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Forum: Haus & Smart Home Panzerriegel oder ähnlich elektronisch öffnen/schließen


Autor: Jörn A. (joerna)
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Hallo,

wollte zum verbesserten Einbrecherschutz an der Haustür nen Panzerriegel 
oder ähnliches installieren.

Hatte früher mal einen Panzerriegel von Abus mit Schloss auch von 
aussen, aber finde nichts, was elektronisch geöffnet oder geschlossen 
werden kann? Schnittstelle relativ egal, da es an die Haussteuerung 
kommt.

Haustürschloss hängt normal an der Sprechanlage und hat nen gutes 
Schloss, aber wollte das ganze noch erweitern...

: Bearbeitet durch User
Autor: Heimwerker (Gast)
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Man sollte die abschreckende Wirkung eines Panzerriegelschlosses nicht
unterschätzen! Sieht ein Einbrecher den mittig in der Tür angebrachten
Schliesszylinder, so unterbleiben hier meist jegliche Einbruchsversuche.

Ein motorisch betätigtes Panzerriegelschloss wird dagegen häufig nicht
sofort als solches erkannt. Die meisten Einbrecher werden es nicht
überwinden können (oder wollen), aber da sind dann in der Regel
erhebliche Schäden an Tür, Zarge und Beschlägen zu verzeichnen.


> Haustürschloss hängt normal an der Sprechanlage und hat nen gutes
> Schloss, aber wollte das ganze noch erweitern...

btw  hat'n   = hat ein
     hat nen = hat einen   ;-)

Autor: Reinhard S. (rezz)
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Heimwerker schrieb:
> Man sollte die abschreckende Wirkung eines Panzerriegelschlosses nicht
> unterschätzen! Sieht ein Einbrecher den mittig in der Tür angebrachten
> Schliesszylinder, so unterbleiben hier meist jegliche Einbruchsversuche.

...zumindest über die Haustür.

Autor: Jörn A. (joerna)
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ok besten Dank. Fenster bekommen natürlich auch was :D

Zum Panzerriegel selber gibt es da nichts am Markt aus DE? War auch bei 
ELV usw. nicht fündig geworden!

Habe beim Google was aus Italien gefunden, aber bissel overkill mit SIM 
Karte und Co.

http://www.ekofer.it/contents/it/p198_Spranga_universale_VIRO_4008___porte_e_persiane_cm_240.html

Autor: Peter II (Gast)
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Jörn Ahrens schrieb:
> wollte zum verbesserten Einbrecherschutz an der Haustür nen Panzerriegel
> oder ähnliches installieren.

die Dinger sind doch nur zum Nachrüsten von alten Türen. Aktuellen Türen 
haben doch eine Mehrfachverriegelung auf beiden Seiten.

Warum sollte man seine Türe mit so eine Riegel verschandeln?

Außerdem würde ich einer elektronisch Lösung nicht trauen, wenn der FI 
rausgeflogen ist, kommt man nicht mehr ins Haus?

Autor: Jörn A. (joerna)
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Peter II schrieb:
> Jörn Ahrens schrieb:
>> wollte zum verbesserten Einbrecherschutz an der Haustür nen Panzerriegel
>> oder ähnliches installieren.
>
> die Dinger sind doch nur zum Nachrüsten von alten Türen. Aktuellen Türen
> haben doch eine Mehrfachverriegelung auf beiden Seiten.
>
> Warum sollte man seine Türe mit so eine Riegel verschandeln?
>
> Außerdem würde ich einer elektronisch Lösung nicht trauen, wenn der FI
> rausgeflogen ist, kommt man nicht mehr ins Haus?

Guter Punkt! Also ein Schloss nach draußen sollte dann parallel da 
sein..

Parallel denke ich ist die Wirkung, wie auch "Heimwerker" schrieb mit 
das beste am zweiten Schloss. Wenn keiner sich dran versucht gibts auch 
keinen Stress mit dem instandsetzen

Die Tür selber ist noch relativ neu und hat neben dem Schloss noch 3 
Zapfen die beim schließen ausfahren & 3 massive Schaniere...
Schliesszylinder selber hatten wir schon gegen eins von Keso getauscht & 
Aufbohrschutz...

