum schleifen sein und zum wickeln. Es ist  noch 
ein Getriebemotor dran evtl. baue ich daraus eine Kopierfräsmaschine.
Der Motor ist aus einer Nähmaschine mit 130W. Der Motor hat einfach kein 
Drehmoment.
Gast #3894344
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Hallo,
ein Käsedreher also... ;-)
Im Ernst, das Ding ist doch schon mit dem schwachen Motor komplett 
überfordert, was soll da erst einer mit Getriebe anrichten!
Meine kleine Brot-und-Butter-Maschine (Chinapfanne) ist aus massivem 
Grauguss und selbst die rappelt mit ihrem 500Watt-Motor schon 
verängstigend, wenn ich etwas wilden Span nehme. Zum Schleifen und 
Spulen wickeln mag das gehen, beim Drehen verwindet sich das Aluprofil 
wie Blätterteig! Du hast keine Chance da irgendwie kontrolliert Span 
abzuheben. Entweder drückt sich der Drehmeißel weg oder es zieht ihn 
gnadenlos ins Material. Zumindest wird der nie exakt stehen.
Von dem Alu-Zeugs habe ich noch einige Stangen stehen, sollte mal ne 
Käsefräse werden, habe ich aufgegeben.

Old-Papa
#3894376
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Hat der Thread-starter schon was zusammengebaut?

Zur ursprünglichen Frage, ob Waschmaschinenmotor geeignet ist?: Ich sage 
ja. Man müsste ihn natürlich umklemmen von Reihenschluss auf konstanten 
Statormagneten, Speisung direkt am Anker und schwubsdiwubs hat der Motor 
eine total andere Drehzahl/Drehmoment-Charakteristik. Man sollte ihn 
dann aber nicht mehr am Netz betreiben, da er dann ein echter 
Gleichstrommotor geworden ist und mit 50 Hz nichts mehr "anfangen" kann. 
Ich hebe auch alle Waschmaschinenmotoren auf, an die ich komme. Gerade 
für Antriebszwecke. Es gibt etliche ältere Werkzeugmaschinen, die mit 
Gleichstrommotoren angetrieben werden. Mit gesteuertem Gleichrichter 
kommt man zu einem günstigem Antrieb....
Gast #4924062
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Hallo,
Ich habe den selben Plan, und sehe, DIE DRECHSELBANK, die ich brauche, 
Kriege ich nur uralt. Zwar grade deshalb gut, aber eine VERNÜNFTIGE 
KOPFDRECHSELBANK zu finden, ....
Und dann ab 2500€, für DAS Geld Bau ich mir die besser. So wie so.
 Deine Erfahrungen wären für mich natürlich gut, besonders Deine Fehler 
;-)
 Und nachdem die ganzen " Gehtnicht-Jünger" alle ABER'S ausgekotzt 
haben, hast Du eine Lösung gefunden??
Gast #4924211
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universalolli schrieb:
> hast Du eine Lösung gefunden??

Vermutlich hat er aufgegeben. Aber Drechselbank ist einfacher als 
Drehbank, die Kräfte sind geringer und da der Meissel handgeführt wird 
ist die Genauigkeit unwichtig, dadurch kann man das Gestell 
zusammenschweissen.

Waschmaschinenmotore werden auch in kommerziellen Maschinen verwendet, 
z.B. WaBeCo, weil die Drehzahlregelung per TDA1085 einfacher ist als ein 
FU Frequenzumrichter an einem Drehstrommotor, der Drehstrommotor ist 
jedoch leiser und langlebiger und FU gibt es über eBay billiger als die 
Ersatzelektronik einer WaBeCo.

Wer einen Motor von z.B. 1.5kW in der Drehzahl auf 1/10 reduziert 
bekommt einen Motor von 150W, weil das Drehmoment gleich bleibt. Die 
1.5kW sind also nicht übertrieben.

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