Hallo, es gibt ja die drei üblichen Verdächtigen von Keil, IAR und Atollic die zum großen Teil in Firmen genutzt werden. Nutzt ihr ihr in der Firma auch Alternativen wie z.B. emblocks, coocox oder eclipse. Was spricht gegen die freien Varianten im professionellem Umfeld. Was spricht dafür? Welche Vorteile bieten Keil und Co. Grüße Stefan
Eclipse, mit GCC, makefile und Co. ist das recht flexibel. Keil & Co. machen einen etwas effizienteren Code und haben auch noch mehr Features drin um sicheren Code zu erzeugen.
Hallo, also entscheident ist erstens das Handling und die Konfigurierbarkeit eines Systems (IDE), denn das macht nacher die Geschwindigkeit einer Entwicklungsphase aus. Wenn Geld zur Verfügung steht würde ich zu IAR greifen. Bei den GCC basierenden IDEs sind meist nur Treiber für spezielle Typen drin. Den Rest muss man sich mit viel Zeitaufwand selber zu recht biegen. Seit kurzem arbeite ich etwas mit emIDE fürs Hobby, geht auch ganz gut, man muss aber vorher testen, ob die Kontroller richtig unterstützt werden. Was den Code bei GCC angeht, das stimmt etwas Overhead ist drin, besonders bei Floating Point. Das dürfte man aber noch in Griff bekommen. Die Speicherinitialisierung für die Variablen, Stack und Heap nimmt etwas mehr.... Gruß Sascha
GCC unterstützt ja C++11 und C++14 (teilweise), ist das für jemanden Grund genug GCC über IAR&Keil zu bevorzugen? Sascha schrieb: > Die Speicherinitialisierung für die Variablen, Stack und Heap > nimmt etwas mehr.... Was heißt das? Den Stack initialisiert der Cortex-M selbst (hat GCC also nichts mit zu tun). Für die globalen/statischen Variablen wird ein Abbild mit den initialisierten Daten generiert, was man in den Flash legen und von da in den RAM kopieren kann. Was kann man denn da überhaupt noch besser machen, wie geht das bei IAR&Keil besser?
Der GCC initialisiert von alleine keine einzige Variable. Man muss da schon einen Startup-Code dafür haben. Ich habe mir den selbst in C geschrieben.
Da ich auf Arbeit Atmel Controller benutze (AVR und Cortex) verwende ich ganz entspannt Atmel Studio 6.2 Stefan schrieb: > Was spricht dafür? Es ist kostenlos und hat keinerlei beschränkungen, im gegensatz zu den kostenlosen versionen von IAR/Keil, kommt vom hersteller der Controller, benutzt GCC. Stefan schrieb: > Welche Vorteile bieten Keil und Co. Im gegensatz zu Atmel Studio, bieten sie Unterstützung für mehr Controller (STM, Atmel, NXP, usw.), sind dafür nicht gerade günstig. In großen Firmen mag das keine Rolle spielen, aber bei uns (ca. 250 Mitarbeiter) wird da ganz genau überlegt, ob man sich da jetzt 5 lizenzen a 2000€+ kauft, da µC-Entwicklung nicht unser Hauptgeschäft ist. Markus Müller schrieb: > Man muss da schon einen Startup-Code dafür haben. > Ich habe mir den selbst in C geschrieben. Liefert Atmel zum Glück gleich mit :) Myxo Matrose schrieb im Beitrag #3826238: > Deren Zertifizierung??? Zertifizierung für was?
Wir nutzen Keil. Das ist ja nicht nur ein Compiler mit IDE. Da gehören noch ein paar interessante Libs dazu. ;-)
Tut mir Leid wenn ich den Thread hijacke, ich hoffe das stört nicht -- ich habe eine sehr ähnliche Frage: gibt es denn (mich interessiert insb. der M4) vernünftige Bibliotheken, die nicht an eine IDE "drangeklebt" sind? Ich suche auch nach der besten Möglichkeit für einen Cortex M4 Kram zu entwickeln, habe aber eigentlich weder Lust mich mit einer undurchsichtigen (oft auch noch Windows-only) IDE zu beschäftigen noch auf Register-Ebene die Bits rumzuschubsen.
Sven B. schrieb: > gibt es denn (mich interessiert insb. > der M4) vernünftige Bibliotheken CubeMX von ST.
Vielen Dank, werde ich mir mal ansehen.
Cortex User schrieb: > Sven B. schrieb: >> gibt es denn (mich interessiert insb. >> der M4) vernünftige Bibliotheken > > CubeMX von ST. Meeh, Windows Only :(
Die Libs kannst du auch ohne Grafik Klick Tool und automatische Codegenerierung nutzen. Das ist auch von der IDE und Compiler unabhängig. Für Lau gibt 's RTOS, Filesystem, Ethernet, USB. Was will man mehr? ;-)
Ah, okay, dann habe ich nicht ordentlich genug geschaut :)
Bei einem großen Automobilzuliefer in D mit einem C als anfangsbuchstaben wird u.a. Eclipse mit eigens konfigurierten Scripts und Umgebung eingesetzt. Das ganze zumindest für die Entwicklung von Antriebssteuergeräten, die einen klassischen Automobil-SoC einsetzen(von Freescale,Infineon, ST)
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