Hallo Mikrocontoller.net Forum
ich könnte mal Eure Einschätzung gebrauchen.
Ein Baugrundstück ist eigentlich nahezu perfekt. Leider kann man eine
Hochspannungsleitung (110KV) sehen. Es wurde schon eine
Feldstärkenmessung von einem Baubiologen erstellt. Das Elektrische Feld
ist zwar stark auffällig (>8V/m), lässt sich jedoch bekanntlich leicht
abschirmen (alleine durch die Bausubstanz).
Das kritischere Magnetfeld ist eher schwach auffällig (<100nT), aber
wurde nur 1x an einem Tag gemessen.
Da das entstehende Magnetfeld ja von der Belastung der Leitung entsteht,
war jetzt der Gedanke, das Magnetfeld über ein paar Tage zu loggen.
Entscheidend ist ja das Magnetfeld zum Zeitpunkt der Nachtruhe, sofern
es weiterhin schwach auffällig bleibt.
Ich habe nach Magnetfeld-Messgeräte mit Logging Funktion gesucht. Diese
sind aber echt teuer (>400€). Nun habe ich da etwas gefunden, was eher
in meinem Preissegment liegt:
https://www.pce-instruments.com/deutsch/messtechnik-im-online-handel/messgeraete-fuer-alle-parameter/strahlungsmessgeraet-pce-instruments-strahlungsmessgeraet-pce-mfm-3000-det_23029.htm?_list=qr.art&_listpos=1
Was haltet Ihr davon?
Bitte beachtet, dass der Frequenzbereich auf 50/60Hz beschränkt ist.
Eigentlich kein Problem, aber das Magnetfeld wird ja auch stark
lastabhängig schwanken.
Danke für Eure Hilfe.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Das Elektrische Feld> ist zwar stark auffällig (>8V/m), lässt sich jedoch bekanntlich leicht> abschirmen (alleine durch die Bausubstanz).
Stark auffällig? Das elektrische Feld einer Knopfzelle ist 1,5V/5mm =
300V/m. Wenn du dir die anfassen traust, brauchst du über die Leitung
nicht zu reden. Oder willst du jetzt sagen, dass die 50Hz dein Problem
sind? Dann müssen wir hier sowieso nicht mehr miteinander reden.
Außerdem: Was hast du für eine "Bausubstanz", die E-Felder abschirmt,
H-Felder aber nicht?
Geht es hier jetzt um Esotherik, und ähnliche interessante Dinge?
Hast Du auch schon alle 230V-Leitungen aus deinem Haus entfernt? Die
machen bestimmt noch mehr als die 8V/m, weil viel näher ...
Achja - da so eine Hochspannungsstrippe drei Phasen führt, würden sich
deren Felder nach ausen hin eher auslöschen. Da hast Du ja Glück -
dadurch sind's nur die 8V/m durch irgendwelche Unsymmetrien und andere
Störfelder ...
Wieso?
Das sind die Grenzwerte nach SBM2008.
Außerdem würde ich 200 Knopfzellen nun auch nicht mehr anfassen wollen,
um auf die besagten 1m zu kommen. Das sind dann nämlich die wahren 300V
;-)
Außerdem sind 230V eine andere liga, als die 110.000V einer
Hochspannungsleitung. Aber wie bereits gesagt sind die E-Felder nicht
sonderlich bedenklich. Der Baubiologe ging eh davon aus, dass nach der
Bausubstanz eh nicht mehr viel übrig bleibt.
Und was das Esotherik zeug angeht. Eine Bekannt hat genau mit solchen
Personen zu tun, die nachweislich (!!) Elektro-Sensibel sind. Das sind
etwa 3-5% der älteren Menschen und davon zu 80% Frauen; also nichts was
hier unterwegs sein sollte.
Aber entscheidend sind die magnetischen Felder. Die lassen sich nicht so
leicht abschirmen.
Das verlinkte Messgerät dürfte bei weitem nicht empfindlich genug sein.
zwischen 100 nT und 0.01 mT = 10 µT fehlt noch ein Faktor 100.
Für die Stärke des Magnetfeldes sollten sich Formeln finden lassen, also
wie viel Feld je nach Abstand von einer Hochspannungsleitung. Das muss
man also im Prinzip nicht mal messen, da reicht der Abstand als
Information. Wie groß ist denn der Abstand ? Durch die Kompensation der
Felder mehrerer Leiter nimmt das Feld sehr schnell ab.
Ob man so schwache Felder überhaupt wahrnehmen kann, bzw. die einen
merklichen Einfluss haben ist auch noch sehr die Frage. Beim
Elektrischen Feld ist das in der Größenordnung sicher nicht der Fall,
Außerdem erzeugt man im Haushalt da meist deutlich größere Felder.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Eine Bekannt hat genau mit solchen> Personen zu tun, die nachweislich (!!) Elektro-Sensibel sind. Das sind> etwa 3-5% der älteren Menschen und davon zu 80% Frauen
So so, nachweislich (!!). Was hat die WHO eigentlich dazu gesagt? Oh ja,
so was:
ZITAT:
Die WHO wies damals darauf hin, dass es keine wissenschaftliche Basis
gibt, um Symptome von Personen, die sich als "elektrosensibel"
bezeichnen, mit der Einwirkung von elektromagnetischen Feldern (EMF) in
Verbindung zu bringen. Ursache für die von "Elektrosensiblen"
beschriebenen Symptome könnten vielmehr in den Umweltbedingungen der
Betroffenen liegen. Außerdem gebe es Hinweise, dass die Symptome "durch
bestehende psychiatrische Bedingungen sowie Stressreaktionen auf Grund
von Ängsten vor Gesundheitsfolgen durch EMF begründet sein dürften
(...)".
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Das Elektrische Feld ist zwar stark auffällig (>8V/m),
Merkwürdig, auch bei euch (noch kein Haus, also das normale Freifeld)
müssten 200V/m üblich sein, ohne Gewitter, bei Gewitter auch mal
20000V/m.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Das kritischere Magnetfeld ist eher schwach auffällig (<100nT)
Merkwürdig, auch dort müsste das Erdmagnetfeld alleine für 48000nT
zuständig sein.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Und was das Esotherik zeug angeht. Eine Bekannt hat genau mit solchen> Personen zu tun, die nachweislich (!!) Elektro-Sensibel sind. Das sind> etwa 3-5% der älteren Menschen und davon zu 80% Frauen;
Also den Leuten, die nichts wissen, die man aber leicht überzeugen kann.
