Amplitude bei einem Quadrature Oszillator bricht nach ca. 1 Stunde ein

Gast #3806759
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Hallo liebes Forum,

ich habe mir eine Schaltung zum Auslesen eines DMS mittels einer 
AC-gespeisten Brücke und einem AD630 zur Demodulation aufgebaut. Den 
Sinus für die Brücke erzeuge ich mir mit einem Quadrature Oszillator 
(siehe Fig. 20 in 
https://www.calvin.edu/~pribeiro/courses/engr332/Handouts/oscillators.pdf). 
Die 2,5 V erzeuge ich mir über einen Spannungsteiler aus den 5V 
Versorgungsspannung und als OpAmp kommt ein 1458 zum Einsatz. Der Sinus 
schwingt dann mit einer Amplitude von etwa 2,5 V ptp (glaube ich mich zu 
erinnern, kann ich gerade nicht nachmessen) um 2,5 V Offset herum. Den 
lasse ich über einen Hochpass laufen und nehme ihn mit einem 
Spannungsfolger ab, dessen Ausgang die DMS-Brücke speist.

Das ganze läuft auch ganz wunderbar stabil, aber nur für etwa 1-1,5 
Stunden. Dann bricht die Amplitude des Sinus auf etwa 200 mV ptp ein. 
Wenn ich die Versorgungsspannung von 5 V auf 4,6 V runterdrehe, 
berappelt sich das ganze etwas und ich komme beim Sinus auf immerhin 600 
mV ptp. Das ganze eine Nacht ruhen lassen und es funktioniert wieder 
sauber - für die genannten 1-1,5 Stunden.

Habt ihr einen Hinweis für mich, woran es liegen könnte?

Gruß
Peter
Gast #3806772
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Hallo,
Bilder vom Aufbau+ Schaltplan wäre nützlich. (Bildformate)

Ich schreib das nur, damit man nicht mit der Kristalkugel gucken muss, 
da die meisten Kugeln der Forenmitglieder durch häufiges Benutzen schon 
Überhitzt sind.

Ich hab sonst kein Plan.
MfG
ich
Gast #3806786
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PS: Ich habe entgegen des im Bild eingezeichneten OpAmps einen 1458 als 
OpAmp genutzt (hatte ich noch rumfliegen). Alle anderen Komponenten wie 
eingezeichnet. Quick and dirty auf nem Steckbrett zusammengefriemelt.
Gast #3806795
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Hallo,
ich muss jetzt doch ins Blaue Schießen:
Kannst du ihn mal Kühlen wenn er nicht mehr will?, vll ist es nur ein 
Thermisches Problem.
Du schriebst auch etwas von einem Spannungsfolger?
Hast du ein Osziloskop?
MfG
ich
Gast #3806817
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Nimm einen OP, der auch mit unipolarer 5V-Versorgung klarkommt, der 
MC1458 funktioniert damit nicht zuverlässig.
Problem ist der Eingangsspannungsbereich (Common Mode Input Voltage 
Range).

Der kann bei 1V von den Rails entfernt liegen, kann aber auch 3V von den 
Rails entfernt liegen.
Da der Temperaturabhängig ist, wird der Dir weglaufen.

Also, vernünftigen OP einbauen (z.B. TLC2274).
Gast #3806996
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GB schrieb:
> Nimm einen OP, der auch mit unipolarer 5V-Versorgung klarkommt,
> der
> MC1458 funktioniert damit nicht zuverlässig.
> Problem ist der Eingangsspannungsbereich (Common Mode Input Voltage
> Range).
>
> Der kann bei 1V von den Rails entfernt liegen, kann aber auch 3V von den
> Rails entfernt liegen.
> Da der Temperaturabhängig ist, wird der Dir weglaufen.
>
> Also, vernünftigen OP einbauen (z.B. TLC2274).

Hallo GB,

das klingt mir nach ner vernünftigen Erklärung. Es scheint wirklich an 
der Temperatur zu liegen. Bei längerem Betrieb hört die Schaltung ganz 
auf zu schwingen. Ich werd mich also mal nach nem anderen OP umsehen, 
vielen Dank für deinen Vorschlag.

An die anderen:
Vielen Dank für die Vorschläge. Hat leider alles nichts gebracht. Ich 
vermute mal, dass die eher bei Problemen Abhilfe schaffen, die 
wesentlich schneller auftreten und nicht erst nach so langer Zeit.

Gruß
Peter

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