Hallo Forum! Wir haben einen Widerstand, der sich durch gewollte Einfluesse von unendlich bis ca. 30 kilo-Ohm veraendert. Welche Bauteile koennen Sie uns empfehlen, um dieses analoge Signal per USB in einem Visual-Studio-Programm weiter zu verarbeiten? Wichtig ist fuer uns vor allem, dass es einen geeigneten Quelltext in Visual Basic gibt, sonst sind wir mit unserem Latein schnell am Ende. Löten und das Erstellen einer eigenen Platine stellt kein Problem dar. Es sollte halt alles so einfach wie nur moeglich sein. Die Aufloesung des analogen Signals: 6 Bit genuegen vollkommen. Ich hoffe, ich bin mit meiner Anfrage hier richtig und freue mich auf hilfreiche Antworten. Vielen Dank! Rolf Weber
Kommt darauf an, in welcher Auflösung man unendlich samplen will zB. 4-Bit, 8-Bit, 16Bit, 24-Bit oder unendlich-Bit?
Hi, Du könntest einfach eine DAQ Box mit USB nehmen. z.B. http://www.meilhaus.de/labjack+u3-hv,i5.htm im dortigen SDK sind auch Beispiele für VB enthalten.
Das Problem hier ist, dass ein widerstand per se kein analoges signal ist. Dafür brauch man eine Spannung. Diese muss bekannt sein um die passenden Bauteile zu suchen. Die Auflösung hast du ja genannt, es fehlt noch die Spannungsangabe und die Geschwindigkeit. Das ganze wird dann auf einen kleinen Mikrocontroller wie den attiny hinauslaufen und einen virtuellen comport.
Man müsste erst einmal wissen, welcher maximale Widerstand überhaupt noch erfasst werden soll. Und direkt über USB einlesen funktioniert natürlich nicht. Man könnte einen kleinen Controller verwenden, der dann praktischerweise (über USB) über eine virtuelle serielle Schnittstelle angesprochen werden kann. Das geht auch in VB.
Die Spannung greifen wir per USB ab. Also maximal 5 Volt.
woppel schrieb: > Man müsste erst einmal wissen, welcher maximale Widerstand überhaupt > noch erfasst werden soll. Rolf Weber schrieb: > unendlich bis ca. 30 kilo-Ohm ;)
damit würde es gehen http://www.amazon.de/Digital-Multimeter-DVM1200-USB-Schnittstelle-Z%C3%A4hler-Temperatursensor/dp/B002WH55P4/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1410276760&sr=8-4&keywords=multimeter+usb
Gerald G. Was Sie schreiben, klingt vernuenftig. Daher hefte ich mich jetzt an Ihre Spur. Die Geschwindigkeit..........damit meinen Sie eine Art von Abtastrate? Einmal pro Sekunde den Wert einlesen genuegt vollauf.
Detlef Kunz schrieb: > woppel schrieb: >> Man müsste erst einmal wissen, welcher maximale Widerstand überhaupt >> noch erfasst werden soll. > > Rolf Weber schrieb: >> unendlich bis ca. 30 kilo-Ohm > > ;) Heute schaffen wir 100 YOhm, morgen dann unendlich! ;)
Rolf Weber schrieb: > Wir haben einen Widerstand, der sich durch gewollte Einfluesse von > unendlich bis ca. 30 kilo-Ohm veraendert. Widerstände kann man direkt nicht messen, unendliche schon garnicht. USB hin, VS und VB her, das spielt alles erstmal keinerlei Rolle. Ihr müßt euch zuerst mal ein anwendbares Meßprinzip ausdenken. Oder zumindest klarstellen, bis zu welchem höchsten Widerstand gemessen werden soll. Alles darüber könnt ihr dann ja gern als "unendlich" betrachten. Auch wenn es natürlich niemals unendlich sein kann, denn unendliche Widerstände sind sinnlos, eine Singularität, die es mathematisch nicht geben kann und somit natürlich auch nicht in der realen Welt. Unendliche Widerstände sind einfach nur: nicht vorhandene Widerstände. > Welche Bauteile koennen Sie uns empfehlen, um dieses analoge Signal per > USB in einem Visual-Studio-Programm weiter zu verarbeiten? Das kann man erst sagen, wenn ihr die Idee der Messung einer nicht einmal mathematisch existenten Entität durch was sinnvolles ersetzt. Also die Frage beantwortet, welche Obergrenze des Widerstands noch erfaßt werden soll. > Die Aufloesung des analogen Signals: 6 Bit genuegen vollkommen. Das ist doch Unsinn. Woher wollt ihr wissen, daß 6 Bit zur Abbildung eines Bereiches genügen, wenn ihr nicht mal in der Lage seid, diesen Bereich zu definieren... Da kann man doch echt nur mit dem Kopf schütteln...
c-hater schrieb: > Da kann man doch echt nur mit dem Kopf schütteln... Kann man auch unecht mit dem Kopf schütteln? Wenn ja, dann bitte einen Videobeweis.
Rolf Weber schrieb: > Die Geschwindigkeit..........damit meinen Sie eine Art von Abtastrate? > Einmal pro Sekunde den Wert einlesen genuegt vollauf. Ja, Abtastrate. Zur Messung des Widerstandes. Eine einfache Art diesen zu Messen wäre ein Spannungsteiler. Das funktioniert wenn der Widerstand einzeln vorliegt, also in keinem Stromkreis angeschlossen ist. Das würde dann so aussehen: 5V - zu messender Widerstand - 100kOhm - Ground Nun hast du einen einfachen Spannungsteiler, wobei die Spannung über jeden Widerstand das gleiche Verhältnis wie beide Widerstandwerte zueinander hat. Misst du die Spannung über den 100kOhm Widerstand gilt: V_mess = 5V * 100kOhm / (R_Mess + 100kOhm) Dies muss nur nach R_Mess umgestellt werden. Das kann so funktionieren, muss aber nicht, da der Spannungsteiler aufgrund deines hohen Widerstandes sehr hochohmig ist. Eventuell muss ein Spannungsfolger (OPV Grundschaltung, ist hier links erklärt) nachgeschalten werden mit einem Rail2Rail Operationsverstärker (Rail2Rail = er kann Spanungen (fast) bis zur Versorgungsspannung ausgeben). Dann hast du eine messbare Spannung. Diese Spannung muss nun gemessen werden, und an den PC übertrage werden. Ich wüsste genau, wie ich das machen würde (Attiny und ein seriel2USb Wandler). Ist an sich relativ wenig zu programmieren, aber hierfür muss man allerdings AVR flashen können (Programmer kostet ca. 20€). Außerdem muss mit Visual Studio auf den "virtuelen COMPort" zugegriffen werden können, was warscheinlich sehr einfach mit der SerialPort-Klasse geht, ich haber noch nicht gemacht habe. Es gibt allerdings wahrscheinlich auch Kauflösungen, da kenne ich mich aber nicht aus. Eine Spannung wie z.B mit dem Spannungsteiler muss trotzdem zum messen bereitgestellt werden. edit: Je nachdem welcher Bereich des Widerstandes interessant ist (30k bis unendlich ist ein sehr großer Bereich ^^), kann man auch den Widerstand zum Bauen eines Logarithmierers nehmen.
Ich moechte diesen Thread gerne als beendet markieren. Danke!
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