Forum: Markt [S] Empfehlung für eine vernünftige Arbeitsplatzleuchte


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von Christian S. (chris02)


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Hallo!

Meine Arbeitsplatzleuchte ist mittlerweile nur noch eine Zumutung, daher 
muss mal eine neue her. Wird viel fürs Löten und um auf Platinen schauen 
verwendet.

Von der Helligkeit her bin ich mit meiner aktuellen total zufrieden. Es 
ist eine 12/50W GY 6,35, die sich in zwei Stufen schalten lässt.

Die neue sollte auch wieder eine freistehende Lampe sein, also nichts, 
was an den Tisch geschraubt wird. Gerne auch eine LED (

Und der Arm sollte zumindest hoch und runter schwenkbar sein.

Preislich hab ich mir einen Rahmen von ~50,-€ gesetzt.

Wie sind eure Erfahrungen mit LEDs am Lötarbeitsplatz?
Was haltet ihr von den LED-Lupenlampen als Arbeitsplatzleuchte? 
Ausreichend?

Bei ebay hatte ich mir folgende rausgesucht:
http://www.ebay.de/itm/230835093997?ssPageName=STRK:MEWAX:IT&_trksid=p3984.m1423.l2649

Bei reichelt klingt die folgende ganz gut, wobei die keinen Standfuß 
fürn Tisch hat..
http://www.reichelt.de/?CTYPE=0&MWSTFREE=0&&SID=&ARTICLE=136455

Ich hoffe ihr habt einen guten Ratschlag für mich!

Viele Grüße
Chris

von A. S. (rava)


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ich benutze das gleiche Ding wie du:
50W Halogen, schaltbar.


Ich bin großer fan von LEDs, aber für den Arbeitsplatz ist das meiner 
Meinung nach nichts!
Such dir irgendeine Lampe, die Halogenleuchtmittel verträgt.

Wichtiger ist die Mechanik - wie du schon selbst erkannt hast.
Da hilft am ehesten ausprobieren (meine ist nicht ganz perfekt)...

von Martin (Gast)


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Ich verwende 2 Leuchtstoffröhren aus dem Baumarkt, 6 Eur zusammen.
Die Röhren sind nun ein Jahr installiert und es gibt keine Probleme 
damit.


Von LED Lampen kann ich nur abraten, nach einem Jahr sind die alle 
deutlich abgeschwächt, außer Spesen nichts gewesen.
Am Anfang sind die natürlich alle klasse, aber nur am Anfang.

von Rolf B. (falker)


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von Myxo M. (myxom)


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Ich habe mir in den 80ern eine Architektenleuchte mit 2x 
Leuchtstoffröhre "DL-D 15W/527" vom Elch gekauft, weil ich eine 
Leuchte brauchte, die keinen Schatten wirft, im Gegensatz zu einer 
punktuellen Leuchte (Glühobst). Was die damals gekostet hat, weiß ich 
nicht mehr. Jedenfalls gibt es diesen Typ heute nicht mehr. Auch im 
Hodendoof habe ich nur Leuchten gesehen, die geil aussehen, aber viel zu 
wenig Licht zum Arbeiten bringen, da mit LED betrieben und zudem völlig 
überteuert sind.
Wichtig ist, dass die Leuchte eine möglichst große Lichtaustrittsfläche 
hat. Ein Bekannter hat sich seine Arbeitsplatzleuchte jetzt selbst 
gebaut, da er das, was er gesucht hat, nicht im Handel gefunden hat.
Diese Edelstahl-gebürsteten Leuchtkörperhalter kann man als versierter 
Facharbeiter auch selbst herstellen - dazu braucht es keine 
Design-Schwuchteln. Führt man den Leuchtenkopf entsprechend groß aus, so 
bietet der Asiate genügend Emitter, die man in selbigem implementieren 
kann.

von Thomas (kosmos)


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Das A und O ist eine große gleichmäßige Lichtaustrittsfläche.

