Guten Morgen. Momentan befasse ich mich mit Filter und ihren Anwendungen bei DC/DC-Wandlern. Dabei bin ich auf einen Thread hier gestoßen ( Beitrag "Pi - Filter Berechnung"), wo erwähnt ist, dass man besonders auf die Resonanzpeaks achten sollte da diese die Güte des Filters mindern. Nun habe ich mich gefragt, wie wirken sich diese Resonanzpeaks sonst noch negativ auf die gesamte Elektronik, den DC/DC-Wandler aus? Was würde passieren wenn diese Resonanzpeaks genau bei der Betriebsfunktion des DC/DC-Wandler liegen? Ich hoffe ihr könnte mir da einige Antworten geben.
>> ...die Resonanzpeaks achten sollte da diese die Güte des
Filters mindern.
Das ist Blödsinn. Es ist genau anders herum. Wenn die Güte hoch ist,
bekommst du hohe Resonanzüberhöhungen.
Übrigends ein PI-Filter wird bei HF-Senderstufen zur Impedanzanpassung
verwendet - er ist also oft ein hervorragender Schwingkreis!
Wenn nun dein DC/DC-Wandler genau auf dieser Frequenz taktet, dann regst
du den Schwingkreis an - und statt einer Gleichspannung sieht dein DC/DC
dann im Extremfall dann eine Wechselspannung. Wie wird "ihm" das wohl
gefallen??
Deshalb KEIN PI-Filter am Eingang! Sondern eine Parallelschaltung von
MLCC-SMD-Kondensatoren (z.B. 100nF || 10µF) und evtl. zusätzlich low-ESR
Tantal- oder Polymerkondensatoren.
Wenn du die HF unbedingt weiter sieben willst, nimmt man SMD-Ferrite.
Falls unbedingt PI-Filter, dann dafür sorgen, dass die Resonanzfrequenz
immer viel niedriger als die Schaltfrequenz ist.
Aber ACHTUNG, schon beim Aufschalten der Eingangsspannung entsteht eine
Spannungserhöhung auf bis das doppelte! Das muss man unbedingt mit
geeigneten Überspannungs(-Zener-)dioden verhindern.
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