Hallo,
Habe hier ein 12V Netzteil.
http://www.amazon.de/gp/product/B00ABYBQSK/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1#productDetails
Habe einige LEDS Dranhängen. 50W.
Leider geht das Netzteil, direkt an, aber nur ganz kurz. Bleibt dann ca.
1 Sekunde aus und geht dann wieder für einen Lichtblitz an.
Interessant/auffällig:
1) Nach dem Ausstecken, Folgen noch 1 manchmal 2 Lichtblitze
2) Ohne Last liegen, wenn man meinem Multimeter trauen kann, dauerhaft
12V an
3) Mit einem anderen 12V Netzteil gibt es keine Probleme
Ich dachte zuerst an Überlastung, Allerdings mit geringerer Last (10W),
das selbe Problem.
Zuerst hing das Netzteil an einer sog. "Nullleiterschaltung", (alte
Werkstatt) hoffe das hat ihm nicht wehgetan.
Wo könnte es denn liegen, das dass Netzteil direkt abschaltet?
Grüße
Überlast okay.
Sind klassischen SMD PAD 10W LEDS. (Hab keinen Link oder Bild)
Mit 12V nehmen die sich ca. 800mA. 8W
Kann es ein zu hoher Einschaltstrom sein? Wie könnte man den drücken?
Grüße
donricone schrieb:> Sind klassischen SMD PAD 10W LEDS.
Die es seit 100 Jahren gibt?
> (Hab keinen Link oder Bild)
Schlecht.
> Mit 12V nehmen die sich ca. 800mA.
Das liest sich so, als ob du keine Ahnung von LEDs hast.
donricone schrieb:> Sind klassischen SMD PAD 10W LEDS. (Hab keinen Link oder Bild)> Mit 12V nehmen die sich ca. 800mA. 8W>> Kann es ein zu hoher Einschaltstrom sein? Wie könnte man den drücken?
Wie sollte bei einer klassichen LED der Strom auf die 800mA begrenzt
sein. Entweder da ist noch Elektronik mit im Spiel oder die Angaben
passen nicht (Temperatur- und Exemplarabhängigkeit).
hinz schrieb:> Das liest sich so, als ob du keine Ahnung von LEDs hast.
Klingt nach Vorurteil.
Es geht mir darum ob das Neztteil einen Schuss hat oder woran es liegen
könnte.
Sollte nur klären, das eigentlich keine dauerhafte Überlast besteht.
Sondern dann eher vllt der Einschaltstrom das Problem ist.
Grüße
PS:
Die KSQ muss ich nur noch fertig löten.
ricky schrieb:> Wie sollte bei einer klassichen LED der Strom auf die 800mA begrenzt> sein. Entweder da ist noch Elektronik mit im Spiel oder die Angaben> passen nicht (Temperatur- und Exemplarabhängigkeit).
Ja, klar mal ist es bisschen mehr mal weniger. Es handelt sich um einen
Test.
Mit einem 12v Netzteil, sind 800mA fällig. KEINE ÜBERLASTUNG für ein 72W
Netzteil.
Mein Wiederstand wird durchbrennen :D Hab leider keinen passenden da.
Aber hat sich geklärt. Hab jetzt einfach an einer anderen Leiste das
Netzteil getestet 6A ohne Probleme. Lag wohl am Einschaltstrom. Mit KSQ
entfällt der.
Danke trotzdem, auch den Nörglern :)
donricone schrieb:>> Das liest sich so, als ob du keine Ahnung von LEDs hast.>> Klingt nach Vorurteil.donricone schrieb:> Lag wohl am Einschaltstrom. Mit KSQ> entfällt der.
Nein, das bestätigt, dass du von LEDs tatsächlich KEINE Ahnung hast.
Du solltest dich vielleicht besser mit Pflanzen beschäftigen...
donricone schrieb:> Weil es ja keine KSQ gibt den den Strom langsam hochfahren.
Das ist eigentlich egal.
Guest schrieb:> Nein, das bestätigt, dass du von LEDs tatsächlich KEINE Ahnung hast.
Sehe ich auch so.
Gruß
Jobst
Jobst M. schrieb:> Das ist eigentlich egal.>> Guest schrieb:>> Nein, das bestätigt, dass du von LEDs tatsächlich KEINE Ahnung hast.>> Sehe ich auch so.
Okay. So wies aussieht ja nicht so viel wie ihr.
Warum spielt das träge Einschaltverhalten von manchen KSQ keine Rolle.
Somit entstehen ja auch keine Spitzenströme beim Einschalten, oder?
Ähm...
