ATX-Netzteil - Wieviel Ampere?

Gast #3799028
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BenderGender schrieb im Beitrag #3799025:
> Du kannst einfach ein paar Netzteile für 6V in serie schalten, bis
> du 6V hasst.


Und zur Reihenschaltung: Rechnen wir mal.
x Netzteile mit je 6V, die in Serie, wieviel brauchen wir, um auf 6V zu 
kommen? Ich würde sagen, etwa 1 ;-)
Übrigens: Warum soll man 6V hassen? :-)
#3799038
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Wofür soll es denn genutzt werden?

Permanent Vollast ist kein typisches Lastszenario. Auch wenn es die 
Garantiezeit übersteht, so altern viele Komponenten bei Vollast unter 
anderem wegen der Temperatur schneller. Da gibt es so ein 
10-Grad-"Regel", wobei die eher ein Erfahrungswert ist. Gegenüber einem 
durchschnittlichen Mischprofil ist da mit einer verkürzten Lebensdauer 
zu rechnen. Wieviel das konkret ist, ist schwer vorhersagbar, denn 
selbst wenn das Modell und alle Bedingungen definiert sind, ist das ein 
Durchschnittswert der Modellreihe.

Außerdem haben die meisten Schaltnetzteile zwischen 50 und 80 Prozent 
Auslastung ihren höchsten Wirkungsrad, sofern man keinen Chinaböller 
hat, bei dem die Leistungsangaben grob gelogen sind um es besser 
verkaufen zukönnen.

Folglich ist bei konstanter Last ein Dauerläufer, auf 50% bis 80% 
Auslastung ausgelegt, langfristig billiger durch den geringeren 
Verbrauch. Bei Mischprofilen ist das nicht ganz so leicht. Da ist die 
Wahl allerdings auch ein wenig eingeschränkt durch die Spitzenlast des 
Nutzungsprofis. Aber die Art der Nutzung ist unbekannt.

Ein PC-Netzteil, sei es AT oder ATX, welches weniger als 6 A liefert, 
kann man schon als Exoten bezeichnen. Um so etwas zweckentfremdet zu 
nutzen muß man das Eine und Andere beachten. Ob es ein für deinen Zweck 
gangbarer Weg ist ohne Stolperfallen, hängt von der konkreten und noch 
unbekannten Verwendung ab. Ebensowenig kann man zuverlässig Alternativen 
empfehlen wenn die Verwendung bzw. Anforderungen noch unbekannt sind.

Genauigkeit, Strombegrenzung und / oder Kurzschlußschutz 
erforderlich...?

Zur Reihenschaltung:

Das ist bei (Schalt)netzteilen keine so gute Idee. Die Ausgänge sind bei 
weitem nicht immer potentialfrei. Das heißt ihre Masse hat ein 
Bezugsniveau. Dann hat man bei der Reihenschaltug einen prima Kurzschluß 
wenn man die Ausgangsspannung des einen Netzteils mit der Masse des 
Anderen verbindet, weil diese über den Bezugspunkt wiederum mit der 
Masse des ersten Netzteils verbunden ist. PFUPP

Das ist aber auch nicht der einzige Grund der dem im Wege steht.
#3799087
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sdfs schrieb:
> Die Lebensdauer ist im Datenblatt angegeben oder beim Hersteller für das
> jeweilige Einsatzszenario zu erfragen.
>
> Also bitte keine Wischi-Waschi-Aussagen.

Und weil die Angaben im Datenblatt IMMER erfüllt werden, gehen auch NIE 
Bauteile vorzeitig kaputt...
Es ist durchaus sinnvoll ein etwas überdimensioniertes Netzteil zu 
verwenden. Das hält dann auch meistens deutlich länger, als ein Netzteil 
welches permanent am Limit arbeitet.


npn schrieb:
> Übrigens: Warum soll man 6V hassen? :-)

Weil man 12V braucht? ;-)
#3799188
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Da gebe ich dir Recht. Das Größere (150W; 12,5A) kostet aber nur 1,50€ 
mehr. Wenn er wirklich die 6A braucht, würde ich eher das kaufen. 
Ansonsten ist das Kleinere sinnvoller, damit er noch etwas Effizienz 
hat. Wenn Peter mal bekannt geben würde, was er damit eigentlich vor 
hat, könnte man auch sagen welche Lösung gut ist.

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