> Aber entscheidend sind die magnetischen Felder. Die lassen sich nicht so> leicht abschirmen.
Und warum sollte es die in einem Abstand von der Hochspannungsleitung
geben, der wesentlich höher ist als der Abstand der Leitungen
untereinander ?
Magnetfelder entstehen durch Strom, und der fliesst in 3 Leitungen so,
daß der mittlere Strom 0 ist.
Es gibt keine relevanten Magnetwechselfelder in üblicher Bauentfernung
von Hochspannungsleitungen.
Auch in einem normalen 230V Kabel fliesst der Strom in einer Leitung hin
und in der anderen zurück und ausserhalb der Leitung ist kein relevantes
Magnetfeld messbar.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Nun habe ich da etwas gefunden, was eher in meinem Preissegment liegt:> Was haltet Ihr davon?
"Bereich 1: 0 ... 300 mT" Das zeigt deine 100nT gar nicht an, das ist
dem um den Faktor 1000 zu gering.
Ihr seid veralbert worden. Es sind nicht immer nur ältere Frauen.
Ja wieder dieser müll von wegen empfindlich ich arbeite in der Windkraft
und an einem park, der in der Nähe eines Wohngebietes steht klagte eine
alte Dame über schreckliche Kopfschmerzen und dergleichen seitdem wir an
den Anlagen ein Testprojeckt installiert haben, was mittels Radar
funktioniert. Das blöde ist nur, dass das Radar bzw. gar nix davon vor
Ort noch nie an war... =)
LG
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Und was das Esotherik zeug angeht. Eine Bekannt hat genau mit solchen> Personen zu tun, die nachweislich (!!) Elektro-Sensibel sind. Das sind> etwa 3-5% der älteren Menschen und davon zu 80% Frauen; also nichts was> hier unterwegs sein sollte.
DIE Geschäftsidee für diese wahrlich gesegneten Mutanten:
Beim Eichamt das Zertifikat für seine Sonderbegabung erwerben, und in
den Bestandslisten von Meßtechnik-Verleihern aufführen lassen.
Je nach Zweitbegabung mit Zusätzen wie:
- mehrsprachige verbale Akklamation der Messergebnisse, von
zeitgesteuert autonom bis Ereignis-getriggert (Zuruf, Handschlag,
Fußtritt, Winken, Zwinkern...)
- Logfunktionen, vom mnemotechnischen Kurzzeitspeicher bis hin zur
Langzeitdokumentation auf Papier bis Stein
- nahezu unendlich viele trainierbare und sprachprogrammierbare
Rechenfunktionen zur Echtzeitverarbeitung der Meßergebnisse
- über die reine Meßfunktion hinaus als Regler mit vier bis sechs
vielseitigen Hauptaktuatoren zur überlegen neuronal fuzzysch wie auch
mechanisch haptisch kontrollierten Steuerung abhängiger Prozesse
einsetzbar
usw. usf.
Daniel schrieb:> ...Windkraft...> ...klagte eine alte Dame über schreckliche Kopfschmerzen...
Infraschall wurde bereits vor vielen Jahrzehnten auf seine Tauglichkeit
als Kriegswaffe - mit physiologischen Auswirkungen wie bspw.
unerträgliche Kopfschmerzen und Übelkeit - untersucht und z.T. auch
"erfolgreich" getestet.
Daß die Modeerscheinung "Windräder" in Wahrheit der heimtückisch und
perfide getarnten Fortsetzung dieser Forschung dient, wage ich nicht
auszuschließen.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Eine Bekannt hat genau mit solchen> Personen zu tun, die nachweislich (!!) Elektro-Sensibel sind. Das sind> etwa 3-5% der älteren Menschen und davon zu 80% Frauen; also nichts was> hier unterwegs sein sollte.
Geil, die bemerken sich also selbst! Sag den Leuten mal, dass sie
permanent selbst mit Frequenzen im Terahertzbereich! strahlen. Genauso
wie alles um sie rum. Nennt man Wärme/Infrarotstrahlung. Deswegen
leuchten wir auch alle bei Wärmebildkameras.
Oder ist mit Elektrosensibel gemeint, man spürt, wenn man ein
Elektrogerät über den Kopf gezogen bekommt?
Du kommst zu spät. Erst jetzt prüfen hochdotierte Wissenschaftler, ob es
möglich ist, hoch-voltige Infrastruktur unter die Erde zu legen
(Nord-Süd-Trasse z.B. der Nordsee-Power-Offshore-Plants). Ja, vier alle
müssen Opfa bringen.
> Geht es hier jetzt um Esotherik, und ähnliche interessante Dinge?
Um was denn sonst? Erstaunlicherweise findet man Anhänger dieser
Heilslehren vor allem in der intelligenten, gebildeten und
besserverdienenden Mittelschicht.
Im Esoterik-Business werden gewaltige Umsätze getätigt, was in der
Öffentlichkeit weitgehend unbekannt ist. Geschäftstüchtige Zeit-
genossen können hier sehr viel Geld verdienen:
Charismatische Blender – Intelligente Leute mit manipulatorischen
Fähigkeiten – Psychologen oder Pädagogen, die ihre Fachkenntnisse
ohne Skrupel einsetzen – ja, sogar Ings. mischen oft mit. :-)
MaWin schrieb:> Auch in einem normalen 230V Kabel fliesst der Strom in einer Leitung hin> und in der anderen zurück und ausserhalb der Leitung ist kein relevantes> Magnetfeld messbar.
In der Tat fliesst der Strom in der einen Leitung hin und erzeugt dabei
um den einen Leiter ein kreisförmiges Magnetfeld, und in der anderen
Leitung zurück wobei ebenfalls ein kreisförmiges Magnetfeld erzueugt
wird. Diese beiden Magnetfelder sind gegenläufig, heben sich aber
nicht auf. Stattdessen fällt die magnetische Flussdichte umgekehrt
proportional zur Distanz.