Autor: Peter II (Gast)
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Jörn Ahrens schrieb:
> Die Tür selber ist noch relativ neu und hat neben dem Schloss noch 3
> Zapfen die beim schließen ausfahren & 3 massive Schaniere...
> Schliesszylinder selber hatten wir schon gegen eins von Keso getauscht &
> Aufbohrschutz...

und wozu dann noch der Riegel?

Autor: Jörn A. (joerna)
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Naaja nen bisseln basteln will man doch auch noch. Ne aber im Ernst je 
mehr ich drüber grüble, gebe ich schon recht obs wirklich notwendig 
ist...

Autor: gn (Gast)
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habt ihr noch andere Außentüren?

Autor: Jörn A. (joerna)
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nein Haustür & zwei zur Terrasse...

Autor: Peter II (Gast)
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Jörn Ahrens schrieb:
> nein Haustür & zwei zur Terrasse...

dann würde ich über die Terrasse mit einen Hammer einbrechen und nicht 
den Umweg um die Hochsicherheitstür gehen.

Autor: Jörn A. (joerna)
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:-) so einfach wird es aber nicht!

Autor: Hannes J. (pnuebergang)
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Peter II schrieb:
> Jörn Ahrens schrieb:
>> nein Haustür & zwei zur Terrasse...
>
> dann würde ich über die Terrasse mit einen Hammer einbrechen und nicht
> den Umweg um die Hochsicherheitstür gehen.

Das ist nicht mein Fachgebiet. Ich meine mich an ein Sendung im TV zu 
erinnern in der ein Fachmann (ja,ja) erklärte, dass Einbrecher Glasbruch 
vermeiden. Je größer das Glas ist desto mehr Respekt haben sie. Nicht 
wegen dem Lärm, sondern weil die Verletzungsgefahr für sie selber zu 
groß ist. Terrassentüren werden wohl eher aufgehebelt.

: Bearbeitet durch User
Autor: Pascal Suter (Gast)
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Wer wie ich eine alte Türe hat, deren grösstes Sicherheitsproblem die 
Aussenliegenden Scharniere sind, bei denen man einfach den Bolzen 
rausziehen kann und dann die Türe von der Scharnier-Seite her öffnen 
kann könnte anstatt einem Panzerriegel auch einfach eine 
"Türbandsicherung" montieren.
Das sind fixe Bolzen, die auf der Scharnier-Seite der Türe angebracht 
werden und in ein passendes Loch im Türrahmen rein gehen, wenn die Türe 
geschlossen wird.
Sehr simpel aber doch effizient.

Ich hab auf jeden Fall keinen elektrischen Panzerriegel gefunden und 
wollte die Türe die bisher elektrisch verriegelt werden konnte nicht zu 
einer Manuellen Türe machen müssen, daher war das in meinem Fall die 
optimale Lösung, die ich bisher nicht kannte. Vielleicht hilfts ja sonst 
noch jemandem.

beste Grüsse
Pascal

Autor: Frank E. (Firma: Q3) (qualidat)
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Wenn in dem Panzerreigel ein normaler Schließzylinder stecken sollte, 
kann man den gegen einen elektronischen Schließzylinder tauschen. Der 
bewegt das Schloss zwar nicht elektro-motorisch, gibt aber die 
Schließfunktion frei bzw. sperrt diese ... man muss selber drehen ...

Solche Schließzylinder kommen deshalb mit einem Satz Batterien über 
mehrere Jahre aus.

Beispiel: 
https://www.elektronisches-tuerschloss.net/wp-content/uploads/simonsvoss-digitaler-europrofil-doppelknaufzylinder-3061-fd-g1-z4-30-30-fd-1-262x262.jpg

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Hannes.

Hannes J. schrieb:

>> dann würde ich über die Terrasse mit einen Hammer einbrechen und nicht
>> den Umweg um die Hochsicherheitstür gehen.
> Das ist nicht mein Fachgebiet. Ich meine mich an ein Sendung im TV zu
> erinnern in der ein Fachmann (ja,ja) erklärte, dass Einbrecher Glasbruch
> vermeiden.

Einbrecher vermeiden es, Aufwand zu treiben und sich auffällig zu 
benehmen. ;O)
Die Junkies, die sich vorher im Baumarkt einen großen Schraubendreher 
geklaut haben, sind eher am einfachsten abzuhalten, weil sie auch im 
allgemeinen nach 30 Sekunden und dem ersten Fehlversuch aufgeben. Deren 
Strategie ist ein erweitertes "Nachsehen, wo ein Fenster oder eine Tür 
vergessen zu verriegelt wurde".