Gegen LEDs spricht das aber nicht, Sie sollten halt über die ganze 
Fläche in großer Anzahl verteilt sein.

Weiterhin finde ich Waben oder Gitter ganz gut damit man nicht geblendet 
werden kann wenn man von der Seite auf die Lichtquelle sieht.

von Michael R. (Firma: Brainit GmbH) (fisa)


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ich hab mir diese http://www.amazon.de/dp/B00GQAL7J6
 (oder diese: http://www.amazon.de/dp/B00GQALAOI) geleistet, und bin 
bisher sehr zufrieden.

Dreh- und schwenkbar in alle möglichen Richtungen, sehr helles licht, 
und vor allem die Umschaltung der Fabtemperatur finde ich extrem 
praktisch: manche Sachen lassen sich in kaltem (bläulicherem) Licht 
besser erkennen, bei anderen treten in warmem (gelblichem) Licht 
Konturen besser hervor. Das lässt sich hier in ca. 5-10 Stufen 
umschalten.

(nicht durch die krasse Übersetzung der Produktbeschreibung schrecken 
lassen)

: Bearbeitet durch User
von Jojo S. (Gast)


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Waldmann ist ein renommierter Hersteller guter Arbeitsplatz Beleuchtung. 
Neu sind die sehr teuer, aber bei eBay findet man eine Menge 
gebrauchter. Wichtig ist auch ein guter Reflektor sonst blendet eine 
Leuchte mit kräftigem Leuchtmittel.

von Thomas (kosmos)


Angehängte Dateien:

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Habe auf der Arbeit auch welche von Waldmann siehe Bild kann ich auch 
empfehlen. Ist aber nur Dreh nicht Schwenkbar da ich aber eine Links und 
Rechts habe kann man sie in eine Reihe drehen und das leuchtet dann 
einen sehr großen Bereich aus.

: Bearbeitet durch User
von Besucher (Gast)


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Thomas O. schrieb:
> auf der Arbeit

Blöde Frage am Rande, ich vermute mal du bist Fahrdienstleiter. Ist das 
nicht furchtbar langweilig oder musst du da oft eingreifen?

von Thomas (kosmos)


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per PN gibts Infos

von brix (Gast)


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Vorsicht mit LEDs. Die billigen mit Kondensatornetzteil gehen, sind aber 
dunkel. Richtig helle mit Schaltregler dagegen sind schreckliche EMI 
Schleudern. Habe teure Samsung Spots als Leuchte, dass geht gar nicht. 
Katastrophale Einstreuungen in jeder Messung.

von Martin S. (led_martin)


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Hallo,

ich habe schon einige Zeit diese Lupenleuchte im Einstz:
http://www.conrad.de/ce/de/product/821664/Lupenleuchte-22-W-TOOLCRAFT-821664-Vergroesserungsfaktor-175-x-Lupen-Durchmesser-125-mm-Arbeits-Radius-80-cm?ref=searchDetail

Trotz des niedrigen Preises bin ich sehr zufrieden, wird sie nicht in 
ihrer eigentlichen Funktion als Lupenleuchte genutzt, ist sie meine 
Arbeitsplatzbeleuchtung. Ich mag halt diese tageslichtweiße Licht, es 
ist ausreichend hell, und durch die Ringform der Leuchtstoffröhre hält 
sich die Schattenbildung in Grenzen, kein, für mich wahrnehmbares, 
Flimmern. Sie muß halt am Tisch festgeklemmt werden.

Mit freundlichem Gruß - Martin

von DirkZ (Gast)


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Thomas O. schrieb:
> Habe auf der Arbeit auch welche von Waldmann

Wir haben die STE 136A von Waldmann. 36W Nenonröhre, stabiler Aufbau, 
blendfrei

von nicht "Gast" (Gast)


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DirkZ schrieb:
>
> Wir haben die STE 136A von Waldmann. 36W Nenonröhre, stabiler Aufbau,

Lässt es sich bei dem orange-roten Licht tatsächlich sinnvoll arbeiten?

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