Hi, ich bin gerade auf der Suche nach einem Logik-Analysator für Hobby-Zwecke. In der Uni haben wir mit einem Logic-Port gearbeitet. Der hat mir eigentlich ganz gut gefallen deshalb hab ich nach einer vergleichbaren, bezahlbaren Alternative gesucht. Ich habe mich jetzt schon fast für eine Zeroplus LAP entschieden. Ich bin mir jedoch nicht so ganz sicher ob ich den Zeroplus LAP-C16032 oder den LAP-C16064 nehmen sollte. Laut dem Bild was ich angehängt habe unterscheiden sich die beiden eigentlich nur bei der Größe des Gesamtspeichers und des Speichers pro Kanal. Jetzt stelle ich mir die Frage lohnt sich der Preisunterschied von 50€ für den Unterschied im Speicher oder merke ich das als mit meinen Hobby-Anwendungen erst garnicht? Ich werden wsl wohl hauptsächlich mit I2C, 1-Wire, UART und CAN arbeiten. Kennt sich jemand aus? Viele Grüße Anon1234
Hey, ich werfe dir mal die Teile von https://www.saleae.com/ in den Raum - habe noch den normalen Logic mit 8 Kanälen und finde den unglaublich super! Kann zwar "nur" 20MHz, aber die habe ich auch noch nie ausgereizt. Und wenn es schneller sein muss, gibts ja auch die Pro-Varianten. Die haben auch 180 Tage Geld-zurück-Garantie (inkl. Porto!) und die Software kannst du vorher auch mal ohne Geräte probieren. PS: Es gibt/gab? auch Programm von denen, dass man den kostenfrei bekommen hat, wenn ein Prof/Tutor/... denen irgendwas geschrieben hat - so bekam ich meinen :D Einfach einen am Lehrstuhl jemanden gefragt, ob er das machen kann und eine Woche später kam das Teil komplett kostenlos an. Und nein, ich arbeite nicht für die :)
E. D. schrieb im Beitrag #3776275: > Anon Anon schrieb: >> Ich werden wsl wohl hauptsächlich mit I2C, 1-Wire, UART und CAN >> arbeiten. > > Beitrag "10 Euro Logikanalyzer" So kann man es auch machen - Kopien kaufen und den "richtigen" Hersteller prellen, in dem man deren Software nutzt...
Man kann deren Software nehmen und auf der China-HW laufen lassen? Super Tipp! Danke!
Hey Leute, ich wollte hier keine Grundsatzdiskussion starten, sondern es ging mir eigentlich um die Frage, was der Speicherunterschied bei den beiden genannten LAs für einen Unterschied macht und ob dieser so groß ist, dass man als Hobbyanwender einen Unterschied merken wird.
Hast Du mal in die Anleitung zum Zeroplus geschaut? Wenn es kein Druckfehler ist, so liegen beim 16064 20 Abgreifklemmen dabei und beim 16032 zwei. Wäre dies korrekt, so wäre der Preisunterschied 0€, da die Klemmen ungefähr 3€/Stück kosten.
Ich mochte was anderes in den raum werfen. Der preiunterschied ( tigal) ist 60€ und der 32 kostet 95€. Mit 2x 32 bekommt man 60 Protokolle und hat die Möglichkeit auf 32 Kanäle oder doppelte Speicher tiefe, man braucht nur ein 6€kabrl dafür. Man kann max 4 Geräte zusammen linken.
Damit stimmt das mit den zwei und den 20 Klemmen, und dann ist der 16064 nicht teurer als der 16032.
Ich hab vor kurzem den DSLogic Logicanalyzer von einem Kickstarter
Projekt erhalten. Kostet mittlerweile 99$ inklusive weltweitem Versand.
Der hat 16 Kanäle mit maximal 400MS/s@4Kanäle und 100MS/s@16Kanäle und
16M Samples pro Kanal. Die Software basiert auf Sigrok (opensource) und
wird momentan noch erweitert. Im Moment wird daran gearbeitet alle
Protokoll Decoder von Sigrok zu unterstützen ohne dass man dafür extra
bezahlen müsste. Klemmen sind auch für alle 16 Kanäle gleich mit dabei.
