Forum: Offtopic fährt jemand Leaf oder eUp?


von A. S. (rava)


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Hi,

ich überlege eine Anschaffung. Allerdings ist absolutes KO-Kriterium, 
dass ich den Ladevorgang programmieren kann.
Will heißen: ich komme um 18°° von der Arbeit nach Hause und stöpsel das 
Ding in der Garange an. Ohne dass ich wieder hinlaufen muss, beginnt der 
Ladevorgang erst um 22°° mit Nachttarif.

geht das? Ich konnte nichts online finden :(



Achja: und nein ich habe keine Angst davor, nachts 10A dauerhaft aus der 
Dose zu ziehen - sollte ich etwa?

von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Warum keine Zeitschaltuhr verwenden?

von Anja Zoe C. (zoe)


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Zu einfach? ;-)

Aber wo gibts denn noch einen Nachttarif?

von A. S. (rava)


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das wär die notlösung, ja.

Nachtarif gibt es dort, wo man zwei Zähler hat und den richtigen Tarif.

von Tilo (Gast)


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Vielleicht ein wenig OT aber ich dachte einen fixen Nachtarif gibt es 
nicht mehr? Dachte die Zähler schalten je nach Netzauslastung um?

von Korax K. (korax)


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A. S. schrieb:
> und den richtigen Tarif.

Pfui, Atomstrom ;o)

Tilo L. schrieb:
> Dachte die Zähler schalten je nach Netzauslastung um?

Weit gefehlt, überall die ordinären Zeitschaltuhren...

von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Fra Nk schrieb:
> Weit gefehlt, überall die ordinären Zeitschaltuhren...

Nein, nicht zeitgesteuert, sondern über ein Rundsteuersignal. Das wird 
aber einfach zeitgesteuert vorgegeben, könnte in Zukunft aber auch 
belastungsabhängig geschaltet werden.

von A. S. (rava)


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Fra Nk schrieb:
> Pfui, Atomstrom ;o)

mitnichten...

von Fabian F. (fabian_f55)


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Such dir doch einfach bei Autosout einen Verkäufer von einem LEAF raus, 
ruf den an und frag?

von Korax K. (korax)


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Alexander Schmidt schrieb:
> Nein, nicht zeitgesteuert, sondern über ein Rundsteuersignal.

Ja, ich habe gehört das es sowas gibt. Aber bei meinem Bruder und meinen 
Eltern wird der Zweitarifzähler mittels Zeitschaltuhr umgeschaltet...

Auf die Idee mit dem Rundsteuersignal die Aufladung der Heizkörper 
tagsüber bei SOnnenhöchststand kommen die (RWE- uns sonstige) Depppen 
nicht. Lieber wird der Strom verschenkt. Als "Nachtstrom" gibts nur 
Kohle- oder Atomstrom. Das bisschen Wind und noch weniger Wasser liefert 
kein "Zuviel" an Strom.

Oder die blöde Idee, Elektroautos den Akku kaputt zu laden/entladen. 
Oder Elektrospeicherheizung verbieten. Ganz toll!

von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Fra Nk schrieb:
>> Nein, nicht zeitgesteuert, sondern über ein Rundsteuersignal.
> Ja, ich habe gehört das es sowas gibt. Aber bei meinem Bruder und meinen
> Eltern wird der Zweitarifzähler mittels Zeitschaltuhr umgeschaltet...

Kann sein, dass es auch das gibt. Woher weißt du, dass das Signal zum 
umschalten von einer eingebauten Zeitschaltuhr und nicht über ein 
Rundsteuersignal kommt?


> Auf die Idee mit dem Rundsteuersignal die Aufladung der Heizkörper
> tagsüber bei SOnnenhöchststand kommen die (RWE- uns sonstige) Depppen
> nicht.

Ich bin mir nicht sicher, wie die Situation aktuell ist und ob die 
Energieversorge vergünstigten Strom für Nachtspeicherheizungen 
bereitstellen dürfen. Das war definitiv gesetzlich eine zeitlang 
verboten und ich bin mir nicht sicher, ob das Verbot nimmer noch gilt.

