Hallo, hier Beitrag "Pwm Modes verständnis Problem" wurde ja schon gut verständlich erklärt was die Unterschiede der verschiedenen PWM Modes bei den AVR µC (und wohl auch bei den anderen µC Familien) sind und wie diese verschiedenen Modes aussehen, bzw. was sie unterscheidet. Aber warum diese verschiedenen Modi, wann wird welcher Mode, und warum für eine bestimmte Anwendung gebraucht (z.B. DC Motoransteuerung, Helligkeitsänderung, Servoansteuerung usw.) ? Was disqualifiziert einen bestimmten Mode für eine bestimmte Anwendung ? Meine Frage bezieht sich also weniger auf die µC Seite (das wie es gemacht wird) sondern mehr auf die Ausgangs- Anwendungs- "Nutzseite" (das warum) mfg µC Beginner
µC Beginner schrieb: > hier Beitrag "Pwm Modes verständnis Problem" wurde ja schon gut > verständlich erklärt was die Unterschiede der verschiedenen PWM Modes > bei den AVR µC (und wohl auch bei den anderen µC Familien) sind und wie > diese verschiedenen Modes aussehen, bzw. was sie unterscheidet. Scheinbar doch nicht so gut, weil... > Aber warum diese verschiedenen Modi, wann wird welcher Mode, und warum > für eine bestimmte Anwendung gebraucht (z.B. DC Motoransteuerung, > Helligkeitsänderung, Servoansteuerung usw.) ? > Was disqualifiziert einen bestimmten Mode für eine bestimmte Anwendung ? ...du dir sonst selbst die Antworten auf diese Fragen geben könntest. Eigentlich ist es sogar noch einfacher, die Antwort steckt ja bereits direkt in der Bezeichnung der einzelnen Modi, denn die ist nicht willkürlich gewählt, sondern gerade entsprechend der besonderen Eigenschaft des jeweiligen Modus. Man darf das bloß nicht absolut verstehen, in dem Sinne, daß ein PWM-Modus für eine bestimmte Anwendung vollkommen "disqualifiziert" wird. Nein, es ist genau andersrum, die besondere Eigenschaft qualifiziert einen Modus für eine bestimmte Anwendung in besonderem Maße, eben dort, wo gerade sie besonders nützlich wäre. Das heißt aber fast niemals, das die gleiche Anwendung nicht auch mit einem der anderen Modi umsetzbar wäre.
Eine Erklärung, wofür man die verschiedenen PWM-Varianten eigentlich braucht, fände ich auch sehr interessant. Ich finde zwar die Erklärungen im Datenblatt sehr einleuchten, aber die sagen halt nur, was die Verfahren tun, nicht, warum das für irgendwelche Anwendungen besonders gut ist. Beispiel: Bei einem der Verfahren (ich weiß nicht mehr, bei welchem) wird im Datenblatt erwähnt, dass es besonders gut für Motorsteuerungen sei. Warum das so ist, wird scheinbar als Trivialwissen vorausgesetzt, aber für mich aus der Softwareentwicklung stammenden Elektronikanfänger ist das keinesfalls klar. Ich vermute mal, dass Induktive Lasten irgendwelche Eigenschaften haben, die bestimmte PWM-Verfahren erfordern, aber welche Eigenschaften das sein könnten, wüsste ich nicht.
In der Regel ist fast PWM besser, da schneller. Außerdem kann man bei fast PWM auch noch den Timer und Input-Capture verwenden. Die anderen Modi kann man z.B. dann verwenden, wenn man 2 Gegentaktsignale mit Totzeit benötigt. Der Timerwert ist dann unbrauchbar, da ständig die Zählrichtung wechselt.
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