Das wollte ich nur mal so als mögliche Alternative in den Raum werfen.
:)
Ciao,
Rainer
PS: Hier die Infos zur Hardware:
http://www.dreamsourcelab.com/hardware.html
Auch der la von zeroplus hat sigrock Unterstützung und mit sigrock kann auch ohne eeprom Modifikation die 128 k/channel des 16032 ausgelesen werden. Die 32k ist "nur" eine SW Beschränkung.
Hi.. danke für die vielen schnellen Antworten. @Rainer : ich glaube fast du hast mich überzeugt. Ich hab jetzt mal eine ganze Menge zum DSLogic gelesen. Und der begeistert mich eigentlich immer mehr. Hast du auch gleich die Oszilloskop-Erweiterung gekauft? Bzw. hat irgendjemand Erfahrung damit gemacht? Das würde mich nämlich ziemlich reizen. Ein Oszilloskop wird wahrscheinlich erst in 1 - 2 Jahren für mich wichtig werden, aber da könnte man ja schonmal vorrausschauend kaufen. Und ansonsten scheint es mir so (vorallem wenn man sich das Bild anguckt, was ich angehängt habe), dass der DSLogic sich als Logikanalysator nicht vor dem Zeroplus, vor allem vor dem 16064 nicht verstecken muss. Interessant ist hierzu übrigens auch die Kickstarter Seite: https://www.kickstarter.com/projects/dreamsourcelab/dslogic-multifunction-instruments-for-everyone Viele Grüße Anon1234
Toll dass es dich begeistert. Andererseits sollte man schon ungefähr wissen für was man das teil braucht. Dass zB der dsllogic nicht imstande ist ein 66mhz PCI bus zu loggen, hingegen der zeroplus kann dies.unabhängig vom Protokoll decoder und von irgend einer marketing gegenueberstellung welche was anderes suggeriert.
@Anon Anon
Die Vergleichstabelle scheint mir etwas veraltet. Der interne Speicher
beträgt 256MBit und nicht 64MBit. Die Samplerate hängt von der Anzahl
verwendeter Kanäle ab.
1-4 Kanäle mit maximal 400MHz
5-8 Kanäle mit maximal 200MHz
9-16 Kanäle mit maximal 100MHz
Ich habe mir die Oszilloskop Erweiterung nicht gekauft, da ich bereits
zwei Oszis habe. Ich habe zwar auch schon den Logicport Logicanalyzer,
aber der hat mir zu wenig Speicher für längere Aufnahmen.
@chris
Könntest du deine Argumente bezüglich des PCI-Bus etwas genauer
erläutern?
Mir ist nicht ganz klar, weshalb zwei Logicanalyzer bei gleicher
Samplerate dabei unterschiedlich gut für diesen Anwendungsfall geeignet
sein sollen. Oder meinst du damit nur, dass der DSLogic keinen passenden
Protokolldecoder dafür hat? :)
Ciao,
Rainer
Pci ist ein synchroner bus und muss deshalb extern synchronisiert werden. Bei dsllogic ist die max Frequenz. Bei externem Takt Eingang 50mhz. Wenn jetzt der bus mit 66.66mhz läuft dann kann man den bus vielleicht auf 33mhz Runtertakten aber man kann nicht mehr über prüfen ob diese bei 66mhz passen oder nicht. Zumindest bei der Aufstellung die ich gesehen hatte. Free running clock ist schön und gut hilft in so einem Fall weniger, bei anderen Protokollen wie zB SPI kann Man es problemlos verwenden. Ich wollte einfach nur darauf hinweisen dass so ein la je nach Anforderungen des Benutzers unterschiedliche Resultate bzw Brauchbarkeit hat und man da wirklich genauer hinsehen sollte auf was man wert legt. Zur Frage mit den 32k bei einem 12mhz SPI signal sind es ca 16ms welche man mitliest. Bei external clock mode sind es ca 100ms. Bei 128k nimm den wert mit 4 oder 2x bei 64.
