OP-Verstärker falsche Dimensionierung?

Gast #3771592
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Wahrscheinlich belastet der Eingangswiderstand die Quelle zu stark.
Ich würde (für HIFI-Quellen) statt der 2M und 470 zweimal 100k setzen, 
dann sollte das tun.

Außerdem könnte der C in der Gegenkopplung viel größer sein. Der Sinn 
des 1k Widerstands am Ausgang erschliesst sich mir nicht wirklich :-)
Gast #3771662
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Wozu dienen die 2M zu -9V am Eingang?
Warum 22nF Koppelkondensatoren? Nimm doch mal 1uF, schadet nicht.
Die 100nF zu GND links oben sind sehr mickrig. 10uF sollten das schon 
sein.
Das Poti am Ausgang macht ja keinen Sinn. Wenn du eine einstellbare 
Verstärkung haben möchtest, benutze das Poti in der Gegenkopplung.

Welchen Verstärkungsfaktor möchtest du denn erreichen?
Gast #3772820
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Ich möchte einen Verstärkungsfaktor einstellbar bis ca. 100 bei 440Hz. 
Sind die Koppelkondensatoren bei OP-Amps nötig? Die Gleichspannung wird 
ja durch den Kondensator am 100 Ohm Widerstand sowieso nicht verstärkt.
#3772893
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Peter schrieb:
> Ich möchte einen Verstärkungsfaktor einstellbar bis ca. 100 bei 440Hz.
> Sind die Koppelkondensatoren bei OP-Amps nötig? Die Gleichspannung wird
> ja durch den Kondensator am 100 Ohm Widerstand sowieso nicht verstärkt

Nein aber der Kondensator bildet mit dem zugehörigen Widerstand einen 
Hochpass. In der jetzigen Dimensionierung von ca. 16KHz.

Freq = 1/ ( R x C X 2 x pi )

Unterhalb diesen 16KHz wird der Kondensator immer hochohmiger so das bei 
hundert Herz nur noch der 100 Ohm Widerstand wirkt.

Die Koppelkondensatoren und der Gegenkopplungskondensator sind 
notwendig, da sonst durch die hohe Gleichstromverstärkung eine merkliche 
Gleichspannung am Ausgang erscheint.

Ralph Berres
Gast #3773918
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Ich habe aber schon öfters von HiFi-Verstärkern gehört die einen 
OP-Verstärker als Vorstufe und eine Gegenkopplung als Endstufe haben und 
ohne Koppelkondensatoren auskommen und dadurch einen großen 
Frequenzbereich verstärken können. Die können doch nicht soviel anders 
aufgebaut sein ,oder?
Gast #3774444
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Easylife schrieb:
> und die -9V am 2M am
> Eingang erschliessen sich mir auch nicht.

Naja, wenn er den GND künstlich herstellt und sein Eingangs- und 
Ausgangssignal auf die -9V beziehen will, dann kann man das so machen. 
Dadurch belastet man den künstlichen GND nicht auch noch mit dem Signal. 
Worauf am Ausgang das Signal bezogen wird, ist ja auch nicht ganz klar.
Aber die +/-9V deuten eigentlich auf eine echte symmetrische Versorgung 
hin und dann ist das in der Tat nicht erforderlich.

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