Magnetische Wechselfelder um eine belastete 230V-Leitung lassen sich
zudem inzwischen mit den üblichen Kompass-Magnetometern wie etwa dem
HMC5883L messen. Bei meiner 70W Tischlampe zum Beispiel beträgt die
Amplitude, mit dem Sensor direkt an der Kabeloberfläche, so um die
300mG, was 30000nT entspricht
(Beitrag "Re: Strommessung am Kabel"), also in der
Größenordnung des Erdmagnetfelds. Bei einem dabei angenommenen Abstand
des Sensors von der Leiteroberfläche von 2mm würde also in 4mm Abstand
die Flussdichtenamplitude weiter auf 15000nT fallen, bei 8mm auf 7500nT,
bei 1000mm auf etwa 60nT, undsoweiter. Bei 700W, also 3A Stromstärke,
wären die Werte dann entsprechend 10 mal grösser.
Die maximale Auflösung des HMC5883L geht zwar nur bis 0.73mG
entsprechend 73nT pro Einheit hinunter (das Datenblatt garantiert sogar
nur 5mG also 500nT). Eventuell scheint er mir aber dennoch geeignet zu
sein, um einmal eine Langzeitaufzeichnung des Magnetfelds auf dem
anvisierten Baugrundstück mit minimalen Kosten durchzuführen. Mit
allergrößter Wahrscheinlichkeit werden die natürlichen 48000nT des
Erdmagnetfelds unserer Breiten jegliche künstlichen Magnetfelder, auch
die der 110kV-Leitung, bei weitem übertreffen.
LG, Sebastian
Sebastian Wangnick schrieb:> mit dem Sensor direkt an der Kabeloberfläche
Genau deswegen schrieb ich zwei mal
"wesentlich höher ist als der Abstand der Leitungen"
"in üblicher Bauentfernung"
damit nicht so ein Troll kommt und meint, mit den Ohren zu lauschen kann
man aber doch was hören.
Die Magnetfelder heben sich schon auf und wären überall NULL wenn die
Leitungen ineinander geführt werden (Koax-Kabel) aber bei
nebeneinanderliegenden Leitungen heben sich die Magnetfeldstörungen um
so besser auf je weiter man weg ist im Vergleich zum Abstand der
Leitungen.
Und der ausreichende Abstand ist bei üblichen Entfernungen von
Hochspannungsleitungen und Elektrokabeln der Fall.
Ja, ich weiss, es gibt besonders teure Messgeräte, die sogar in
umklammerten Drehstromkabeln die Stromstärken abschätzen können. Ist
aber high tech weil es echt schwierig ist.
Sebastian Wangnick schrieb:> (Beitrag "Re: Strommessung am Kabel"), also in der> Größenordnung des Erdmagnetfelds. Bei einem dabei angenommenen Abstand> des Sensors von der Leiteroberfläche von 2mm würde also in 4mm Abstand> die Flussdichtenamplitude weiter auf 15000nT fallen, bei 8mm auf 7500nT,> bei 1000mm auf etwa 60nT, undsoweiter.
Falsch.
Du wendest die Formel für einen Einzeleiter, auf ein antiparalles 2
Leitersystem an. Im letzteren nimmt die Feldstärke mit dem Quadrat der
Entfernung ab, sobald diese gross gegenüber dem Abstand wird.
d.h. bei 1000 mm bleiben allenfalls nicht messbare pT übrig.
Lattice User schrieb:> Falsch.> Du wendest die Formel für einen Einzeleiter, auf ein antiparalles 2> Leitersystem an. Im letzteren nimmt die Feldstärke mit dem Quadrat der> Entfernung ab, sobald diese gross gegenüber dem Abstand wird.>> d.h. bei 1000 mm bleiben allenfalls nicht messbare pT übrig.
Ah, ok, danke für die Korrektur.
LG, Sebastian
Hallo Forum Mitglieder,
der Verlauf der Diskussion war für mich sehr interessant.
Für diejenigen, die sich dafür interessieren habe ich hier einen Link
zur Bundesanstalt für Strahlenschutz:
http://www.bfs.de/de/elektro/netzausbau/grundlagen/feldbelastung.html
Und über die Auswirkungen auf den menschlichen Körper:
http://www.bfs.de/de/elektro/netzausbau/wirkungen/nachgewiesen.html
und was die möglichen Wirkungen angeht:
http://www.bfs.de/de/elektro/netzausbau/wirkungen/moegliche_wirkungen.html
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Angabe von Quellen eine
fundiertere Aussagekraft hat.
Zum Abschluss möchte ich den Mitgliedern danken, die mir bisher als
"hilfreich" und "zielführend" aufgefallen sind:
Autor: Ulrich H. (lurchi)
Autor: Sebastian Wangnick (wangnick)
Ich hatte mir auch überlegt, den dämlichsten Beitrag zu bennenen, doch
die Arbeit erspare ich mir. Es ist jedoch auffällig, dass kein einziges
Forummitglied in meinen persönlichen Top10 ist. Vielleicht sollte man
dem Thread-Ersteller die Auswahlmöglichkeit geben, dass nur Mitglieder
in seinem Forum posten dürfen?
Danke an das Forum
> Ich hatte mir auch überlegt, den dämlichsten Beitrag zu bennenen, doch> die Arbeit erspare ich mir.
Dann übernehme ich das:
Beitrag "Re: Magnetfeld einer 110KV Leitung loggen"
Begründung: Ein Link ist kein Argument. Allgemeine Aussagen von Behörden
sind nur für Autoritätshörige.
Hier im Forum zählt nur die (nachprüfbare) Wissenschaft: d. h. Studien,
Kontrollstudien, Metastudien. Doppelblindstandard versteht sich von
selbst und alles inkl. der Darlegung des Studiendesigns.
Alles andere ist Esoterik und gehört nicht hierher.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Angabe von Quellen eine> fundiertere Aussagekraft hat.
Dann hat sich jemand mit seinen Quellangaben doch glatt selbst
widerlegt, siehe hier:
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Eine Bekannt hat genau mit solchen> Personen zu tun, die nachweislich (!!) Elektro-Sensibel sind.> http://www.bfs.de/de/elektro/netzausbau/wirkungen/moegliche_wirkungen.html
Zitat:
Die Wissenschaft versucht seit langem, dem Phänomen
„Elektrosensibilität“ auf die Spur zu kommen. Fazit der zahlreichen
bisher durchgeführten Studien ist, dass ein ursächlicher Zusammenhang
zwischen elektrischen und magnetischen Feldern und den Beschwerden
elektrosensibler Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit auszuschließen
ist. Diese Einschätzung wird unter anderem von der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) geteilt.
