Welche Temperaturbeständigkeit hat dieser Drahtwiderstand?

OP #3791003
Für den Bau eines kleinen Verdampfers möchte ich ein Kupferröhrchen um 
ein Heizelement wickeln. Bei eBay habe ich folgende Drahtwiderstände 
entdeckt, die sich für den Betrieb an 12V ganz gut eignen würden.

Hat jemand eine Idee, ob die bis 250 oder 300° temeraturbeständig sind? 
Oder beinhalten die irgendwelche organischen Bestandteile die dann mit 
der Zeit abrauchen?

http://www.ebay.de/itm/SELTEN-HOCHLAST-15-Ohm-9W-DRAHT-WIDERSTAND-D7-x-33mm-4x-25710-/171406841079?pt=Bauteile&hash=item27e8a4d4f7

Ein Datenblatt hab ich nicht gefunden aber sicher kennt die Dinger 
jemand von euch bzw. hat so viel Erfahrung um das ungefär einschätzen zu 
können.
Angehängte Dateien:
Gast #3791014
Paul Hamacher schrieb:
> Ein Datenblatt hab ich nicht gefunden aber sicher kennt die Dinger
> jemand von euch bzw. hat so viel Erfahrung um das ungefär einschätzen zu
> können.

Das sind zementierte Drahtwiderstände.
Normalerweise sind die für eine Drahttemperatur von 250 manchmal auch 
bis ca 350 Grad ausgelegt.

Gruß Anja
OP #3791023
Also der soll hinterher auf 250° +-10° Betriebstemperatur laufen. Er 
wird dabei dick in Kupferrohr eingewickelt und mechanisch dann nicht 
weiter beansprucht. Meinetwegen darf er auch rauchen. Wär halt nett wenn 
das Ding dann nicht irgendwann zerbröselt :D
#3791086
Solche Widerstände haben für gewöhnlich, bei Nennlast in freier Luft, 
eine Oberflächentemperatur von Ta + 250K, dafür sind sie auch ausgelegt.
Also, je nach Ausführung, eine maximale Oberflächentemperatur von 
minimal 290°C bei einer 40°C Version über 320°C bei einer 70°C Version 
und 335°C bei einer 85°C Version bis maximal 355°C bei einer 105°C 
Version.
Genaueres findest Du leider nur im Datenblatt.

Grüße Löti
#3791537
Die Nennleistung gilt fuer Luft. In Fluessigkeit kann man viel hoeher 
gehen. Ich nehm jetzt mal an es handelt sich um Dampfloeten ... dann 
kann man einen 5W Keramikwiderstand in Fluessigkeit mit mind 30W 
belasten. Allerdings wuerde ich das Kupfer weglassen. Sonst muss man 
wieder einzementieren.

Und die Bucht ist nun nicht wirklich die quelle fuer datenblaetter.
Gast #3791565
ich hatte mal für den 3D-Drucker ein chinesisches Hotend. Das besteht 
aus einem Alu-Block (ca. 15mm), und eine Bohrung für einen 
Heizwiderstand, ähnlich dem aus dem Bild. Das war wohl so am billigsten. 
Lebensdauer ca. 20 Stunden bei 190°C Arbeitstemperatur, dann war der 
Widerstand durch. Der Widerstand hat orange geglüht, aber wegen des 
schlechten Wärmeübergangs eben Probleme.
Versuche doch mal das hier:
http://www.ebay.de/itm/12V-40W-Heizpatrone-Hotend-Heater-Catridge-CNC-Keramik-RepRap-3D-Drucker-Printer-/331294004885?pt=Kunststoffe_Chemie&hash=item4d22a95695
Und dann muß noch der Durchmesser des Cu-Rohres passen.

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