Hi, ich überlege eine Anschaffung. Allerdings ist absolutes KO-Kriterium, dass ich den Ladevorgang programmieren kann. Will heißen: ich komme um 18°° von der Arbeit nach Hause und stöpsel das Ding in der Garange an. Ohne dass ich wieder hinlaufen muss, beginnt der Ladevorgang erst um 22°° mit Nachttarif. geht das? Ich konnte nichts online finden :( Achja: und nein ich habe keine Angst davor, nachts 10A dauerhaft aus der Dose zu ziehen - sollte ich etwa?
das wär die notlösung, ja. Nachtarif gibt es dort, wo man zwei Zähler hat und den richtigen Tarif.
Vielleicht ein wenig OT aber ich dachte einen fixen Nachtarif gibt es nicht mehr? Dachte die Zähler schalten je nach Netzauslastung um?
A. S. schrieb: > und den richtigen Tarif. Pfui, Atomstrom ;o) Tilo L. schrieb: > Dachte die Zähler schalten je nach Netzauslastung um? Weit gefehlt, überall die ordinären Zeitschaltuhren...
Fra Nk schrieb: > Weit gefehlt, überall die ordinären Zeitschaltuhren... Nein, nicht zeitgesteuert, sondern über ein Rundsteuersignal. Das wird aber einfach zeitgesteuert vorgegeben, könnte in Zukunft aber auch belastungsabhängig geschaltet werden.
Such dir doch einfach bei Autosout einen Verkäufer von einem LEAF raus, ruf den an und frag?
Alexander Schmidt schrieb: > Nein, nicht zeitgesteuert, sondern über ein Rundsteuersignal. Ja, ich habe gehört das es sowas gibt. Aber bei meinem Bruder und meinen Eltern wird der Zweitarifzähler mittels Zeitschaltuhr umgeschaltet... Auf die Idee mit dem Rundsteuersignal die Aufladung der Heizkörper tagsüber bei SOnnenhöchststand kommen die (RWE- uns sonstige) Depppen nicht. Lieber wird der Strom verschenkt. Als "Nachtstrom" gibts nur Kohle- oder Atomstrom. Das bisschen Wind und noch weniger Wasser liefert kein "Zuviel" an Strom. Oder die blöde Idee, Elektroautos den Akku kaputt zu laden/entladen. Oder Elektrospeicherheizung verbieten. Ganz toll!
Fra Nk schrieb: >> Nein, nicht zeitgesteuert, sondern über ein Rundsteuersignal. > Ja, ich habe gehört das es sowas gibt. Aber bei meinem Bruder und meinen > Eltern wird der Zweitarifzähler mittels Zeitschaltuhr umgeschaltet... Kann sein, dass es auch das gibt. Woher weißt du, dass das Signal zum umschalten von einer eingebauten Zeitschaltuhr und nicht über ein Rundsteuersignal kommt? > Auf die Idee mit dem Rundsteuersignal die Aufladung der Heizkörper > tagsüber bei SOnnenhöchststand kommen die (RWE- uns sonstige) Depppen > nicht. Ich bin mir nicht sicher, wie die Situation aktuell ist und ob die Energieversorge vergünstigten Strom für Nachtspeicherheizungen bereitstellen dürfen. Das war definitiv gesetzlich eine zeitlang verboten und ich bin mir nicht sicher, ob das Verbot nimmer noch gilt. Dazu kommt, dass die Zählerbetreiber und die Übertragungsnetzbetreiber und die Kraftwerksbetreiber und inzwischen getrennte Betriebe sind, sie wurden von der Politik zwangsweise auseinandergenommen. Daher hat der Zählerbetreiber überhaupt kein Interesse die Kraftwerke gut auszunutzen, ihm würde eine angebotsorientierte Preisgestaltung nur Arbeit und Kosten bereiten. Den teureren Strompreis zahlt ja am Ende der Kunde.
Alexander Schmidt schrieb: > Woher weißt du, dass das Signal zum > umschalten von einer eingebauten Zeitschaltuhr von der (auf Hutschiene) eingebauten Zeitschaltuhr Alexander Schmidt schrieb: > definitiv gesetzlich eine zeitlang > verboten und E-Auto-Akkus kaputtladen ist dann erlaubt, weil: Alexander Schmidt schrieb: > zahlt ja am Ende der > Kunde. Genau.