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DemFeldAufDerSpur schrieb:> Vielleicht sollte man dem Thread-Ersteller die Auswahlmöglichkeit> geben, dass nur Mitglieder in seinem Forum posten dürfen?
Hm, ich denke da täuscht Du Dich ein wenig, Dir gehört hier exakt gar
nichts, da ist also nichts "Dein Forum".
Dein Eröffnungspost, als auch weitere Beiträge dazu, gehören in einem
öffentlichen Forum der Öffentlichkeit, der Betreiber dieses Forums
stellt Dir nur die Plattform kostenlos zur Verfügung, in der Du Deine
Frage stellen darfst.
> Ich hatte mir auch überlegt, den dämlichsten Beitrag zu bennenen,
Ich finde, in Anbetracht Deiner eigenen Unkenntnis hast Du eine ziemlich
dicke Lippe. Auch bezahlst Du nicht für Antworten, hilfreich oder nicht,
so dass auch hier keinerlei Anspruch besteht.
Und was hilfreich ist, liegt oft im Auge des Betrachters, so dass andere
Mitglieder sehr wahrscheinlich nicht Deiner Einschätzung sind.
Deswegen wär's auch eine denkbar schlechte Idee, dem TE Gewalt über den
Thread zu geben. Die einzigen, die Kontrolle auszuüben haben, sind Mods
nach Vorgaben des Foreneigners.
Lattice User schrieb:> Im letzteren nimmt die Feldstärke mit dem Quadrat der> Entfernung ab, sobald diese gross gegenüber dem Abstand wird.
Die Feldstärke nimmt immer noch linear mit der Entfernung ab.
Die elektrische Feldstärke entspricht der Spannung ( V/m ) die
magnetische Feldstärke dem Strom. ( A/m
Lediglich die Felddichte ( Leistung ) nimmt quadratisch mit der
Entfernung ab. Das ist aber auch das was die Wirkung erzielt.
Ralph Berres
Ralph Berres schrieb:> Die Feldstärke nimmt immer noch linear mit der Entfernung ab.>> Die elektrische Feldstärke entspricht der Spannung ( V/m ) die> magnetische Feldstärke dem Strom. ( A/m
Bei einem Leiter sinkt H (bzw. B) linear mit der Entfernung, aber bei
parallelen Leitern mit entgegengesetztem, gleich großen Stromfluss
nicht.
Leiter 1 im Abstand r erzeugt
Leiter 2 im Abstand r+dr erzeugt
Gesamtfeld, für I1=-I2:
Für r>dr dominiert der qadratische Term im Nenner.
MWS schrieb:> > Vielleicht sollte man dem Thread-Ersteller die Auswahlmöglichkeit> > geben, dass nur Mitglieder in seinem Forum posten dürfen?> Hm, ich denke da täuscht Du Dich ein wenig, Dir gehört hier exakt gar> nichts, da ist also nichts "Dein Forum".
Aber er hat sich doch bloss die geniale, bei Esoterikern und
Weltverschwörern geforderte Methode gewünscht:
Lass auf eine Frage nur die Antworten zu, die dir in dein vorgefasstes
Weltbild passen, und du wirst dein Leben über nur bestätigt und fühlst
dich ganz toll damit.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Vielleicht sollte man dem Thread-Ersteller die Auswahlmöglichkeit geben,> dass nur Mitglieder in seinem Forum posten dürfen?
Einem esoterische Hysterie ins Forum emittierendem Troll, der es
bereits selbst vorzieht, wirren Visionen hier als Gast zu emittieren?
ROTFL!
Und: "...in seinem Forum..."
LOL - Ein als selbständig eingenisteter Untermieter eröffneter Thread
"adelt" Dich keineswegs unmittelbar zum Forenbesitzer.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Zum Abschluss möchte ich den Mitgliedern danken, die mir> bisher als "hilfreich" und "zielführend" aufgefallen sind:
"Es kann einem nichts Schlimmeres passieren, als von einem
Halunken gelobt zu werden."
(Robert Schumann, dt. Komponist, 1810-1856)
Eines vorneweg: Ich will nicht sagen, dass elektrische oder magnetische
Felder keine Auswirkungen auf Menschen haben.
Aber: Jahrelang fuhr eine Kollegin morgens mit mir zum Büro. Als dann
Eektrosensitivität publik wurde, sagte sie, dass ihr in meinem Auto so
komisch ist, weil ich mein Handy betriebsbereit in der Ablage liegen
hatte. Dann fuhr ich ca. zwei Monate mit ausgeschaltetem Handy, dann war
es gut. Danach steckte ich das Handy eingeschaltet in meine
Jackentasche, ohne dass es bemerkt wurde.
Und: Das natürliche elektrische Feld im Freien beträgt zwischen 100v/m
und 300V/m, bedingt durch die Ionisation der Atmosphäre ohne dass
Gewitter im Anmarsch sind.
Und: Der Stern (oder Spiegel) berichtete vor Jahren im Zusammenhang mit
der Angst vor Elektrosmog über ein Experiment, bei dem in einem
Großraumbüro in der Deckenverkleidung ein Drahtgeflecht eingezogen
wurde.
An zufällig gewählten Tagen über einen Zeitraum von 100 Tagen wurde
dieses Drahtgeflecht geerdet, potentialfrei gehalten, an 1000V bzw.
3000V Gleichspannung bzw. Wechselspannung gelegt.
Die Mitarbeiter füllten jeden Tag einen Fragebogen über ihr Wohlbefinden
aus. Neben anderen Aussagen kann ich mich daran erinnern, dass die
Angaben über Kopfschmerzen nach einem langen Bürotag auf die Hälfte
gesunken sind, wenn hohe Spannungen aktiviert waren. Auch das Brennen
der Augen ging zurück und die Luft wurde als eindeutig frischer
bewertet, wenn 3000V bei ca. 4m Raumhöhe eingeschaltet waren.
Das Anlegen einer Wechselspannung von 1000V/m hatte keine Auswirkungen
auf das Befinden der Angestellten.
Und: Eine Frau, die im Bus hinter dem Fahrer neben mir saß, bemerkte,
dass der Busfahrer an der Haltestelle mit dem Handy telefonierte. Dann
bat sie den Busfahrer das Handy auszumachen, weil ihr von der Strahlung
seines Handys schlecht würde. Dieser weigerte sich und sie verließ
darauf hin den Bus.
