Hallo,
Ich möchte gerne die Wände eines Raums zu einem großen Bildschirm
machen, dh alle Wände sollen durchgängig mit entsprechenden Bildschirmen
ausgestattet werden, die dann entsprechend angesteuert werden.
Wie kann ich das möglichst kostengünstig und stromsparend umsetzen?
Markus schrieb:> Ich möchte gerne die Wände eines Raums zu einem großen Bildschirm> machen,
Alle Wände = 1,2,3,4,...? Wie groß sind die Wände?
Was heißt durchgehend? Ganze Wand von oben bis unten und von links bis
rechts?
Was heißt entsprechende Bildschirme? welchen Kriterien sollen Sie
entsprechen?
Was heißt entsprechend ansteuern?
Bei einem Raum von 5x5heißt das 5m Raumlänge. Sind 20m Wandlänge. Sind
bei einer Bilschirmdiagonale von 40 Zoll = 100cm = 80cm Kantenlänge = 6
Bildschirem in der Breite und 4 in der Höhe = 24 Bildschirme pro Wand =
96 Bildschirme pro Raum. Sind aber auch Randabstände und Zwischenräume
dabei.
Das ist eine Aufgabe die Du auch selbst lösen kannst.
Was soll dargestellt werden? EIN Bild über alle? Nur EINE Farbe? immer
das geliche Bild?
Wie Du siehst solltes Du etwas mehr Informationen zur Verfügung stellen.
rgds
6A66 schrieb:> Bei einem Raum von 5x5heißt das 5m Raumlänge. Sind 20m Wandlänge. Sind> bei einer Bilschirmdiagonale von 40 Zoll = 100cm = 80cm Kantenlänge = 6> Bildschirem in der Breite und 4 in der Höhe = 24 Bildschirme pro Wand => 96 Bildschirme pro Raum. Sind aber auch Randabstände und Zwischenräume> dabei.
Ziehe noch 0,8 x 2 m für eine Tür ab und einige große Löcher um
die Abwärme abzuführen ;)
Mit einem DLP Modul, das sich schnell dreht? Ist halt echt
Entwicklungsaufwand und wird wohl nicht besonders lichtstark, dürfte
dafür größenordnungsmäßig nur 1000 euro kosten.
Ansonsten, ein 40" LCD TV kostet vielleicht 400 euro. tan(phi) = 9/16 =>
phi = 29.4°. Das heißt das Ding ist cos(phi)*40"*sin(phi)*40" =
34.85"*19.64" = 0.44m^2 groß. Das macht dann gut 900 Euro pro
Quadratmeter. Bei einem Raum, der 4m mal 4m und 2.50m hoch ist kommst du
damit auf 40*900Euro, also 36.000 Euro.
matrox, wir verwenden für Ausstellungen eine externe gpu. als quelle
reicht ein Smartphone
dazu haben wir 16 eizo Displays, decken damit zusammen ca. 14qm ab. mehr
ist problemlos möglich.
mint schrieb:> ps. für ein Panel ohne Gehäuse gibt es RICHTIG Preisnachlass!
Aha. Wenn man "Industrie"-Displays betrachtet, vielleicht. Die sind dann
aber immer noch teurer als einfache Consumerware mit Gehäuse,
Elektronik, Netzteil und Verpackung.
John Drake schrieb im Beitrag #3837749:
> Markus schrieb:>>>> Wie kann ich das möglichst kostengünstig und stromsparend umsetzen?>> Indem du von einem sehr kleinen Raum ausgehst.
YMMD and my Kaffee on the Screen. :-D
Nimm doch lieber einen Beamer bzw mehrere, so kannst Du sogar die Türen
und ggf Fenster zum Bildschirm machen. Somit brauchst du 4 bzw 6 Beamer
(falls Decke und Boden auch Ziel sein sollen und go....
Joachim Drechsel schrieb:> Ziehe noch 0,8 x 2 m für eine Tür ab und einige große Löcher um> die Abwärme abzuführen ;)
Lass Ihn doch auch mal denken :)
rgds
Kopfrechner schrieb:> 6A66 schrieb:>> Bei einem Raum von 5x5heißt das 5m Raumlänge. Sind 20m Wandlänge.>> Na, schwach im Kopfrechnen? Ich dachte immer, 5x5 sind 25.
Durchaus, aber es sind 4 Wände. Du hast die Grundfläche berechnet, nicht
die Wandlänge.
Kopfrechner schrieb:> Na, schwach im Kopfrechnen? Ich dachte immer, 5x5 sind 25.
Wohl eher kopflos gerechnet :-)
Will der TO Sliver nachspielen oder wozu braucht er so einen Scheiß?
Ich geh' mal davon aus, dass das Ergebnis nicht besonders berauschend
sein wird.
Es gibt nämlich keine "echten" Quellen für so viel "Pixel". Selbst HDTV
reich dafür nicht aus. Ob 4K OK ist weiß ich nicht. Gibt es aber auch
noch nicht. Jetzt aber schon einen passenden Empfänger hierfür zu
kaufen: Siehe Fernseher der ersten Generation die angeblich
HDTV-tauglich waren.
