Wenn ich das 64 Pin gehäuse vom ARM verwende bei dem es dein Eingang für
die REferenzspannung gibt, ist das VCC als Ref voreingestellt? oder die
interne 1,8V?
Kann denoch jederzeit per Software gewechselt werden?
Die Besonderheit des ARM ist, dass der VCC Pin verwendet werden muss,
wenn am Gehäuse vorhanden. Die Entwicklung dieses Eingangs hat leider
die Einsparung der Umschaltbarkeit per Software erforderlich gemacht.
Wenn du also umschalten willst, musst du die Version mit 63 oder weniger
Pins, ohne Referenzsspannungs-Eingang, verwenden.
Die Bezeichnung "ARM" bezieht sich auf Mikroprozessor-Architekturen.
Diese beinhalten ausschliesslich Register, Rechenwerk etc. eines
Mikroprozessors. Hingegen keine Peripherie wie sie in Mikrocontrollern
zu finden ist. Hersteller wie Renesas, Texas, Atmel, Cypress usw. kaufen
Lizenzen um diese uP-Architektur verwenden zu dürfen und erzeugen ICs
damit die auch verschiedene Sätze von Peripherie enthalten - einen
Mikrocontroller.
Daraus folgt, dass die Angabe alleine, das eine ARM-Architektur vorliegt
uns weder sagt, wie die Peripherie gestaltet ist, noch wie sie
anzuschliessen ist. Wir können also Deine Frage nicht beantworten.
Die fragliche Information ist sicherlich in den Hersteller-Unterlagen
enthalten. Schau bitte dort nach. Falls Dir das nicht hilft, nenne uns
den Hersteller und Typ Deines Mikrocontrollers.
Bitflüsterer schrieb:> Die Bezeichnung "ARM" bezieht sich auf> Mikroprozessor-Architekturen.> Diese beinhalten ausschliesslich Register, Rechenwerk etc. eines> Mikroprozessors.
Jetzt hast du's verraten :-(
Und? Was sagt das Datenblatt?#
Was ist denn das für eine Frage??!?!??!?!?
WARUM FRAGE ICH HIER WOHL!!?
Entweder finde ich es nicht, bin zu doof es zu verstehen oder habe das
falsche Dokuemnt, such es Dir aus!??!
also manchmal....???!
Jens T. schrieb:> Und? Was sagt das Datenblatt?#>> Was ist denn das für eine Frage??!?!??!?!?> WARUM FRAGE ICH HIER WOHL!!?>> Entweder finde ich es nicht, bin zu doof es zu verstehen oder habe das> falsche Dokuemnt, such es Dir aus!??!>> also manchmal....???!
Gut, dann suche ich es mir aus. Schönes Leben noch.
http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/datasheet/CD00237391.pdf
Figure 51:
1LSB_Ideal = Vref/4096 or VDDA/4096 depending on package)
(...) Da ist wohl das 64pin package gemeint.
Und unter Figure 53 steht:
When VREF+ and VREF– are not available, they are internally connected to
VDDA and VSSA
Hoffe das hilft.
hm ja, das hatte ich auch gelsesen, aber offenbar verstehe ich das
nicht..
Klar ist, das eine interne Ref vorhanden ist, ebefalls sind die eingänge
vref vorhanden..klar ist, ich KÖNNTE da auch eine REF dranhängen..
aber wenn ich das nicht tue...dann muss ich die vermutlich in der Luft
hängen lassen mit einem Kondensator geblockt? und in der Software auf
int. Ref umstellen, so wie beim AVR auch?
Im Datenblatt
http://www.st.com/web/en/resource/technical/document/datasheet/CD00237391.pdf
sind doch Hinweise dazu gegeben, Seite 69 und zB. Seite 70 im
Kleingedruckten:
It is recommended to power VDD and VDDA from the same source. A maximum
difference of 300 mV between VDD and VDDA can be tolerated during
power-up and power-down operation
Die interne Pll hängt am VDDA, wenn die genutzt werden soll, dann muss
auch VDDA versorgt werden, steht auch im Kleingedruckten. Sonst läuft
die PLL nicht an.
Dafür sind Datenblätter da... RTFM
Du hast weiter oben nach VREF gefragt. Diesen Pin gibt es bei der 64Pin
Variante nicht. Es gibt nur VSSA und VDDA. Diese sind für die
Spannungversorgung von ADC, DAC, und ein paar weitere Dinge.
Wenn du auf Seite 23/178 schaust, siehst du oben den Satz:
[...] 1.8 to 3.6 V: external analog power supplies for ADC, DAC, Reset
blocks, RCs and PLL [...] must be connected to VDD and VSS,
respectively.
Du musst also zwingend VDDA mit VDD und VSSA mit VSS verbinden.
> ist das VCC als Ref voreingestellt? oder die interne 1,8V?
Es gibt zwar eine interne Referenz mit 1,21V zum messen wie eine
Spannung an irgend einem ADC-Eingang. Die kann aber nicht als Referenz
für den ADC verwendet werden. So sehen zumindest die Blockschaltbilder
und die Beschreibungen aus.
?!?!?!
Das soll heißen, der STM32 hat faktisch keine interne REf wie alle
gängigen Atmegas??!
Das VDD und VDDA an 3,3V kommen ist klar, mir geht es um den REF
eingang....
Ich gehe davon aus, das wenn ich VDD und VDDA beschalte ich die interne
REf benutzen kann wie vom Atmel, also habe VREF einfach nicht beschaltet
und einen 100nf Kondensator dran gehängt.
Vermutlich könnte ich mit dem multimeter ebenfalls wie beim Atmega am
Ref Pin dann sogar 1,2V messen?
Mein MikroE Compiler bietet schliesslich folgenden Optionen für den ADC
an
ADC_EXTERNAL_REF External voltage reference.
_ADC_EXTERNAL_REF_3V 3V external voltage reference.
_ADC_EXTERNAL_REF_1V 1V external voltage reference.
_ADC_INTERNAL_REF Internal voltage reference.
Jens T. schrieb:> ?!?!?!> Das soll heißen, der STM32 hat faktisch keine interne REf wie alle> gängigen Atmegas??!
Die interne Ref VREFINT hängt an einem ADC Kanal, kann also nur für
Vergleiche aber nicht als Referenz für den ADC genutzt werden.