Sie saß bereits ca. 30min neben mir, mein eingeschaltetes Handy war in
der Jackentasche.
Und: Durch unser Baugebiet läuft eine unterirdische 20kV (oder 30kV)
-Leitung. Die entsprechenden Rechte wurden vor der Bebauung zu Gunsten
von RWE im Grundbuch eingetragen. An der Oberfläche ist bei
verschiedenen Grundstücken zu erkennen, dass der Rasen in diesem Bereich
schwächer wächst. Ein Grundstückseigentümer hat wegen Verdacht auf
gesundheitliche Gefährdung dagegen geklagt. Die Gutachter haben über der
Erdoberfläche kein Überschreiten irgendwelcher Grenzwerte festgestellt.
Festgestellt wurde dabei jedoch, dass der Graben oben nicht
ordnungsgemäß mit 20cm Mutterboden abgedeckt wurde und die nährstoffarme
Füllung für den schlechten Rasenwuchs verantwortlich ist.
Und: Als Funkamateur habe ich mal versehentlich einen 2m-Dipol von Hand
gedreht, als gerade der Sender mit P=20 Watt eingeschaltet war. Nach
dieser schmerzhaften Sekunde und 30 weiteren Minuten hatte ich
Brandblasen an den Fingern, so groß wie ein 5ct Stück.
Fazit: Was wir wissen, ist sehr wenig. Was wir glauben, das ist sehr
viel.
Und unseren Glauben aufzugeben, das ist sehr schwer und hat schon zu so
manchem Glaubenskrieg geführt.
Meine gefühlte Grenze zu einer 100KV-Leitung beträgt 200m.
Zu einem Windrad 1000m, zur Schweinezucht und zur Autobahn 3000m.
Zum Kernkraftwerk 30km.
Joe
Diese Messung müßte dann ja 24 Stunden am Tag über mehrere Jahreszeiten
erfolgen für ein wenig Aussagekraft. Würde ich mir über das Wechselfeld
einer Freileitung Sorgen machen, würde ich das wohl eher anhand der
maximal möglichen Belastung berechnen.
Gummi-Mann schrieb:> Es gibt also überhaupt keine Gefahr, die von den erzeugten Feldern> ausgeht? Super!>> Da gibt es ja einige Filmbeiträge, in denen man sieht, wie Leuchtstoff-> lampen unter Hochspannungsleitungen zu leuchten beginnen. Das ist also> alles gefälscht?
Die leuchtenden Leuchtstofflampen sind jetz wieso genau eine Gefahr? Ja,
es existiert ein E- und ein H-Feld in der Nähe des Leiters. Hat das
jemand bezweifelt? Es ist nur so, dass diese Felder lächerlich gering
sind.
Guest schrieb:
>Es ist nur so, dass diese Felder lächerlich gering>sind.
Ja, sie sind so gering, daß in einer Entfernung von ca. 25 Metern zu den
Leiterseilen wie im Beispiel 36 Watt-Lampen leuchten. Das ist natürlich
in Anbetracht der enormen Energien, die physiologische Prozesse im
Körperinneren des Menschen erzeugen, verschwindend gering. Da hast Du
vollkommen Recht und ich sagte ja schon: Es gibt überhaupt keinen Grund,
solche Felder als gefährlich für die Gesundheit zu betrachten.
Die Lampe könnte eine 1000W Lampe sein. Es werden hier sicher keine 36W
übertragen sondern weitaus weniger. Es leuchtet ja auch nicht richtig
sondern ist nur nachts leicht sichtbar.
Karl schrieb:> und dann auch noch das> http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/sonnensturm-nach-gewaltiger-explosion-auf-dem-weg-zur-erde-a-991003.html>> kann da nicht mal jemand was dagegen tun?> das muss doch gefährlich sein...
Laut dem Baubiologen aus dem ersten Post sind Änderungen des Magnetfelds
um mehr als 100 nT kritisch. Die von einem geomagnetischem Sturm
erzeugten Schwankungen sind ein vielfaches davon. Bei den bisher
stärksten beobachteten Stürmen waren es mehr als 1000 nT am Äquator.
Es ist also dringend angesagt dass wir mit µMetall ausgekleidete
Schutzräume bauen.
Elektrosensibilität ist eine Phobie, und gehört als solche behandelt.
Jede Phobie ist überwindbar.
Ein Dozent hat das mal schön erklärt. Das Gefühl und Verhalten ist keine
Reaktion auf die Feldquelle (Kabel, Funksender oder sowas), sondern nur
eine Projektion darauf.
Die großen bösen Stromkonzerne sind nicht greifbar, aber wenn einer von
denen ein Kabel hinter das Haus legt, wird das negative Gefühl auf
dieses greifbare 'Stück Konzern' in nächster Nähe gebündelt und damit
fangen die Symptome an.
Das ist oft noch nichtmal böswillig.
@ Gummi-Mann (Gast)
>Es gibt also überhaupt keine Gefahr, die von den erzeugten Feldern>ausgeht? Super!>Da gibt es ja einige Filmbeiträge, in denen man sieht, wie Leuchtstoff->lampen unter Hochspannungsleitungen zu leuchten beginnen. Das ist also>alles gefälscht?
Du scheinst ja wirklich eine Intelligenz wie Gummi zu haben.
Ja, die Filme sind diesbezüglich gefälscht. Oder wie sonst kann es sein,
daß die Leuchtstofflampen der unter eine HV-Leitung lebenden Leute
andernorts dunkel bleibt?
Die Leuchstofflampe bekommst Du nur zum leuchten, wenn man genügend
Antennendraht links und Rechts mit deutlich unterschiedlichem
Potentialbezug anfädelt ...
@ Joe (Gast)
>der Angst vor Elektrosmog über ein Experiment, bei dem in einem>Großraumbüro in der Deckenverkleidung ein Drahtgeflecht eingezogen>wurde.>An zufällig gewählten Tagen über einen Zeitraum von 100 Tagen wurde>dieses Drahtgeflecht geerdet, potentialfrei gehalten, an 1000V bzw.>3000V Gleichspannung bzw. Wechselspannung gelegt.
