Fuer unseren "Kid's Day" (an dem 10-14-jaehrige Kinder in die Firma kommen duerfen) moechte ich ein Experiment mit Arduino Nano anbieten, da diese als China-Klon inzwischen in dem Budget erhaeltlich sind. Ich moechte eine Kombination aus Beeper und einem Thermister (NTC-Widerstand) benutzen, damit es bei niedrigen Kosten Ein- und Ausgabe gibt. Ich habe nach > http://iwantmyreal.name/blog/2012/09/23/measuring-the-temperature-with-an-arduino-and-a-thermistor/ einen Thermistor von Pollin (94-220650) verwendet. Leider hatten die Messwerte sehr starke Abweichungen und ich habe mal ein Scope and die 3.3V-Line gehalten. Sowohl der Spannungsteiler als auch der AD-Wandler beziehen sich auf 3.3V, aber bei etwa 600mV Swing auf der 3.3V line ist es kein Wunder, dass man so viel Rauschen sieht. Ich habe das gleiche Resultat auch wenn ich das Modul an verschiedene Recher oder einen Hub haenge - der Dreck kommt also vermutlich nicht von aussen. Die 3.3V werden aber von einem linearen Regler (AMS1117) erzeugt. Hat jemand das schon einmal bei Arduinos beobachtet, ist das ein Artefakt der billigen China-Klone (und wuerde deshalb eher in den China-Bauteile-Thread gehoeren)? Ich werde wohl in Software filtern, 3-4 Messwerte nehmen und dann die Mitte zwischen Max und Min verwenden. Andreas
Sieht mir aus, wie wenn der Regler instabil ist. Wahrscheinlich ist das Layout schlecht, Kondensator vergessen oder zu klein etc. Alternativ kann auch folgendes der Fall sein. Prozessoren und allgemein Digitale Schaltungen mit schnellem Takt, erzeugen solcherlei Dreckeffekte, wenn sie nicht von einem Kondensator gestützt sind, das liegt einfach daran, dass in CMOS- Schaltungen immer im Moment des Zustandwechsels Strom benötigt (Gateumladung, Querströme etc.) wird. Diese Impulsartige Leistungsbereitschaft kann so nen. Linearregler nicht Garantieren, weshalb man auf den Obligatorischen 100nF SMD oder Furzkissenkondensator niemals verzichten sollte. Versuche nochmal einen Kondensator über die Eingangsspannung des Boards zu legen, dass kann manchmal schon helfen. Hoffe ich konnte helfen... Macman2010
An Adolf: Ja ich meinte "Thermistor" An Jan: Die Frequenz ist aber bei 41kHz, der Takt des AVR aber 16MHz. Andreas
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob jemand der ein Tutorial braucht, um einen Thermistor an einen Arduino anzuschließen, geeignet sein soll, Kindern etwas über Elektronik beizubringen. Oder läuft das dann wie bei Lehrern im IT-Unterricht? Den Schülern immer eine Seite im Buch vorraus. Und btw: Was habt ihr da eigentlich für vorsintflutliche Technik? Kids mit Smartphones in der Tasche lachen sich über Opas altes Röhrensozi doch nen Wolf.
Kommen die 3,3V von einem Schaltregler? Abhilfe wäre dann eine 10...100u Spule plus 100uF "low ESR" Kondensator nach Masse in der 3,3V Zuleitung am Stecker.
@cyblord Die Anmache ignoriere ich mal. Wenn man Arduinos an 10-jaehrige Kids verteilt, ist es doch sinnvoll einen Aufbau zu verwenden, zu dem es Tutorials im Netz gibt. Das Scope ist ein Agilent mixed signal mit 2-ch 2Gs/s storage und Logic Analyzer. Fuer ein 41kHz Stoersignal ist es sicher gut genug. Die Kids solle ja nicht mit dem Scope arbeiten. Findest Du die Frage in diesem Forum nach Erfahrungen mit dem Arduino nano so unberechtigt? @Helmut: die 3.3V kommen aus einem Linear-Regler der in dem USB-Seriell-Wandler integriert ist. Das war ein Irrtum in meinem Ausgangspost, der andere Regler kann die 5V erzeugen, wenn man den Arduino nicht aus USB versorgt. Auf dem Original-Arduino-Nano Schematic ist da ein FTDI vorgesehen, bei den China-Clones sind stattdessen Prolific PL2303EA verbaut, die erzeugen die 3.3V aber auch mit einem Linear-Regler. Ich will ausser dem Buzzer, dem Thermister und einem Widerstand keine zusaetzlichen Teile verbauen, da wir 50 Stueck davon brauchen und das wahrscheinlich von Hand loeten und unter den Kollegen aufteilen. Deshalb ja die Idee mit dem Software-Filter. Ich denke ja, dass das reicht, es war nur eine Beobachtung, von der ich annahm, dass sie auch anderen nutzen koennte. Andreas
Löte doch mal einen 47..220uf Elko oder Tantal zwischen die 3,3V und Masse.
