Liebe Deutsche µController Gemeinde! Ungeachtet jeglicher politischer Hintergründe (weil hier nicht erlaubt und - von einem bestimmten Mod sofort gelöscht) möchten wir nach guten Handfunkgeräten fragen. Letztes Jahr hat man in unserer Gemeinde den örtlichen Polizeiposten aus Kostengründen geschlossen. Nun haben sich Freiwillige eingefunden, die bereit sind, nachts spazierenzugehen. Um diesen im Falle eines Konfliktes mit ... schnell zur Hilfe kommen zu können, benötigen wir zuverlässige Kommunikationstechnik. Wir haben in den Medien nur etwas über die miserablen Digitalfunkgeräte der Polizei und Feuerwehr erfahren. Diese nennen sich wohl TETRA oder so ähnlich. Den Schrott wollen wir nicht, weil man z.B. im Keller ungehört bleiben soll (laut Wehrführer der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr). Der abzudeckende Bereich wäre etwa 4 x 4km². Wären sog. PMR Funkgeräte eine Alternative? Eine Recherche bei egay nach alten analogen BOS-BOSCH-Geräten war auch nicht so erquickend, obwohl die örtliche Wehr auf diese zuverlässige Technik weiterhin vertraut.
Generell PMR oder DPMR (die digitale Variante von PMR). DPMR bietet gleichzeitig auch ne Sprchverschlüsselung an (wenn der Hersteller das nicht vergeigt hat). http://www.pmr-funkgeraete.de/forum/showthread.php?4813-DPMR-vs-PMR-Digital Dann gibt es noch DMR-Funkgeräte, sind aber meistens Amateurfunkgeräte Hier gibts von unterschiedlichen Herstellern PMR-Geräte: http://www.funkshop.de/PMR-Funkgeraete/ Bei Amazon: Motorola XT460 PMR Funkgerät Midland G10 PMR 446 Funkgerät DPMR: http://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgeraete/PMR446-Digital:::48_63.html Bei ICOM kannst eigendlich garnix falsch machen: http://www.pmr-funkgeraete.de/Funkgeraete/PMR446-Digital/Icom-DPMR:::48_63_119.html Dann hast Du Digital und Analogfunkgerät in einem DPMR-Gerät!
Danke Alex W. Habe mir mal den ICOM-Katalog runtergeholt. Ein hiesiger FA hat auch auf ICOM verwiesen. Nun können wir mit seiner Hilfe eine Bestellung der Geräte für die Amtsverwaltung aufstellen. Diese dient dann offiziell für die Kommunikation der Gemeindearbeiter und nicht dem o.a. Zweck :-). Ich frage mich, wie das die Gemeinden an der polnischen Grenze handhaben. Wird wohl aber auch ähnlich ablaufen.
Hi Myx, nochwas zu TETRA: wenn man weis wie es funktioniert und wie man es handhaben muss, ist es UFB! "Schrott" wirds erst wenn der User zu blöd für die Technik ist! Also bitte nicht vorverurteilen (denn genau das kann die Presse sehr gut da es nur Journalisten und keine Experten sind)! Beim Digital musst halt wissen das die SPrachqualität etwas richtung GSM geht und bei schlechten Empfangsverhältnissen von "Roboterstimme" zu "geht nicht mehr" wechselt. Aber bei FM hast dann halt ein rauschen. Digital wäre auch abhörsicherer.
Moin, Bosch baut schon lange keine FuG mehr. Für professionellen Einsatz würde ich Motorla verwenden. Gibt es als Analog-FuG, Digital-FuG oder auch gemischt bzw. beide Modulationsarten. Die FM-Geräte für VHF oder UHF, DMR-Geräte im UHF-Bereich. Frequenzbereich hängt immer von den örtlichen Zulassungsbehörden ab. Für einfaches Gleichkanal-Wechselsprechen oder auch Relaisbetrieb reichen FM-FuG's. Für größere Areale, Inhouse-Versorgung oder wenn ungenügender Abdeckung kann man mit DMR-Netzen einiges lösen. Von den AFU-Geräten würde ich abraten, da sind für den Profi-Einsatz zu viele Knöpfe und Bedienmögklichkeiten dran. Grüße Michael
Alex W. schrieb: > "Schrott" wirds erst wenn der User zu blöd für die Technik ist! > Also bitte nicht vorverurteilen (denn genau das kann die Presse sehr gut > da es nur Journalisten und keine Experten sind)! Ungeachtet dessen liegt unser Augenmerk auf Motorola. Die bieten ja auch PMR Quetschen an. Jetzt bin ich trotz Deinem Vorschlag ein wenig irritiert in Bezug zu der TETRA-Technologie. Also, die Geräte für unsere ...-Truppe iegen jetzt fest (Motorola). Zu Tetra: Auch die FW-Beamten in unserer Landeshauptstadt schimpfen über Tetra. Auf Youtube kann man etliche Videos beobachten, in denen TETRA versagt. Das ist nicht journalistenlastig, sondern authentisch. Aber egal...