Hallo Mal ne Frage am Rande: Lohnt das denn mit dem Nachttarif? Ich kenne nur die Renaults und den Smart. Für die habe ich mich mal interessiert als Ersatz für meinen alten ForTwo CDI. Ich fahre 19Km zur Arbeit und mache alle alltägliche Fahrten in der Umgebumng mit dem Kleinen. Sonst wird für lange Strecken der Golf der Freundin benutzt (aber auch nicht immer). Der Smart bewegt sich so im Durchschnitt mit knapp 80Kmh und braucht ca. 3,7l/100Km. Bei den drei E-Autos (Twizy, Kangoo und E-Smart) kostet die billigste Batterie (Twizy) 55€ im Monat leasing! Ohne Stromkosten! Dafür fahre ich schon über 1000Km. Und die E-Autos brauchen ja auch nicht gerade wenig Energie. Das paßt schon etwa mit 1:1 (Diesel/KWh). Am Verbrauch spart man auch nicht wirklich. Bezahlt aber mehr. Auch im Urlaub mit stehendem Wagen. Das ist doch im Moment nur etwas für wirklich überzeugte Umsteiger. Denen muß aber es aber egal sein, wie das Lithium abgebaut wird. Das ist auch nicht gerade Umweltfreundlich. Gruß Rainer
Der Twizzy braucht ca. 8kWh/100km was bei NT-Strom rund 2€ Entspricht. Leasing sind 600€ für 7500km also rund 8€/100km. Nachdem man sonst kaum nennenswerte Wartungskosten mit dem Twizzy hat kommt man auf rund 0,10€/km. Steuer sind nur 22€, bzw. 4 Jahre Steuerfrei, also 0,003€/km->vernachlässigbar In der Versicherung liegt man bei rund 200€/100% ->0,03€/km Insgesamt also ohne Wertverlust rund 0,13€km Ein sparsamer Diesel kostet aufgrund der höheren Wartung, Versicherung und Steuer mindestens das doppelte. Trotzdem lohnt sich ein Twizzy nur wenn man die 7500 km möglichst ausnutzt. Ansonsten wird die Batterie überproportional teuer. Wenn man seltener fährt besser einen Peugeot/Citroen Ion/IMiev/Zero nehmen, nachdem hier kein Batterieleasing anfällt. (I3/I8 geht natürlich auch :-P)
Die Preise scheinen sehr im Fluss zu sein. Mit 7500Km käme ich etwas über 9 Monate aus. Selbst 10000Km (60-70€) reichen nicht. Ich will ja dann kein Sommer Auto oder Zweitwagen. Auch ist der Twizy ein schlechter Vergleich zu einem Auto (selbst zum Smart). Er ist ja wirklich nur ein überdachtes Quad. Beim E-Smart liegt die Miete bei 65€ (scheinbar ohne Begrenzung). Plus 4,75€/100km (Google). Mein Diesel nimmt da etwa 5€ je nach Tageskurs. Bei 1,28€/l (kommt noch vor) liege ich gleich auf. Steuer wird natürlich günstiger sein (noch). Versichereung aber kaum, ist ja fast gleiche Klasse. Bei 600cm³ sind es 92€ Steuer. Da bleibt noch etwas für die vieleicht teuerere Versicherung und den zusätzlichen Oilwechsel über von den gesparten Batteriekosten. Reparaturen werden bei beiden Antriebsarten fällig. Hier habe ich aber starke Bedenken bei den Werkstätten. Die können ja schon bei einfachen Elektroproblemen kaum wirklich helfen und tauschen ohne den Fehler zu kennen auf Kosten des Kunden. Wenn da mal der Motorsteller was hat wird es teuer. Und dann kommt noch der höhere Anschaffungspreis dazu... Also sparen sehe ich zur Zeit bei keinem Elektro- oder Hybritauto. Oder vieleicht, wenn mann beim Arbeitsplatz eine Steckdose findet und nie Urlaub macht... Der E-Smart würde mich aber trotzdem reizen. Er ist stärker und schneller als der Diesel. Sein höheres Drehmoment macht ihn zu einem tollen Flitzer. Die fehlende Heizung ist kein Problem, die hat der Diesel ja auch nicht wirklich.
