Hallo! Ich hätte mal eine Frage zu einem Streckenverhalten. Angenommen es fließt Wasser mit einer bestimmten Temperatur und Durchfluss aus einer Kältemaschine in Richtung Verbraucher. Dies geschieht mit Kilometerlangen Rohrleitungen. Irgendwann gelangt das Wasser wieder wärmer in die Kältemaschine. Kann ich die Strecke (Rohrleitungen, Verbraucher) durch ein PT1 Glied beschreiben?
Peter schrieb: > Kann ich die Strecke (Rohrleitungen, Verbraucher) > durch ein PT1 Glied beschreiben? Wohl ehr ein PTn-Glied aber auf jedenfall mit einem Totzeitglied dabei. Das wird die Regelung sehr schwer machen.
klingt für mich auch so, als wäre das Verhalten von der Strecke nicht nur von den Temperaturen abhängig, sondern auch von dem Volumenstrom (siehe Wörtchen "irgendwann").
Kilometerlang... damit ist der Kuchen gegessen. Kannste soviel simulieren wie du willst. Wirst niemals zu einem guten Ergebnis kommen.
Man sollte allenfalls noch ein paar Sensoren spendieren und kann so das Modell verbessern. Die Physik kann man natuerlich nicht uebertoelpeln. Hoechstens approximieren, wenn man gut ist, und sich messtechnisch wie von der Theorie her Muehe gibt.
Wenn man denn denkt das Modell sei bestimmt, man aber an einer gewissen Stelle keinen Sensor platzieren kann, kann man immer noch einen Beobachter verwenden. Dh man simuliert einen Sensor aus anderen Daten in Echtzeit und laesst dessen Wert wie einen Sensorwert einfliessen. Wenn die Physik dahinter bestimmt ist.
Hallo! Vielen Dank für die vielen guten Kommentare. Ich will die Strecke erstmal so einfach wie möglich haben. Beschreibe Sie durch ein Totzeitglied und PT1 Glied. Was würdet ihr als Zeitkonstante des PT1 Glieds annehmen?
Peter schrieb: > Was würdet ihr als Zeitkonstante des PT1 Glieds annehmen? Passend zu deinem Systemverhalten ...
Was meinst du damit? Ist eine Zeitkkonstante von 150min im Bereich oder ist die viel größer oder kleiner.
Miss das System doch einfach mal aus.. woher sollen wir irgend etwas erraten koennen....
Naja, die Zeitkonstanten. Eine Tiefpasskonstante entspricht der dazugehoerigen Grenzfrequenz. Eine Verzoegerungszeit ist eine Verzoegerungszeit. Das sind nicht irgendwelche gewuerfelten Groessen. Wie messe ich ein System aus ? Man legt Steuergroessen an das System, misst die Sensoren durch und bestimmt so die Systemkonstanten. zB die Kaeltemaschine einschalten und das Zeitverhalten der Sensoren aufzeichnen.
Man brauch Zahlen um da eine Vorgabe machen zu können. "Kilometerlange Rohrleitungen" ist äußerst vage. Die Fließgeschindigkeit ist gänzlich unbekannt. "Beschreibe Sie durch ein Totzeitglied und PT1 Glied." Klingt nach Hausaufgabe. Wenn wir da helfen sollen ist da auch ein wenig Eigenleistung angebracht. Wir helfen gern das Problem mit dir zu lösen, sind aber nicht dazu da um Deine Probleme für dich zu lösen. Dazu gehört zumindest, aber wirklich zumindest, daß du dir wenigstens die Mühe machst das Problem vollständig und verständlich zu beschreiben.
Wenn wir die kilometerlange Leitung weglassen, haben wir immer noch ein PT1. Das kommt woher ? Die Endtemperatur wird nach beliebig langer Laufzeit erreicht und setzt sich zusammen aus der Kuehlleistung, dem du kuehlenden Volumen und den Verlusten. Ein Tiefpass. Bei einem linearen System it diese Zeitkonstante dort wo der Istwert bis auf 30% oder so erreicht worden ist.
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