Es gab auch mal den Fall, wo irgendwo (in Spanien) ein Funkmast
aufgsstellt wurde, der aber monatelang noch gar nicht in betrieb war -
es gab aber trotzdem plötzlich massenhaft "geistes"kranke ("geistes"
habe ich hinzugedichtet, weil die sich wirklich nur was einbildeten,
obwohl gar kein Saft drauf ist).
Jens G. schrieb:>> Es gab auch mal den Fall, wo irgendwo (in Spanien) ein Funkmast> aufgsstellt wurde, der aber monatelang noch gar nicht in betrieb war -> es gab aber trotzdem plötzlich massenhaft "geistes"kranke ("geistes"> habe ich hinzugedichtet, weil die sich wirklich nur was einbildeten,> obwohl gar kein Saft drauf ist).
Das kommt ständig vor. Inzwischen vielleicht sogar eine Taktik der
Mobilfunk Anbieter.
Der Wert eines Grundstücks wird zu einem großen Teil durch seine Lage
bestimmt. Hochwasser od. auch eine gerissene Hochspannungsleitung
könnten den Wiederverkauf erschweren. Der kluge Käufer lässt sich vorher
vom Verband Privater Bauherrn beraten. http://www.vpb.de/service.html
Eisenbart schrieb:> Werden die nicht repariert?
Nein das ist heute nicht mehr nötig. Wie wir ja oben gelesen haben, ist
das Magnetfeld einer Leitung so stark, dass sie einfach wieder Strom in
das andere Leitungsstück induziert.
Mich wundert sehr, dass niemand in diesem Thread den
NOCEBO-Effekt
erwähnt hat. Das ist das Gegenteil vom PLACEBO-Effekt.
Der Glaube kann nicht nur gesund, sondern genauso auch krank machen!
Das ist medizinisch gesichert. Gugelt mal ein bisschen.
(zum Verständnis: lateinisch placere=nützen, nocere=schaden)
Eine solche Diskussion muß in einem technikaffinen Forum sofort zu einer
polemischen Diskussion führen...
Schön, daß jetzt alle über die Grundsätze der theoretischen
Eletrodynamik sinnieren und die Formel aus ihrer Studienzeit
herauskramen :-) Da kann man ja richtig was lernen.
Ich denke dem Themenstarter sollte man raten gesund zu leben, d.h. nicht
rauchen, gesund ernähren, Sport in Maßen und ganz wichtig: nicht an
Stromleitungen sondern einfach an was Schönes denken. Dann wird das was
mit der Gesundheit, auch mit Stromleitung in der Nähe g
Joe schrieb:> Auch das Brennen> der Augen ging zurück und die Luft wurde als eindeutig frischer> bewertet, wenn 3000V bei ca. 4m Raumhöhe eingeschaltet waren.
Was ja klar ist! Dadurch werden Schwebeteilchen in der Luft ionisiert
und lagern sich dann schneller ab (siehe Ionisierungsluftfilter).
Jens G. schrieb:> Achja - da so eine Hochspannungsstrippe drei Phasen führt, würden sich> deren Felder nach ausen hin eher auslöschen.
Das ist leider nur in der Theorie so.
Jens G. beleidigte den Gummi-Mann:
>Du scheinst ja wirklich eine Intelligenz wie Gummi zu haben.>Ja, die Filme sind diesbezüglich gefälscht.
Du bist ein Schwätzer. Sieh es Dir ab 2:37 hier an:
http://www.youtube.com/watch?v=-sgSMTU0kts
Das Thema ist ja wohl durch, und längst haben die in diesem Forum leider
üblichen persönlichen Anfeindungen wieder die Oberhand gewonnen, aber
ich möchte doch noch ein paar Bemerkungen dazu machen.
Die Stärken von H- und E-Feld erscheinen unbedenklich, und wenn man denn
über einen längeren Zeitraum das Magnetfeld loggen will, braucht man
dafür nicht riesige Mengen Geld auszugeben.
Die weiter oben angegebenen Sensoren sind überwiegende für statische
Felder geeignet, aber das braucht man hier nicht, da die Leitungen ja
keinen Gleichstrom transportieren.
Am einfachsten nimmt man sich die Primärwicklung eines Netztrafos und
misst die darin induzierte Spannung.
Die Spitzenspannung des 230V Netzes liegt bekanntlich bei 325V und die
dazu gehörenden Spitzenwerte des magnetischen Flusses liegen, limitiert
durch die Sättigung des Eisenkerns, in der Größenordnung von ungefähr
1,2 Tesla.
Die Empfindlichkeit dieses "Sensors" beträgt also etwa 325V/1,2T oder
271µV/µT.
Die gemessenen 100nT werden also eine Spannung von etwa 25..30µV
erzeugen.
Das klingt erstmal nach sehr wenig, aber man kann es schon auf der
letzten Stelle eines besseren Digitalvoltmeters sehen und mit einem
einfachen Verstärker auch auf handliche Werte anheben.
Was bei diesen Betrachtungen regelmäßig untergeht, ist das solche
Leitungen auch nicht EMV-Probleme machen können.
Im Winter kann das Eisschlag sein, und oft hört man das Knistern der von
der Leitung oder von Gegenständen am Boden ausgehenden Sprühentladungen.
Das Brummen einer evtl. in der Nähe befindliche Umspannstation kann man
nachts bei passender Windrichtung kilometerweit hören.
DemFeldAufDerSpur schrieb:> Aber entscheidend sind die magnetischen Felder. Die lassen sich nicht so> leicht abschirmen.
Also, wenn ohnehin gerade gebaut wird: Warum nicht 3 senkrecht
zueinander stehende Flachspulen einbauen und danach das Magnetfeld
einfach kompensieren?
Quasi 3 Helmholtzspulenpaare.
Zumindest in dem Raum, in dem geschlafen werden soll, könnte das doch
eine Idee sein. Ggf. ist es aber besser, wenn man das ganze Haus als
Spulenkörper betrachtet.
Jens G. schrieb:> Geht es hier jetzt um Esotherik, und ähnliche interessante Dinge?>> Hast Du auch schon alle 230V-Leitungen aus deinem Haus entfernt? Die> machen bestimmt noch mehr als die 8V/m, weil viel näher ...
