Spannung verstärken

OP #3759573
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Hallo Leute,

ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0.75V...1.75V ausgibt. 
Diese Spannung möchte ich in einem Bereich von 0.5V...4.5V abbilden. 
Leider stehe ich im Moment auf dem Schlauch und finde keine Lösung für 
dieses Problem. Ich habe schon einige Operationsverstärker-Schaltungen 
ausprobiert, aber konnte diese nie so auslegen, dass ich das gewünschte 
Ergebnis erhalte. Über eure Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße,
Chris
(Firma: Schweigstill IT) Persönliche Seite #3759614
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Das geht mit einer ganz normalen nichtinvertierenden OP-Grundschaltung, 
die auf eine Verstärkung von vier ausgelegt ist. Den Offset kann man 
erzeugen, indem man den Widerstand, der normalerweise zwischen 
invertierendem Eingang und Masse liegt, auf zwei Widerstände aufteilt, 
nämlich in Form eines Spannungsteilers zwischen Versorgung und Masse.

Die Berechnung der Verhältnisse der drei Widerstände erfolgt über drei 
einfache Gleichungen. Man muss nur einen Widerstand vorgeben. Du Du es 
offenbar nicht für nötig hältst, die Höhe der Versorgungsspannung(en) 
anzugeben, kann Dir hier natürlich auch niemand konkrete Bauteilewerte 
nennen. Das Aufstellen der Gleichungen und Auflösen nach den unbekannten 
Größen ist allerhöchstens Mittelstufenniveau auf der Schule.

Beachte aber, dass damit die Spannungsstabilität der Versorgung 
unmittelbare starke Auswirkungen auf den Ausgangspegel hat. Falls das 
ganze genau werden soll, bietet sich die Verwendung einer 
Referenzspannungsquelle an.

Der OP muss natürlich ebenfalls geeignet sein, dass heißt vorzugsweise 
ein Rail-to-rail-Typ sein, für den die Eingangs- und Ausgangspegel noch 
im Arbeitsbereich liegen. Typen von TL061/071/081 oder 741 sind hierfür 
nicht geeignet.
Gast #3759621
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Das ist ein Fall für die klassische Operationsverstärkerschaltung.
In der nichtinvertierenden Schaltung kannst Du ein Eingangssignal, fast 
beliebig verstärken und am invertierenden Eingang den Versatz 
kompensieren.
OP #3759660
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Hallo,

danke für eure Antworten. Also kann ich die Schaltung mit dem 
nichtinvertierenden Verstärker mit Offset (siehe Dateianhang) 
realisieren?

Meinen OPV versorge ich mit 5 Volt. Als Versorgungsspannung am 
Widerstand R1 steht mir eine Referanzspannung von 2.5V zur Verfügung. 
Mir sind auch die Formeln bekannt, nur leider konnte ich bis jetzt immer 
nur falsche Ergebnisse erzielen.

Gehen wir von dem Fall aus, dass ich als Eingangsspannung entweder 1.5V 
oder 3.5V habe. Für die 1.5V möchte ich als Ausgangsspannung 0.5V 
erhalten, für die 3.5V möchte ich 4.5V haben.

Um nun die 1.5V als 0.5V abzubilden würde ich folgendermaßen vorgehen:

Meine Offsetspannung berechnet sich wie folgt:

U0=Uv*(R2/R1+R2)  mit Uv=2.5V, R1=2kOhm, R2= 8KOhm => U0=2V

Verstärkung V = 1 + (R3/(R1*R2)/(R1+R2)) mit R3= 3.2kOhm => V=3

Damit erhalte ich eine Ausgangsspannung von Ua = (Ue-U0)*V+U0 = 
(1.5V-2V)*3+2V= 0.5V

Wenn ich diese Verstärkung und Offsetspannung nun für eine 
Eingangsspannung von Ue=3.5V benutze, bekomme ich als Ausgangsspannung 
jedoch Ua=(3.5V-2V)*3+2=6.5V

Kann mir wer sagen wo der Fehler liegt bzw wie ich das mit den oben 
genannten Werten realisieren kann?
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Gast #3759775
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Hans Peter schrieb:
> Mir sind auch die Formeln bekannt, nur leider konnte ich bis jetzt immer
> nur falsche Ergebnisse erzielen.

Na wenn dir die Formeln bekannt sind und immer das falsche Ergebnis 
rauskommt, daßß hast du wohl einen Rechenfehler drin.

Hans Peter schrieb:
> Um nun die 1.5V als 0.5V abzubilden würde ich folgendermaßen vorgehen:

Autsch.

Hans Peter schrieb:
> ich habe einen Sensor, der eine Spannung von 0.75V...1.75V ausgibt.
> Diese Spannung möchte ich in einem Bereich von 0.5V...4.5V abbilden.

