Welche IDE nutzt Ihr für professionelle CortexM Projekte?

Gast #3826206
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Hallo,

es gibt ja die drei üblichen Verdächtigen von Keil, IAR und Atollic die 
zum großen Teil in Firmen genutzt werden.

Nutzt ihr ihr in der Firma auch Alternativen wie z.B. emblocks, coocox 
oder eclipse.

Was spricht gegen die freien Varianten im professionellem Umfeld. Was 
spricht dafür? Welche Vorteile bieten Keil und Co.

Grüße
Stefan
Gast #3826248
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Hallo,
also entscheident ist erstens das Handling und die Konfigurierbarkeit 
eines Systems (IDE), denn das macht nacher die Geschwindigkeit einer 
Entwicklungsphase aus. Wenn Geld zur Verfügung steht würde ich zu IAR 
greifen. Bei den GCC basierenden IDEs sind meist nur Treiber für 
spezielle Typen drin. Den Rest muss man sich mit viel Zeitaufwand selber 
zu recht biegen. Seit kurzem arbeite ich etwas mit emIDE fürs Hobby, 
geht auch ganz gut, man muss aber vorher testen, ob die Kontroller 
richtig unterstützt werden.

Was den Code bei GCC angeht, das stimmt etwas Overhead ist drin, 
besonders bei Floating Point. Das dürfte man aber noch in Griff 
bekommen. Die Speicherinitialisierung für die Variablen, Stack und Heap 
nimmt etwas mehr....

Gruß Sascha
Gast #3826251
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GCC unterstützt ja C++11 und C++14 (teilweise), ist das für jemanden 
Grund genug GCC über IAR&Keil zu bevorzugen?

Sascha schrieb:
> Die Speicherinitialisierung für die Variablen, Stack und Heap
> nimmt etwas mehr....
Was heißt das? Den Stack initialisiert der Cortex-M selbst (hat GCC also 
nichts mit zu tun). Für die globalen/statischen Variablen wird ein 
Abbild mit den initialisierten Daten generiert, was man in den Flash 
legen und von da in den RAM kopieren kann. Was kann man denn da 
überhaupt noch besser machen, wie geht das bei IAR&Keil besser?
Gast #3826367
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Da ich auf Arbeit Atmel Controller benutze (AVR und Cortex) verwende ich 
ganz entspannt Atmel Studio 6.2

Stefan schrieb:
> Was spricht dafür?
Es ist kostenlos und hat keinerlei beschränkungen, im gegensatz zu den 
kostenlosen versionen von IAR/Keil, kommt vom hersteller der Controller, 
benutzt GCC.

Stefan schrieb:
> Welche Vorteile bieten Keil und Co.
Im gegensatz zu Atmel Studio, bieten sie Unterstützung für mehr 
Controller (STM, Atmel, NXP, usw.), sind dafür nicht gerade günstig. In 
großen Firmen mag das keine Rolle spielen, aber bei uns (ca. 250 
Mitarbeiter) wird da ganz genau überlegt, ob man sich da jetzt 5 
lizenzen a 2000€+ kauft, da µC-Entwicklung nicht unser Hauptgeschäft 
ist.

Markus Müller schrieb:
> Man muss da schon einen Startup-Code dafür haben.
> Ich habe mir den selbst in C geschrieben.
Liefert Atmel zum Glück gleich mit :)

Myxo Matrose schrieb im Beitrag #3826238:
> Deren Zertifizierung???
Zertifizierung für was?
#3826380
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Tut mir Leid wenn ich den Thread hijacke, ich hoffe das stört nicht -- 
ich habe eine sehr ähnliche Frage: gibt es denn (mich interessiert insb. 
der M4) vernünftige Bibliotheken, die nicht an eine IDE "drangeklebt" 
sind? Ich suche auch nach der besten Möglichkeit für einen Cortex M4 
Kram zu entwickeln, habe aber eigentlich weder Lust mich mit einer 
undurchsichtigen (oft auch noch Windows-only) IDE zu beschäftigen noch 
auf Register-Ebene die Bits rumzuschubsen.
Gast #3826393
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Die Libs kannst du auch ohne Grafik Klick Tool und automatische 
Codegenerierung nutzen. Das ist auch von der IDE und Compiler 
unabhängig.
Für Lau gibt 's RTOS, Filesystem, Ethernet, USB. Was will man mehr? ;-)
Gast #3826400
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Bei einem großen Automobilzuliefer in D mit einem C als 
anfangsbuchstaben wird u.a. Eclipse mit eigens konfigurierten Scripts 
und Umgebung eingesetzt. Das ganze zumindest für die Entwicklung von 
Antriebssteuergeräten, die einen klassischen Automobil-SoC einsetzen(von 
Freescale,Infineon, ST)

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