> Je größer das Glas ist desto mehr Respekt haben sie. Nicht
> wegen dem Lärm, sondern weil die Verletzungsgefahr für sie selber zu
> groß ist. Terrassentüren werden wohl eher aufgehebelt.

Naja. Die etwas fortgeschritteneren werden auch damit klarkommen. ;O)

Ich bin mal bei mir selber eingebrochen, weil ich den Schlüssel 
vergessen hatte. Dazu habe ich die gläserene Gartentür nach 
halbhochschieben der Rollade unten mit einem 15 oder 25kg Schiffsanker, 
der zufälligerweise in der Laube lag, eingeschmissen. Die Wohnlage war 
nicht schlecht (gehobener Mittelstand, damals war ich noch nicht so 
runtergekommen), und es war Freitag im Sommer früher Nachmittag zwischen 
15 und 16 Uhr. Ich konnte rechts und links die Nachbarn Grillen hören 
und riechen. Sehen aber nicht wegen Büschen. Es hat sich keiner um das 
Geschepper gekümmert.

Fazit: Wenn man in einer Wohngegend einbrechen will, macht man das 
besser im Hellen (Man sieht dann auch besser) und im Blaumann. Mit dem 
Blaumann wirkt man noch authentischer, wenn man Werkzeug oder gar eine 
Akkuhilti trägt.
Für eine Akkuhilti langt es bei Junkies aber eher selten....

Ich bin übrigens in einer Schlosserei aufgewachsen und habe zig 
aufgebrochene, Türen, Tore und Fenster gesehen, weil mein Vater solche 
repariert hat. Und ich habe auch gesehen, wie man Türen 
einbruchssicherer baut. Es wird aber schnell sinnlos, weil wenn es um 
etwas geht, lässt man im Zweifel Türen und Tore links liegen und geht 
direkt durch die Wand. ;O)
Das heisst aber im Umkehrschluss auch, dass ich in 99,99% aller Fälle 
mit dem günstigeren Kram aus dem Baumarkt (+ Halbzeuge) locker auskomme, 
vorausgesetzt ich weiss was ich tue.

Der Rest sind Sonderfälle, wo es schwer und teuer wird, z.B. 
Juweliergeschäfte, oder es ist schlichte Paranoia (meistens). Im Falle 
der Paranoia hilft in leichteren Fällen ein "Schutzzauber", und in 
schwereren Fällen Haloperidol. Für Das Haloperidol wende man sich an 
seinen Arzt. Der Schutzzauber ist billiger, den kann man sich selber 
malen: https://de.wikipedia.org/wiki/Nazar-Amulett ;O)

Und hier noch etwas lehrreiche und entspannende Bettlektüre:
https://www.ssdev.org/lockpicking/MIT_D/MIT-Handbuch.pdf

Und hier noch eine Impression einer gesicherten Türe: 
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/10276634063/in/album-72157636556275413/

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Niine (Gast)
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Bernd W. schrieb:
> Ich bin mal bei mir selber eingebrochen, weil ich den Schlüssel
> vergessen hatte. Dazu habe ich die gläserene Gartentür nach
> halbhochschieben der Rollade unten mit einem 15 oder 25kg Schiffsanker,
> der zufälligerweise in der Laube lag, eingeschmissen.

Wenn du den Schlüssel vergessen hast, war die Tür doch nicht 
abgeschlossen.
Dann kommst du doch mit einer flexiblen Karte (z.B. Payback) in 20 Sek 
rein?!

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Niine

Niine schrieb:

> Wenn du den Schlüssel vergessen hast, war die Tür doch nicht
> abgeschlossen.
> Dann kommst du doch mit einer flexiblen Karte (z.B. Payback) in 20 Sek
> rein?!