Myxo Matrose schrieb: > Alex W. schrieb: >> "Schrott" wirds erst wenn der User zu blöd für die Technik ist! >> Also bitte nicht vorverurteilen (denn genau das kann die Presse sehr gut >> da es nur Journalisten und keine Experten sind)! > > Ungeachtet dessen liegt unser Augenmerk auf Motorola. Die bieten ja auch > PMR Quetschen an. > > Jetzt bin ich trotz Deinem Vorschlag ein wenig irritiert in Bezug zu der > TETRA-Technologie. > Also, die Geräte für unsere ...-Truppe iegen jetzt fest (Motorola). > > Zu Tetra: Auch die FW-Beamten in unserer Landeshauptstadt schimpfen über > Tetra. Auf Youtube kann man etliche Videos beobachten, in denen TETRA > versagt. Das ist nicht journalistenlastig, sondern authentisch. Aber > egal... Motorola ist auch ein sehr guter Hersteller! Viel Erfahrung auch bei DMR. TETRA: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld! Sorry, aber diese ganze Problematik kenne ich weil die User keine gescheite Einweisung in die Verwendung bekommen haben bzw. weil die Umsetzer nicht richtig installiert wurde. Bei unserer Gegend ist das einwandfrei. Wenn man TETRA in einem schlechten versorgten Bereich verwenden möchte, muss man erst mal dafür sorgen das dort auch voller Funkkontakt möglich ist. Also eine mobile Relaisstation! Und derjenige der diese aufstellt muss auch wissen was er macht! Sonst geht das schief! Alles schon erlebt und bekannt! Tetra ist halt keine C-Spritze die man aufdreht und das Wasser sprudelt!
Alex W. schrieb: > Generell PMR oder DPMR Da kann ich -für diese Anwendung- nur abraten. Bei Sichtverbindung kann die Reichweite durchaus mehrere km betragen, aber sobald irgendwelche Hindernisse dazwischen sind, ist ganz schnell EOT. In bebautem Gelände und über die gewünschten Entfernungen geht das gar nicht. Ich würde mich im Bereich Betriebsfunk umschauen, auch wenn da ein paar Gebühren anfallen.
Alex W. schrieb: > Bei unserer Gegend ist das > einwandfrei. Wenn man TETRA in einem schlechten versorgten Bereich > verwenden möchte, muss man erst mal dafür sorgen das dort auch voller > Funkkontakt möglich ist. Also eine mobile Relaisstation! Und derjenige > der diese aufstellt muss auch wissen was er macht! Witzbold. Also braucht jede Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei für TETRA einen ausgebildeten Funkprofi und eine Relaisstation!? - Meldungen in der Zeitung: * "Bitte in den ländlichen Orten ABC und DEF heute keine Feuer legen, da der Funker krank ist." * "In den nächsten Woche kann in den Orten nicht sicherstellend gelöscht werden, da unsere mobile Relaisstation defekt ist." Beim Analogfunk kannst im Notfall mal irgendwo einen mit Funkgerät hinstellen, der das einfach weitergibt. Außerdem kann man auch bei schlechtem Empfang meist noch ausreichen viel verstehen. Beim Digital ist es wie beim Fernsehen: Signal gut da oder gar nicht. "Hey XYZ, sag mal der Leitstelle dass wir mehr Kräfte brauchen." Analog: "Ja kein Problem." TETRA: "Mach ich in einer halben Stunde. Ich muss erst die Relaisstation aufbauen und einrichten."
Technik, von der Leben abhängt, kann gar nicht kompliziert genug sein! Sie muß schließlich von Spezialisten bedient werden. Wo kämen wir da hin, wenn solche Sachen einfach und funktionssicher wären.... Hier ein Film zum Thema: http://www.youtube.com/watch?v=TJfypmq6jow MfG Paul
Paul Baumann schrieb: > Hier ein Film zum Thema: > http://www.youtube.com/watch?v=TJfypmq6jow > > MfG Paul Göttlich! :D
Ich glaube das ganze Thema Digitalfunkt kam eher deshalb auf, um den Ansprüchen an Datenschutz etc. gerecht zu werden. Analogfunk kann man direkt auch ohne Relaisstation betreiben, beim Digitalfunk wird eine Basisstation ähnlich wie im Handynetz. Interessant ist ja das die Bahn auch ein eigenes Funknetz betreibt und dies wohl ziemlich inteligent, so dass z.B. der Zugbegeluter über Kurzwahl direkt zum zuständigen Fahrdienstleiter kommt. Was wie schon oben erwähnt zum Problem führen könnte ist, wenn man in den Keller muss. Hier ist es ähnlich wie beim Handynetz, das liegt nun mal auch an der verwendeten Frequenz. Zur eigendlichen Frage: Sprecht doch mal mit jemanden aus dem privaten Securitybereich, die haben auch Funk und entsprechende Erfahrungen.
