Hallo! Ich habe gestern im Keller dieses teil gefunden und frag mich was das ist... Ich dachte ja an so ne Art Ampere Meter oder so aber keine ahnung.. Wisst ihr das?
Sieht aus wie eine Spule das Loch dürfte dann für einen Eisen Kern sein. Wie groß ist das Ding.
Den Strom messen, indem der Leiter in dem der zu messende Strom fließt durch das Loch geführt wird. Im Prinzip hast du dann einen Trafo mit einer Primärwicklung und der am Wandler zugängigen Sekundärwicklung. Sascha
Leon Thein schrieb: > Und was kann man damit machen? Den Strom durch einen Leiter messen, ohne dass dieser aufgetrennt werden muss und das alles galvanisch getrennt. Die Leitung des Verbrauchers wird durch das Loch in der Mitte gesteckt. An den beiden Klemmen des Messwandlers erhälst du eine Spannung, die abhängig vom Strom bzw. dem Magnetfeld ist, das der Leiter generiert, wenn Strom durch in hindurchfließt. Anhand der generierten Spannung zwischen den beiden Klemmen, lässt sich der Strom bestimmen durch zurückrechnen. Dafür muss bekannt sein, welche Spannung bei z.B 1 Ampere generiert wird. Guckst du hier: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Zangenstrommesser&redirect=no
Ein Niederspannungs-Stromwandler. Du musst selbst ein Kabel durch das Loch führen. Wenn dieses Kabel Strom führt, kannst du an den kurzgeschlossenen Sekundär-Klemmen auch einen Strom messen. Mithilfe des Teilerverhältnisses kannst du dann aus dem sekundärem Strom den Primären Strom errechnen. Ist aber bloß Klasse 1, also 1% Fehler, ist jetzt nicht unbedingt der Präzisionswandler. Aber aufpassen, bei offenen Sekundärklemmen liegt ne relativ hohe Spannung an, wenn primär ein Strom fließt, deswegen immer kurzschliessen. Dennis
Edit: Es soll natürlich nur ein Leiter der Zuleitung durch das Loch geführt werden, sonst hebt sich das Magnetfeld auf, wenn eine Leitung mit zwei Leitern hindurchgefüht wird.
Isdochganzeinfach schrieb: > An den beiden Klemmen des Messwandlers erhälst du eine Spannung, die > abhängig vom Strom bzw. dem Magnetfeld ist, das der Leiter generiert Das stimmt so nicht. Siehe mein Post. Dennis
Dennis H. schrieb: > Das stimmt so nicht. Siehe mein Post. Sorry, ich hatte das Strommessverfahren wie es bei einem Shuntwiderstand üblich ist im Kopf und hab es verwechselt mit dem Messverfahren einer Stromzange.
Leon Thein schrieb: > mit einem Arduino kann man das aber nicht benutzen oder? du kannst den Wandler an einen Analogeingang des Arduino anschließen, aber den Lastwiderstand am Wandler nicht vergessen. Von Atmel gibts sogar eine Appnote für einen Leistungsmesser mit eben solchen Stromwandlern. Sascha
Aber bitte NIEMALS den Stromwandler "offen" lassen, ansonsten kann er kaputt gehen. Dies ist dem Umstand geschuldet, das die Induktionspannung ohne Belastung so groß werden kann und die Isolation zerstört. Also am besten immer mit Kurzschlussbrücke zwischen "k" und "l" einbauen und erst wenn die Messung angeschlossen ist entfernen...
Edit: Das gilt natürlich auch nur wenn ein Strom durch den zu messenden Leiter fließt...
Isdochganzeinfach schrieb: > Den Strom durch einen Leiter messen, ohne dass dieser aufgetrennt werden muss wie bringt man den Leiter durch das Loch, ohne ihn aufzutrennen? ernstgemeinte Frage
kast schrieb: > wie bringt man den Leiter durch das Loch, ohne ihn aufzutrennen? Beim oben geposteten Bild des TO muss natürlich vorher einmal die Verbindung zwischen Leiter und Verbraucher getrennt werden, damit man den Stromwandler über den Leiter schieben kann... Es gibt aber genug Stromzangen auf dem Markt, deren "Ring" geöffnet werden kann und somit der Leiter nicht abgeklemmt oder die Verbindung aufgetrennt werden muss. Nur ein Beispiel: http://www.elektromall.de/artikelbilder/wb_AC_DC_Stromzange_Analog_und_Digitalanzeige_PAN_147_1_Stk_g_331_470_2.jpg
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