Dazu kommt, dass die Zählerbetreiber und die Übertragungsnetzbetreiber 
und die Kraftwerksbetreiber und inzwischen getrennte Betriebe sind, sie 
wurden von der Politik zwangsweise auseinandergenommen.
Daher hat der Zählerbetreiber überhaupt kein Interesse die Kraftwerke 
gut auszunutzen, ihm würde eine angebotsorientierte Preisgestaltung nur 
Arbeit und Kosten bereiten. Den teureren Strompreis zahlt ja am Ende der 
Kunde.

von Korax K. (korax)


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Alexander Schmidt schrieb:
> Woher weißt du, dass das Signal zum
> umschalten von einer eingebauten Zeitschaltuhr

von der (auf Hutschiene) eingebauten Zeitschaltuhr


Alexander Schmidt schrieb:
> definitiv gesetzlich eine zeitlang
> verboten

und E-Auto-Akkus kaputtladen ist dann erlaubt, weil:

Alexander Schmidt schrieb:
> zahlt ja am Ende der
> Kunde.

Genau.

von Rainer F. (ferdiflachmann)


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Hallo

Mal ne Frage am Rande: Lohnt das denn mit dem Nachttarif?

Ich kenne nur die Renaults und den Smart. Für die habe ich mich mal 
interessiert als Ersatz für meinen alten ForTwo CDI.

Ich fahre 19Km zur Arbeit und mache alle alltägliche Fahrten in der 
Umgebumng mit dem Kleinen. Sonst wird für lange Strecken der Golf der 
Freundin benutzt (aber auch nicht immer).

Der Smart bewegt sich so im Durchschnitt mit knapp 80Kmh und braucht ca. 
3,7l/100Km.

Bei den drei E-Autos (Twizy, Kangoo und E-Smart) kostet die billigste 
Batterie (Twizy) 55€ im Monat leasing! Ohne Stromkosten!

Dafür fahre ich schon über 1000Km. Und die E-Autos brauchen ja auch 
nicht gerade wenig Energie. Das paßt schon etwa mit 1:1 (Diesel/KWh). Am 
Verbrauch spart man auch nicht wirklich. Bezahlt aber mehr. Auch im 
Urlaub mit stehendem Wagen.

Das ist doch im Moment nur etwas für wirklich überzeugte Umsteiger. 
Denen muß aber es aber egal sein, wie das Lithium abgebaut wird. Das ist 
auch nicht gerade Umweltfreundlich.

Gruß

Rainer

von Fabian F. (fabian_f55)


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Der Twizzy braucht ca. 8kWh/100km was bei NT-Strom rund 2€ Entspricht.
Leasing sind 600€ für 7500km also rund 8€/100km.
Nachdem man sonst kaum nennenswerte Wartungskosten mit dem Twizzy hat 
kommt man auf rund 0,10€/km.
Steuer sind nur 22€, bzw. 4 Jahre Steuerfrei, also 
0,003€/km->vernachlässigbar
In der Versicherung liegt man bei rund 200€/100% ->0,03€/km
Insgesamt also ohne Wertverlust rund 0,13€km

Ein sparsamer Diesel kostet aufgrund der höheren Wartung, Versicherung 
und Steuer mindestens das doppelte.

Trotzdem lohnt sich ein Twizzy nur wenn man die 7500 km möglichst 
ausnutzt. Ansonsten wird die Batterie überproportional teuer.
Wenn man seltener fährt besser einen Peugeot/Citroen Ion/IMiev/Zero 
nehmen, nachdem hier kein Batterieleasing anfällt. (I3/I8 geht natürlich 
auch :-P)

von Rainer F. (ferdiflachmann)


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Die Preise scheinen sehr im Fluss zu sein.

Mit 7500Km käme ich etwas über 9 Monate aus. Selbst 10000Km (60-70€) 
reichen nicht. Ich will ja dann kein Sommer Auto oder Zweitwagen.

Auch ist der Twizy ein schlechter Vergleich zu einem Auto (selbst zum 
Smart). Er ist ja wirklich nur ein überdachtes Quad.