Du hast nicht wirklich die nackten LED's am Schaltnetzteil betrieben?
(Bitte sag, dass du das nicht gemacht hast..)
Falls doch:
Die LED's kannst du dann gleich mal entsorgen - durch die "ungebremste"
Bestromung hast du die LED's irreversibel geschädigt bzw. gealtert.
Hierdurch ist ein frühzeitiger Ausfall vorprogrammiert.. :-(
LED's benötigen als minimalste Minimalbeschaltung einen ordinären
Vorwiderstand, der dem nichtlinearen Stromanstieg
(Halbleitercharakteristik) entgegenwirkt.
:-/
Der Techniker schrieb:> LED's benötigen als minimalste Minimalbeschaltung einen ordinären> Vorwiderstand, der dem nichtlinearen Stromanstieg> (Halbleitercharakteristik) entgegenwirkt.
Wenn 0,5Ohm reichen, dann war diese Bedingung erfüllt.
Mit nicht linearem Stromanstieg meinst du die (U/I) Kurve, oder nicht
linear zu etwas anderem. Das ist soweit ja klar.
Z.B.
Mit einem 3,5V Netzteil und einer weißen LED bewegt man sich doch noch
in einem Fenster wo es keine Probleme gibt.
Oder liegt das Problem beim Netzteil und dessen Verhalten im Vergleich
zu einem Akku oder ähnlichem? Hier kenne ich mich nicht genau aus.
Danke schonmal
Leider muss ich nun auch meinen Vorrednern Recht geben - Es fehlen
gravierende Grundlagen.. :-(
Sieh dir mal die Kurve einer LED an!
(z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiode#mediaviewer/File:Ledwhitecharcurp.png)
Da kannst du sehr gut erkennen, dass eine LED innerhalb weniger mV vom
Zustand "aus" in den Zustand "defekt" wechselt, da der zulässige Strom
exorbitant ansteigt.
Übersteigt dieser nun den zulässigen Dauerstrom (Spitzenbelastung im
ms-Bereich lassen wir außer acht), wird die LED zunächst künstlich start
gealtert (Lichtstärke lässt expotentiell nach) und quittiert schließlich
Ihren Dienst durch Überhitzung und Abbrand des Bondingdrahtes.
Genau aus diesem Grund ist der entscheidende Parameter einer LED der
Durchlassstrom und nicht die angelegte Spannung!
An der LED stellt sich autom. die nötige Spannung ein, so lang für den
korrekten Stromfluß gesorgt wird.
Dies kann man ganz primitiv durch einen passend berechneten
Vorwiderstand an einer Konstantspannungsquelle oder eleganter durch eine
Konstantstromquelle sicherstellen.
Alles klar?
Und nun:
Entsorge deine LED's, da diese sowieso bald dunkel werden bzw. schon
sind.. ;-b
Na wenn das wirklich so schnell geht, das wäre natürlich fatal.
Reicht da einmal kurz testen denn schon aus(5-10 Sekunden).
Habe am Boot 8x10W LED's als Unterwasserbeleuchtung, per KSQ. Habe aber
vorher alle getestet, an einem 12V Netzteil.
Bis jetzt konnte ich noch keine Verdunkelung erkennen. (ca 1 Jahr)
Danke nochmal für die Aufklärung. In Zukunft werde ich die LED's vorab
nicht mehr direkt an einem Netzteil testen.
Grüße
Du hast gelesen, daß bei dem Netzteil steht:
"Das Netzteil sollte nicht für einen 24 Stunden Dauerlastbetrieb
verwendet werden"
Das heisst das Teil darf nicht unbeaufsichtigt betrieben werden, das
kann ggf. abfackeln!
Ich würde das Teil ganz schnell zurückschicken oder in den Müll werfen!
donricone schrieb:> Reicht da einmal kurz testen denn schon aus(5-10 Sekunden).
Da reicht sogar schon weniger als eine Sekunde aus. Ich habe einmal eine
Power-LED testen wollen und mich dabei beim Vorwiderstand vergriffen
(Merke: immer nochmal den Aufdruck bzw. Farbcode prüfen). Ich hatte das
Netzteil kaum angeschaltet da flackerte die LED kurz auf, es brutzelte
und anschließend stiegen neckische kleine Rauchwölkchen auf.
donricone schrieb:> Na wenn das wirklich so schnell geht, das wäre natürlich fatal.> Reicht da einmal kurz testen denn schon aus(5-10 Sekunden).
Eine Led kannst du in 1/100 Sekunde killen.
5 Sekunden sind für einen überlasteten Halbleiter ein Jahrhundert!