Sven riet: >Sprecht doch mal mit jemanden aus dem privaten >Securitybereich, die haben auch Funk und entsprechende Erfahrungen. Die haben manchmal auch vollkommen fehlangepasste Teleskop- Antennen mit einer Stahlkugel oben dran... http://www.waffen.net/wp-content/uploads/2012/02/Abwehrstock.jpg MfG Paul
Was spricht gegen ganz normale Handys? In den allermeisten bewohnten Gegenden in D hast Du zumindest für Sprache und SMS ausreichenden Empfang. Musst halt einen Anbieter wählen, der in der gewünschten Region gut aufgestellt ist. Eine Rundruf-Funktion kannst Du entweder über SMS an Alle/Gruppe umsetzen oder es gibt/gab mal dieses Push-to-Talk. Aber spätestens mit Smartphones und Datenverbindungen könnte man das auch wieder leicht umsetzen falls es das von den Anbietern her nicht mehr fertig geben sollte. Wenn Du alle SIM-Karten von einem Anbieter nimmst, gibt es meist günstige Flatrates für Sprache und SMS zu den Kunden dieses Anbieters. Das kostet dann so vielleich 3-4 EUR/Monat und Gerät.
Hi, ISt zwar etwas OT, aber ichw erde am Ende auch eine sinnvolle Empfehlung abgeben... Also nur geduld. Aber zuerst mal zum leidigen Thema Digitalfunk: Ich begelite dieses Thema jetzt schon eine ganze Zeit, seit ca. 2001. In der Zeit von Ende 2001 bis 2011 auch Dienstlich. (Und das nicht als Anwender oder Ausbilder sondern an höherer Stelle, war seit 2002 auch regelmäßig in mehreren "Meldkammern" der NL zu Gast und bin auch über das Deutsche Netz immer noch sehr gut Informiert) Alex W. schrieb: > TETRA: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld! > Sorry, aber diese ganze Problematik kenne ich weil die User keine > gescheite Einweisung in die Verwendung bekommen haben bzw. weil die > Umsetzer nicht richtig installiert wurde. Also Tetra ist "nur" ein Problem wenn die Einweisung schlecht war, oder der Umsetzer schlecht Installiert wurde... Okay, wenn der Standort der tBS3 von den Netzplaner nach zigfacher Verlegung aus Kostengründen oder nach Protesten diverser Bürgeriniativen nicht mehr der Beste ist kann das durchaus ein Grund sein warum der Tetra Funk schlecht funktioniert. Leider ist das aber ein Problem auf das der Anwender keinen Einfluss hat. Zudem wird man auch nie den Punkt erreichen an dem die Netzabdeckung überall ausreichend ist. In den Großstädten vielleicht, aber so flächendeckend wie versprochen niemals. Und selbst für die Mindestabdeckung wurde die nötige Zahl an Basisstationen seit 2005 immer weiter nach oben korrigiert. Dürfte mittelerweile bei Faktor 500% bis 1000% der beim Einführungsbeschluss veranschlagten ZAhl sein. Aber einfach mal einen Umsetzer schalten, das ist beim Tetra nicht! Beim Analogfunk war es mit den Meisten Funkgeräten kein Problem, Prinzipiell konnte das jedes Fahrzeuggerät bei den Feuerwehren und dem KatS. (einige direkt am Bedienteil, einige nur mit Zusatzstecker) Eine Mobile TBS ist aber ein Wahnsinnsunterfangen. Der Bund hat insgesamt derer fünf! (aktueller Länderbestand ist mir derzeit nicht mehr bekannt) Bis so eine Mobile TBS betriebsbereit ist vergehen einige Stunden - vorallem durch das Administrieren im Netz. Sicher, es gibt noch den Gatewaybetrieb oder den Netzunabhängigen Relaisbetrieb. Das geht mit dafür freigeschalteten Fahrzeuggeräten. Bringt aber massive Einschränkungen mit sich und nach mehreren Jahren Wirkeinsatz bei den Feuerwehren in den NL ist man aus diesem Grund auch zu den Schluss gekommen das diews für den FEuerwehreinsatz untauglich ist. Es gab wohl schon Tote die auf untaugliches Verhalten dieser Kleizellen Zurückzuführen sind. Daher sind die Feuerwehren in den NL wieder vom TETRA zurück auf ANALOG gewechselt (Für den Einsatzstellenfunk) http://www.rtvutrecht.nl/nieuws/1090922 Alex