Hallo zusammen, gibt es mit meiner spdif-strippe technische Probleme? die zwei Kabel vom Mainboard (2*spdif-Pinn) zum Slotblech sind 5cm lang stammt ursprünglich aus dem Labor Programm von Hirschmann. Der Durchgangswiderstand beträgt 70 mOhm (bei einer Länge von 1,2 Meter) Die Einbaubuchse ist von Neutrik (Dielectric strength 0.5 kVdc, Insulation resistance ≥ 1 GΩ). Zwischen dem Computergehäuse (Slotblech) und der isolierten Cinchbuchse selbst besteht KEIN kontakt (Isoliert mit Teflonscheiben und Buchse für den Durchgang am Slotblech). Das externe 45 cm lange spdif-kabel bastelte ich aus einem Antennenkabel, Wellenwiderstand 75 Ohm, Approbation KDG 1 TS 152 (EN 60966-2-5) Die beiden angelöteten Stecker sind von Neutrik. Technische Daten sind keine vorhanden. Haptik und Qualität ist 1a (für 4 EUR!) Danke! und lasst euch das Frühstück schmecken ...
s.bertran schrieb: > gibt es mit meiner spdif-strippe technische Probleme? Warum sollte es die geben? S/PDIF funktioniert --vor allem auf so kurzen Strecken-- mit praktisch jedem Cinch-Kabel.
nun ja, mir wurde gesagt, 75 Ohm sind zwingend notwendig. Intern wie extern, beide Kabel MÜSSEN zwingend die Spezifikation erfüllen. Ich hatte mir zwei SPDIF-Kabel vom Hi-Fi-Händler als Leihgabe besorgt. Ein Mogami und ein Kimber. Beide sind 1,6 Meter lang und kosten zwischen 299 und 799 EUR. Irgendwo MUSS doch ein Unterschied sein, oder? Für die interne Strippe gibt es im Zubehörhandel eine Strippen für 60 EUR. Muss das sein, oder bin ich mit meiner internen und externen Lösung gut bedient?
> Ich hatte mir zwei SPDIF-Kabel vom Hi-Fi-Händler als Leihgabe besorgt. > Ein Mogami und ein Kimber. Beide sind 1,6 Meter lang und kosten zwischen > 299 und 799 EUR. > > Irgendwo MUSS doch ein Unterschied sein, oder? Der liegt ausschließlich im Preis. Besser als ein 50-Cent-Beipackkabel sind diese Dinger nicht. Nur teurer. Das Problem hierbei ist: "Audiophilie" ist eine Religion, bei der die Gläubigen mit technischem Achtelwissen und geschickt geschwurbelten pseudotechnischen Formulierungen über den Tisch gezogen werden. S/PDIF funktioniert, sofern keine besonders langen (> 10m) Übertragungsstrecken benötigt werden, mit annähernd allem, was man in so eine Cinch-Buchse reinstopfen kann.
Da hast du recht, ich kann kein Unterschied zwischen den Kabeln ausmachen. "Klingt" alles identisch. Zudem ist die Haptik u. Optik von der "Selbstbaulösung" nicht wirklich "schlechter", nur mit ca. 12 EUR deutlich preiswerter.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > S/PDIF funktioniert, sofern keine besonders langen (> 10m) > Übertragungsstrecken benötigt werden, mit annähernd allem, was man in so > eine Cinch-Buchse reinstopfen kann. Nur als Nebenbemerkung. Funktionieren ja, jedoch störanfällig bezüglich Löschfunken (Schalter / Relais). So einen Fall hatten wir bei uns in der Firma. Ca. 3m Kabel zwischen BluRay Player und Dolby Decoder. Bei jeder Vorhang / Kasch fahrt jeweils bei Start und Stopp ein Aussetzer. Lösung: Ein Neutrik NADIT Set dazwischen und gut war. Was ich damit sagen will Abschirmung so gut es geht, vor allem wenn es längere Strecken sind. Wobei Kabel mit Preisen jenseits 20 - 40 Euro eher Esoterik sind. Kabel aus der Baumarkt Ramschkiste sollte man aber auch vermeiden. Und falls es doch störanfällig ist dann mit Wandler SPDIF/AES (Neutrik NADIT-M) -> 100Ohm symmetrsiches Kabel -> AES/SPDIF (Neutrik NADIT-F) 2. Anmerkung: Toslink ist eine Gehhilfe, kann gehen muss nicht. Auch hier kann ich aus Erfahrung sprechen. 7 gleiche Geräte, bei 4 Geräten funktioniert die Optische Verbindung bei 3 Geräten nicht. Liegt an den Quellen, Grund ist nicht erkennbar, alle Geräte haben den gleichen Toslink Sender. Kabel und Senke war immer die selbe. Gruß René
@ René S. Danke! Dank deiner Hilfe habe ich mir gerade von Funk ein SPDIF - AES/EBU-Übertragerkabel (75 Ω auf 110 Ω) bestellt.
s.bertran schrieb: > @ René S. Danke! Dank deiner Hilfe habe ich mir gerade von Funk ein > SPDIF - AES/EBU-Übertragerkabel (75 Ω auf 110 Ω) bestellt. Kein Problem. Achte bitte darauf das du die Strecke, die nicht symmetrisch ist, so kurz wie irgend möglich hältst. Wir haben hinterm BluRay 4cm Kabel zum NADIT und am Dolby Decoder (CP650) ein Modul das direkt auf der Eingangsbuchse sitzt... Okay das ist ein Profi Gerät... aber das Problem ist das selbe. Jeder cm unsymmetrisches Kabel, und sei es noch so gut, ist eine Antenne für die Löschfunken. Nachtrag zu meinem Beitrag oben: Es muss natürlich 110Ohm heißen... dafür gehen übrigens auch CAT Kabel Gruß René
> die nicht symmetrisch ist, so kurz wie irgend möglich Die Strecke im PC, vom Mobo zur Slotblende, das sind knapp 5cm. Allerdings beabsichtige nächsten Monat eine Soundkarte zu kaufen. Zur Auswahl stehen RME HDSP 9632 oder Lynx Studio L22 PCI. Habe die zwei Karten zur Ansicht bestellt, eine werde ich behalten. Das AES/EBU-Übertragerkabel verwende ich dann für mein normalen Arbeits-PC.
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