ADC Wert zu hoch

Gast #3756383
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Hallo Ihr

Ich messe eine Spannung am ADC0-Pin.
Mein Problem ist, dass ich einen zu hochen ADC-Wert bekomme umso größer 
die zu messende Spannung wird.
Am Analogeingang liegen 3,96V, die Referenzspannung ist 5,035V
Dann ergibt das laut Datenblatt
ADC = VIn * 1024 / VRef = 3,96V * 1024 / 5,035V = 805,37 digits
Mein ADC misst aber 810 digits, also 5 digits zu viel - warum??????

Bei kleineren Spannungen am Analogeingang stimmt der theoretische Wert 
mit dem gemessenen überein.

Prozessor: Atmega168A

Vielleicht könnt ihr mir helfen
Gast #3756387
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was ist das für ein ADC? was gibt er für Genauigkeiten an? SNR?
Rauschen? Layout passt?
Was passiert wenn du über eine gewisse Zeit mittelst? Liegst du dann im 
durchschnitt auch drüber?

Wie misst du die 3,96V, dass du weißt, dass der ADC nicht stimmt?

lg Mat
#3756396
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Da die Glaskugel gerade zum Polieren weg ist, kann ich nur vermuten.
Steckbrett? Oder richtige Platine mit überlegter Masseführung?
5 Digits sind 25mV. Die fängst du dir sehr schnell mal als Störung ein.

Und, übrigens, laut Datenblatt darf der ADC auch etwas fehlerhaft 
anzeigen.
#3756404
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Matthias schrieb:
> Am Analogeingang liegen 3,96V, die Referenzspannung ist 5,035V

Matthias schrieb:
> Mein ADC misst aber 810 digits, also 5 digits zu viel - warum??????

Das ist eine Abweichung von etwa 0,6%
Wie genau ist dein Messgerät mit dem du die Spannungewerte misst?
Wie genau ist die Referenz?
Wie genau ist der ADC?
Wie genau sind evt. Widerstände vor dem ADC?
Hast du die Spezifikation des ADC in Bezug auf den max. Innenwiderstand 
der Quelle eingehalten?
Wie groß ist dein systematischer Fehler beim Messen der Spannung durch 
den Innenwiderstand der Quelle und dem des Messgeräts?
...
-> Fehlerrechnung
#3756421
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Matthias schrieb:
> Mich wundert nur dass alles bei z.B. 400 digits mit der Theorie
> übereinstimmt und weiter oben nicht mehr

Das ist der Punkt wo sich die Fehlerkurve deines Messgeräts mit der 
Fehlerkurve deines AD-Wandlers/Aufbaus schneidet. :-)
Oder du hast doch einen systematischen Fehler drin, z.B. zu hoher 
Innenwiderstand der zu messenden Spannungsquelle.

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