l. o. schrieb:> Zu schlechter GPS-Empfang?
Wenn du im nördlichen Teil von Oberholzhausen wohnst, ist die Position
doch gar nicht so verkehrt.
Allerdings sind die Signale nach den ausgegebenen Daten etwas schwach,
auch wenn der Empfänger aus den empfangenen 9 Satellite die Position gut
bestimmen kann. Das kann aber an der Kalibierung des Empfängertyps
liegen und muss nichts (schlechtes) heißen. Die drei flach stehenden
Satelliten hat er nicht mehr zu fassen gekriegt, was entweder durch
Abschattung oder eine nicht optimale Antenne verursacht werden kann.
Warst du bei den Empfangversuchen im Freien?
Mike A. schrieb:> Warst du bei den Empfangversuchen im Freien?
Der Empfänger liegt auf der Fensterbank :P. Davon ab bekomme ich nur
sehr unregelmäßig Datensätze rein, die dann an einer willkürlichen
Stelle abbrechen...
l. o. schrieb:> Davon ab bekomme ich nur sehr unregelmäßig Datensätze rein, die dann> an einer willkürlichen Stelle abbrechen...
Wenn der GPS-Empfänger Probleme mit dem Empfang hat, sollte er trotzdem
ununterbrochen NMEA Datensätze ausspucken. Da fehlt dann ggf. im GPGGA
die Position. Im GPGSA stünde bei Empfangsproblemen Mode als 1 (=Fix not
available) und die Liste der empfangenen Satelliten wäre kürzer. Dein
Datenmitschnitt weiter oben sieht aber ganz vernünftig aus.
Um die Fehlerquellen einzugrenzen, prüfe erstmal mit einem
Terminalprogramm, dass auf dem PC läuft, ob die Daten vom GPS regelmäßig
kommen. Wenn du die NMEA-Daten nicht direkt verstehst, kannst du sie
auch mit einem Tools wie GPSView dekodieren und visualisieren.
Umgekehrt kannst du als zweiten Schritt auch deinem Raspberry Pi vom PC
aus gültige NMEA Daten schicken (z.B. mit HTerm) und damit prüfen, ob es
an deiner Empfangsroutine auf dem µC liegt.
Wenn beides läuft, hängst du den GPS-Empfänger wieder direkt an den RP.
Der GPS-Empfänger sendet regelmäßig (schätze mal 1Hz), das habe ich
gerade mit einem anderen µC getestet. Das Problem liegt meines Erachtens
im Raspberry Pi.
Mike A. schrieb:> Umgekehrt kannst du als zweiten Schritt auch deinem Raspberry Pi vom PC> aus gültige NMEA Daten schicken (z.B. mit HTerm) und damit prüfen, ob es> an deiner Empfangsroutine auf dem µC liegt.
Wie stelle ich das an? Also wie verbinde ich die Geräte in diesem Fall,
Softwareseitig sollte ich das hinkriegen...
PS: HTerm nützt mir wenig, bin auch auf dem Desktop unter Linux (Ubuntu
14.04 LTS) unterwegs, das soll aber kein Hindernis sein :P
Es gibt doch sicherlich auch die Möglichkeit die verschiedenen
Schnittstellen (/dev/ttyAMA0) auch direkt über das Terminal zu erreichen
bzw. sich die ankommenden Daten ausgeben zu lassen. Damit wäre mir aufs
erste auch schonmal geholfen.
l. o. schrieb:> Wie stelle ich das an? Also wie verbinde ich die Geräte in diesem Fall ...
Falls du am PC eine serielle Schnittstelle hast, kannst du mit der
TX-Leitung (Pin 3 beim D-Sub9) über einen invertierenden Pegelwandler an
Stelle des GPS-Moduls auf den RX-Pin vom RP gehen. Masse (Pin5) nicht
vergessen.
Falls du keine RS-232 Schnittstelle am PC hast, kommt noch ein USB-RS232
oder ein USB-TTL Wandler dazu. Mit einem "TTL-Wandler" mit 3.3V Pegeln
kannst du direkt auf den RP gehen, d.h. Inverter/Pegelwandler sind dann
nicht nötig.