Hallo zusammen, ich betreibe gerade ein paar Gedankenspielchen wie man das Problemchen am elegantesten löst, ich möchte mit der Kombination ein Heizelement mit 2600W ansteuern (Sehr träge...). Allerdings möchte ich doch gerne die PWM-Möglichkeit von Timer2 nutzen anstatt das Ganze in Software umzusetzen, damit der Prozessor auch mal längere Messungen ohne Unterbrechung machen kann. Da die Netzfrequenz mit 50Hz relativ niedrig ist, im Vergleich zur CPU-Frequenz, kommt ja nur Timer2 im asynchronen Modus in Frage und da u.a. die Solid-State-Relais im Nulldurchgang an- und ausschalten, sollte die PWM-F noch niedriger sein... Hierzu habe ich im Moment zwei Möglichkeiten in der engeren Auswahl: Variante 1 mit Uhrenquarz: 32768Hz mit Vorteiler 256 ergibt 128 Impulse pro Sekunde und damit bei 0xFF etwa 2 Sekunden Laufzeit und die Möglichkeit mehr oder minder genau 100 Vollwellen zu schalten, ich denke in Schritten zu 10% sollte das hinreichend genau aufgehen, wenn auch nicht perfekt. Benötigt aber zwei Pins... Variante 2 mit Optokoppler am Aussenleiter und an TOSC1: Damit würde der Timer in 2 Sekunden 100 Impulse bekommen und bei OCRA = 100 wohl noch genauer gehen als Variante 1. Zusätzlich spare ich einen der ohnehin schon raren Pins. Damit hängt die Platine aber am Netz, was ich eigentlich vermeiden wollte. Wie würdet Ihr vorgehen? Gruß Dominik
D190979V schrieb: > 2600W ansteuern (Sehr träge...). Eben. Du brauchst keine Timer-PWM. Bau Dir einen Timer, der alle paar Sekunden auslöst. Dann misst Du die Temperatur, und je nach gewünschtem Verhalten schaltest Du dann das SSR ein oder aus. oder?
Hallo Rainer, ursprünglich war das auch der Plan. Ich vergaß jedoch oben zu erwähnen, dass ich zwei dieser Heizungen einsetzen möchte und mir abhängig vom Aufstellort ggf. nur 1 Phase bei 13/16A zur Verfügung steht. Ich hatte dann gehofft ich könnte ggf. einen PWM-Ausgang invertieren und so die Leistungsaufnahme des Systems über 2600 W anheben indem ich zum Beispiel von 100 Vollwellen die ersten 40 auf Heizung eins, die nächsten 20 auf beide Heizungen und die letzen 40 auf Heizung zwei lege, dann würde das System rechnerisch 3120 Watt im Schnitt aufnehmen, was z.B noch mit 13A absicherbar wäre (Über einen Zeitraum von 0,4 Sekunden würden theoretisch aber 5200 Watt anliegen :-(). Allerdings forsche ich gerade noch in den Weiten des Web welche Leistungsspitzen z.B. erlaubt sind und in welchem Zeitrahmen diese anliegen dürfen, hier orientiere ich mich so gerade so ein bißchen an den Auslösecharakteristiken. Bei der ursprünglichen Variante wäre ich definitiv auf 2600W begrenzt, daher wäre mir ein relativ genaues Tastverhältnis mit kurzen Leistungsspitzen angenehmer. Aber wie gesagt, derzeit sind es noch Gedankenspiele. Gruß Dominik
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