Hallo zusammen, Für die Erzeugung einer Analogen Spannung verwende ich die PWM. Gibt es da irgendwie Methoden wie man die Pwm-Frequenz berechnen/auswählen kann? Oder nur durch Testen? Vielen Dank
Du wirst deinen PWM Ausgang ja durch einen Tiefpass führen müssen (typisch ein RC Glied), um die PWM in eine echte Analogspannung zu wandeln. Die Frage bei diesem Filter ist nun: Wie wird es belastet (möglichst wenig)? Welche Restwelligkeit der PWM Frequenz erlaube ich am Ausgang des Filters? Welche Reaktionsgeschwindigkeit des Analogsignals benötige ich? Eine hohe PWM Frequenz ist leichter zu filtern ist als eine niedrige. Du wirst erstmal nicht fehlgehen, wenn du für die PWM eine 10 mal so hohe Frequenz ansetzt, als die, die du als maximale Analogfrequenz brauchst. Je mehr, desto besser. Hier ist ein kleines Tutorial über PWM und Filter: http://www.thebox.myzen.co.uk/Tutorial/PWM.html
Martin schrieb: > Für die Erzeugung einer Analogen Spannung verwende ich die PWM. Gibt es > da irgendwie Methoden wie man die Pwm-Frequenz berechnen/auswählen kann? Ja. Es ist sogar recht einfach: du musst ein Filter bauen, dessen Grenzfrequenz so niedrig ist, dass der Ripple ausreichend klein ist. Und dessen Ordnung so hoch ist, dass er ausreichend schnell ist. Am einfachsten sagst du mal, was du wie schnell und wie genau ansteuern willst. Dann hat man was zur Hand, um dir den Lösungsweg aufzuzeigen... > Oder nur durch Testen? Auch das ist eine Möglichkeit. Eine Beschwerliche allerdings...
Damit es mit der Filterung einfach wird, wird man eine möglichst hohe PWM Frequenz wählen, also insbesondere beim Timer keinen Vorteiler. Die PWM Frequenz ergibt sich dann aus der Auflösung die man haben will bzw. braucht. Ein Grund ggf. da doch nicht das Maximum zu wählen sind ggf. Funkstörungen, denn ein schnelles Signal erzeugt auch mehr Störungen. Wenn man es nicht so schnell braucht geht kann man halt auch langsamer werden - halt so langsam dass der Filter noch nicht unnötig kompliziert wird. Wirklich in HW testen ist sehr mühsam. Eine Simulation des Filters ist aber ggf. sinnvoll, insbesondere wenn man keinen klassischen Filter mit bekannter Übertragungsfunktion hat.
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