Andreas D schrieb: > @cyblord > Die Anmache ignoriere ich mal. Ich stelle nur Fragen... > Wenn man Arduinos an 10-jaehrige Kids verteilt, ist es doch sinnvoll > einen Aufbau zu verwenden, zu dem es Tutorials im Netz gibt. Achso, das Tutorial ist nur für die Kids. Verstehe. > Das Scope ist ein Agilent mixed signal mit 2-ch 2Gs/s storage und Logic > Analyzer. Von 1985? > Fuer ein 41kHz Stoersignal ist es sicher gut genug. Sicher. Aber trotzdem bezeichned mit was für Technik ihr arbeiten müsst. > Findest Du die Frage in diesem Forum nach Erfahrungen mit dem Arduino > nano so unberechtigt? a.) ja ich würde alle Arduino Themen in einem speziellen Unterforum bündeln und wonaders keine Arduino Themen zulassen. Aber natürlich fragt mich keiner :-( b.)Für jemanden der anderen (und auch noch Kindern) etwas beibringen soll, finde ich das schon bedenklich. Da sollte sowas aus dem FF sitzen, sonst kannst du niemandem wirklich was beibringen. Aber du bist ja selbst kräftig am Rudern mit Arduino, Stromversorgung und dem Thermistor. > Ich denke ja, dass das reicht, es war nur eine Beobachtung, von der ich > annahm, dass sie auch anderen nutzen koennte. Das sieht aber schon eher nach einem Problem der Stromversorgung aus, und die Lösung das ganze per SW zu überbügeln ist doch sehr gewagt und pfuschig.
> Das sieht aber schon eher nach einem Problem der Stromversorgung aus, Der Arduino wird aus USB von meinem Laptop gespeist. Wie oben geschrieben, tritt das Problem auch auf, wenn ich ihn von einem Hub mit eigener Stromversorgung oder an einem anderen PC betreibe. Ich kann auch nicht beeinflussen, an welcher Quelle die Kids den Arduino betreiben werden, wenn sie ihn mitnehmen. > und die Lösung das ganze per SW zu überbügeln ist doch sehr gewagt und > pfuschig. Was soll dabei schlimmes passieren, ich baue ja kein Messinstrument, sondern das Ding soll am Ende eine Melodie in Abhaengigkeit von der Temperatur spielen, also zum Beispiel tiefer wenn es kalt ist, oder zwei bis drei verschiedene Melodien je nach Temperatur. Es geht nur um die Erfahrung fuer die Kids. Ich glaube, dass dieser Prolific Wandler der Verursacher ist, aber ich kann weder auf Arduinos mit FTDI umsteigen noch kann ich alle Boards fixen. Und ja, es interessiert mich immer noch, ob jemand so was schon gesehen hat. Du offensichtlich nicht. Andreas
Also ich habe einen Nano, da sind die 3,3V absolut sauber. Bei mir ist allerdings ein FTDI drauf. Ist von HOAYU Electronics.
Andreas D schrieb: > Und ja, es interessiert mich immer noch, ob jemand so was schon gesehen > hat. > Du offensichtlich nicht Auch wenn cy nicht immer der freundlichste ist muss man ihm nunmal lassen dass er ein enorm riesiges Wissen hat. Zu behaupten er hätte sowas noch nie gesehen ist wie Obama zu sagen, er wäre noch nie im weissen Haus gewesen. Ich rate auch zum Elko am Eingang. cyblord ---- schrieb: > a.) ja ich würde alle Arduino Themen in einem speziellen Unterforum > bündeln und wonaders keine Arduino Themen zulassen. Aber natürlich fragt > mich keiner :-( Sowas sollte dringend umgesetzt werden!!!
Andreas D schrieb: > Und ja, es interessiert mich immer noch, ob jemand so was schon gesehen > hat. > Du offensichtlich nicht. Richtig. Aber ich habe schon sehr viel mit sämtlichen USB-TTL Wandlern gearbeitet, sowohl PL2303 also auch CP2102 und natürlich FTDI. So ein Verhalten war da nicht zu beobachten. Aber die Frage ist, wie stark wird der Wandler beansprucht. Wieviel zieht das Board? Ist der Wandler möglicherweise überlastet? Vielleicht auch nicht durch das Board selbst sondern durch einen Verkabelungsfehler. Mal den Strom aus dem Wandler gemessen? > Was soll dabei schlimmes passieren EIN unvorhergesehenes Verhalten kann weitere unvorgesehene Verhaltensweisen nach sich ziehen. abyssus abyssum invocat. Und am Ende funktionieren die Dinger dann halt nicht wie gewünscht, oder nicht immer, was gerade für eine pädagogische Anwendung äußerst unschön wäre.