Also bleibt Dir nur ein "Grübler", der Dir die Bilder extrapoliert oder
sonst wie "hochrechnet". Ich schätze mal, dass bei der heutigen
Rechnerleistung jede Menge Ruckler inkludiert sind.
Natürlich kämen eigene Aufnahmen auch infrage. 16 Quellen auf 16
Fernseher...
Amateur schrieb:> Ob 4K OK ist weiß ich nicht. Gibt es aber auch> noch nicht. Jetzt aber schon einen passenden Empfänger hierfür zu> kaufen: Siehe Fernseher der ersten Generation die angeblich> HDTV-tauglich waren.
4K kommt schon als Testsender über Astra, und lässt sich mit einem
aktuellen PC abspielen.
Amateur schrieb:> Ich geh' mal davon aus, dass das Ergebnis nicht besonders> berauschend> sein wird.
Ich hatte mal die Gelegenheit, eine CAVE anzusehen, und das war durchaus
sehr beeindruckend, und das schon vor gut 10 Jahren. Das Ding wurde
damals von einer Batterie vernetzter Silicon-Graphics-Workstations
befeuert, die man heute vermutlich durch ein paar handelsübliche PC
ersetzen könnte.
(CAVE: http://www.evl.uic.edu/pape/CAVE/)
@Gregor
Mir scheint aber, dass dabei "beliebig" skalierbares Material zur
Anwendung gekommen ist. Normalerweise steht dies aber nicht zur
Verfügung.
Und wie Du auch bereits angeschnitten hast: Jede Menge Grübelleistung.
Jpeg oder Bitmap kann man nicht so einfach auf das (?) 8-fache
Vergrößern.
Amateur schrieb:> @Gregor> Mir scheint aber, dass dabei "beliebig" skalierbares Material zur> Anwendung gekommen ist. Normalerweise steht dies aber nicht zur> Verfügung.>> Und wie Du auch bereits angeschnitten hast: Jede Menge Grübelleistung.>> Jpeg oder Bitmap kann man nicht so einfach auf das (?) 8-fache> Vergrößern.
Nun ja, normalerweise verwendet man sowas ja zur Visualisierung von
3D-Daten, beispielsweise um ein Architekturmodell eines Gebäudes
"begehbar" zu machen. Solche Dinge können sehr leicht parallelisiert
werden und die entsprechende Rechenleistung dürfte heutzutage billiger
als die Displays sein.
Normales Bildmaterial, zumindest bewegtes, kann man zwar weitaus besser
skalieren als der Laie denken würde, aber dafür braucht man eigentlich
keine CAVE. Außer natrürlich, wenn man sich im virtuellen Raum ein Zimer
bauen und da einen großen virtuellen Fernseher reinstellen will, was
zweifellos sexy, aber nicht wirklich sinnvoll wäre. ;)
Hallo,
eine Virtual-Reality-Brille für jeden Anwesenden wäre unvergleichlich
viel billiger. Echtes Rundum-Fernsehen gibt es nicht mal in den viele
Millionen teuren Flugsimulatoren, da werden nur die Fenster nach
draussen durch Projektionen ersetzt.
Und wenn schon, dann wären Projektoren in der Mitte der Decke viel
besser geeignet, denn meines Wissens gibt es keine nahtlos anreihbaren
Monitore, jedenfalls nicht im nächsten Geiz-ist-geil-Laden.
Georg
Markus schrieb:> alle Wände sollen durchgängig mit entsprechenden Bildschirmen> ausgestattet werden
Trockenbau, gemauert, Beton ?
die Tragfähigkeit müsste erst mal geprüft werden.
Joachim B. schrieb:> Trockenbau, gemauert, Beton ?> die Tragfähigkeit müsste erst mal geprüft werden.
klar doch, und beim Energieversorger nachfragen ob man alle Bildschirme
gleichzeitig anschalten darf.
An welche Wand kann man denn keinen Bildschirm hängen? (von der
spanischen Zwischenwand mal abgesehen)
Peter II schrieb:> klar doch, und beim Energieversorger nachfragen ob man alle Bildschirme> gleichzeitig anschalten darf.
dürfen darf man immer, der Energieversorger freut sich, ausser die
Sicherungen sprechen an, dann hat der nämlich nix davon.
> An welche Wand kann man denn keinen Bildschirm hängen? (von der> spanischen Zwischenwand mal abgesehen)
hier war nicht die Rede von einem oder ausserdem war nie die Rede von
TFT oder LCD, mit vielen CRT bis 82cm könnte die Tragfähigkeit wichtig
werden....., ich bin sicher das 10 Stk 82er CRT eine Trockenbauwand
zerfetzen können, günstig in der Anschaffung werden CRT auf jeden Fall
wenn man sie in großen Mengen kostenlos bekommen könnte.