Die Abstandsüberlegungen werden viel zu oft vernachlässigt. Eine
Hausfrau, die am Herd steht (Männer genauso natürlich), oder mit dem
Bügeleisen arbeitet oder sich die Haare mit dem el. Haartrockner
trocknet: Da hat man locker 10 A, die in einem Abstand von ca. 1
Handbreite bis Armlänge für Magnetfelder sorgen.
Wie fallen noch mal die Felder von langen Leitungen ab? Mit 1/r? Oder
war da was mit ln/log?
1/r² dürfte es nicht sein, da das ja für punktförmige Objekte trifft.
Sprich Handys, Smartphones, DECT-Systeme, Sendemasten.
@ John Wayne sein Schwiegervater (Gast)
>Jens G. beleidigte den Gummi-Mann:>>Du scheinst ja wirklich eine Intelligenz wie Gummi zu haben.>>Ja, die Filme sind diesbezüglich gefälscht.>Du bist ein Schwätzer. Sieh es Dir ab 2:37 hier an:>Youtube-Video "Leuchtet eine Leuchtstofflampe unter einer >Hochspannungsfreileitung?"
Mag sicher etwas hart geklungen haben, aber würdest Du meine Aussage
nicht zu sehr aus dem Zusammenhang reisen, dann würdest Du evtl. gesehen
haben, daß sich der Gummi auf den Namen des Gummi-Mannes bezog. Aber ich
gebe zu - ich hätte vielleicht mal ein Smiley dahintersetzen sollen.
Ansonsten:
so eine Leuchtstofflampe kann ziemlich geringe Felder anzeigen. Selbst
in normaler Umgebung in der Fassung sieht man gelegentlich die Enden der
Lampe schwach leuchten (durch kapazitiv eingekoppelte Spannungen).
Da aber solch eine Hochspannungsstrippe üblicherweise 3-Phasen-Spannung
darstellt, löschen sich deren 3 Phasen mehr oder weniger aus, wenn man
paar 10m darunter steht (je nach Symmetrie). Man mußß also schon ein
bißchen Glück haben, da eine Leuchtstofflampe (deutlich) leuchten lassen
zu können. Das steht sogar im zweiten Link von Gummi-Mann.
Jens G. schrieb:> Man mußß also schon ein> bißchen Glück haben, da eine Leuchtstofflampe (deutlich) leuchten lassen
Das habe ich bestimmt schon an 6 oder 7 verschiedenen Überlandleitungen
getestet.
Man muss die Stelle nehmen, wo die Leitung am tiefsten hängt ( logisch
).
Das hat bisher immer geklappt, und zwar sogar erstaunlich hell.
Soviel Glück brauchts dafür nicht.
Stefan M. schrieb:> Das hat bisher immer geklappt, und zwar sogar erstaunlich hell.> Soviel Glück brauchts dafür nicht.
Im Nahfeld löschen sich die Phasen ja auch nicht aus, weil deutliche
Abstandsunterschiede bestehen.
Der TO sprach daß er in der Ferne eine 110kV Leitung sehen kann.
Hoffentlich telefoniert er mit dem Handy nur indem er aus 2m Entfernung
reinschreit, sonst muss er bestimmt an Strahlungsschäden sterben :-(
J. Ad. schrieb:> Also, wenn ohnehin gerade gebaut wird: Warum nicht 3 senkrecht> zueinander stehende Flachspulen einbauen und danach das Magnetfeld> einfach kompensieren?>> Quasi 3 Helmholtzspulenpaare.
Wurde bei Kathodenstrahlröhrenmonitoren gemacht, wenn man direkt an
einer Eisenbahn-Oberleitung wohnte, denn das ist nur eine Phase, deren
Magnetfeld hebt sich nicht auf.
http://www.tit.at/mkomp.htm
MaWin schrieb:> J. Ad. schrieb:>> Also, wenn ohnehin gerade gebaut wird: Warum nicht 3 senkrecht>> zueinander stehende Flachspulen einbauen und danach das Magnetfeld>> einfach kompensieren?>>>> Quasi 3 Helmholtzspulenpaare.>> Wurde bei Kathodenstrahlröhrenmonitoren gemacht, wenn man direkt an> einer Eisenbahn-Oberleitung wohnte, denn das ist nur eine Phase, deren> Magnetfeld hebt sich nicht auf.>> http://www.tit.at/mkomp.htm
Genau so einen "Würfel" meinte ich. Geht natürlich nur für recht
niederfrequente Felder.
Die Frage wäre wirklich, wie WEIT denn diese 110 kV Leitung weg ist...
J. Ad. schrieb:> Wie fallen noch mal die Felder von langen Leitungen ab? Mit 1/r? Oder> war da was mit ln/log?>> 1/r² dürfte es nicht sein, da das ja für punktförmige Objekte trifft.> Sprich Handys, Smartphones, DECT-Systeme, Sendemasten.
Dann überlege mal weiter, wie das Feld wohl bei mehradrigen Kabel
abnimmt, in denen der Strom auf engem Raum hin- und zurück fließt.
Diese Diskussion ist völlig hinfällig. Die Esoterik-Spinner lassen sich
durch nichts auf der Welt umstimmen.
Meine Schwiegermutter glaubt auch solchen Stuss. Wenn man ihr versucht
zu erklären was Sache ist hört sie einfach nicht zu oder wird laut. Wenn
man in Experimenten zeigt das etwas ungefährlich oder nutzlos ist,
glaubt sie das sei fake.
Wenn man ihr Studien zeigt, dann sind die von "Denen" gefälscht.
Wenn man auf andere Phänomene hinweist(wie. Z.B höhere Strahlung von
DETEC-Telefonen gegenüber Handys) hat sie dann davor auch noch Angst.
Ich schätze mal ein Punkt der verhindert, dass Esoteriker das Licht
sehen, ist dass sie meisten viel Geld in diesen Unsinn investiert haben.
Wenn sie zugeben müssten, dass das alles quatsch war, müssten die Mental
all das Geld "abschreiben".
Zumindest zum elektrischen Feld (das auch die Leuchtstoffröhre leuchten
lässt), hier ein Link
http://de.wikipedia.org/wiki/Membranpotential#Physiologische_Werte
Die elektrische Feldstärke an den Nervenzellen liegt bei etwa 10MV/m.
Wenn man bei elektrischen Leitungen von 10kV/m ausgeht, macht das an den
Nerven etwa 0,1% aus.