Beim E-Smart liegt die Miete bei 65€ (scheinbar ohne Begrenzung). Plus 
4,75€/100km (Google). Mein Diesel nimmt da etwa 5€ je nach Tageskurs. 
Bei 1,28€/l (kommt noch vor) liege ich gleich auf.

Steuer wird natürlich günstiger sein (noch).
Versichereung aber kaum, ist ja fast gleiche Klasse.

Bei 600cm³ sind es 92€ Steuer. Da bleibt noch etwas für die vieleicht 
teuerere Versicherung und den zusätzlichen Oilwechsel über von den 
gesparten Batteriekosten.

Reparaturen werden bei beiden Antriebsarten fällig. Hier habe ich aber 
starke Bedenken bei den Werkstätten. Die können ja schon bei einfachen 
Elektroproblemen kaum wirklich helfen und tauschen ohne den Fehler zu 
kennen auf Kosten des Kunden. Wenn da mal der Motorsteller was hat wird 
es teuer.

Und dann kommt noch der höhere Anschaffungspreis dazu...

Also sparen sehe ich zur Zeit bei keinem Elektro- oder Hybritauto. Oder 
vieleicht, wenn mann beim Arbeitsplatz eine Steckdose findet und nie 
Urlaub macht...

Der E-Smart würde mich aber trotzdem reizen. Er ist stärker und 
schneller als der Diesel. Sein höheres Drehmoment macht ihn zu einem 
tollen Flitzer. Die fehlende Heizung ist kein Problem, die hat der 
Diesel ja auch nicht wirklich.

von Timm T. (Gast)


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Rainer Flachmann schrieb:
> Er ist ja wirklich nur ein überdachtes Quad.

Nun gut, das ist der Smart aber auch... ;-)

von Christoph Z. (rayelec)


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Die Frau von meinem Arbeitskollegen fährt Leaf, ca. 10000km/Jahr. IMHO 
können am Auto selbst keine Ladezeiten programmiert werden. Stöpsel rein 
-> lädt! Zudem gibt es zwei Lademethoden. Über 1-Phase am Netz (hier 
wäre eine Schaltuhr kein Problem) oder am Drehstromnetz mit heftigen 
3x16A oder noch mehr. Nach einem Jahr ist letzteres Ladekabel abgebrannt 
(Stecker mies gecrimpt). Der Ersatz ist nun deutlich besser.
Mit dem Leaf selbst lässt man fast jeden Sportwagen am Rotlicht hinter 
sich. Reichweite auch bei voralpinen Verhältnissen ohne Heizung ca. 
160km.
(allerdings nur bei wenig sportlicher Fahrweise)

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Ich seh den Sinn der Elektroautos noch nicht so richtig.

Von Deckung nur des aktuellen Strombedarfs durch regenerative Energien 
sind wir meilenweit entfernt - was würde passieren, wenn ein 
ansehnlicher Teil der Fahrzeuge auch noch Strom haben wollte?
Die Infrastruktur des Leitungsnetzes erlaubt zumindest in Ballungsräumen 
gar nicht den Aufbau von vielen potenten Ladestationen.
Die Träumereien sehen in etwa so aus: Familienvater kommt abends 
gutgelaunt nach Hause, gibt Frau und Kindern ein Küsschen, nach einem 
Blick auf das sich drehende Windrad schliesst er tiefbefriedigt sein 
Auto an und fährt morgens gutgelaunt wieder ins Büro (während der 
Arbeitszeit natürlich an der vom Arbeitgeber grosszügig bereitgestellten 
Solaranlage wieder geladen), null Emissionen, das gute grüne Gefühl. Das 
mag für einen kleinen Teil der Bevölkerung durchaus funktionieren, für 
die Masse sicher nicht.
Grundvoraussetzung wäre ein kompatibles Akkuwechselsystem - soweit ich 
weiss, ist das nicht angedacht. 3 Kapazitätsklassen, an die "Tankstelle" 
ranfahren, Akku raus, vollen rein, weiterfahren. Mit ausreichend 
Reserveakkus könnte damit durchaus Netzmanagment betrieben werden und 
das Reichweitenproblem wäre auch erledigt. Aber nicht, wenn jeder 
unkontrolliert lädt, wenn er gerade Zeit hat bzw. das Auto nicht 
braucht.
Preis, einfache Betriebskosten, nur "Kraftstoff":