W. schrieb: > TETRA: Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld! > Sorry, K. Laus schrieb: > Witzbold. Also braucht jede Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei für TETRA > einen ausgebildeten Funkprofi und eine Relaisstation!? > - Meldungen in der Zeitung: > * "Bitte in den ländlichen Orten ABC und DEF heute keine Feuer legen, da > der Funker krank ist." > * "In den nächsten Woche kann in den Orten nicht sicherstellend gelöscht > werden, da unsere mobile Relaisstation defekt ist." Dem kann ich mich nur Anschließen... Ein gutes Funksystem hat nicht nur von den technsichen Funktionen ab sondern GERADE auch von der einfachen Anwendbarkeit. Funken ist bei fast allen BOS Angehörigen nur ein notwendiger teil der Arbeit. Das Aufgabenspektrum ist viel größer. Es ist einfach lachhaft da dann noch von jedem Dorffeuerwehrler zu verlagen die TEchnik der Funkgeräte genau zu kennen. Zumal die Einweisung da das kleinste Problem ist. DAS ist noch machbar und wird gemacht! Aber es ist halt das das alles was nicht regelmäßig geübt wird auch schnell wieder vergessen wird. Und wie viel zeit will man in das regelmäßige Üben der Gerätebedienung investieren. Zumal ja bei Problemen oft nicht einmal für den Nutzer feststellbar ist ob es wirklich gerade fehlbedienung ist oder das Netz mal wieder spinnt... Das mit der guten Geräteschulung und dauerhaften Üben klappt ja nicht einmal bei der Polizei zuverlässig. Wie soll man es da bei Freiwilligen Feuerwehren sicherstellen ohne anderes zu vernachlässigen. Für das Analoge System musste man den einfachen "Dorffeuerwehrmann" nur Erklären: Da einschalten, da drücken und dann da rein Sprechen! Wenn es dann doch mal einen großeinsatz gab mit mehreren Einsatzabschnitten musste das Gerät einmalig auf einem anderen Kanal umgestellt werden. Ideal wenn der Anwender das selbst noch konnte (Bei den ganz einfach Geräten nur an einem Rad drehen) Notfalls kann da aber ein etas besser Ausgebildeter das eben für alles Geräte seiner Gruppe machen. Schwierigkeitsgrad sehr gering. Aber ich bin das noch aus meinen Aktiven Zeiten gewohnt bei Kritik am System als ewig gestriger und Nörgler hingestellt zu werden. Zumal von der Regierung ja auch gewollt nur Jubelparolen an die Presse gegeben wurde und zu allem negativen ein Maulkorberlass mit gültigkeit bis nach ganz unten herausgegeben wurde. Selbst in Besprechungen auf Landes- und Bundesebene war es so das es die lauten "Jubelperser" -meist ohne technischen Hintergrund- gab die dann die "doofen techniker" mit Ihren Bedenken als nörgler und Nestbeschmutzer hinstellten. In Foren dasselbe... Hatte die Tage noch einen Alten Beitrag von mir von 2006! gefunden. Darin habe ich geschrieben das wir bis 2015 noch nicht Flächendeckend TETRA versorgt sind. Die Deutlichsten Reaktionen sind da (leider) nicht merh zu lesen, aber wir haben in 2 Monaten Jahreswechsel und ich überlege gerade Ernsthaft das Datum noch weiter nach hinten zu korrigieren. http://www.funkmeldesystem.de/foren/showpost.php?p=182869&postcount=5 Aber genug von TETRA. Es gäbe da noch eine ganze Reihe von Kritikpunkten. Viele die auch nur in speziellen Situationen zum Tragen kommen und die viele heutige Anwender noch gar nicht erlebt haben - aber jederzeit erleben könnten. Allerdings bin ich es leid meine ZEit damit zu vertun. Im oben verlinkten Forum habe ich -und andere- genug dazu geschrieben ********************************************************** Zum Ursprungsthema: Daher nun meine Empfehlung zu Funkgeräten: Eine Empfehlung abzugeben ist gar nicht so einfach. Wobei weniger die Technik als das Funksystem die Frage ist. Schließlich darf man nicht einfach so in der Gegend "herumfunken". Das darf man nur mit CB,Freenet