Guten Tag, ich habe hier ein 27C322 EPROM welches 42 Pins hat und als Brenner einen TL866CS, welcher aber nur bis 40 Pins geht. Nun wollte ich fragen ob es eine Möglichkeit gibt die EPROMs trotzdem damit zu beschreiben. Ich habe schon von Adaptern gelesen, die einfach Pin 1 auf Pin 1 und 2 auf 2 etc von einem 32 oder 40 Pin Sockel legen und die restlichen einfach offen lassen. Irgendwie sollte es also funktionieren nehme ich an, nur welchen Typ muss/kann/soll ich dann aber im beigelegten Programm auswählen bzw. wie finde ich da einen passenden? Vielen Dank und MfG
1- programmer prüfen ob es den 27C322 kennt ja - adapter kaufen oder nachbauen nein - siehe weiter 2- algo prüfen, evt. geht es ein anderes typ zu wählen und mit oder auch ohne zusatz elektronik brennen. ja - machen nein - anderes programmer hollen
Das ist ein 16-Bit-EPROM von ST, Organisation 2 M x 16 Bit. http://www.datasheetcatalog.com/datasheets_pdf/M/2/7/C/M27C322.shtml Mit einem 40poligen Sockel dürfte das nicht ohne Tricks programmierbar sein, da es mit 21 Adress- und 16 Datenleitungen, /CS, /OE_VPP, VCC und 2 x VSS (GND) einfach zu viele Anschlüsse hat. Das größte 40polige 16-Bit-EPROM wird 1 M x 16 Bit Speicherkapazität haben, also genau eine Adressleitung weniger (und nur einen VSS-Anschluss). Sofern der Programmierer dazu gebracht werden kann, die Devicesignatur zu ignorieren und einen zum EPROM passenden Algorithmus (hier: "Presto III") zu verwenden, kann mit einem Adapter, der die höherwertigen Adressleitungen auf z.B. mit DIP-Switch umschaltbare definierte Pegel legt, das Ding schrittweise programmiert werden, nämlich nacheinander als zwei EPROMs mit 1 M x 16 Bit (A20 umschaltbar) oder vier EPROMs mit 512 k x 16 Bit (A20 und A19 umschaltbar).
die nötigen Daten und Adressleitungen, sowie Chipselect auf dem Adapter verdrahten ist ja nicht das Problem, überzähliger Adressraum selektiert man per Hand mit pullup oder pulldown bankweise, aber der Programmieralgorythmus könnte einem in die Suppe spucken, wenn der nicht passt hätte ich keine Idee.
Seppi schrieb: > Martin S. schrieb: >> 27C322 EPROM > > Ist mir unbekannt. Ist ein 32Mbit EPROM das mit 5V läuft ;) Ich meine von Haus aus wird dieser eben nicht unterstützt, deswegen dachte ich man nimmt einen solchen Adapter und wählt im Programm einen anderen Typ aus. Wenn der Typ jetzt aber nicht aufgelistet ist, welches Programm ist dann hier zu empfehlen? Und welchen Algo meinst du soll ich prüfen? Bin da echt etwas unerfahren, sorry.
Martin S. schrieb: > Und welchen Algo meinst du soll ich > prüfen? > Bin da echt etwas unerfahren, sorry. was Eproms angeht habe ich vor 15 Jahren damit aufgehört zu programmieren, ich weiss das ich am Programmer Typen wählen konnte und das nicht nur Daten und Adress Leitungen richtig angesteuert wurden, auch die PGM Leitung und die PGM Spannung, und das muss passen, vom Timing evtl. auch. Glücklicherweise hatte ich nur Eproms wo ich nur wählen brauchte aus dem Menü und weder Spannung noch Timing nachlesen musste.
Die 2 Beiträge oben vor meinem hab ich vorhin irgendwie gar nicht gesehen, hoppla ^^ Die Devicesignaturprüfung kann in der Software abgeschaltet werden. Vielen Dank schonmal, ich werd das heute Abend direkt mal probieren.
Martin S. schrieb: > Die Devicesignaturprüfung kann in der Software abgeschaltet werden. das ist eine Sache, aber den richtigen Progr.Algo zu finden eine andere
Joachim B. schrieb: > das ist eine Sache, aber den richtigen Progr.Algo zu finden eine andere Dann sieht man sich an, welche anderen EPROMs von ST mit dem Algorithmus "Presto III" zu programmieren sind, und ob eines von denen vom Programmiergerät unterstützt wird. Wenns keins gibt, muss man sich den Algorithmus selbst ansehen (ist im von mir verlinkten Datenblatt des EPROMs zu finden) und einen anderen, möglichst ähnlichen eines anderen EPROM-Herstellers verwenden. Sofern der Algorithmus nicht ganz massiv abweicht, sollte das kein Problem sein.
Wahrscheinlich spielt die originale Software nicht mit. Die eingebaute Hardware hat mit Sicherheit keine Reserve, für Pin 41 und 42. Also ist das Problem auch nicht mit einer Hucke-Pack-Platine lösbar. Im Sonderfall, also bei gleichem Timing und so, könntest Du 1/4 der Kapazität programmieren. Darüber hinaus wird es aber sehr kreativ.
Amateur schrieb: > Also ist das Problem auch nicht mit einer Hucke-Pack-Platine lösbar. Doch, ist es, wie bereits beschrieben, indem ein anderes Eprom geringerer Kapazität programmiert wird, das den gleichen (oder einen ähnlichen) Programmieralgorithmus verwendet, und indem die überzähligen Adressleitungen mit Schaltern o.ä. auf definierte Pegel gelegt werden. Dann muss halt --je nach Anzahl der Adressleitungen-- das EPROM in zwei oder vier Schritten programmiert werden.
Michael W. schrieb: > Mein Batronix BX48 kann den... ;-) Kannte ich bis eben nicht aber der liegt wohl leider doch eher außerhalb meines Budgets ;) Ich habs nun über den M27C801 mal getestet und beim Schreiben kam zumindest mal keine Fehlermeldung. Sind bisher auch nur Zufallszahlen in den untersten Bereich geschrieben, die beim Auslesen auch wieder auftauchen, sprich es sollte funktionieren (mit Presto II Algorithmus). Weitere Experimente folgen, das Endergebnis wird dann bekannt gegeben :D
Den gibts bei Reichelt für 404,- statt für 497,- direkt von Batronix... ist aber auch noch nicht geschenkt - bin aber sehr zufrieden mit dem Teil (hab noch den BX48 Batego I).
Martin S. schrieb: > sprich es sollte funktionieren (mit Presto II Algorithmus) Laut Datenblatt sollte Presto III verwendet werden. Einen anderen zu nehmen bedeutet ein Risiko, dass die Speicherdauer nicht so ist wie erwartet, leider stellt sich das erst nach Monaten oder Jahren heraus. Georg
Georg schrieb: > Einen anderen zu nehmen bedeutet ein Risiko, dass die Speicherdauer > nicht so ist wie erwartet Ja. Allerdings kann man sich auch mal die Unterschiede zwischen Presto II und Presto III ansehen; das dürfte nicht so dramatisch sein wie der Unterschied zwischen Presto III und dem klassischen 50msec-Braten, wie man es zu Zeiten des 2716 angewandt hat.
Das Problem war dass alle anderen im Programm gelisteten ST EPROMs Presto II (oder ich was ganz anderes) nutzen. Ich probiers jetzt einfach mal damit. Nach Jahren fällts mir evtl nichtmal mehr auf :D
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