Warum soll also das elektrische Feld einer solchen Leitung gefährlich
sein?
Dussel dacht nicht im Mindesten nach:
>Die elektrische Feldstärke an den Nervenzellen liegt bei etwa 10MV/m.
Echt? Da gibt es keine Überschläge im Körper?
>Wenn man bei elektrischen Leitungen von 10kV/m ausgeht, macht das an den>Nerven etwa 0,1% aus
Schwachkopf. Dein Nichname ist Programm, wie?
Pass auf, lies notfalls mehrfach:
Du hast NICHTS verstanden und vergleichst einen Haufen 8-er Muttern mit
eienm Kilo Schweinebraten. Hier mal ein anderer Link zur Erklärung
der Elektromyographie. Nein, das ist nichts esoterisches, das ist eine
Methode zur Diagnose. Da kannst Du sehen, in welchem Spannungsbereich
man sich dabei bewegt.
N.B. schrieb:> J. Ad. schrieb:>> Wie fallen noch mal die Felder von langen Leitungen ab? Mit 1/r? Oder>> war da was mit ln/log?>>>> 1/r² dürfte es nicht sein, da das ja für punktförmige Objekte trifft.>> Sprich Handys, Smartphones, DECT-Systeme, Sendemasten.>> Dann überlege mal weiter, wie das Feld wohl bei mehradrigen Kabel> abnimmt, in denen der Strom auf engem Raum hin- und zurück fließt.
Danke Doktor Oberschlau. Mit einer Antwort von einem der Ahnung hat
hätte man mehr anfangen können.
Goldener Reiter schrieb:> Dussel dacht nicht im Mindesten nach:>>Die elektrische Feldstärke an den Nervenzellen liegt bei etwa 10MV/m.> Echt? Da gibt es keine Überschläge im Körper?>http://de.wikipedia.org/wiki/Membranpotential
"Die Phospholipid-Doppelschicht der Einheitsmembran hat einen
hydrophoben Kern, der die Raumladungen gut fünf nm auseinander hält. Das
Ruhepotential tierischer Zellen liegt bei −70 mV. Daraus resultiert eine
Feldstärke von über 107 V/m oder etwa das Vierfache der
Durchschlagsfestigkeit von Luft. Bei Spannungen von 0,7 bis 1,1 Volt
tritt Elektroporation ein"
Vielleicht erstmal Ahnung haben bevor man das Maul aufreisst,
"Schwachkopf"...
Fabian brüllte:
>Vielleicht erstmal Ahnung haben bevor man das Maul aufreisst,>"Schwachkopf"...
Auch an Dich der Rat:
>Pass auf, lies notfalls mehrfach:>Du hast NICHTS verstanden und vergleichst einen Haufen 8-er Muttern mit>einem Kilo Schweinebraten. Hier mal ein anderer Link zur Erklärung>der Elektromyographie. Nein, das ist nichts esoterisches, das ist eine>Methode zur Diagnose. Da kannst Du sehen, in welchem Spannungsbereich>man sich dabei bewegt.https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromyografie
Goldener Reiter schrieb:> Du hast NICHTS verstanden und vergleichst einen Haufen 8-er Muttern mit> eienm Kilo Schweinebraten. Hier mal ein anderer Link zur Erklärung> der Elektromyographie. Nein, das ist nichts esoterisches, das ist eine> Methode zur Diagnose. Da kannst Du sehen, in welchem Spannungsbereich> man sich dabei bewegt.
:-D
Goldener Reiter schrieb:
Da kannst Du sehen, in welchem Spannungsbereich
>>man sich dabei bewegt.>> https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromyografie
Was interessiert mich Elekromyografie? Tatsache ist, dass man in
Nervenzellen FELDSTÄRKEN von über 10MV/m (oder eben 70mV/5nm) hat.
Dagegen sind 8V/m von irgendeiner Hochspannungsleitung irrelevant.
Klar arbeitet man mit kleinen Spannungen am Hirn, aber die Abmessungen
einer Zelle liegen nun mal deutlich unter 1m...
Mach doch mal eine Extremwertbetrachtung:
Ich stehe auf freiem Feld mit einer Leuchstoffröhre in der Hand.
Es passiert: NICHTS, weil ich eben mutterseelenallein auf dem Feld
stehe. Es fließt kein Strom in meinem Körper, der von außen initiert
wird, nur die "internen" Ströme, die mir die Bewegung ermöglichen etc.
Jetzt tappe ich zu einer Hochspannungsleitung, die in der Lage ist,
meine Lampe zum Leuchten zu bewegen. Es MUSS also ein Strom durch mich
fließen, den es vorher nicht gab. Wenn aber ein Strom durch ein Lebe-
wesen fließt, der vorher nicht floß und der auch von anderer Natur
(Kurvenform, Amplitude etc.) ist, als die "internen" Ströme, dann
bin ich sicher, daß der dann einen Einfluß auf das Lebewesen mit
der Lampe in der Hand hat.
Und sei es nur, daß es sich für eine Stehlampe hält und daraufhin den
Psychiater aufsucht...
;-)
John Wayne sein Garagennachbar schrieb:> Ich stehe auf freiem Feld mit einer Leuchstoffröhre in der Hand.> Es passiert: NICHTS, weil ich eben mutterseelenallein auf dem Feld> stehe.
Dann warte mal af die nächste Gewitterfront. Da sind dann die
Spannungen m.W. deutlich höher als unter einer Hochspannungs-
leitung (Auch ohne Blitz).
Gruss
Harald
John Wayne sein Garagennachbar schrieb:> Jetzt tappe ich zu einer Hochspannungsleitung, die in der Lage ist,> meine Lampe zum Leuchten zu bewegen. Es MUSS also ein Strom durch mich> fließen, den es vorher nicht gab. Wenn aber ein Strom durch ein Lebe-> wesen fließt, der vorher nicht floß und der auch von anderer Natur> (Kurvenform, Amplitude etc.) ist, als die "internen" Ströme, dann> bin ich sicher, daß der dann einen Einfluß auf das Lebewesen mit> der Lampe in der Hand hat.
Durch dich fließen ständig Ströme (Insbesondere im Winter) Weil du dich
statisch auflädst und wieder entlädst. Wenn sich besonders viel
ansammelt spürt man den Funken. Aber auch ohne Funken fließen immer
wieder kleine Ströme.