Das geht hier in Deutschland nur in wirklich seltenen Situationen. 
Meistens ist der Spalt durch den Türfalz mehrfach abgewinkelt. Und 
selbst, wo es nur einmal um die Ecke geht, ist meist zu wenig Spiel, um 
mit einer zähflexiblen Plastikkarte den Riegel wegzuschieben. Ausserdem 
sollte der Riegel dafür sehr leichtgängig sein. Ist er aber eingerastet, 
stößt er an mehr Stellen an und reibt und geht meistens dadurch 
schwerer.
Darum probieren es Profis oft lieber mit einem Stück stabiler Uhrfeder. 
Ok, ist heutzutage schwerer zu bekommen, wo man keine alten mechanischen 
Uhren mehr im Müll findet. Ausserdem hinterlässt die deutlichere Spuren.
Die Spuren der Gewalt (abgeschrägte Kanten) aus früheren Einbrüchen 
erleichtern oft ein solches Vorgehen. Es ist darum sinnvoll, bei 
Reparaturen diese Kante sorgfältig und fest zu rekontstruieren. Ein 
aufgeschraubtes Flacheisen kann dort viel bewirken.

Probier es doch mal selber bei Deiner eigenen Haustür. ;O)

Krimis sind literarische Kunststücke, und sind selten ein Abbild der 
Realität, und wollen es auch nicht sein, wenn sie sich seriös sehen.

Allenfals sind sie ein reales Abbild der seelischen Verfassung der 
Autoren und Leser.

Als jemand, der in einem Duisburger "Problemviertel" aufgewachsen ist, 
und gewisse Inneneinsichten zu der Thematik habe, staune ich immer über 
die Hysterie, die viele Leute an den Tag legen, wenn es um Einbruch und 
Diebstahl geht. ;O)

Das Verhältnis Aufwand für Diebstahlschutz zum Effekt des 
Diebstahlschutzes ist stark nichtlinear. Vermutlich tun sich darum viele 
Leute damit so schwer. ;O)
Umgekehrt: Einbrecher verwüsten oft beim einbrechen mehr als sie klauen. 
Je mehr mühe sie beim Einbrechen hatten, desto größer die Verwüstung. 
Das sollte man auch im hinterkopf behalten.
Ebenso lockt das, was die Junkies abschreckt, die Profis an....wo 
aufwändige Sicherungen sind, könnte viel zu holen sein.

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

: Bearbeitet durch User
Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Jörn A. schrieb:

>  aber finde nichts, was elektronisch geöffnet oder geschlossen
> werden kann? Schnittstelle relativ egal, da es an die Haussteuerung
> kommt.


Die Diskussion um die Sinnhaftigkeit eines solchen Riegels mal bei Seite 
gestellt:

Du besorgst die einen innenseitg motorisch angetriebenen 
Schliesszylinder mit Schlüsselkennung zum übrigen Schliesssystem.

Wenn die Batterie mau ist muss du mechanisch manuell entriegeln.

Soetwas gibt es von fast allen Schliessystemen oder zum 
Nachrüst-Aufsteckmontage.

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Bernd W. schrieb:
> Hallo Hannes.

> Und hier noch eine Impression einer gesicherten Türe:
> 
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/10276634063/in/album-72157636556275413/

Thumbs up. Die Vandalismussicherung des Klingeltasters ist gut.
Ist das Marxloh geprüft?

Autor: Sebastian L. (sebastian_l72)
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Bernd W. schrieb:

> Der Rest sind Sonderfälle, wo es schwer und teuer wird, z.B.
> Juweliergeschäfte,

Manche meiner Kunden verwahren unbezahlbare Werte (Museen, 
Staatsarchive, Geheimdienstarchive). Die sehen das oft viel entspannter 
als meine Nachbarin.

Klar haben die jede Menge Gadgets. Abwehr ist eines - Aber das kann man 
in Minuten umrechten. Deshalb: Detektieren - Verifizieren - Eingreifen.

Der Schlawiener darf nicht unerkannt kommen.

Man muss verifizieren (und nur dazu taugen Kameras) ob das ein Igel, ein 
Laubgewedel, ein Mensch der hinter seinem Sch..köter hinterherkriecht 
oder jemand mit Absichten ist. Das mit dem verifizieren klappt nicht 
immer:
https://www.welt.de/vermischtes/article139958746/Durch-dieses-Loch-verschwanden-200-Millionen-Pfund.html

Entsprechend eingreifen können (z.B. Lautsprecher für den Hundehalter).

Für die anderen muss der Eingriff muss schneller sein als die 
Widerstandsdauer der Konstruktion:
kein Problem.

Geklaut wurde auch schon:
Da war der Unicherheitsfaktor #1 am Werk:
Ein Mitarbeiter m/w hat dem Dieb die Dinge gutgläubig ausgehändigt.

Raubüberfall wie Nivaagaards Malerisamling ist eine ganz andere Nummer.