@Andreas Überlies die unsachlichen Beiträge, antworte nicht darauf, sonst ist der Thread in NullkommaNichts von Mist geflutet und Du bekommst keine brauchbare Antwort mehr. Adi
Andreas D schrieb: > Ich werde wohl in Software filtern, 3-4 Messwerte nehmen und dann die > Mitte zwischen Max und Min verwenden. Warum betreibst Du die Schaltung überhaupt an 3.3V und nicht an 5V? Falls Du Befürchtungen hast, dass sich der Thermistor durch den Stromfluss zu sehr erwärmt und damit durch Eigenerwärmung den Messwert verfälscht; - Hänge die Schaltung an einen Arduino Output-Pin - Zur Messung den Ausgang auf HIGH schalten - ADC-Messung machen - Nach der Messung den Ausgang auf LOW schalten - bis zur nächsten Messung: kein Stromfluss durch den NTC, keine Eigenerwärmung
Zunaechst eine Ergaenzung: ich habe heute einige verschiedene Clone (zumindest von verschiedenen Haendlern gekauft) vermessen (diesmal mit einem modernen LeCroy) ganz ohne Last, und das Ergebnis war bei allen das gleiche. Die 3.3V ist die default Referenz der analogen Eingaenge. Vielleicht waere es besser, die 5V zu verwenden. Ich werde Andreas
Andreas D schrieb: > Die 3.3V ist die default Referenz der analogen Eingaenge. ??? Die "DEFAULT" Referenzspannung für ADC-Messungen mit der Arduino-Funktion "analogRead" ist immer die Betriebsspannung des Boards. Bei 5 Volt-Boards also die Spannung auf dem 5V-Pin. Siehe auch: http://arduino.cc/en/pmwiki.php?n=Reference/AnalogReference Wie kommst Du drauf, dass Du defaultmäßig 3.3V Referenzspannung hast? Schließt Du etwa 3.3V an AREF an?
Andreas D schrieb: > Und ja, es interessiert mich immer noch, ob jemand so was schon gesehen > hat. > Du offensichtlich nicht. > > Andreas Ja, dass ist eine Instabilität im Regler und dass habe ich dir schon im ersten Post erzählt. Der Phasenrand, ist aufgebraucht. Hatte ich auch schonmal allerdings bei einem OPV und nicht bei einem Linearerer, ist im Endeffekt aber das gleiche. Und nein, nur weil der AVR mit 16 Mhz taktet, heißt das nicht, dass die Schwingung über dem Linearregler ach 16Mz haben muss. Die Schwingfrequenz ist bei solcherlei Regelstrecken immer die, die bei 180° Phasendrehung erreicht ist. Warum willst du mit Software Filtern? Wie sollen 10 Jährige Digitale Filter verstehen? Das verstehen so manche Studierte nicht und ist auch nicht gerade 1. Semester an der Uni.. Was willst du mit deiner Veranstaltung eigentlich erreichen, glaubst du, dass einer von den Kindern C kann? Oder sind dass alles Hochbegabte? Ich würde dir empfehlen, dass du keine China-Arduino verwendest, sondern eine Platine mit AVR,PIC etc. selbst entwirfst und 50 mal Ätzt. Dann passt der Lautsprecher da ordentlich drauf genauso, wie deine Sensoren. Das ganze würde dann einen deutlich schlüssigeren eindruck machen als mit einem Arduino, und ob die Schaltung schwingt oder nicht, kannst du dann beeinflussen.. Mfg
So ich habe heute mal auf 5V umgestellt, und jetzt sind die ADC-Werte sehr stabil, wenn man den Thermistor nicht beruehrt. Fuer diesen Anlass stehen nur etwa 6EUR pro Kind und Versuch zur Verfuegung, beim letzten Mal haben wir die Kinder diesen Pollin-Bausatz "Atom" (810 110) zusammenbauen lassen, aber was koennen sie damit hinterher anfangen? Ich habe schon viele Linearregler verwendet, und ich habe nie einen schwingen sehen, selbverstaendlich koennen OPV-Schaltungen schwingen, aber ein LDO sollte so ausgelegt sein, dass er bei jeder Lastsituation stabil ist. Andreas
Der Nano ist ganz einfach am Arsch, weil er mit zu hoher Spannung betrieben wurde. Geht auch mit Mega 2560.
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