Gast
#3830071
Hallo. Ich habe eine Clientsoftware / Handyapp, welche normalerweise auf einen Server zugreift. Allerdings ist der Server recht komplex. Er hat auch viele Features, die ich nicht brauche. Ich brauche auch keine Verschlüsselung oder Authentifizierung via AuthServer oder Radius. Die Interconnection und Clusterfunktionen brauche ich auch nicht. Ich brauche auch keine Möglichkeit, das System direkt aus der Software heraus zu verwalten. Ich will die Clientsoftware nur als "Anzeigemedium" nutzen. Also habe ich einen minimalistischen Server so nachprogrammiert, dass das Clientprogramm arbeitet. Allerdings mache ich dabei viele Verstöße gegen den Standard, vieles ist gar nicht implementiert. Zum Beispiel ist es eigentlich ein Muss (Laut Doku) verschlüsselte Verbindungen zu unterstützen. Die Clientsoftware kommt aber (inoffiziell) auch mit unverschlüsselten Verbindungen klar. Auch bei der Authentifizierung pfusche ich. Ich mache zum Beispiel kein Radius, sondern melde immer eine erfolgreiche Authentifizierung an den Client zurück, sobald nur die IP schon passt. Wenn Verwaltungsfunktionen oder andere nicht implementierte Funktionen aufgerufen werden sollen, melde ich einfach immer fest den Fehlercode für "nicht erlaubt" zurück. Ein Verwalter oder Operator Level gibt es nicht, es wird nur das User Level untersützt. Die komplette "Verwaltung" und Rechtevergabe mache ich bei meinem "Light Server" einfach per Config Files und PHP Scripts oder sogar hard-coded. Ich implementiere das Protokoll quasi nur so minimalistisch wie es notwendig ist, damit die Clientsoftware benutzbar ist. Wie seht ihr das, ist sowas pfusch? Oder ist das legitim, eine vorhandene Clientsoftware einfach mit einer rudimentären Server+Protokoll Emulation zu nutzen?