1l Diesel, ca. 14kWh, davon nutzbar 40%: 5,6kWh zu 1,35€ und damit schon 
billiger als Strom mit gutgemeinten 100% Wirkungsgrad ab Steckdose, 
vielleicht sind 80%+ tatsächlich realisierbar, aber das Elektroauto kann 
zumindest im Stadtverkehr durch Energierückgewinnung noch punkten.

Aber jetzt wirds interessant: von den 1,35€ Diesel gehen 80Ct direkt ans 
Finanzministerium, bei freundlich gerechnetem gleichem Strompreis wären 
das nur 27 Ct. Und wenn in diesem Land einer keinen Spass versteht, ist 
das der Finanzminister.  Habe jetzt nur ein Quelle von 2011 gefunden: 31 
Mio t Diesel und 18 Mio t Benzin (macht 25Mrd l Diesel und 14 Mrd l 
Benzin), also 25 Mrd €, die plötzlich fehlen würden, also eben mal 10% 
des Haushalts...Da kommt noch einiges zu auf die Nutzer der 
Elektromobilität, nichts ist kurzlebiger als Versprechen von Politikern 
(das hat mehr den Inhalt von "Versprechern" als von "Versprechen").
Deutschland ist gar nicht in der Lage, einen adäquaten Netzausbau 
hinzubekommen. Hier gibts gerade seit Jahren ein Riesenpalaver um eine 
Konverterstation, die eine HGÜ aus Nordseewindstrom anbinden soll (die 
HGÜ gibts auch erst im 1.Planungsstadium, fernab jeder Realisierung). 
Nicht mal dieses Ding kann gebaut werden, überall gibts "berechtigte 
Einwände" gegen den Bau in der Nähe von irgendwas...

von Korax K. (korax)


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H.Joachim Seifert schrieb:
> also 25 Mrd €, die plötzlich fehlen würden, also eben mal 10%
> des Haushalts...

Da liegt der Punkt.#

E-Mobilität wird sich erst nach Ende des Öls "durchsetzen", aber dann 
mit kräftigen Steuern.

Ein "Durchsetzen" des Elektroautos wäre, wenn gewollt, schon längst 
geschehen. Die Reichweite der Fahrzeuge hat sich in den letzten 100 
Jahren nicht wesentlich geändert (~80km), trotz besserer 
Akku-technologie. Die Akkus von Edison reichten damals schon für 
50-80km.
-> 1913, 100 Meilen...
http://www.spiegel.de/fotostrecke/elektroauto-revolution-vor-100-jahren-fotostrecke-107457-10.html

von Christoph Z. (rayelec)


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Bei uns in CH gibt's auch schon Pläne, E-Autos zu besteuern...
Der Strom für den Leaf kommt bei meinem Kollegen zum grossen Teil von 
der 10kWp Solaranlage auf dem Dach...

von H.Joachim S. (crazyhorse)


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Also tagsüber laden und nachts fahren?

von Sebastian E. (s-engel)


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Christoph Z. schrieb:
> Mit dem Leaf selbst lässt man fast jeden Sportwagen am Rotlicht hinter
> sich.

Nissan.de: Beschleunigung 0 – 100 km/h (Sek.)   11,5

Villeicht die Sportwagen aus den 50ern ;-)

SCNR

Btw.: Ich würde gerne ein e-Auto fahren. Bei <5 km Arbeitsweg. Zur zeit 
habe ich keine Strecke, die länger als 10km ist. Aber die eFahrzeuge 
sind mir einfach noch zu teuer.
Interessant ist villeicht der UNU (eRoller) für 1800€

von Axel L. (axel_5)


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H.Joachim Seifert schrieb:
> Ich seh den Sinn der Elektroautos noch nicht so richtig.
>
> Nicht mal dieses Ding kann gebaut werden, überall gibts "berechtigte
> Einwände" gegen den Bau in der Nähe von irgendwas...

