Hallo,
ich habe folgende Aufgabenstellung: Gegeben sei ein DC-DC-Wandler der
eine Ausgangsspannung von 5V hat, P=2W und daher einen Imax von 400mA.
Es soll nun mittels Spannungsteiler eine Spannung von 3,3V generiert
werden. Was ein Spannungsteiler ist, ist mir klar. Mein Problem bezieht
sich auf die Höhe der Widerstandswerte.
Natürlich würde ich das mit R1=178k und R2=92k erreichen. Die Frage ist
nur, wie hoch muss ich die Werte machen damit einem Verbraucher bei 3,3V
immer noch ein Strom von ca. 200mA zur Verfügung gestellt werden kann?
Vielen Dank im Voraus
Stichwort lautet belasteter Spannungsteiler.
Dazu gibts genügend Infos.
Das Problem ist, dass du eine andere Leerlaufspannung hast, als bei
200mA Belastung.
Entweder du hast eine Vorgabe in welchem Bereich sich deine Spannung
befinden darf. Dann kannst du daraus erst den einen Widerstand in deinem
fall R1 berechnen.
Solltest du keine Vorgabe haben, Dimensioniert man den Spannungsteiler
in der Regel so, dass der Innenwiderstand (Ersatzschaltbild) kleiner als
1/10 des Lastwiderstands ist.
Neuling schrieb:> Es soll nun mittels Spannungsteiler eine Spannung von 3,3V generiert> werden.> Die Frage ist nur, wie hoch muss ich die Werte machen damit einem> Verbraucher bei 3,3V immer noch ein Strom von ca. 200mA zur> Verfügung gestellt werden kann?
Du bist auf dem Holzweg!
Spannungsversorgungen mach man nicht über Spannungsteiler sondern über
Spannungsregler. Die Betonung liegt auf REGLER!
Denn: nimm einfach mal irgendeinen Spannungsteiler und rechne aus,
welche Spannung mit und ohne Belastung herauskommt. du wirst sehen, dass
du mindestens den 10-fachen Querstrom durch den Spannungsteiler
brauchst, um eine halbwegs "konstante" Ausgangsspannung zu bekommen. In
deinem Fall wären das knapp 2A und damit müssen die Widerstände 1,7/2
Ohm und 3,3/2 Ohm haben. Mit 0,82 Ohm und 1,6 Ohm wärst du also
rechnerisch in etwa richtig.
Du kannst meine überschlägige Kopfrechnung ruhig genau nachrechnen, aber
weil du auch mit dem 10-fachen Querstrom noch 10% Ausgangsschwankung
zwischen 0 und 200mA haben wirst, ist das eigentlich nicht so arg
wichtig... :-o
Falls der Lastwiderstand konstant WÄRE, könnTE ein Spannungsteiler auch
so aussehen. <--Rx---3,3V---RLast----> 200mA R=U/I
WENN man jedoch die 3,3V noch belasten möchte, braucht man den oben
beschriebenen höheren Querstrom. Gescheiter wäre jedoch ein geeigneter
Regler statt den >10-fachen Strom zu verheizen.
Wie wahrscheinlich ist es, dass die bestehenden 5V Ausgangsspannung über
einen bereits vorhandenen Spannungsteiler zur Regelung benutzt werden
und diese 5V durch Änderung des bestehenden Spannungsteiles auf 3.3V
geändert werden sollen? Ansonsten schließe ich mich der Regler-Fraktion
an, statt belasteter Spannungsteiler.
Ich würde Beten, dass die Stromaufname (Innenwiderstand) konstant ist
und mit einem Vorwiderstand arbeiten.
Es gibt unendlich viele Widerstandskombinationen (im Rahmen der
E-Reihen) die zur passenden Teilung geeignet sind. Ändert sich aber die
Stromaufname, so ist's Essig mit deinem Teilerfaktor.
Boris Ohnsorg schrieb:> Wie wahrscheinlich ist es, dass die bestehenden 5V Ausgangsspannung über> einen bereits vorhandenen Spannungsteiler zur Regelung benutzt werden> und diese 5V durch Änderung des bestehenden Spannungsteiles auf 3.3V> geändert werden sollen?
Kommt darauf an, ob der Wandler überhaupt einen Sensorteingang hat wo
man etwas regeln könnTE, Dieser hier z.B. ist nur für eine feste
Ausgangsspannung.
Wie genau muss die 3,3V sein?
Funktioniert vielleicht reicht ja einen einfache Diode in Serie zu
Deinem Verbraucher. Hängt aber von vielen Faktoren ab, z.B. wird die
Spannung auch lastabhängig sein. Dafür braucht es aber dann keinen hohen
Querstrom.
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