Röhrenschaltung? Kann das funktionieren?

OP #3820271
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Hallo, in der Bucht gibt es ja diverse TDA 729x Endstufenmodule, u.a. 
welche mit einer Triode am Eingang. Bass erstaunt war ich, als ich mir 
das Schaltbild angesehen habe (siehe Anhang, war im original schon ein 
jpeg). Kann das funktionieren? Die Anodenspannung beträgt ca. 30V, eine 
6N11 benötigt doch ca. 90V? An der Anode ist nur Vee, kein 
Koppelkondensator, nichts. Klar, die Röhre (der Heizdraht) glüht, aber 
das ist doch eine Fake-Schaltung, oder gibt es in der Schaltung irgend 
einen soundtechnischen Sinn?
Angehängte Dateien:
Gast #3820298
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Klaus Rotter schrieb:
> Die Anodenspannung beträgt ca. 30V

Nein, beträgt sie nicht. Das Bezugspotential ist -VEE und nicht Masse.

An dem Steckverbinder J6 steht 30V (Wechselspannung). Dann sind es 
zumindest schon mal 30V*Wurzel(2), also ca. 42 V.

Wahrscheinlich bringt der Trafo aber 2x30V gegen den Mittelabgriff, so 
hast Du dann +42V (+VEE) und -42V (-VEE) und damit 84V, welche der Röhre 
zur Verfügung stehen.
Gast #3820523
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Wobei ich meine, dass der C4 ursprünglich mal zwischen R6 und R7 war.
Jetzt könnte man R10 brücken und R7 weglassen.

Gab gewiss mal eine einfache Spannungsversorgung ... Rudimentäre 
Bauelemente davon.

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