Das Lustige bei diesen Argumentationsketten ist, dass die 
ausschliesslich aus der Sicht des Autofahrers argumentieren. Die sitzen 
dann in ihren  akustisch gedämmten Monsterkisten, atmen Luft, die ihnen 
klimatitiert durch Aktivkohlefilter und andere Filtersysteme zugefächelt 
wird und tanken dann Öl, für das andere ihr Leben opfern dürfen und 
dessen Umweltschäden ganz woanders ausgebadet (im wahrsten Sinnes des 
Wortes) werden.

Die haben logischerweise nicht den Hauch eines Problemes mit dem Dreck 
und dem Lärm, den sie ihrer Umgebung zuführen. Aber schon jemand, der in 
unseren Städten mit dem Fahrrad (oder einem Kinderwagen) unterwegs ist, 
wird das ganz anders sehen, nur kommen diese Leute in der oben genannten 
Argumentationskette erstaunlicherweise nicht vor.

Gruss
Axel

von Timm T. (Gast)


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Sebastian Engel schrieb:
> Nissan.de: Beschleunigung 0 – 100 km/h (Sek.)   11,5

Du beschleunigst an der Ampel in der Innenstadt von 0 auf 100? Respekt, 
Alder!

Axel Laufenberg schrieb:
> unseren Städten mit dem Fahrrad (oder einem Kinderwagen) unterwegs

Du möchtest bitte Anschaffungspreis und Verbrauchskosten von Kinderwagen 
und Fahrrad mit einem Zerknalltreiblingskraftfahrzeug vergleichen. Warum 
sollte die Politik jemanden unterstützen, der ihr keine regelmäßigen 
Steuereinnahmen beschert? Wer zahlt, schafft an oder so.

von Sebastian E. (s-engel)


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Die Öl-Lobby wird bestimmt irgendwo die Finger drin haben.

Aber die Autos der Berufspendler sind nun wirklich nicht der große 
Brocken.
Für die wäre ein elektro Kleinwagen (Mit Kofferraum für Einkäufe) für 
15k€ genau richtig. Und das ohne Akkumiete.

Trotzdem bleiben alle kommerziell genutzen Fahrzeuge, wie LKW, 
Baufahrzeuge, Landwirtschaft, ..., auf Diesel.

Für mich hab ich es mal vor einiger Zeit durchgerechnet. Ich habe 
Wöchentlich 45km Arbeitsweg (Gesamtstrecke). Sofern möglich fahr ich 
natürlich Fahrrad.
Alleine die Akkumiete eines Tweezy's übersteigt meine Benzinkosten. Und 
das trotz aktuellen Kurzstrecken-Durchschnittsverbrauch von 10l/100km.

Wenn die Akkus günstiger und leistungsfähiger werden, wird es irgendwann 
interessant umzusteigen.


Timm Thaler schrieb:
> Sebastian Engel schrieb:
>> Nissan.de: Beschleunigung 0 – 100 km/h (Sek.)   11,5
>
> Du beschleunigst an der Ampel in der Innenstadt von 0 auf 100? Respekt,
> Alder!

Von Stadt war nie die Rede ;-)
Aber ich war tatsächlich mal in einer Stadt, welche am Stadtausgang eine 
Ampel hatte, worauf direkt die BAB folgte.

von Timm T. (Gast)


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Sebastian Engel schrieb:
> Von Stadt war nie die Rede ;-)

Dann kannst Du auch nicht die Beschleunigung von 0 auf 100 zum Vergleich 
heranziehen. Da der Verbrenner im unteren Drehzahlbereich weniger 
Drehmoment hat, entwickelt er die Beschleunigung erst bei höheren 
Geschwindigkeiten. Der Elektroantrieb kann aber schon aus dem Stand 
Nenndrehmoment liefern.

Damit kann sehr wohl der Elektriker schneller von 0 auf 50 sein als der 
Verbrenner, auch wenn der ihn dann bis 100 abhängt. Was aber an der 
Ampel in der Stadt nicht interessiert.

Btw: Es interessiert sowieso in den seltensten Fällen. ;-)

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