Rainer Flachmann schrieb: > Er ist ja wirklich nur ein überdachtes Quad. Nun gut, das ist der Smart aber auch... ;-)
Die Frau von meinem Arbeitskollegen fährt Leaf, ca. 10000km/Jahr. IMHO können am Auto selbst keine Ladezeiten programmiert werden. Stöpsel rein -> lädt! Zudem gibt es zwei Lademethoden. Über 1-Phase am Netz (hier wäre eine Schaltuhr kein Problem) oder am Drehstromnetz mit heftigen 3x16A oder noch mehr. Nach einem Jahr ist letzteres Ladekabel abgebrannt (Stecker mies gecrimpt). Der Ersatz ist nun deutlich besser. Mit dem Leaf selbst lässt man fast jeden Sportwagen am Rotlicht hinter sich. Reichweite auch bei voralpinen Verhältnissen ohne Heizung ca. 160km. (allerdings nur bei wenig sportlicher Fahrweise)
Ich seh den Sinn der Elektroautos noch nicht so richtig. Von Deckung nur des aktuellen Strombedarfs durch regenerative Energien sind wir meilenweit entfernt - was würde passieren, wenn ein ansehnlicher Teil der Fahrzeuge auch noch Strom haben wollte? Die Infrastruktur des Leitungsnetzes erlaubt zumindest in Ballungsräumen gar nicht den Aufbau von vielen potenten Ladestationen. Die Träumereien sehen in etwa so aus: Familienvater kommt abends gutgelaunt nach Hause, gibt Frau und Kindern ein Küsschen, nach einem Blick auf das sich drehende Windrad schliesst er tiefbefriedigt sein Auto an und fährt morgens gutgelaunt wieder ins Büro (während der Arbeitszeit natürlich an der vom Arbeitgeber grosszügig bereitgestellten Solaranlage wieder geladen), null Emissionen, das gute grüne Gefühl. Das mag für einen kleinen Teil der Bevölkerung durchaus funktionieren, für die Masse sicher nicht. Grundvoraussetzung wäre ein kompatibles Akkuwechselsystem - soweit ich weiss, ist das nicht angedacht. 3 Kapazitätsklassen, an die "Tankstelle" ranfahren, Akku raus, vollen rein, weiterfahren. Mit ausreichend Reserveakkus könnte damit durchaus Netzmanagment betrieben werden und das Reichweitenproblem wäre auch erledigt. Aber nicht, wenn jeder unkontrolliert lädt, wenn er gerade Zeit hat bzw. das Auto nicht braucht. Preis, einfache Betriebskosten, nur "Kraftstoff": 1l Diesel, ca. 14kWh, davon nutzbar 40%: 5,6kWh zu 1,35€ und damit schon billiger als Strom mit gutgemeinten 100% Wirkungsgrad ab Steckdose, vielleicht sind 80%+ tatsächlich realisierbar, aber das Elektroauto kann zumindest im Stadtverkehr durch Energierückgewinnung noch punkten. Aber jetzt wirds interessant: von den 1,35€ Diesel gehen 80Ct direkt ans Finanzministerium, bei freundlich gerechnetem gleichem Strompreis wären das nur 27 Ct. Und wenn in diesem Land einer keinen Spass versteht, ist das der Finanzminister. Habe jetzt nur ein Quelle von 2011 gefunden: 31 Mio t Diesel und 18 Mio t Benzin (macht 25Mrd l Diesel und 14 Mrd l Benzin), also 25 Mrd €, die plötzlich fehlen würden, also eben mal 10% des Haushalts...Da kommt noch einiges zu auf die Nutzer der Elektromobilität, nichts ist kurzlebiger als Versprechen von Politikern (das hat mehr den Inhalt von "Versprechern" als von "Versprechen"). Deutschland ist gar nicht in der Lage, einen adäquaten Netzausbau hinzubekommen. Hier gibts gerade seit Jahren ein Riesenpalaver um eine Konverterstation, die eine HGÜ aus Nordseewindstrom anbinden soll (die HGÜ gibts auch erst im 1.Planungsstadium, fernab jeder Realisierung). Nicht mal dieses Ding kann gebaut werden, überall gibts "berechtigte Einwände" gegen den Bau in der Nähe von irgendwas...
H.Joachim Seifert schrieb: > also 25 Mrd €, die plötzlich fehlen würden, also eben mal 10% > des Haushalts... Da liegt der Punkt.# E-Mobilität wird sich erst nach Ende des Öls "durchsetzen", aber dann mit kräftigen Steuern. Ein "Durchsetzen" des Elektroautos wäre, wenn gewollt, schon längst geschehen. Die Reichweite der Fahrzeuge hat sich in den letzten 100 Jahren nicht wesentlich geändert (~80km), trotz besserer Akku-technologie. Die Akkus von Edison reichten damals schon für 50-80km. -> 1913, 100 Meilen... http://www.spiegel.de/fotostrecke/elektroauto-revolution-vor-100-jahren-fotostrecke-107457-10.html
Bei uns in CH gibt's auch schon Pläne, E-Autos zu besteuern... Der Strom für den Leaf kommt bei meinem Kollegen zum grossen Teil von der 10kWp Solaranlage auf dem Dach...