oder PMR Funkgeräten. Ältere BOS Funkgeräte scheiden aber auf jeden Fall aus. Um Betrieb auf BOS Frequenzen machen zu dürfen muss man eine anerkannte BOS Organisation sein. Wobei der Funkbetrieb dann auch den originiärem Zweck der BOS Organisation dienen muss. Selbst wenn ihr die Unterstützung der Gemeinde habt und die Gemeinde mit der Feuerwehr eine BOS Organisation hat, so könnt ihr trotzdem nicht unter diesem Deckmantel arbeiten da dies keine FEuerwehrtätigkeit ist. PMR, Freenet usw. könntet ihr natürlich rechtlich Problemlos nutzen, ist auch wohl das billigste, allerdings kann auf den selben Frequenzen jederzeit durch jeden anderen auch gesendet werden. Zumal solche Geräte als Kinderspielzeug auch sehr beliebt sind. Ihr habt da keinen Schutz. Die eher geringe Reichweite kommt noch dazu. Was bleibt ist dann Betriebsfunk. Die Geräte sind ähnlich den BOS Geräten (Im Grunde sind die neueren BOS Geräte normale Betriebsfunkgeräte mit geänderter Firmware). Allerdings kannm an als Privatperson keine Betriebsfunkfrequenzen anmelden. Das müsste die Gemeinde machen! NAch Anmeldung kann man dann mit bis zu 5 Watt Sendeleistung arbeiten (wobeio 1-2 Watt meist reichen und wg. Akkulaufzeit günstiger sind) Die Reciweite von Handfunkgerät zu Handfunkgerät beträgt so 3-4km, von HAndfunkgerät zu Feststation mit Aussenantenne auch 10km+ (Je nach Montage der Aussenantenne) Je nach Gemeindegröße und freien Frequenzen kann man aber auch eine Relaisstelle genehmigt bekommen, dann kann man locker in einem Umkreis von 5-10km mit HAndfunkgeräten un Telefoniequalität kommunizieren. Wenn die Technik Gebraucht sein darf, so rechnet mal mit folgenden Kosten: Für gute Motorola HFG: so 100-150/stck Euro incl. Programmierung Für eine einfache Relaisstelle: So 200 Euro Für eine Feststation: so 150 Euro (Hätte da auch noch einiges im Keller) Wenn es neu sein soll: Für ein vernünftiges HFG: ca. 400 Euro Aufwärts Für eine Relaisstelle 2-3k Euro Für eine Feststation 1000 Euro. Beides nur als Richtwerte für zugelassene und einsatzbereite Betriebsfunktechnik Gruß Carsten
Ich bin jetzt nicht der Funk-Profi, aber das mit Analog leuchtet mir ein dass es sinnvoll ist. Das naheliegendste wäre doch CB-Funk. Geräte dafür gibt es viele, als Auto Einbaugeräte sowie Handfunkgeräte und für zu Hause. Die Dinger sind einfach zu benutzen und funktionieren einfach. Zudem haben viele die schon im Auto und LKW drin. In einer Not-Situation sollte das Ding auch noch irgendwie tun wenn es schlechten Empfang gibt und man mehr Rauschen als Text hört. Die Patrolie hat eines dabei und mehrere Personen im Dorf können auch Nachts von zu Hause aus mit hören und ggf. den Funkspruch weiter leiten falls derjenige im Keller stecken sollte (schlechter Empfang). Nicht vergessen, genügend Batterien und Akkus haben, damit wenn die Nachts mal leer werden dass man was zum Tausch dabei hat. Das Hand-Funkgerät sollte unbedingt auch mit "normalen" Batterieen klar kommen, z.B. Typ AA. Nicht nur einen eingebauten Akku haben, den man womöglich nicht einmal tauschen kann. Ich habe schon seit 7 Jahren Handfunkgeräte "Midland G7", bei Sichtverbindung ist 15 km kein Problem. Die Geräte kann man mit durchknipsen einer einfachen Drahtbrücke auch auf 3W Sendeleistung erhöhen. (Anleitung gibts genügend im Netz.) Nach 5 Jahren waren die Akkus defekt, da die normale Batterien können ist es kein Problem. Dennoch sind die für den gewünschten Einsatz nicht so zu empfehlen. Wir hatten die damals hauptsächlich als Babyphon genutzt. Als Taschenlampe empfehle ich die "LED LENSER P14", die habe ich schon viele Jahre und funktioniert sehr gut. Die Kleine "P5" ist gut für die kleine Tasche.
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