Autor: Bernd W. (berndwiebus) Benutzerseite
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Hallo Sebastian.

Sebastian L. schrieb:

>> Und hier noch eine Impression einer gesicherten Türe:
>>
> 
https://www.flickr.com/photos/22208362@N03/10276634063/in/album-72157636556275413/
>
> Thumbs up. Die Vandalismussicherung des Klingeltasters ist gut.

Danke.

Der Klingeltaster selber ist schon eine vandalensichere Ausführung, aber 
durch seine Anordnung in der Kehle unter dem Flacheisen kann er zwar 
noch gut mit dem Finger, aber eher schlecht mit Faust oder Fuss erreicht 
werden.
Ausserdem ergibt das einen gewissen Witterungsschutz.

> Ist das Marxloh geprüft?

In diesem konkreten Fall handelt es sich um den ehemaligen Güterbahnhof 
Hochfeld im Grenzbereich Duisburg Hochfeld zu Duisburg Wanheimerort.
https://www.openstreetmap.de/karte.html?zoom=18&lat=51.40794&lon=6.75609&layers=B000TT


Marxloh ist da gaaaanz weit weg, am anderen Ende von Duisburg. Der 
schlechte Ruf von Marxloh ist nach meiner Meinug auch eher unbegründet. 
Hin und wieder bin ich dort noch unterwegs, ganz ohne flaues Gefühl im 
Magen. ;O)

Dass es so richtig hoch her ging in Duisburg, ist schon sehr lange her, 
in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts gab es dort heftige 
Auseinandersetzungen, bei denen auch MGs und Granatwerfer eingesetzt 
wurden. In etwa wo sich der Ostackerweg in Beeck mit der E+H Trasse 
kreutzte, waren in meiner Kindheit noch verfallene Schützengräben 
sichtbar,
die 1920 während des Kapp-Putsches angelegt wurden (und nicht etwa im 
Weltkrieg), und es lebten noch Leute, die diese geschaufelt und besetzt 
hatten, und davon erzählten konnten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhraufstand

Später gab es dann die Ruhrbesetzung durch belgische und französische 
Truppen, die aber hinterher in einem Machtvakuum endete, in dem sich 
allerlei Organisationen und Kriminelle ungestört entfalten konnten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhrbesetzung#Ruhrkampf
Details finden sich z.B. in "Geschichte der Stadt Duisburg", Band II von 
Günter von Roden. Er schreibt dort von rivalisierenden Banden, die sich 
Granatwerferduelle lieferten, bei denen u.a. das Duisburger Rathaus 
beschädigt wurde.

Fussballspiele endeten damals auch gewöhnlich in einer grossen 
Massenschlägerei....auch die Hooligans und Ultras heute sind davon nur 
ein schwacher Abglanz. ;O)

Und das alles ohne das Migranten daran beteiligt waren. ;O)

Eins der speziellen Problem des Duisburg Hochfelder Standortes in bezug 
auf Vandalismus war seine relative Abgeschiedenheit.

Von dort weg sind wir aber nicht wegen Vandalismus, sondern weil es 
zunehmend Durchregnete und wir irgendwann auch Angst hatten, durch die 
Decke zu brechen. Das Gebäude war sehr heruntergekommen.

Das Gebäude hatt (hatte? Ich weiss nicht, ob es noch steht) übrigens 
eine gewisse funkhistorische Bedeutung. Dort wurde in den 40er(?) Jahren 
des 20 Jahrhunderts die erste deutsche Rangierfunkanlage getestet. Der 
Sender befand sich in dem Gebäude, die Lokomotiven hatten nur Empfänger 
und quittierten den Empfang mit der Dampfpfeife. ;O)

Mit freundlichem Gruß: Bernd Wiebus alias dl1eic
http://www.l02.de

Autor: Heinz (Gast)
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Die Panzerriegel von Abus sind wohl die Beliebtesten und vom Preis- 
Leistungsverhältnis am besten. Aktuelle Panzerriegel von Abus findet man 
zum Beispiel hier im Vergleich: 
https://funkalarmanlagen-test.de/panzerriegel-test-2016/ . Bestimmte 
Modelle lassen sich auch elektronisch öffnen und schließen. Die sind 
dann aber auch deutlich teurer. Teilweise lassen die Panzerriegel sich 
mit Codes zusätzlich absichern.

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