Christoph Z. schrieb: > Mit dem Leaf selbst lässt man fast jeden Sportwagen am Rotlicht hinter > sich. Nissan.de: Beschleunigung 0 – 100 km/h (Sek.) 11,5 Villeicht die Sportwagen aus den 50ern ;-) SCNR Btw.: Ich würde gerne ein e-Auto fahren. Bei <5 km Arbeitsweg. Zur zeit habe ich keine Strecke, die länger als 10km ist. Aber die eFahrzeuge sind mir einfach noch zu teuer. Interessant ist villeicht der UNU (eRoller) für 1800€
H.Joachim Seifert schrieb: > Ich seh den Sinn der Elektroautos noch nicht so richtig. > > Nicht mal dieses Ding kann gebaut werden, überall gibts "berechtigte > Einwände" gegen den Bau in der Nähe von irgendwas... Das Lustige bei diesen Argumentationsketten ist, dass die ausschliesslich aus der Sicht des Autofahrers argumentieren. Die sitzen dann in ihren akustisch gedämmten Monsterkisten, atmen Luft, die ihnen klimatitiert durch Aktivkohlefilter und andere Filtersysteme zugefächelt wird und tanken dann Öl, für das andere ihr Leben opfern dürfen und dessen Umweltschäden ganz woanders ausgebadet (im wahrsten Sinnes des Wortes) werden. Die haben logischerweise nicht den Hauch eines Problemes mit dem Dreck und dem Lärm, den sie ihrer Umgebung zuführen. Aber schon jemand, der in unseren Städten mit dem Fahrrad (oder einem Kinderwagen) unterwegs ist, wird das ganz anders sehen, nur kommen diese Leute in der oben genannten Argumentationskette erstaunlicherweise nicht vor. Gruss Axel
Sebastian Engel schrieb: > Nissan.de: Beschleunigung 0 – 100 km/h (Sek.) 11,5 Du beschleunigst an der Ampel in der Innenstadt von 0 auf 100? Respekt, Alder! Axel Laufenberg schrieb: > unseren Städten mit dem Fahrrad (oder einem Kinderwagen) unterwegs Du möchtest bitte Anschaffungspreis und Verbrauchskosten von Kinderwagen und Fahrrad mit einem Zerknalltreiblingskraftfahrzeug vergleichen. Warum sollte die Politik jemanden unterstützen, der ihr keine regelmäßigen Steuereinnahmen beschert? Wer zahlt, schafft an oder so.
Die Öl-Lobby wird bestimmt irgendwo die Finger drin haben. Aber die Autos der Berufspendler sind nun wirklich nicht der große Brocken. Für die wäre ein elektro Kleinwagen (Mit Kofferraum für Einkäufe) für 15k€ genau richtig. Und das ohne Akkumiete. Trotzdem bleiben alle kommerziell genutzen Fahrzeuge, wie LKW, Baufahrzeuge, Landwirtschaft, ..., auf Diesel. Für mich hab ich es mal vor einiger Zeit durchgerechnet. Ich habe Wöchentlich 45km Arbeitsweg (Gesamtstrecke). Sofern möglich fahr ich natürlich Fahrrad. Alleine die Akkumiete eines Tweezy's übersteigt meine Benzinkosten. Und das trotz aktuellen Kurzstrecken-Durchschnittsverbrauch von 10l/100km. Wenn die Akkus günstiger und leistungsfähiger werden, wird es irgendwann interessant umzusteigen. Timm Thaler schrieb: > Sebastian Engel schrieb: >> Nissan.de: Beschleunigung 0 – 100 km/h (Sek.) 11,5 > > Du beschleunigst an der Ampel in der Innenstadt von 0 auf 100? Respekt, > Alder! Von Stadt war nie die Rede ;-) Aber ich war tatsächlich mal in einer Stadt, welche am Stadtausgang eine Ampel hatte, worauf direkt die BAB folgte.
Sebastian Engel schrieb: > Von Stadt war nie die Rede ;-) Dann kannst Du auch nicht die Beschleunigung von 0 auf 100 zum Vergleich heranziehen. Da der Verbrenner im unteren Drehzahlbereich weniger Drehmoment hat, entwickelt er die Beschleunigung erst bei höheren Geschwindigkeiten. Der Elektroantrieb kann aber schon aus dem Stand Nenndrehmoment liefern. Damit kann sehr wohl der Elektriker schneller von 0 auf 50 sein als der Verbrenner, auch wenn der ihn dann bis 100 abhängt. Was aber an der Ampel in der Stadt nicht interessiert. Btw: Es interessiert sowieso in den seltensten Fällen. ;-)
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