Ok, das mit dem externen Takt von 50MHz stimmt schon, der ist etwas niedrig. Aber ich denke das dürfte sich durch eine optimierte FPGA Firmware noch deutlich steigern lassen. Im Prinzip besteht der LA ja nur aus einem FPGA, genauso wie der Logicport von Intronix. Und Intronix gibt einen externen Takt von 200MHz an. Also ich denke da ist noch deutlich Luft durch Verbesserungen der Programmierung ohne die Hardware anpassen zu müssen. Das Schöne ist ja, dass der VHDL Code bald veröffentlich werden soll. Somit sind Anpassungen daran dann bald auch durch die Community möglich. :) Insgesamt hast du aber schon Recht, dass man sich vor dem Kauf überlegen sollte, welche Kriterien für einen wichtig sind und welche weniger. Ciao, Rainer
Tippnehmer schrieb: > Man kann deren Software nehmen und auf der China-HW laufen lassen? > Super Tipp! Danke! sigrok läuft übrigens erstklassik darauf;und das völlig legal!
Hi.. danke für die guten Tipps. @Chris : jetzt wo ich das mit dem Speicher gelesen hab, denke ich mir auch gerade wieder "das hättest du eigentlich auch schon selbst gewusst, wenn du mal richtig drüber nachgedacht hättest". Aber danke, dass du auch auf doofe Fragen antwortest ;) Zu dem externen Takt, das hatte ich noch nicht gesehen, dass der dslogic hier "nur" 50mhz schafft. Wo genau habt ihr das gefunden? Wahrscheinlich hab ich wieder einfach dran vorbei gelesen. Für I2C, 1-Wire, UART und CAN sollte das in den meisten Fällen aber ja kein Problem darstellen. 1-Wire und CAN synchronisieren sich ja, so weit ich weiß, über Flanken. Und I2C sollte ja mit max. 5MBit/s auch abtastbar sein. Hat sonst noch jemand Erfahrung mit dem DSLogic Logikanalysator oder Oszilloskop gemacht? Wisst ihr welche Protokolle derzeit vom Sigrok interpretiert werden können? Ich habe gelesen, dass I2C, SPI, Serial, DMX512 und 1-wire momentan möglich sind. Ist das noch aktuell? Viele Grüße Anon1234
Auf deren Webseite unter technical data. 50 MHz max Städte clock ( extern al clock ) Und auch 50mhz input bandwith könnte hie und da Probleme machen. Für RS... i2c SPI usw ist Der cypress la ist wirklich gut für solche Sachen. Ich wurde da nicht auf was anderes gehen. Die input vom zeroplus la. Die sind gut und auch gut documentiert. Zwei Bänke a 4 bit um bei bedarf die schwellen richtig zu haben. Mochte ich nicht missen. Auch dafür gibt es analoge OSC Vorsätze.
Anon Anon schrieb: > Wisst ihr welche Protokolle derzeit vom Sigrok interpretiert werden > können? > Ich habe gelesen, dass I2C, SPI, Serial, DMX512 und 1-wire momentan > möglich sind. > Ist das noch aktuell? http://sigrok.org/wiki/Protocol_decoders
Also um das mal grundsätzlich klar zu stellen, man kann sämtliche synchronen Busse auch mit dem internen Takt der Logicanalyser aufnehmen. Man muss nur sicherstellen, dass der interne Takt deutlich höher ist als das zu untersuchende Signal. Dann hat man auch keine Probleme mit verpassten Flanken oder schlechtem Timing. Sollte man den Takt des Busses sogar kennen stellt man die Abtastrate für beste Ergebnisse genau auf ein vielfaches davon ein. Hier ist ein schöner Post im DSLogic Forum diesbezüglich. http://www.dreamsourcelab.com/forum/viewtopic.php?f=10&t=19 Ciao, Rainer
Es kommt auf den bus an. Bei PCI, DDR Speicher usw funktioniert es nicht, beim Rest schon.
Ich glaube ich verstehe das Problem momentan noch nicht ganz.
Es geht doch gerade um das Messen an synchronen Bussen, die alle eine
extra Taktleitung haben, oder?