Hint:

Deine Offsetspannung ist dort, wo sich diese beiden Linien schneiden, wo 
also x*1+0.7 = x*4+0.5

Zweiter Hint:

R3 = Widerstand von R1 und R2 parallel (also 1/(1/R1+1/R2)) * 3 damit 
eine Verstärkung von 4 rauskommt.
Angehängte Dateien:
Gast #3759850
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Andreas Schwéigstill schwafelte:
>Die Berechnung der Verhältnisse der drei Widerstände erfolgt über drei
>einfache Gleichungen.

Schwafel nicht, nenne die 3 einfachen Gleichungen.
Dein Beitrag enthält viele Worte, aber wenig Hilfe. Das ist Dir 
wahrschein-
lich nicht bewußt, deshalb sage ich es.
OP #3760117
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Das ganze soll eine Strommessung sein. Hierzu benutze ich einen Sensor, 
der mir in dem zu messenden Bereich eine Ausgangsspannung von 1.5V-3.5V 
liefert. Dieses Signal wird an einen MPC geleitet, dessen 
Gültigkeitsbereich bei 0.5-4.5V liegt. Diesen Bereich würde ich gerne 
komplett ausnutzen. Deshalb möchte ich die 1.5V-3.5V mit Hilfe einer 
OPV-Schaltung in den Bereich von 0.5V-4.5V wandeln. Der OPV wird mit 
einer Spannung von 5V versorgt. Außerdem steht mir eine Spannung von 
2.5V zur Verfügung, die ich für die Offsetspannung benutzen kann. 
Allerdings schaff ich es nicht, die Widerstände so zu dimensionieren, 
dass die Spannung in den gewünschte Gültigkeitbereich gewandelt wird.
Gast #3760142
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Hans Peter schrieb:
> Ich denke, dass ich momentan auf dem Schlauch stehe.

Das mag sein.

> D.h., falls du mir wirklich helfen magst, dann sag doch bitte
> wo ich die fünf vergessen habe

Nicht du hast die 5 vergessen, sondern ich in x*1+0.75 = x*4+0.5

> und lass diese doofen Kommentare von wegen Antworten durchlesen und
> Grundschulmathematik anwenden....

Dir wurde vollständig geholfen, du hast die richtigen Formeln bekommen 
sogar mit graphischer Herleitung und es ist nur noch Punkt und 
Strichrechnung nötig, um die Widerstandswerte auszurechnen.

Der einzig fehlende Schritt wäre nun noch, die Widerstandswerte zu 
nennen, und das ist keine Hilfe mehr, sondern wäre bloss noch 
Unterstützung von grenzenloser Faulheit, zumal es ja DEINE Widerstände 
sein müssen, also angepasst auf deine real bei dir vorhandenen "E12" 
Widerstandswerte die keiner kennt.

Da dir nicht aufgefallen ist, wo die 5 fehlt, hast du die an dich 
gerichteten Antworten offensichtlich nicht gelesen, demnach ist dir 
nicht zu helfen.
#3760179
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Hans Peter schrieb:
> Das ganze soll eine Strommessung sein. Hierzu benutze ich einen Sensor,
> der mir in dem zu messenden Bereich eine Ausgangsspannung von 1.5V-3.5V
> liefert. Dieses Signal wird an einen MPC geleitet, dessen
> Gültigkeitsbereich bei 0.5-4.5V liegt.

Das ist jetzt aber ein Verstärkung von 2. Oben war es noch eine von 5.
Wie genau ist der A/D Wandler?
Wie genau soll das überhaupt werden. "So genau wie möglich" ist keine 
Aussage, Es braucht Zahlen.
Mit dem Ausnutzen des gesamten Bereichs versprichst du dir eine höhere 
Genauigkeit? Aber mit dem Verstärker plus Offset führst du neue 
Fehlerquellen ein.
Es ist zu klären ob dein Vorgehen überhaupt Sinn macht.
OP #3760186
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Für die angehängten Schaltung (nichtinvertierender Verstärker) hab ich 
folgende Formeln benutzt:

Offsetspannung:
U0 = Uv * R2/(R1+R2) wobei Uv die Versorgungsspannung an R1 ist

Verstärkung:
V= 1+R3/((R1*R2)/R1+R2))

Ausgangsspannung:
Ua = (Ue-U0)*V + U0

Für U0=2.5 und V=2 ist Ua(Ue=1.5V)= 0.5V
           und         Ua(Ue=3.5V)= 4.5V

Da in meinem Fall Uv=2.5V ist weiß ich allerdings nicht, wie sich das 
ganze realisieren lässt...
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