Und so wie ich das von euch verstehe, ist in diesem Fall, wenn man diese
externe Taktleitung, mit dem Pin CLK des Logikanalysators verbindet, die
Frequenz der Taktleitung auf 50MHz beschränkt, richtig?
Aber warum sollte man das machen? Man kann die Taktleitung doch
schließlich auch wie eine normale Datenleitung abtasten. Dann hätte man
ja auch die normalen Abtastraten zur Verfügung, die mit:
Maximum sample rate:
4 channels @ 400MHz
8 channels @ 200MHz
16 channels @ 100MHz
angegeben sind.
Oder welchen Grund gibt es die Taktleitung als externen Takt für den
Logikanalysator zu verwenden?
Viele Grüße und danke für die ganzen Tipps
Anon1234
Anon Anon schrieb: > Oder welchen Grund gibt es die Taktleitung als externen Takt für den > Logikanalysator zu verwenden? Fällt noch jemandem was ein? @Rainer, weißt du noch wie lange der Versand vom Zeroplus gedauert hat und ob du Zoll bezahlen musstest?
Hi, Anon Anon schrieb: > Fällt noch jemandem was ein? Ja: Zumindest vor einiger Zeit konnte man den Zeroplus xx032 durch einen kleinen Softwaretrick in einen LAP-C-16128 verwandeln. Wenn man etwas Lötarbeit leisten kann und sich Material für rund 10Euro besorgt, dann sogar in einen vollwertigen 32128. Ob der HW bzw. SW Hack (oder gar beides) allerdings noch funktioniert ist mir nicht bekannt. Vom HW Hack hört man immer wieder das es nicht mehr geht, hatte aber schon zwei Geräte aus der angeblich nicht mehr umlötbaren Serie in den Händen die beide umbaubar waren. Bei den xx128 sind 23 Protokolle frei dabei. Dazu kommen noch die 30 frei wählbaren Protokolle. Damit ist man dann bei insgesamt 53 Protokollen. > > @Rainer, weißt du noch wie lange der Versand vom Zeroplus gedauert hat > und ob du Zoll bezahlen musstest? Ich hatte bei Tigal bestellt. hat rund vier Tage nach DL gedauert. Zoll fällt bei einem Besteller in der EU nur dann an wenn ausserhalb der EU bestellt. Bei einer TIGAL Bestellung mit Lieferung nach DL also NICHT. Es kommt also darauf an wo du wohnst und wo du bestellst. Aber Achtung: Bei Tigal (beispielsweise) sind die LAP-C gerade nicht auf Lager könnte zumindest dort jetzt DEUTLICH länger dauern. Gruß Carsten
Anon Anon schrieb: > Anon Anon schrieb: >> Oder welchen Grund gibt es die Taktleitung als externen Takt für den >> Logikanalysator zu verwenden? > > Fällt noch jemandem was ein? Wenn die Abtastrate hoch genug ist gibt es da meiner Meinung nach keine Probleme mit internem Takt. > @Rainer, weißt du noch wie lange der Versand vom Zeroplus gedauert hat > und ob du Zoll bezahlen musstest? Ich habe ja keinen Zeroplus, sondern einen DSLogic und einen Intronix Logicanalyzer. ;) Ciao, Rainer
Fox Mulder schrieb: > Ich habe ja keinen Zeroplus, sondern einen DSLogic und einen Intronix > Logicanalyzer. ;) Sorry hab mich verschrieben, ich meinte auch den DSLogic.. :( Weil der kommt ja aus China (oder zumindest irgendwo aus Asien) soweit ich weiß oder?
Ich weiß nicht mehr genau wie lange, aber es waren so um die 3-4 Wochen.
Dafür kamen keine Versandkosten und interessanterweise auch kein Zoll
drauf, obwohl der Wert größer 25€ beträgt.
Ciao,
Rainer
Es ist übrigens der DSLogic geworden. Versand hat 16 Tage gedauert und Zoll musste ich auch nicht bezahlen :) Habs gestern Abend mal an nem kleinen Test gemacht an nem SRAM-Baustein gemacht. Und bis jetzt sieht alles sehr gut aus.
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